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Rechtsprechung
   BGH, 25.06.1959 - III ZR 114/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,1004
BGH, 25.06.1959 - III ZR 114/57 (https://dejure.org/1959,1004)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1959 - III ZR 114/57 (https://dejure.org/1959,1004)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1959 - III ZR 114/57 (https://dejure.org/1959,1004)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1959, 1775
  • MDR 1959, 828
  • DVBl 1959, 779
  • DÖV 1960, 309
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 22.01.1959 - III ZR 148/57

    Rücktritt von Enteignungsunternehmen

    Auszug aus BGH, 25.06.1959 - III ZR 114/57
    Die Frage, ob und inwieweit Entschädigungsansprüche der Klägerin mit Rücksicht auf Beeinträchtigungen infolge des eingeleiteten und später wieder aufgehobenen Enteignungsverfahrens bestehen (vgl. hierzu BGHZ 29, 207), stellt sich somit erst für die Zeit nach dem Ablauf der förmlichen Bausperre, also für die Zeit ab 19. Februar 1941; in diesem Verfahren geht es nur um Ansprüche aus der Zeit bis 18. Februar 1941.
  • BVerwG, 26.05.1955 - I C 86.54
    Auszug aus BGH, 25.06.1959 - III ZR 114/57
    Auch die Verwaltungsgerichte bejahen durchweg die Rechtsgültigkeit der auf das SOG gestützten Verordnungen (für die BauregelungsVO: BVerwG in BundesBauBl 1954, 442 und OVG Lüneburg in BundesBauBl 1953, 316; für die Reichsgaragenordnung: BVerwGE 2, 122 und OVG Hamburg in DVBl 1951, 218, 219; für die BausperrVO: OVG Münster in BundesBauBl 1954, 231; nach allgemeiner Ansicht ist das Anwendungsgebiet des SOG entsprechend seinem Zweck (vgl. Pfundtner-Neubert IV d Anm. 8 zu § 1 d. Ges. und Anm. 1 zu § 1 BausperrVO) weit zu fassen (vgl. BVerwG in BundesBauBl 1954, 442 mit weiterer. Nachweisen);… eine Bausperre konnte nach der BausperrVO nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen (vgl. Pfundtner-Neubert a.a.O. Anm. zu § 1 BausperrVO), die hier vorlagen, und auf höchstens drei Jahre befristet angeordnet werden.
  • BGH, 28.03.1955 - III ZR 24/54

    Vorbereitende Baupläne keine Enteignung

    Auszug aus BGH, 25.06.1959 - III ZR 114/57
    Auch ein tatsächliches Verhalten der Beklagten, das entweder unmittelbar in das Eigentum der Klägerin eingegriffen oder die Nutzung und Verwertung des Grundbesitzes - hier also die weitere Bebauung rechtswidrig tatsächlich verhindert habe (im Sinne von BGHZ 17, 96, 101-102), liege nicht vor.
  • BGH, 16.03.1959 - III ZR 13/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 25.06.1959 - III ZR 114/57
    Darauf, ob eine bestimmte Nutzungsart auch tatsächlich schon verwirklicht worden ist, kommt es nicht entscheidend an, wenn nur diese beabsichtigte Nutzungsart bisher rechtlich zulässig und auch tatsächlich möglich war (vgl. die Zusammenstellung in WM 1958 S. 1349, insbesondere S. 1354/55; ferner das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil des Senats vom 16. März 1959 - III ZR 13/58 S 9/10).
  • BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57

    Bausperre aus Planungsgründen

    Deshalb hat der Senat bereits tatsächliche Maßnahmen, die praktisch die gleiche Wirkung wie eine Bausperre hatten, als Bausperre angesehen (Urteil vom 10. Dezember 1957, III ZR 160/56 = LM Nr. 71 zu Art. 14 GG = Umklassifizierungsurteil; vom 24. Februar 1958, III ZR 152/56 S. 13/4 = S-Bahnurteil; Urteil vom 25. Juni 1959 - III ZR 114/57 - = Hamburger Mühlenurteil).
  • BGH, 27.11.1961 - III ZR 112/60

    Schadensersatz auf Grund von Verzögerungen bei der Erteilung einer Baugenehmigung …

    Auszugehen ist von dem Grundsatz, daß die rechtswidrige Versagung einer Bauerlaubnis, auf die nach der gültigen Bauordnung ein Rechtsanspruch besteht, als Beschränkung der Baufreiheit des Eigentümers anzusehen ist, sofern sie sich auf die wirtschaftliche Ausnutzung des Grundstücks nicht nur unerheblich auswirkt (BGHZ 17, 96, 100 [BGH 28.03.1955 - III ZR 24/54] /102; Entscheidung des erkennenden Senats vom 25. Juni 1959 - III ZR 114/59 = NJW 1959, 1775 = MDR 1959, 828 = DVBl 1959, 779); das Sonderopfer des Betroffenen liegt darin, daß in seinem Falle über seinen Rechtsanspruch nicht rechtmäßig befunden wurde.

    Soweit sie aber auf positiven - wenn auch internen - Maßnahmen der Behörde beruht, kann durchaus ein enteignungsgleicher Tatbestand vorliegen (vgl. Entscheidung vom 25. Juni 1959 = III ZR 114/57 in LM GG Art. 14 (Ce) Nr. 21).

  • BGH, 19.06.1972 - III ZR 106/70

    Entschädigung bei vorübergehender Bausperre

    In der Rechtsprechung des Senats ist anerkannt, daß eine solche faktische Bausperre einen enteignenden Eingriff bilden kann (BGHZ 17, 96, 101 [BGH 28.03.1955 - III ZR 24/54] ; 30, 338, 350 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] ; LM GG Art. 14 Nr. 71; WM 1958, 847; NJW 1959, 1775; Urteil vom 10. Januar 1972 - III ZR 61/68 - S. 12).
  • BGH, 23.01.1961 - III ZR 8/60

    Rezeptsammelstelle

    Der erkennende Senat hat allerdings anerkannt, daß zu einem eingerichteten Gewerbebetrieb die Möglichkeit seiner dauernden Erneuerung und Modernisierung gehört, die sich aus Wettbewerbsgründen zu einer Notwendigkeit verdichten kann (Urt. v. 25.6. 1959 - III ZR 114/57 - faktische Bausperre = NJW 59, 1775).
  • BGH, 20.11.1967 - III ZR 161/65

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

    Allenfalls ließe der Vortrag der Kläger, die Handelsschule sei auch früher in zwei getrennten Gebäuden geführt worden, an das jedem gesunden Betrieb innewohnende Streben nach Erneuerung und Modernisierung denken (vgl. BGHZ 34, 188, 190 [BGH 23.01.1961 - III ZR 8/60] ; BGH Urt. v. 25. Juni 1959 - III ZR 114/57 - Bl. 21).
  • BVerfG, 25.07.1960 - 1 BvL 11/57

    Verfassungsrechtliche Prüfung des rheinland-pfälzischen Aufbaugesetzes

    Auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur "faktischen Bausperre" kann sich das Landgericht nicht berufen, weil es sich bei den dort entschiedenen Fällen entweder um ein rechtswidriges Vorgehen der Behörden handelte (BGH MDR 1959, 828 = NJW 1959, 1775) oder aber die "Bausperre" dazu diente, die aus einem Bebauungsplan folgende endgültige Beschränkung der Bebaubarkeit eines Grundstücks zeitlich vorzuverlegen (BGH LM Art. 14 GG Nr. 71; BGH III ZR 151/56, Urteil vom 24. Februar 1958).
  • BGH, 28.02.1966 - III ZR 153/64

    Zulässigkeit und Voraussetzungen einer faktischen Bausperre neben einer …

    Denn eine faktische Bausperre liegt nicht nur dann vor, wenn "Bauanträge ... schlechthin nicht genehmigt werden", sondern immer schon dann, wenn eine Bebauung, wie sie nach den für das Grundstück geltenden allgemeinen baurechtlichen Vorschriften zulässig ist, tatsächlich unmöglich gemacht wird (vgl. Urteil des Senats vom 25. Juni 1959 III ZR 114/57 S 17/18 = NJW 1959, 1775), beispielsweise also auch dann, wenn eine an sich zulässige Bebauung mit festen Hochbauten tatsächlich verhindert, eine Bebauung mit Behelfsheimen oder Verkaufsbaracken jedoch noch zugelassen wird.
  • BGH, 10.01.1972 - III ZR 61/68
    DÄs gilt naoh der Rechtsprechung des erkennenden Senate namentlich für ein Verhalten von Baugfenanigungsbe hörden, das in seiner Auswirkung auf d e h 'to Eigentümer faktisch einer, Bausperre" gleichkömmt (BGHZ 17, 96, 101; 30, 338, 350; Urteile des Senats vom 10 . Dezetaber 1957 - Xi! ZR 160/56 «?;.LM GG Art. 14 Nr. 71 «jm.49!, â- 359; V 0m r24. Februar 195Ö<- III ZR / 152/56 ~ - WM 1958, 847 und vom 25. Juni 1959 - III ZR 114/57 NJW 1959:, 1775).
  • BGH, 12.07.1962 - III ZR 30/61

    Einbeziehung eines Grundstücks in die nur vorbereitende Bauleitplanung als …

    Zwar könne auch eine "faktische Bausperre" einen enteignenden Eingriff darstellen unter den Voraussetzungen, wie sie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 25. Juni 1959 - III ZR 114/57 - (= NJW 1959, 1775 und LM Art. 14 (Ce) GG Nr. 21) aufgestellt habe.
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