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Rechtsprechung
   BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,6310
BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57 (https://dejure.org/1959,6310)
BGH, Entscheidung vom 23.03.1959 - III ZR 212/57 (https://dejure.org/1959,6310)
BGH, Entscheidung vom 23. März 1959 - III ZR 212/57 (https://dejure.org/1959,6310)
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 23.02.1959 - III ZR 106/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57
    Das hat der Senat bereits in seinem zur Aufnahme in das Nachschlagewerk bestimmten Urteil vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 entschieden.

    Dem Gesetzgeber muß der notwendige zeitliche Spielraum gewährt werden (III ZR 106/57 vom 23. Februar 1959).

    (III ZR 10/57 vom 4. Dezember 1958 S. 14 und III ZR 106/57 vom 26. Januar 1959).

    Demnach war zu erkennen wie geschehen (vgl. das wiederholt erwähnte Urteil III ZR 106/57 vom 23. Februar 1959).

  • BGH, 15.03.1951 - III ZR 153/50

    Art. 131 GG und Landesgesetzgebung

    Auszug aus BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57
    Die Schwierigkeit der Regelung der Reparationsschäden, die erheblichen Meinungsverschiedenheiten über die Begründetheit von Ersatzansprüchen gegen den Bund, die Höhe der in Rede stehender Ansprüche, die Notwendigkeit, die finanziellen Auswirkungen der Anerkennung solcher Ansprüche zu prüfen, rechtfertigen es, Leistungsklagen zeitweilig unmöglich zu machen, weil die endgültige Regelung durch den Gesetzgeber andernfalls erschwert werden könnte (vgl. BGHZ 1, 274 betreffend die Sperrvorschrift in Art. 131 Abs. 3 GG; vgl. auch BVerfGE 3, 4, wonach auch finanzielle Erwägungen sachgerecht sein und den Vorwurf entkräften können, eine gesetzliche Regelung sei willkürlich).
  • BGH, 16.01.1958 - III ZR 119/56

    Erledigung des Rechtsstreits durch Kriegsfolgengesetz

    Auszug aus BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57
    Zu prüfen bleibt, ob das Allgemeine Kriegsfolgengesetz vom 5. November 1957 (AKG - BGBl. I 1747), das zwar erst nach Erlaß des Berufungsurteils ergangen, aber noch im Revisionsverfahren zu beachten ist (BGHZ 26, 239), den Rechtsstreit beeinflußt, In dessen § 3 Abs. 1 Ziff. 2 ist bestimmt, daß Schäden, die im Zusammenhang mit den Ereignissen des zweiten Weltkriegs und der folgenden Besatzungszeit natürlichen Personen deutscher Staatsangehörigkeit oder diesen gleichzustellenden juristischen Personen privaten oder öffentlichen Rechts unmittelbar dadurch entstanden sind oder entstehen werden, daß ihre Vermögenswerte zum Zweck der Reparation auf Grund von Anordnungen der Besatzungsmacht endgültig entzogen worden sind, einer besonderen Regelung vorbehalten bleiben.
  • BVerfG, 24.07.1953 - 1 BvR 293/52

    Sachgerecht können auch finanzielle Erwägungen sein

    Auszug aus BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57
    Die Schwierigkeit der Regelung der Reparationsschäden, die erheblichen Meinungsverschiedenheiten über die Begründetheit von Ersatzansprüchen gegen den Bund, die Höhe der in Rede stehender Ansprüche, die Notwendigkeit, die finanziellen Auswirkungen der Anerkennung solcher Ansprüche zu prüfen, rechtfertigen es, Leistungsklagen zeitweilig unmöglich zu machen, weil die endgültige Regelung durch den Gesetzgeber andernfalls erschwert werden könnte (vgl. BGHZ 1, 274 betreffend die Sperrvorschrift in Art. 131 Abs. 3 GG; vgl. auch BVerfGE 3, 4, wonach auch finanzielle Erwägungen sachgerecht sein und den Vorwurf entkräften können, eine gesetzliche Regelung sei willkürlich).
  • BGH, 04.12.1958 - III ZR 10/57

    Feststellungsklagen trotz § 3 Abs. 2 AKG

    Auszug aus BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57
    (III ZR 10/57 vom 4. Dezember 1958 S. 14 und III ZR 106/57 vom 26. Januar 1959).
  • BGH, 10.01.1963 - III ZR 81/61

    Rechtsmittel

    Dieser Stop erfaßt, was unter Hinweis auf die Entscheidung III ZR 212/57 vom 23. März 1959 besonders zu bemerken ist, einen Ausgleich für unmittelbare Schäden (Substanzverluste) und für mittelbare, über den Substanzverlust hinausgehende Schäden.
  • BGH, 22.02.1968 - III ZR 55/67

    Abschluss eines Lizenzvertrages - Eintragung von Marken - Unrechtmäßiger Gebrauch …

    Der Klagestop als solcher muß indessen auch auf nur mittelbar entstandene Schäden bezogen werden; das hat der Senat bereits im Urteil vom 23. März 1959 - III ZR 212/57 - dargelegt.
  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 84/63

    Haftung eines deutschen Rechtsträgers auf Schadensausgleich nach …

    Der Senat hat nicht nur wiederholt ausgesprochen, daß der Klagestop als solcher grundgesetzmäßig ist (Urteile vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2; 23. März 1959 - III ZR 212/57; 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 = WM 1962, 89; JZ 1962, 254), sondern auch hervorgehoben (Urteile vom 10. April 1961 - III ZR 32/60 = WM 1961, 653; 4. Mai 1961 - III ZR 222/59 = WM 1961, 729 sowie das eben erwähnte Urteil vom 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60), daß der Klagestop für verhältnismäßig lange Zeit hingenommen werden müsse.
  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 115/66

    Ersatz eines Verfolgungsschadens - Vertreibung der Sudetendeutschen - …

    Der Senat hat nicht nur wiederholt ausgesprochen, daß der Klagestop als solcher grundgesetzmäßig ist (Urteile vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2; 23. März 1959 - III ZR 212/57; 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 = WM 1962, 89; JZ 1962, 254), sondern auch hervorgehoben (Urteile vom 10. April 1961 - III ZR 32/60 = WM 1961, 653; 4. Mai 1961 - III ZR 222/59 = WM 1961, 729 sowie das eben erwähnte Urteil vom 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60), daß der Klagestop für verhältnismäßig lange Zeit hingenommen werden müsse.
  • BGH, 04.10.1963 - VI ZR 104/62
    Erwerber e i n e s K r a f t f a h r z e u g s i n d e r R e g el grob f a h r l ä s s i g h a n d e lte wenn e r s i c h von dem V e r ä u ß e r e r den K r a f t f a h r z e u g e b r i e f n i c h t v o r l e g e n läßt«, h a t d e r B u n d e s g e r i c h t s h o f i n den U r t e i l vom 2 Dezember 1958 - V III ZR 212/57 = DM BUB § 932 Nr«, 12 n äh e r d a r g e l e g t " Br h a t d a b e i d a r a u f h i n g e w i e s e n , daß eine g r o ß z ü g ig e G esc häftshandhabung von K ra ftfa h rz G u g h ä n d lo rn i n diesem P unkte n i c h t m it d e r Wirkung r e c h t l i c h a n e rk a n n t werden d ü r f e , daß d e r K r a f t f a h r z e u g b r i e f s e i n e r vom G e s e t z geber g e w o l l t e n S c h u t z f u n k t i o n z u g u n s ten des Uigentüraers be r a u b t werde« Hur b e i ganz b e s o n d e r e n Umständen, d i e f ü r einen g e w i s s e n h a f t e n Kaufmann an d e r B e r e c h t i g u n g des Verkäu f e r s k e i n e n Z w e if e l l i e ß e n , könne e i n e g r o b e F a h r l ä s s i g k e i t des E rw e rbe rs v e r n e i n t werden« Als s o l c h e n b e s o n d e r e n Umstand w o lle n d i e B e k la g t e n d i e Anweisung d es Volkswagen- Vverkoo an s e i n e V e r t r a g s h ä n d l e r w e r t e n , b e i e x p o r t v e r d ä c h t i - gen Kunden d i e K r a f t f a h r z e u g b r i e f e v o r e r s t z u r ü c k z u h a l t e n 0 Mit dem Hinweis a u f d i e s e P r a x i s haben d i e E h e l e u t e P P nach d e r D a r s t e l l u n g d e r B e k la g t e n auch d i e H i c h t v o r l a g e d e r B r i e f e e r k l ä r t «, W ollten s i c h d i e B e k l a g t e n a b e r m it d i e s e r E r k l ä r u n g und d e r entgegengenommenen V e r s i c h e r u n g , daß d i e K r a f t f a h r z e u g e b e z a h l t und u n b e s t r i t t e n e s Eigentums e i e n , begnügen, so konnten s i e d i e s nur dann, wenn k e i n e Bedenken an d e r R i c h t i g k e i t d e r abgegebenen E r k l ä r u n g bestandene S o n st h a n d e l t e n s i e a u f e i g e n e s Risiko«, P r a k t i k e n des g r a u e n M arktes d ü r f e n keinesw egs dazu f ü h r e n , daß a u f diesem Markt d i e S c h u t z f u n k t i o n des K r a f t f a h r z e u g b r i e f e s zugunsten des E ig en tü m ers im E r g e b n is e n t f ä l l t 0 Hach den vom B e r u f u n g s g e r i c h t g e w ü r d ig te n E in z e lu m s tä n d e n k o n n te d e r Z w e itb e k la g t e a b e r g e r a d e n i c h t d a r a u f v e r t r a u e n , daß d i e V e r fü g u n g s b e fu g n is d e r Frau t r o t z des f e h l e n d e n K r a f t f a h r z e u g b r i e f e s u n b e d e n k lic h zu b e j a h e n sei«, F ra u f p be t r i e b nach den K a u f v e r t r ä g e n e i n e A u to v e rm ie tu n g , l ä n g e r e G e s c h ä f t s b e z i e h u n g e n zwischen i h r und den B e k l a g t e n h a t t e n noch n i c h t b es ta n d e n « E in e Erkundigung nach d e r L i e f e r f i r m a d e r Volkswagen, d i e o f f e n k u n d i g ganz ku rz v o r h e r von einem - Io.
  • BGH, 24.04.1961 - III ZR 8/59

    Entstehung eines "Aufopferungsanspruchs besonderer Art" bei den Requisitionen - …

    Diese Hilfe ist regelmäßig gegenüber den betroffenen deutschen Bürgern keine Pflichtverletzung (vgl. BGH III ZR 212/57 vom 23. März 1959).
  • BGH, 21.10.1965 - III ZR 68/65

    Vorliegen der Deutschen Gerichtsbarkeit für Ansprüche wegen Unterlassung des …

    Es kommt für die Anwendung dieser Bestimmung nicht auf die Anspruchsgrundlage, sondern darauf an, ob "eine der zu entscheidenden Prägen eine Angelegenheit betrifft, die aus der Erfüllung von Pflichten oder der Leistung von Diensten für die Alliierten Streitkräfte oder in Verbindung damit entstanden ist." Daß die von der Besatzungsmacht geforderte Mitarbeit deutscher Behörden bei der Erfassung von Wehrmachtsgut eine solche Angelegenheit darstellt, hat das Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum ausgeführt; insbesondere hat es zutreffend auf die tatsächlichen Unterschiede hingewiesen, die zwischen dem vorliegenden Fall und den Fällen bestehen, die den Urteilen des erkennenden Senats vom 29. März 1959 - III ZR 212/57 und vom 11. Juni 1959 - III ZR 33/58 - (LM § 839 (B) BGB Nr. 17, umfassender abgedruckt in VersR 1959, 736) zugrundeliegen.
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