Rechtsprechung
| BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Vermittlung eines Darlehensvertrages - Anwendbarkeit der Gewerbeordnung
Verfahrensgang
- OLG Frankfurt, 29.04.1987 - 17 U 204/85
- BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (5)
- BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79
Ablehnung der Revision
Auszug aus BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87
In dem Rechtsstreit hat der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kröner, Dr. Halstenberg, Dr. Werp und Dr. Rinne am 17. März 1988 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Juni 1980 - 1 PBvU 1/79 - NJW 1981, 39) beschlossen :. - BGH, 12.12.1985 - III ZR 184/84
Formularmäßige Vereinbarung einer Nichtabnahmeentschädigung für ein Bankdarlehen
Auszug aus BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87
Die Rechtsprechungsgrundsätze zum Einwendungsdurchgriff sind nach ständiger Senatsrechtsprechung nicht anwendbar, wenn die Fremdfinanzierung einer Vermögensanlage wegen der erstrebten Steuervorteile im eigenen Interesse des Kreditnehmers lag (vgl. Senatsurteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = NJW 1981, 389 für Abschreibungsgesellschaften, vom 12. Dezember 1985 - III ZR 184/84 = WM 1986, 156, 158 für Bauherrenmodelle und vom 9. Oktober 1986 - III ZR 127/85 = WM 1986, 1561 für Ersterwerbermodelle). - BGH, 26.09.1985 - III ZR 14/85
Begriff des Reisegewerbes - Darlehensvermittlung im Reisegewerbe
Auszug aus BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87
Ihre Auffassung, § 56 Abs. 1 Nr. 6 GewO bleibe trotzdem anwendbar, weil die Bestellung durch die reißerische Zeitungsanzeige des Vermittlers provoziert worden sei, widerspricht der Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschluß vom 26. September 1985 - III ZR 14/85 = WM 1985, 1437). - BGH, 09.10.1986 - III ZR 127/85
Einwendungsdurchgriff beim finanzierten Ersterwerb von NATO-Wohnungen
Auszug aus BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87
Die Rechtsprechungsgrundsätze zum Einwendungsdurchgriff sind nach ständiger Senatsrechtsprechung nicht anwendbar, wenn die Fremdfinanzierung einer Vermögensanlage wegen der erstrebten Steuervorteile im eigenen Interesse des Kreditnehmers lag (vgl. Senatsurteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = NJW 1981, 389 für Abschreibungsgesellschaften, vom 12. Dezember 1985 - III ZR 184/84 = WM 1986, 156, 158 für Bauherrenmodelle und vom 9. Oktober 1986 - III ZR 127/85 = WM 1986, 1561 für Ersterwerbermodelle). - BGH, 13.11.1980 - III ZR 96/79
Anspruch auf Rückzahlung eines gewährten Darlehens - Anwendbarkeit der …
Auszug aus BGH, 17.03.1988 - III ZR 122/87
Die Rechtsprechungsgrundsätze zum Einwendungsdurchgriff sind nach ständiger Senatsrechtsprechung nicht anwendbar, wenn die Fremdfinanzierung einer Vermögensanlage wegen der erstrebten Steuervorteile im eigenen Interesse des Kreditnehmers lag (vgl. Senatsurteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = NJW 1981, 389 für Abschreibungsgesellschaften, vom 12. Dezember 1985 - III ZR 184/84 = WM 1986, 156, 158 für Bauherrenmodelle und vom 9. Oktober 1986 - III ZR 127/85 = WM 1986, 1561 für Ersterwerbermodelle).
- BGH, 06.10.1988 - III ZR 94/87
Begriff der vorhergehenden Bestellung bei Einverständnis mit Hausbesuch
So ist es nicht zu beanstanden und daher unschädlich, wenn der Gewerbetreibende Darlehensinteressenten zu einer solchen Bitte durch Werbung in der überregionalen Presse "provoziert" (Senatsbeschluß vom 26. September 1985 - III ZR 14/85 = WM 1985, 1437/1438; vgl. auch Senatsbeschluß vom 17. März 1988 - III ZR 122/87 -) oder sich in einem schriftlichen Angebot bereit erklärt, den Kunden auf dessen Wunsch hin aufzusuchen. - BGH, 14.07.1988 - III ZR 199/87
Aufklärungspflicht der kreditgebenden Bank
Nach der Rechtsprechung des Senats ist die kreditgebende Bank grundsätzlich nicht verpflichtet, einen Kreditinteressenten darüber aufzuklären, daß zwischen seinen finanziellen Möglichkeiten, wie sie sich insbesondere aus seinen Einkommensverhältnissen ergeben, und den Darlehensbelastungen ein Mißverhältnis besteht; die damit verbundenen speziellen Risiken muß er in aller Regel selbst tragen und bewältigen (vgl. Beschluß v. 17. März 1988 - III ZR 122/87; vgl. auch Beschluß v. 27. Februar 1986 - III ZR 95/85). - BGH, 14.07.1988 - III ZR 184/87
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Sittenwidrigkeit …
Es war Sache der - fachkundig beratenen - Kläger, das damit verbundene Risiko nach Maßgabe ihrer finanziellen Möglichkeiten bei Abschluß der Verträge selbst zu beurteilen (vgl. Senatsbeschluß vom 17. März 1988 - III ZR 122/87).
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