Rechtsprechung
| BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (11)
- BGH, 17.12.1953 - III ZR 140/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Denn die Weiterbeschäftigung des Klägers entspricht nicht seiner früheren Rechtsstellung, die neben anderen Faktoren von der Einstufung des Beamten in Seine bestimmte Besoldungsgruppe gekennzeichnet wird (Urteile des Senats vom 5. Juli 1954 - BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53] - und vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 -).Das hat der Senat wiederholt entschieden, wofür auf die Entscheidungen vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52-, 9. Dezember 1954 - III ZR 78/53-, 7. Februar 1955 - III ZR 149/53 - und 4. April 1955 - III ZR 206/53 - verwiesen wird.
Auch die in dem erwähnten Urteil III ZR 140/52 aufgezeigte Möglichkeit, dass die für das Beamtenrecht zuständige Behörde dem Bescheid des Berufungsausschusses eine sie selbst bindende Wirkung beimisst und damit eine günstigere Massnahme im Sinn des § 63 Abs. 3 Satz 2 G 131 trifft, scheidet hier aus.
- BGH, 05.07.1954 - III ZR 30/53
Gesetz zu Art. 131 GrundG
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Denn die Weiterbeschäftigung des Klägers entspricht nicht seiner früheren Rechtsstellung, die neben anderen Faktoren von der Einstufung des Beamten in Seine bestimmte Besoldungsgruppe gekennzeichnet wird (Urteile des Senats vom 5. Juli 1954 - BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53] - und vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 -).Wenn diese Bestimmung bei ihrer Anwendung auf den Fall des Klägers dazu führen sollte, dass ihm die Besoldung nur eines Volksschullehrers, nicht die eines Schulleiters, zusteht, so kann insoweit von einer Verfassungswidrigkeit dieser Bestimmung keine Rede sein (vgl. BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53] ; Urteile des Senats vom 23. September 1954 - III ZR 39/52 - und vom 18. Oktober 1954 - III ZR 74/52 -).
- BGH, 27.09.1954 - III ZR 92/52
Art. 131 GrundG. Kriegsgefangene Beamte
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Wie der Senat in den Urteilen vom 27. September 1954 (BGHZ 14, 325 [326] und vom 30. September 1954 - III ZR 335/52 -) näher dargelegt hat, sind auch diejenigen Beamten im Sinn des Art. 131 GrundG ausgeschieden, die nach dem Zusammenbruch ohne Unterbrechung weiter tätig geblieben sind, die aber aus nichtbeamtenrechtlichen Gründen eine Herabstufung oder auf andere Weise eine Schmälerung ihrer Rechtsstellung, wie sie sich aus den bis zum Zusammenbruch bestehenden allgemeinen beamtenrechtlichen Bestimmungen an sich ergeben würde, erfahren haben.Auf die weitere in diesem Rechtsstreit aufgeworfene Streitfrage, ob der Kläger als kriegsgefangener Beamter dem Art. 131 GrundG unterfällt (vgl. hierzu BGHZ 14, 325), kommt es sonach in diesem Zusammenhang überhaupt nicht an.
- BGH, 21.10.1954 - III ZR 210/51
Fürsorgepflicht nach Entnazifizierung
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Bestand ein Rechtsanspruch des Klägers auf Wiedereinsetzung auf Grund von Landesrecht nicht, so hatte der Kläger auch keinen aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn abzuleitenden Anspruch auf Wiedereinstellung als Rektor (vgl. BGHZ 15, 84). - BGH, 23.09.1954 - III ZR 39/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Wenn diese Bestimmung bei ihrer Anwendung auf den Fall des Klägers dazu führen sollte, dass ihm die Besoldung nur eines Volksschullehrers, nicht die eines Schulleiters, zusteht, so kann insoweit von einer Verfassungswidrigkeit dieser Bestimmung keine Rede sein (vgl. BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53] ; Urteile des Senats vom 23. September 1954 - III ZR 39/52 - und vom 18. Oktober 1954 - III ZR 74/52 -). - BGH, 07.03.1955 - III ZR 182/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Auch die §§ 11, 19 des Gesetzes gewähren dem Kläger nicht einen Anspruch auf das frühere Gehalt oder auch nur einen Anspruch auf Wiedereinstellung entsprechend der früheren Rechtsstellung (vgl. Urteil des Senats vom 7. März 1955 - III ZR 182/53 -). - BGH, 09.12.1954 - III ZR 78/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Das hat der Senat wiederholt entschieden, wofür auf die Entscheidungen vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52-, 9. Dezember 1954 - III ZR 78/53-, 7. Februar 1955 - III ZR 149/53 - und 4. April 1955 - III ZR 206/53 - verwiesen wird. - BGH, 07.02.1955 - III ZR 149/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Das hat der Senat wiederholt entschieden, wofür auf die Entscheidungen vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52-, 9. Dezember 1954 - III ZR 78/53-, 7. Februar 1955 - III ZR 149/53 - und 4. April 1955 - III ZR 206/53 - verwiesen wird. - BGH, 18.10.1954 - III ZR 74/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Wenn diese Bestimmung bei ihrer Anwendung auf den Fall des Klägers dazu führen sollte, dass ihm die Besoldung nur eines Volksschullehrers, nicht die eines Schulleiters, zusteht, so kann insoweit von einer Verfassungswidrigkeit dieser Bestimmung keine Rede sein (vgl. BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53] ; Urteile des Senats vom 23. September 1954 - III ZR 39/52 - und vom 18. Oktober 1954 - III ZR 74/52 -). - BGH, 30.09.1954 - III ZR 335/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Wie der Senat in den Urteilen vom 27. September 1954 (BGHZ 14, 325 [326] und vom 30. September 1954 - III ZR 335/52 -) näher dargelegt hat, sind auch diejenigen Beamten im Sinn des Art. 131 GrundG ausgeschieden, die nach dem Zusammenbruch ohne Unterbrechung weiter tätig geblieben sind, die aber aus nichtbeamtenrechtlichen Gründen eine Herabstufung oder auf andere Weise eine Schmälerung ihrer Rechtsstellung, wie sie sich aus den bis zum Zusammenbruch bestehenden allgemeinen beamtenrechtlichen Bestimmungen an sich ergeben würde, erfahren haben. - BGH, 04.04.1955 - III ZR 206/53
Rechtsmittel
- BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Rechtsmittel
Es fallen daher - wie der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden hat - Entnazifizierungsentscheidungen nicht darunter, die nach der ihnen beizumessenden Bedeutung überhaupt keine Ansprüche begründen, sondern allenfalls Hemmungen beseitigen konnten, die den Ansprüchen des Beamten aus seiner früheren Rechtsstellung entgegenstanden (u.a. Urteile vom 4. April 1955 - III ZR 206/53 - S. 5 und vom 23. Mai 1955 - III ZR 221/53 - S. 6;… vgl. auch BVerwGE 2, 10 [17] und Anders, Gesetz zu Art. 131 GrundG, 3. Aufl, Anm. 8 zu § 63). - BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Rechtsmittel
Hierbei ist die Prüfung insbesondere auch darauf zu erstrecken, ob der vom Kläger in der Revisionsverhandlung angezogene Erlass des Senats der Ha. H. - Personalamt - vom 3. Juli 1948 - 37.20 - 11 II - sowie der Erlass derselben Behörde vom 23. Dezember 1949 (abgedruckt in "Mitteilungen für die Verwaltung der Ha. H.", 1949 Nr. 8 S. 56) oder andere Bestimmungen, z.B. § 12 der 1. Verordnung zur Sicherung der Währung und der öffentlichen Finanzen auf dem Gebiet des Personalrechts vom 26. Dezember 1948 (GVBl. Hamb S. 119), derartige Anordnungen beinhalten oder eine derartige allgemeine Verwaltungsübung zur Folge hatten (vgl. hierzu auch die Urteile des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 -, vom 4. April 1955 - III ZR 206/53, und vom 23. Mai 1955 - III ZR 221/53, die sämtlich gegen die Ha. H. gerichtete Klagen betreffen, und in denen die gleichen oder ähnlichen Probleme behandelt sind).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".