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Rechtsprechung
   BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,808
BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55 (https://dejure.org/1957,808)
BGH, Entscheidung vom 11.04.1957 - III ZR 239/55 (https://dejure.org/1957,808)
BGH, Entscheidung vom 11. April 1957 - III ZR 239/55 (https://dejure.org/1957,808)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Berechtigung der Behörde zum Widerruf der Erlaubnis bei Zuwiderhandlung gegen einer unter Auflage erteilte gewerbepolizeiliche Erlaubnis - Schadenersatz wegen der vorübergehenden Schließung von Spielhallen - Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung durch Aufstellung ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 24, 100
  • NJW 1957, 987
  • DB 1957, 505
  • DÖV 1957, 726
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52

    Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts

    Auszug aus BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55
    Gegen die Zulässigkeit der Revision des Klägers bestehen keine Bedenken: Der Kläger stützt seinen Anspruch, wie er in der Revisionsverhandlung betont hat, nicht nur auf eine schuldhafte Amtspflichtverletzung der beteiligten Beamten (§ 839 BGB, Art. 34 GrundG), sondern auch auf Art. 14 GrundG, wonach schon bei objektiv rechtswidrigen Eingriffen in fremde Vermögenswerte der Betroffene einen Anspruch auf angemessene Entschädigung wegen des darin liegenden enteignungsgleichen Eingriffes hat (BGHZ 6, 270/289; 7, 296).
  • BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50

    Wohnungseinweisung II - Enteignungsgleicher Eingriff

    Auszug aus BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55
    Gegen die Zulässigkeit der Revision des Klägers bestehen keine Bedenken: Der Kläger stützt seinen Anspruch, wie er in der Revisionsverhandlung betont hat, nicht nur auf eine schuldhafte Amtspflichtverletzung der beteiligten Beamten (§ 839 BGB, Art. 34 GrundG), sondern auch auf Art. 14 GrundG, wonach schon bei objektiv rechtswidrigen Eingriffen in fremde Vermögenswerte der Betroffene einen Anspruch auf angemessene Entschädigung wegen des darin liegenden enteignungsgleichen Eingriffes hat (BGHZ 6, 270/289; 7, 296).
  • BVerwG, 13.01.1955 - I C 59.54
    Auszug aus BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55
    Eine Behörde kann allerdings regelmäßig keine neuen, später entstandenen Tatsachen nachschieben, um einem fehlerhaften Verwaltungsakt Rechtswirksamkeit zu verschaffen (BGH III ZR 123/50 vom 14. Juli 1952; vgl. auch BVerwG 1, 311).
  • BGH, 26.02.1951 - IV ZR 175/50

    Widerruf eines Verwaltungsaktes

    Auszug aus BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55
    Die Bestimmung schloß zwar als Spezialregelung die Anwendung des § 42 des Preußischen Polizeiverwaltungsgesetzes vom 1. Juni 1931 in der für Nordrhein-Westfalen gültigen Fassung vom 27. November 1953 (GS S 403) aus; doch blieben daneben die allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsrechts unberührt, daß die Behörde einen fehlerhaften Verwaltungsakt stets (BGHZ 1, 223) und einen fehlerfreien begünstigenden Verwaltungsakt dann widerrufen kann, wenn der Betroffene gegen eine Auflage verstoßen hat.
  • BGH, 05.04.1956 - III ZR 244/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55
    Außerdem konnte das Verwaltungsgericht nach richtiger Auffassung auch gegenüber rechtsgestaltenden und vollzogenen Verwaltungsakten anordnen, daß es bei der aufschiebenden Wirkung der Klage verbleiben solle (BGH DÖV 1956, 413 [BGH 05.04.1956 - III ZR 244/54]).
  • BGH, 31.01.1952 - III ZR 123/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55
    Eine Behörde kann allerdings regelmäßig keine neuen, später entstandenen Tatsachen nachschieben, um einem fehlerhaften Verwaltungsakt Rechtswirksamkeit zu verschaffen (BGH III ZR 123/50 vom 14. Juli 1952; vgl. auch BVerwG 1, 311).
  • BVerwG, 28.06.1957 - IV C 235.56

    Rechtsmittel

    z.B. BGH in Entscheidungen vom 26. Februar 1951 und 11. April 1957 (KJW 1951, 359 bzw. NJW 1957, 987), Bayer. VGH vom 8. November 1951 (VerwRspr. 4, 144), OVG Berlin vom 26. November 1952 (DVBl. 1954, 129), OVG Lüneburg vom 8. Dezember 1953 (MDR 1954, 397), Bezirksverwaltungsgericht Berlin-Zehlendorf vom 9. Februar 1951 (ÖV 1951/303), Peters "Lehrbuch der Verwaltung" 1949 S. 169, v. Turegg "Lehrbuch des Verwaltungsrechts", 3. Aufl. S. 130, Jellinek a.a.O. S. 283, 284, Forsthoff a.a.O. S. 198 f., Schunck-De Clerck "Gesetz über das Bundesverwaltungsgericht", Anm. 2 b gg zu § 15, Eyermann-Fröhler "Verwaltungsgerichtsgesetz", 2. Aufl., Anhang IV 2 b zu § 35, Klinger "Die Verordnung über die Verwaltungsgerichtsbarkeit in der britischen Zone", 3. Aufl. S. 140 ff., Haueisen in KJW 1954, 1425 ff., (1427), Zschacke a.a.O. S. 147, Dickmann a.a.O. S. 282 f., Schaefer a.a.O. S. 341 f.,.
  • BVerwG, 16.10.1969 - III C 160.68

    Übertragbarkeit von Gesellschaftsanteilen auf die Ehefrau

    Nach unbestrittener Ansicht ist das Übertragungsverbot zwar dispositiv und kann durch Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag oder durch nachträgliche Zustimmung aller Gesellschafter entfallen (BGHZ 13, 179; 24, 106 [BGH 11.04.1957 - III ZR 239/55][114]).
  • BGH, 16.10.1974 - IV ZR 3/73

    Befugnisse des Testamentsvollstreckers zur Fortführung eines Handelsgeschäfts

    Als einer der möglichen Auswege gilt seit der Entscheidung RGZ 132, 138, 142 die treuhänderische Führung des Geschäfts durch die Testamentsvollstrecker im eigenen Namen und unter eigener persönlicher Haftung, jedoch für Rechnung des Erben (KG JW 1937, 2599; BGHZ 12, 100; 24, 106 [BGH 11.04.1957 - III ZR 239/55] ; 35, 13) [BGH 22.03.1961 - IV ZB 308/60] .
  • OLG Hamm, 07.06.1978 - 15 W 159/78
    Eine Ausnahme bildete aber selbst nach dem alten Rechtszustand der hier angesprochene Fall, daß der Genehmigungsempfänger eine mit der Genehmigung verbundene Auflage mißachtet und dadurch den Vertrauensschutz verwirkt hatte, wenn die Genehmigungsbehörde ohne die Auflage die Genehmigung nicht erteilt haben würde (vgl. BGHZ 24, 100; BayVGH, VerwRsp. 3, 316, 321; Brügelmann/Grauvogel, Anm. 3 c aa zu § 20 BBauG; Bullinger, DÖV 1957, 761, 763).
  • BGH, 28.01.1965 - VII ZR 169/63

    Anspruch aus Schuldanerkenntnis - Aus einem Verwaltungsakt erwachsende Ansprüche …

    Es spricht nichts dafür, daß dies dem Willen des genehmigenden Oberfinanzpräsidenten entsprochen haben sollte, das um so weniger, als "Bedingungen" nicht zwangsweise durchzusetzen waren, während Auflagen selbständig erzwungen werden konnten (BGHZ 24, 100, 102 [BGH 11.04.1957 - III ZR 239/55];… Wolff, Verwaltungsrecht, 4. Aufl., § 79 I d).
  • OLG Nürnberg, 21.09.1962 - 4 U 192/61

    Widerruflichkeit eines begünstigenden Verwaltungsaktes; Vorfinanzierung eines …

    Ein solches Verhalten verpflichtet aber weder zum Schadenersatz noch zu einer Entschädigung wegen enteignungsgleichen Eingriffes (BGHZ 24, 100).
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