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Rechtsprechung
   BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,8592
BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71 (https://dejure.org/1973,8592)
BGH, Entscheidung vom 13.12.1973 - III ZR 204/71 (https://dejure.org/1973,8592)
BGH, Entscheidung vom 13. Dezember 1973 - III ZR 204/71 (https://dejure.org/1973,8592)
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Volltextveröffentlichungen (3)

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (9)

  • BGH, 29.03.1971 - III ZR 110/68

    Untätigbleiben des Gesetzgebers als Enteignung

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Der Bundesgerichtshof hat es bisher zwar grundsätzlich abgelehnt, eine Enteignung bzw. einen enteignungsgleichen Eingriff durch Unterlassen anzuerkennen (vgl. BGHZ 56, 40, 42;… Kröner, Die Eigentumsgarantie in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs 2. Aufl. S. 16/17 m.w. Nachweisen).

    Danach stellt die "bloße Untätigkeit", insbesondere die Nichterfüllung einer öffentlich-rechtlichen Pflicht, keinen Eingriff im Sinne des Enteignungsrechts dar, sofern sich nicht im Einzelfall das Unterlassen ausnahmsweise als ein in den Rechtskreis des Betroffenen eingreifendes Handeln qualifizieren läßt (BGHZ 56, 40, 42 m.w.Nachweisen).

  • BGH, 11.01.1973 - III ZR 186/71

    Schadensersatz infolge Vornahme einer Amtspflichtverletzung - Verschütten eines …

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Im Urteil vom 11. Januar 1973 - III ZR 186/71 = WM 1973, 390 hat der erkennende Senat die Beseitigung einer Anlage, die dem Abfluß der Hausabwässer diente, als unmittelbaren "Eingriff" anerkannt.

    Damit folgt das Berufungsgericht den Ausführungen des Sachverständigen Wersche, die im einzelnen dahin gehen, daß der - gegenüber dem früheren Zustand um etwa 1 m zum Grundstück des Klägers hin verlegte - Graben nach der Art seiner Anlage soviel Schlamm bzw. Wasser führt, daß die Ausmündungen der Dränung auf dem Grundstück des Klägers (d.h. die Auslässe der Grundstücks-Entwässerungsrohre) in voller Rohrhöhe eingestaut werden, Angesichts dieser unmittelbaren Einwirkung des Grabens auf die Entwässerung des angrenzenden Grundstücks stellte sein Ausbau einen Eingriff in das Grundeigentum des Klägers dar (vgl. dazu das bereits angeführte Senatsurteil in WM 1973, 390, 391 r. Sp. betr. den durch Straßenarbeiten bewirkten Rückstau von Hausabwässern).

  • BVerfG, 29.07.1959 - 1 BvR 394/58

    (Großer) Erftverband

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Soweit er in diesem Aufgabenbereich tätig wird, Übt er seinen Mitgliedern gegenüber hoheitliche Befugnisse aus (§ 4 WVVO; vgl. BVerwGE 7, 17, 23 = DVBl 1958, 757, 759; 10, 238, 242; BVerwG NJW 1959, 402; auch BVerfGE 10, 89, 102;… Bochalli/Arenstorff, Wasser- und Bodenverbandsrecht 4. Aufl. S. 12; Kaiser/Linckelmann/Schleberger, WVVO § 2 Anm. 1, § 4 Anm. 1, Vorbem. § 96).
  • BGH, 25.01.1971 - III ZR 208/68

    Wasserrohrbruch - Enteignungsgleicher Eingriff, Unmittelbarkeit, § 836 BGB; …

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Ein enteignender Eingriff liegt vor, wenn von hoher Hand konkret in eine fremde, den Eigentumsschutz genießende Rechtsposition unmittelbar eingegriffen wird, wenn also die hoheitliche Maßnahme unmittelbar eine Beeinträchtigung des Eigentums bewirkt (BGHZ 55, 229, 231).
  • BGH, 20.12.1971 - III ZR 110/69

    Beeinträchtigung der Standfestigkeit eines Hauses durch Gemeindekanalisation

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Eine solche Einwirkung ist bejaht worden bei Bodensenkungen bzw. Grundwasserabsenkungen, welche die natürliche - nicht notwendig gewollte - Folge gemeindlicher Kanalisierungsarbeiten bzw. - vorhaben waren (BGH LM GG Art. 14 (Cc) Nr. 15 a = MDR 1965, 120; BGHZ 57, 370, 372).
  • BGH, 28.09.1953 - III ZR 352/51

    Entschädigungspflichtiger bei Aufopferungsanspruch

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Zur Entschädigung verpflichtet ist beim enteignungsgleichen Eingriff der unmittelbar begünstigte Hoheitsträger (BGHZ 11, 248, 251, st.Rspr.).
  • BGH, 04.07.1963 - III ZR 152/61

    Entschädigungsanspruch und "Begünstigter"

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Eine Ausnahme gilt jedoch hinsichtlich der Vermögensträger mit einem durch Spezialaufgaben begrenzten Aufgabenbereich; diese sind dann unmittelbar begünstigt, wenn gerade die Erfüllung ihrer besonderen Aufgaben den Eingriff oder das Opfer veranlaßt hat (BGHZ 40, 49, 53; Senatsurteile WM 1973, 1213, 1214 und vom 22. November 1962 - III ZR 114/61 - Aufbaugemeinschaft).
  • BVerwG, 08.05.1958 - IV C 108.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Soweit er in diesem Aufgabenbereich tätig wird, Übt er seinen Mitgliedern gegenüber hoheitliche Befugnisse aus (§ 4 WVVO; vgl. BVerwGE 7, 17, 23 = DVBl 1958, 757, 759; 10, 238, 242; BVerwG NJW 1959, 402; auch BVerfGE 10, 89, 102;… Bochalli/Arenstorff, Wasser- und Bodenverbandsrecht 4. Aufl. S. 12; Kaiser/Linckelmann/Schleberger, WVVO § 2 Anm. 1, § 4 Anm. 1, Vorbem. § 96).
  • BGH, 22.11.1962 - III ZR 114/61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.12.1973 - III ZR 204/71
    Eine Ausnahme gilt jedoch hinsichtlich der Vermögensträger mit einem durch Spezialaufgaben begrenzten Aufgabenbereich; diese sind dann unmittelbar begünstigt, wenn gerade die Erfüllung ihrer besonderen Aufgaben den Eingriff oder das Opfer veranlaßt hat (BGHZ 40, 49, 53; Senatsurteile WM 1973, 1213, 1214 und vom 22. November 1962 - III ZR 114/61 - Aufbaugemeinschaft).
  • BGH, 29.04.1976 - III ZR 185/73

    Landschaftsverband - Überschwemmung - Ausbau einer Bundesstraße - …

    Dies ist grundsätzlich der Staat oder - bei Eingriffen zur Erfüllung einer rein örtlichen Aufgabe - die Gemeinde« Eine Ausnahme gilt Jedoch hinsichtlich der Vermögensträger mit einem durch Spezialaufgaben begrenzten Aufgabenbereich; diese sind dann unmittelbar begünstigt, wenn gerade die Erfüllung ihrer besonderen Aufgaben den Eingriff oder das Opfer veranlaßt hat (BGHZ 40, 49, 53; Senatsurteil WM 1973, 1213, 1214 und vom 22« November 1962 - III ZR 114/61 -, S« 8, - Aufbaugemeinschaft - sowie vom 13« Dezember 1973 - III ZR 204/71 -, S. 11, - Wasser- und Bodenverband).
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