Rechtsprechung
| BGH, 16.11.1953 - III ZR 146/52 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- BGH, 12.04.1951 - III ZR 87/50
Öffentlichrechtliches Verwahrungsverhältnis
Auszug aus BGH, 16.11.1953 - III ZR 146/52
Eine Prüfung in der Richtung, ob der Klageanspruch etwa aus einem öffentlich-rechtlichen Verwahrungsverhältnis hergeleitet werden könnte, war dem Senat verwehrt, da für einen derartigen Anspruch, die ausschließliche Zuständigkeit der Landgerichte ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes nach § 71 GVG oder sonstigen gesetzlichen Bestimmungen nicht begründet und deshalb insoweit die Revision angesichts des 6.000 DM nicht übersteigenden Wertes des Streitgegenstandes und mangels ausdrücklicher Zulassung durch das Berufungsgericht gemäß §§ 546, 547 ZPO nicht zulässig ist (BGHZ 1, 369 [380]). - BGH, 25.06.1953 - III ZR 175/51
Amtshaftung. Anderweite Ersatzmöglichkeit
Auszug aus BGH, 16.11.1953 - III ZR 146/52
Damit aber fehlt es an einer wesentlichen Voraussetzung für die Haftung der Beklagten, die nur dann in Betracht kommen könnte, wenn die Tätigkeit des Sc. überhaupt in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich der Beklagten gefallen wäre (Urteil des Senats vom 25. Juni 1953 - III ZR 175/51 -, insoweit in BGHZ 10, 137 und NJW 1953, 1387 nicht abgedruckt).
- BGH, 24.03.1955 - III ZR 174/53
Rechtsmittel
Wird er persönlich von einem anderen Gemeinwesen mit der Ausübung öffentlicher Gewalt betragt, so haftet für etwa dabei von ihm begangene Versehen nur dieses letztere (RGZ 140, 126 [127/8]; S. 12/13 des insoweit in BGHZ 10, 137 nicht abgedruckten Urteils des Senates vom 25. Juni 1953 - III ZR 175/51 - S. 7/8 des Urteils des Senates vom 16. November 1953 - III ZR 146/52 -).Ein solcher Fall der persönlichen Beauftragung eines Beamten liegt dagegen vor, wenn der Beamte durch die ihm persönlich von dem anderen Gemeinwesen übertragenen Aufgabe "aus der Organisation seiner Anstellungskörperschaft und aus deren Behördenapparat völlig herausgelöst und verselbständigt wird" (S. 13 des bereits erwähnten Urteils vom 25. Juni 1953 - III ZR 175/51; S. 8 des ebenfalls bereits erwähnten Urteils vom 16. November 1953 - III ZR 146/52 - S. 16/17 des Urteils des Senats vom 28. Januar 1954 - III ZR 196/52 - Urteil des Senats vom 31. Januar 1955 - III ZR 139/53 -).
- BGH, 31.01.1955 - III ZR 139/53
Rechtsmittel
Dies schließt jedoch nicht aus, daß die Haftung aus § 839 BGB im Einzelfall auch eine andere Körperschaft treffen kann (vgl. Urteil des Senats vom 9. Juli 1953 - III ZR 372/51 - S. 9 bis 10; vom 16. November 1953 - III ZR 146/52 - S. 8; vom 25. Juni 1953 - III ZR 175/51 - S. 12; vgl. auch BGHZ 6, 215 [223/4] und LM Nr. 4 zu Art. 34 GrundG; außerdem RG in DR 1941, 1294 Nr. 18 und in HRR 1934, 388; RGZ 168, 361 [369]; Schröer in JZ 1952 S. 129 ff). - BGH, 13.01.1955 - III ZR 186/54
Rechtsmittel
Wenn aber ein Beamter einer bestimmten Körperschaft zur Dienstleistung einer ganz anderen Stelle zugeteilt wird, dann haftet für seine Tätigkeit in diesem Bereich nicht die Anstellungskörperschaft im beamtenrechtlichen Sinn, sondern die Stelle, die den Beamten in ihre Dienste übernommen hat (vgl. RGZ 168, 366 sowie Urteil des erkennenden Senats vom 16. November 1953 - III ZR 146/52 -).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".