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Rechtsprechung
   BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,5607
BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71 (https://dejure.org/1973,5607)
BGH, Entscheidung vom 12.07.1973 - III ZR 111/71 (https://dejure.org/1973,5607)
BGH, Entscheidung vom 12. Juli 1973 - III ZR 111/71 (https://dejure.org/1973,5607)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • WM 1973, 1215
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57

    Bausperre aus Planungsgründen

    Auszug aus BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71
    Soweit mithin das materielle Baurecht die Bebaubarkeit eines Grundstücks überhaupt nicht oder nur mit gewissen Beschränkungen vorsieht und wenn es die Grenzen festlegt, innerhalb deren ein Grundstück baulich genutzt werden kann, wird das Grundeigentum nicht in enteignender Weise beeinträchtigt, vielmehr werden lediglich die Schranken sichtbar und wirksam gemacht, denen das (Grund-)Eigentum kraft seiner Sozialgebundenheit schlechthin unterworfen ist (vgl. u.a. BGHZ 30, 338, 345).

    Da jedoch eine allgemeine Ordnung des Bauwesens ohne Bauplanung praktisch nicht denkbar ist, kann eine aus Planungsgründen gebotene zeitlich beschränkte Bausperre sich für einen gewissen Zeitraum auch noch als Konkretisierung der Sozialgebundenheit und als eine Begrenzung, der alles Grundeigentum unterworfen ist, mithin lediglich als Eigentumsbindung und nicht als Enteignung darstellen (vgl. BGHZ 30, 338, 345 ff; 58, 124, 130).

    Diese Frage wird vom Berufungsgericht nach den Grundsätzen zu beurteilen sein, die der Senat insbesondere in den teils schon genannten Entscheidungen in BGHZ 30, 338 und 58, 124 sowie in NJW 1972, 1713 und 1946 dazu aufgestellt hat.

    Im einzelnen kann dazu auf die Ausführungen in BGHZ 30, 338, 353 und WM 1972, 1226, 1229 sowie auf die weiteren Nachweise bei Pagendarm in WM 1965, Sonderbeilage Nr. 5 S. 17 verwiesen werden.

  • BGH, 19.06.1972 - III ZR 106/70

    Entschädigung bei vorübergehender Bausperre

    Auszug aus BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71
    Dazu kann im einzelnen auf die Ausführungen verwiesen werden, die in dem Urteil des Senats vom 19. Juni 1972 - III ZR 106/70 (NJW 1972, 1946) unter Anführung weiterer Nachweise aus der Rechtsprechung enthalten sind.

    Mit dem Abschluß der Planungsarbeiten entfällt der Grund, der es allein rechtfertigt, eine vorübergehende Bausperre als bloße Eigentumsbeschränkung anzusehen (vgl. dazu insbesondere die Entscheidung des Senats in NJW 1972, 1946).

    Im einzelnen kann dazu auf die Ausführungen in BGHZ 30, 338, 353 und WM 1972, 1226, 1229 sowie auf die weiteren Nachweise bei Pagendarm in WM 1965, Sonderbeilage Nr. 5 S. 17 verwiesen werden.

  • BGH, 10.02.1972 - III ZR 188/69

    Enteignungsentschädigung bei faktischer Bausperre

    Auszug aus BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71
    Da jedoch eine allgemeine Ordnung des Bauwesens ohne Bauplanung praktisch nicht denkbar ist, kann eine aus Planungsgründen gebotene zeitlich beschränkte Bausperre sich für einen gewissen Zeitraum auch noch als Konkretisierung der Sozialgebundenheit und als eine Begrenzung, der alles Grundeigentum unterworfen ist, mithin lediglich als Eigentumsbindung und nicht als Enteignung darstellen (vgl. BGHZ 30, 338, 345 ff; 58, 124, 130).

    Diese Frage wird vom Berufungsgericht nach den Grundsätzen zu beurteilen sein, die der Senat insbesondere in den teils schon genannten Entscheidungen in BGHZ 30, 338 und 58, 124 sowie in NJW 1972, 1713 und 1946 dazu aufgestellt hat.

  • BGH, 03.07.1972 - III ZR 134/71

    Enteignungsentschädigung bei faktischer Bausperre

    Auszug aus BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71
    Diese Frage wird vom Berufungsgericht nach den Grundsätzen zu beurteilen sein, die der Senat insbesondere in den teils schon genannten Entscheidungen in BGHZ 30, 338 und 58, 124 sowie in NJW 1972, 1713 und 1946 dazu aufgestellt hat.
  • BGH, 27.06.1968 - III ZR 93/65

    Versagung einer Zustimmung zur Erteilung der Bodenverkehrsgenehmigung - …

    Auszug aus BGH, 12.07.1973 - III ZR 111/71
    Von dieser - im vorliegenden Fall gegebenen - Fallgestaltung unterscheidet sich der Sachverhalt maßgeblich, um den es in dem vom Berufungsgericht (S. 34 BU) zur Stützung seiner Auffassung angeführten Urteil vom 27. Juni 1968 - III ZR 93/65 (LM Nr. 39 zu Art. 14 Ce GG) ging.
  • BGH, 18.12.1975 - III ZR 128/73

    Zulässigkeit einer Klage vor der Baulandkammer vor Anrufung der höheren …

    Die sachlich-rechtlichen und verfahrensrechtlichen Entschädigungsregelungen des Bundesbaugesetzes gelten auch unter Berücksichtigung der gesetzlichen Übergangsvorschriften (§§ 173-182 BBauG) nur für Maßnahmen im Rahmen dieses Gesetzes, nicht aber für Maßnahmen aus der Zeit vor seinem Inkrafttreten (vgl. die Senatsurteile in NJV 1962, 2051/2; NJW 1972, 1946; MDR 1964, 34; Urteil v. 12. Juli 1973 - III ZR 111/71 - WM 1973, 1215).
  • BGH, 13.07.1978 - III ZR 166/76

    Entschädigungsanspruch nach allgemeinen enteignungsrechtlichen Grundsätzen - …

    Das hat der Senat schon mehrfach ausgesprochen (Urteile v. 19. Juni 1972 - III ZR 106/72 = WM 1972, 1226; v. 12. Juli 1973 - III ZR 111/71 = WM 1973, 1215; v. 14. Oktober 1963 - III ZR 213/62 = NJW 1964, 200; v. 27. Juni 1966 - III ZR 202/65 = NJW 1966, 2012; v. 15. November 1973 - III ZR 113/71 = NJW 1974, 275).
  • BGH, 10.07.1975 - III ZR 161/72

    Behandlung von Entschädigungsansprüchen, die aus einem dauernden Bauverbot …

    Die Klägerin wäre zwar in der Lage gewesen, schon vor dem Inkrafttreten des Bebauungsplans eine Enteignungsentschädigung nach den für vorübergehende Bauverbote geltenden Grundsätzen zu fordern (vgl. die Senatsurteile in BGHZ 30, 338; 58, 124; WM 1972, 1030, 1226; 1973, 1215).
  • BGH, 20.03.1975 - III ZR 16/72

    Bewertung einer faktischen Bausperre als enteignungsgleichen Eingriff in das …

    Sie entspricht den Entschädigungsgrundsätzen, die bei der Bewertung der Folgen von vorübergehenden Bauverboten (Bausperren) gelten (vgl. Senatsurteile BGHZ 30, 338; 58, 124; WM 1972, 1030, 1226; 1973, 1215).
  • BGH, 20.12.1973 - III ZR 85/70

    Entschädigungsanspruch wegen Unbebaubarkeit eines Grundstücks durch nach dem …

    Wenn dieses die Bebauung gestattet und eine solche sich im konkreten Fall als sachgerechte Grundstücksnutzung anbietet, wird die Bebauungsmöglichkeit von dem Schutz des Art. 14 GG umfaßt (vgl. u.a. BGH WM 1973, 1215, 1216).
  • BGH, 15.11.1973 - III ZR 113/71
    Auch soweit der Ortsbauplan in den zeitlichen Geltungsbereich des Bundesbaugesetzes hineinwirkt, wird das strittige Rechtsverhältnis nicht von diesem Gesetz erfaßt, da seine hier in Betracht zu ziehenden Entschädigungsbestimmungen allein auf die nach dem Bundesbaugesetz getroffenen Maßnahmen abgestellt sind (Urteile vom 12. Juli 1973 - Ill ZR 111/71 = WM 1973, 1215? 19. Juni 1972 - III ZR 106/72 = NJW 1972, 1946).
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