Rechtsprechung
| BGH, 11.12.2014 - III ZR 169/14 |
Volltextveröffentlichungen (15)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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BJagdG § 29 Abs. 1 Satz 1 und 3
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Haftung der Jagdgenossenschaft für Wildschäden bei nur eingeschränkter Übernahme der Haftung durch den Pächter des Jagdbezirks
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 29 Abs 1 S 1 BJagdG, § 29 Abs 1 S 3 BJagdG
Haftung der Jagdgenossenschaft für Wildschäden bei nur eingeschränkter Übernahme der Haftung durch den Pächter des Jagdbezirks - IWW
§ 29 Abs. 1 Satz 1 BJagdG, § 29 Abs. 1 Satz 3 BJagdG, § 29 Abs. 1 Satz 4 BJagdG, § 9 Abs. 1 Satz 1 BJagdG, § 9 Abs. 3 BJagdG, § 29 Abs. 1 BJagdG, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 1, 3 ZPO
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Haftungsfolgen bei nur eingeschränkter Übernahme der Haftung für Wildschäden durch den Pächter eines Jagdbezirks im Vertrag mit der Jagdgenossenschaft
- ra.de
- jagdrechtliche-entscheidungen.de(Abodienst, Leitsatz/Auszüge frei)
Zur Haftung der Jagdgenossenschaft für Wildschäden bei eingeschränkter Übernahme durch den Jagdpächter
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BJagdG § 29 Abs. 1 S. 1; BJagdG § 29 Abs. 1 S. 3
Haftungsfolgen bei nur eingeschränkter Übernahme der Haftung für Wildschäden durch den Pächter eines Jagdbezirks im Vertrag mit der Jagdgenossenschaft - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Haftung der Jagdgenossenschaft gegenüber dem geschädigten Eigentümer
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Haftung der Jagdgenossenschaft gegenüber dem geschädigten Eigentümer
Verfahrensgang
- AG Laufen, 23.04.2013 - 1 C 632/12
- LG Traunstein, 09.05.2014 - 5 S 1918/13
- BGH, 11.12.2014 - III ZR 169/14
Papierfundstellen
- NJW-RR 2015, 434
- MDR 2015, 208
- NZM 2015, 345
- VersR 2015, 850
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BGH, 19.07.2011 - II ZR 246/09
Aktiengesellschaft: Unterbrechung von Beschlussmängelverfahren durch Eröffnung …
Auszug aus BGH, 11.12.2014 - III ZR 169/14
Die Entscheidung beruht aber inhaltlich nicht auf der Säumnis der Beklagten zu 3, sondern auf der Berücksichtigung des gesamten Sach- und Streitstands (…vgl. Senat, Versäumnisurteil vom 22. Januar 2009 - III ZR 192/08, NJW-RR 2009, 601 Rn. 8; BGH, Versäumnisurteil vom 19. Juli 2011 - II ZR 246/09, BGHZ 190, 291 Rn. 7 mwN). - BGH, 05.05.2011 - III ZR 91/10
Anspruch auf Ersatz von Wildschäden: Erforderlichkeit der Nachmeldung neu …
Auszug aus BGH, 11.12.2014 - III ZR 169/14
Hat diese vertraglich die Haftung ganz oder teilweise auf den Pächter übertragen, vermittelt § 29 Abs. 1 Satz 3 BJagdG dem Geschädigten insoweit einen unmittelbaren Anspruch gegen den Pächter (vgl. nur Senat, Urteil vom 5. Mai 2011 - III ZR 91/10, NJW-RR 2011, 1106 Rn. 15 mwN). - BGH, 22.01.2009 - III ZR 172/08
Umfang des Schutzes eines Vollstreckungsgläubigers durch die Amtspflicht eines …
Auszug aus BGH, 11.12.2014 - III ZR 169/14
Die Entscheidung beruht aber inhaltlich nicht auf der Säumnis der Beklagten zu 3, sondern auf der Berücksichtigung des gesamten Sach- und Streitstands (vgl. Senat, Versäumnisurteil vom 22. Januar 2009 - III ZR 192/08, NJW-RR 2009, 601 Rn. 8;… BGH, Versäumnisurteil vom 19. Juli 2011 - II ZR 246/09, BGHZ 190, 291 Rn. 7 mwN).
- AG Brandenburg, 02.02.2017 - 31 C 404/15
Zur Haftung des Jagdpächters für Verursachung von Wildschäden durch Dachse und …
Hat diese jedoch vertraglich die Haftung ganz oder teilweise auf die Jagdpächter - wie hier mittels Jagdpachtvertrag vom 01.07.2014/15.07.2014 unter § 7 dieses Vertrages geschehen - übertragen, vermittelt § 29 Abs. 1 Satz 3 BJagdG dem Geschädigten insoweit auch einen unmittelbaren Anspruch gegen den Jagdpächter (BGH, Urteil vom 11.12.2014, Az.: III ZR 169/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 434 f.; BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: III ZR 91/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1106 ff.; BGH, RdL 1957, Seiten 191 f.; OLG Hamm, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 47; LG Bonn, Jagdrechtliche Entscheidungen II, Nr. 5; LG Aachen, RdL 1971, Seiten 294 f.; LG München II, RdL 1976, Seiten 210 f.).Nur wenn nämlich der Beklagte als Pächter des Jagdbezirks im Vertrag mit der Jagdgenossenschaft die Haftung für Wildschäden eingeschränkt übernommen hätte würde es in dem von ihm nicht übernommenen Umfang bei der Haftung der Jagdgenossenschaft gegenüber dem geschädigten Kläger verbleiben (BGH, Urteil vom 11.12.2014, Az.: III ZR 169/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 434 f.).
- AG Brandenburg, 30.03.2017 - 31 C 227/16
Zum sofortigen Anerkenntnis von Schadensersatzansprüchen bei Wild- und …
Hat diese jedoch vertraglich die Haftung ganz oder teilweise auf die Jagdpächter - wie hier mittels Jagdpachtvertrag unstreitig geschehen - übertragen, vermittelt § 29 Abs. 1 Satz 3 BJagdG dem Geschädigten insoweit auch einen unmittelbaren Anspruch gegen die Jagdpächter (BGH, Urteil vom 11.12.2014, Az.: III ZR 169/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 434 f.; BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: III ZR 91/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1106 ff.; BGH, RdL 1957, Seiten 191 f.; OLG Hamm, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 47; LG Bonn, Jagdrechtliche Entscheidungen II, Nr. 5; LG Aachen, RdL 1971, Seiten 294 f.; LG München II, RdL 1976, Seiten 210 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 02.02.2017, Az.: 31 C 404/15, u.a. in: BeckRS 2017, Nr.: 101296 = "juris").Nur wenn nämlich die Beklagten als Pächter des Jagdbezirks im Vertrag mit der Jagdgenossenschaft die Haftung für Wildschäden lediglich eingeschränkt übernommen hätten, würde es in dem von ihnen nicht übernommenen Umfang bei der Haftung der Jagdgenossenschaft gegenüber der geschädigten Klägerin verbleiben (BGH, Urteil vom 11.12.2014, Az.: III ZR 169/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 434 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 02.02.2017, Az.: 31 C 404/15, u.a. in: BeckRS 2017, Nr.: 101296 = "juris").
- AG Dillenburg, 26.03.2019 - 50 C 323/18
Wildschäden an einem Fischzuchtteich - Wildschadenshaftung
Die Begrenzung der Haftung zwischen Jagdpächter und Jagdgenossenschaft ist zulässig und in vielfältiger Weise darstellbar (vgl. hierzu nur: BGH, NJW-RR 2015, 434 m.w.N.).
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