Rechtsprechung
| BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BGH, 04.04.1955 - III ZR 206/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Massnabmen im Sinne des § 63 Abs. 3 Satz 3 G. 131 sind aber nur Massnahmen beamtenrechtlicher Art, die eine abschliessende Entscheidung darstellen und von den zuständigen Behörden erlassen sind, nicht solche entnazifizierungsrechtlicher Art (vgl. auch Urteil des Senats vom 4. April 1955 - III ZR 206/53;… Anders, Gesetz zu Art. 131 GrundG 3. Aufl. 1954 § 63 Anm. 8).Denn nach dem eigenen Vortrag des Klägers sind seine dahingehenden Anträge vom Personalamt der Beklagten mit Bescheid vom 9. Juni 1952 ausdrücklich abgelehnt (vgl. hierzu auch Urteil des Senats vom 4. April 1955 - III ZR 206/53 - S. 6).
Hierbei ist die Prüfung insbesondere auch darauf zu erstrecken, ob der vom Kläger in der Revisionsverhandlung angezogene Erlass des Senats der Ha. H. - Personalamt - vom 3. Juli 1948 - 37.20 - 11 II - sowie der Erlass derselben Behörde vom 23. Dezember 1949 (abgedruckt in "Mitteilungen für die Verwaltung der Ha. H.", 1949 Nr. 8 S. 56) oder andere Bestimmungen, z.B. § 12 der 1. Verordnung zur Sicherung der Währung und der öffentlichen Finanzen auf dem Gebiet des Personalrechts vom 26. Dezember 1948 (GVBl. Hamb S. 119), derartige Anordnungen beinhalten oder eine derartige allgemeine Verwaltungsübung zur Folge hatten (vgl. hierzu auch die Urteile des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 -, vom 4. April 1955 - III ZR 206/53, und vom 23. Mai 1955 - III ZR 221/53, die sämtlich gegen die Ha. H. gerichtete Klagen betreffen, und in denen die gleichen oder ähnlichen Probleme behandelt sind).
- BGH, 17.12.1953 - III ZR 140/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Wie der Senat jedoch bereits in seinem Urteil vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 - entschieden hat, ist es grundsätzlich nicht möglich, den Anspruch eines wiederbeschäftigten Beamten auf die Gehaltsdifferenz zwischen dem früheren Amt und dem jetzt bekleideten besoldungsmässig niedrigeren Amt allein aus einem Entnazifizierungsbescheid herzuleiten.Hierbei ist die Prüfung insbesondere auch darauf zu erstrecken, ob der vom Kläger in der Revisionsverhandlung angezogene Erlass des Senats der Ha. H. - Personalamt - vom 3. Juli 1948 - 37.20 - 11 II - sowie der Erlass derselben Behörde vom 23. Dezember 1949 (abgedruckt in "Mitteilungen für die Verwaltung der Ha. H.", 1949 Nr. 8 S. 56) oder andere Bestimmungen, z.B. § 12 der 1. Verordnung zur Sicherung der Währung und der öffentlichen Finanzen auf dem Gebiet des Personalrechts vom 26. Dezember 1948 (GVBl. Hamb S. 119), derartige Anordnungen beinhalten oder eine derartige allgemeine Verwaltungsübung zur Folge hatten (vgl. hierzu auch die Urteile des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 -, vom 4. April 1955 - III ZR 206/53, und vom 23. Mai 1955 - III ZR 221/53, die sämtlich gegen die Ha. H. gerichtete Klagen betreffen, und in denen die gleichen oder ähnlichen Probleme behandelt sind).
- BGH, 05.07.1954 - III ZR 29/53
Vorbescheid bei Ansprüchen aus § 36 DBG
Auszug aus BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Aus § 77 G 131, dessen Rechtsgültigkeit der Senat in Fällen der vorliegenden Art in ständiger Rechtsprechung bejaht (BGHZ 14, 134 [BGH 05.07.1954 - III ZR 29/53]; LM Nr. 5 zu § 77 G 131 u.a.), in Verbindung mit § 63 Abs. 3 G 131 folgt, dass dem Kläger die geltend gemachten Ansprüche auf die Differenzbeträge zwischen den Besoldungsgruppen A 2 c 2 und A 3 c nur zustehen, wenn sie ihm durch von der Beklagten nach dem 8. Mai 1945 erlassene Rechtsvorschriften gewährt werden oder wenn sie auf eine zu seinen Gunsten getroffene Einzelmassnahme gestützt werden können.
- BVerwG, 21.01.1955 - II C 158.54
Vor dem Inkrafttreten des Art. 131 GG erfolgte rechtskräftige Einstufung eines …
Auszug aus BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Zu der Frage, ob besatzungsrechtliche Vorschriften über die Entnazifizierung überhaupt unter § 63 Abs. 3 Satz 2 G. 131 fallen (vgl. hierzu im verneinenden Sinn Bundesverwaltungsgericht in DVBl. 1955 S. 366), braucht deshalb hier nicht Stellung genommen zu werden. - BGH, 27.09.1954 - III ZR 92/52
Art. 131 GrundG. Kriegsgefangene Beamte
Auszug aus BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Der Kläger fällt deshalb, weil er aus nichtbeamtenrechtlichen Gründen eine dienstrangmässige und besoldungsmässige "Herabstufung" und Schmälerung seiner Rechte erfahren hat, entgegen der Meinung der Revision in jedem Fall in den Personenkreis des Art. 131 GrundG und des § 63 des G 131, mögen der Entnazifizierungsbescheid und der Zeitpunkt der Wiederbeschäftigung in einem niedrigeren Amt vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes liegen oder nicht (vgl. BGHZ 14, 325 u.a.). - BGH, 23.05.1955 - III ZR 221/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 26.09.1955 - III ZR 251/53
Hierbei ist die Prüfung insbesondere auch darauf zu erstrecken, ob der vom Kläger in der Revisionsverhandlung angezogene Erlass des Senats der Ha. H. - Personalamt - vom 3. Juli 1948 - 37.20 - 11 II - sowie der Erlass derselben Behörde vom 23. Dezember 1949 (abgedruckt in "Mitteilungen für die Verwaltung der Ha. H.", 1949 Nr. 8 S. 56) oder andere Bestimmungen, z.B. § 12 der 1. Verordnung zur Sicherung der Währung und der öffentlichen Finanzen auf dem Gebiet des Personalrechts vom 26. Dezember 1948 (GVBl. Hamb S. 119), derartige Anordnungen beinhalten oder eine derartige allgemeine Verwaltungsübung zur Folge hatten (vgl. hierzu auch die Urteile des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1953 - III ZR 140/52 -, vom 4. April 1955 - III ZR 206/53, und vom 23. Mai 1955 - III ZR 221/53, die sämtlich gegen die Ha. H. gerichtete Klagen betreffen, und in denen die gleichen oder ähnlichen Probleme behandelt sind).
- BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
Rechtsmittel
Diese Bestimmungen haben als bloße Verwaltungsanordnungen - wie in den Entscheidungen des Senats vom 12. Juli 1951 - III ZR 159/50 - S. 9 (insoweit bei LM Nr. 3 zu § 35 DGB nicht abgedruckt) und vom 26. September 1955 - III ZR 251/53 - S. 7 sowie in dem Beschluß des Großen Senats für Zivilsachen in BGHZ 13, 265 (306) dargelegt ist - lediglich zahlungstechnische Bedeutung im Rahmen der Frage, ob Besatzungsrecht der Geltendmachung von Gehalts- und Ruhegehaltsansprüchen entgegensteht.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".