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| BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54 |
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- BGH, 02.06.1955 - III ZR 27/54
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Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Diese Verordnung enthält nicht eine positive Bestätigung oder Gewährung von Ruhegehaltsansprüchen, sondern sie sieht lediglich ein besonderes politisches Überprüfungsverfahren vor und setzt gerade voraus, daß Versorgungsansprüche dem gründe nach überhaupt bestehen (Urteile des Senats vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - S. 5/6, vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 - S. 5/6 und vom 14. Juli 1955 - III ZR 277/53 - S. 4/5).Denn Ansprüche aus dieser Verordnung können nach der ständigen Rechtsprechung des Senats auch nach einer entsprechenden günstigen Einstufung nur für die Zeit nach Rechtskräftigwerden der Entnazifizierungs-(Kategorisierungs-)Entscheidung, aber nicht für einen früher liegenden Zeitraum gewährt werden (u.a. Urteile vom 22. Januar 1953 - III ZR 269/51 - [LM Nr. 7 zu 1. SparVO NRhWf] vom 28. April 1955 - III ZR 184/53 - S. 7 und vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - S. 8).
- BGH, 14.02.1952 - III ZR 233/51
Anschein einer polizeilichen Gefahr
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Die Kosten der Revisionsinstanz waren jedoch nach Maßgabe der Sonderbestimmung des § 97 Abs. 3 ZPO, die auch für Gemeinden gilt (RGZ 154, 257 [265], BGH 5, 144 [153]), der Beklagten Stadt aufzuerlegen. - RG, 12.03.1937 - III 168/36
1. Findet Art. 124 des bayerischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen …
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Die Kosten der Revisionsinstanz waren jedoch nach Maßgabe der Sonderbestimmung des § 97 Abs. 3 ZPO, die auch für Gemeinden gilt (RGZ 154, 257 [265], BGH 5, 144 [153]), der Beklagten Stadt aufzuerlegen.
- BGH, 20.05.1954 - GSZ 6/53
Bindung an Urteile des Bundesverfassungsgerichts
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Diese Bestimmungen haben als bloße Verwaltungsanordnungen - wie in den Entscheidungen des Senats vom 12. Juli 1951 - III ZR 159/50 - S. 9 (insoweit bei LM Nr. 3 zu § 35 DGB nicht abgedruckt) und vom 26. September 1955 - III ZR 251/53 - S. 7 sowie in dem Beschluß des Großen Senats für Zivilsachen in BGHZ 13, 265 (306) dargelegt ist - lediglich zahlungstechnische Bedeutung im Rahmen der Frage, ob Besatzungsrecht der Geltendmachung von Gehalts- und Ruhegehaltsansprüchen entgegensteht. - BVerwG, 03.12.1954 - II C 114.53
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Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Es fallen daher - wie der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden hat - Entnazifizierungsentscheidungen nicht darunter, die nach der ihnen beizumessenden Bedeutung überhaupt keine Ansprüche begründen, sondern allenfalls Hemmungen beseitigen konnten, die den Ansprüchen des Beamten aus seiner früheren Rechtsstellung entgegenstanden (u.a. Urteile vom 4. April 1955 - III ZR 206/53 - S. 5 und vom 23. Mai 1955 - III ZR 221/53 - S. 6; vgl. auch BVerwGE 2, 10 [17] und Anders, Gesetz zu Art. 131 GrundG, 3. Aufl, Anm. 8 zu § 63). - BGH, 05.07.1954 - III ZR 30/53
Gesetz zu Art. 131 GrundG
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Gegen die Rechtsgültigkeit des § 77 G 131 bestehen, soweit seine Anwendung zu einem Ausschluß der hier in Rede stehenden Ansprüche des Klägers führt, keine Bedenken, wie der Senat für ähnlich gelagerte Fälle in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (BGHZ 14, 138 und Urteil vom 23. September 1954 in ZBR 1954, 381 und bei LM unter Nr. 4 zu § 77 G 131). - BGH, 17.12.1953 - III ZR 361/52
Beamtenverhältnis und politische Säuberung
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Zwar hat auch eine im Wege der periodischen Überprüfung erfolgende Einstufung in die Kategorie V, wie der Senat im einzelnen in BGHZ 12, 14 ff dargelegt hat, die Wirkung, daß der Betroffene für die Zukunft keinen Sanktionen mehr unterworfen war und entnazifizierungsrechtlich keinerlei Einschränkungen mehr unterlag. - BGH, 25.06.1953 - III ZR 333/51
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Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Das Berufungsgericht will eine Bestätigung seiner gegenteiligen Rechtsauffassung in der Entscheidung des Senats vom 25. Juni 1953 - III ZR 333/51 - (ZBR 1953, 181) sehen und es kann auch nicht in Abrede gestellt werden, daß die Fassung dieses Urteils mißverständlich ist. - BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
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Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Diese Verordnung enthält nicht eine positive Bestätigung oder Gewährung von Ruhegehaltsansprüchen, sondern sie sieht lediglich ein besonderes politisches Überprüfungsverfahren vor und setzt gerade voraus, daß Versorgungsansprüche dem gründe nach überhaupt bestehen (Urteile des Senats vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - S. 5/6, vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 - S. 5/6 und vom 14. Juli 1955 - III ZR 277/53 - S. 4/5). - BGH, 14.07.1955 - III ZR 277/53
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Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Diese Verordnung enthält nicht eine positive Bestätigung oder Gewährung von Ruhegehaltsansprüchen, sondern sie sieht lediglich ein besonderes politisches Überprüfungsverfahren vor und setzt gerade voraus, daß Versorgungsansprüche dem gründe nach überhaupt bestehen (Urteile des Senats vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - S. 5/6, vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 - S. 5/6 und vom 14. Juli 1955 - III ZR 277/53 - S. 4/5). - BGH, 28.04.1955 - III ZR 184/53
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- BGH, 12.07.1951 - III ZR 159/50
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- BGH, 22.01.1953 - III ZR 269/51
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- BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
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- BGH, 04.04.1955 - III ZR 206/53
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- BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
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- BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
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- BGH, 01.07.1957 - III ZR 63/56
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Schließlich hat der Senat, wie in diesem Zusammenhang zu bemerken ist, in gleichbleibender Rechtsprechung dahin erkannt, daß Entnazifizierungs-(Kategorisierungs-)Entscheidungen als solche nach der ihnen beizumessenden Bedeutung für den günstig Eingestuften überhaupt keine Ansprüche begründen, sondern nur Hemmungen beseitigen, die Ansprüchen des Beamten aus seiner früheren Rechtsstellung entgegenstehen (siehe die Belegstellen in III ZR 234/54 vom 5. April 1956 S 4/5), und daß die Erste Sparverordnung auch bei einer entsprechend günstigen Einstufung Ansprüche nur für die Zeit nach Rechtskräftigwerden der Entnazifizierungs-(Kategorisierungs-)Entscheidungen gewährt (…a.a.O. S 7).Diese Bestimmung ist auch im Hinblick auf die Entnazifizierungsvorschriften der Besatzungsmacht (KRDir Nr. 24 und 38, VOen Nr. 79 und 110 BritMilReg) nicht ungültig; die Vorschriften der Besatzungsmacht geben, wie der Revision entgegenzuhalten ist, lediglich Entnazifizierungsbestimmungenr; sie gewähren selbst keine Rechte und haben es dem deutschen Gesetzgeber nicht verwehrt, die Ansprüche der "echten" Angehörigen einer Entnazifizierungskategorie und derjenigen, die vermittels einer periodischen Überprüfung in diese Kategorie gekommen sind, unterschiedlich zu regeln (III ZR 234/54 vom 5.4.1956).
- BGH, 03.03.1958 - III ZR 34/58
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Denn darunter können nur solche Maßnahmen verstanden werden, die eine abschließende Entscheidung beamtenrechtlicher Art darstellen und von den dafür zuständigen Behörden erlassen worden sind, nicht solche entnazifizierungsrechtlicher Art (Urteile des Senats vom 4. April 1955 - III ZR 206/53 - S. 5 und vom 5. April 1956 - III ZR 234/54 - S. 4;… vgl. auch BVerwGE 2, 10 [17] und Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 3. Aufl. Anm. 8 zu § 63). - BGH, 28.02.1957 - III ZR 208/55
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Der Senat hat bereits dargelegt, daß diese Entscheidung nicht dahin zu verstehen ist, daß der Betroffene dann Ansprüche auf Grund der finanztechnischen Anweisungen der Militärregierung habe; denn diese besatzungstechnischen Vorschriften gewähren selbst keine Ansprüche (vgl. Urteil des Senats vom 26. September 1955 - III ZR 50/54 - 5. April 1956 - III ZR 234/54 = LindMöhr Nr. 2 zu Finanztechnische Anweisungen; 26. April 1956 - III ZR 219/54 - = LindMöhr Nr. 6 zu MR VO 110).
- BGH, 28.02.1957 - III ZR 210/55
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Dies hat der Senat bereits in der schon mehrfach erwähnten Entscheidung vom 5. April 1956 - III ZR 234/54 - ausgeführt. - BGH, 16.06.1958 - III ZR 63/57
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Das hat der Senat schon in einer früheren Entscheidung zum Ausdruck gebracht (Krautstrunk gegen Niedersachsen III ZR 149/56 vom 27.1.1958); ähnlich hat der Bundesgerichtshof auch andere finanztechnische Anweisungen der Militärregierung behandelt (BGH III ZR 159/50 vom 12. Juli 1951 = LM Nr. 3 zu DBG § 35; GSZ 6/53 vom 20. Mai 1954 = BGHZ 12, 265/306; III ZR 234/54 vom 5. April 1956 = LM Nr. 2 zur Finanztechnischen Anweisung Nr. 88). - BGH, 28.01.1958 - III ZR 81/56
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Rn. 14 In dem die Ruhegehaltsansprüche eines ebenfalls erst nach 1945 in den Ruhestand versetzten Beamten betreffenden Urteil vom 5. April 1956 - III ZR 234/54 (teilweise abgedruckt in LM Nr. 2 zu Finanztechn. Anweisungen) hat der Senat mit näherer Begründung ausgeführt, daß insbesondere die vom Berufungsgericht angezogene Finanztechn. - BGH, 08.10.1956 - III ZR 60/55
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Der Senat hat in seinem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom 5. April 1956 - III ZR 234/54 - mit näherer Begründung ausgeführt, daß die besatzungsrechtlichen Bestimmungen der Finanztechnischen Anweisung Nr. 88 der Militärregierung als bloße Verwaltungsanordnungen lediglich zahlungstechnische Bedeutung haben, keine materiellrechtlichen Rechtsnormen darstellen und deshalb für den Bestand oder Nichtbestand von Rechtsansprüchen ohne Bedeutung sind; ferner, daß das vom Berufungsgericht angezogene Urteil des Senats vom 25. Juni 1953 - III ZR 333/51 - dieser Auffassung nicht entgegensteht, weil jenem Urteil ein gesondert gelagerter Sachverhalt zugrunde lag.
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