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Rechtsprechung
   BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1953,2503
BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52 (https://dejure.org/1953,2503)
BGH, Entscheidung vom 30.11.1953 - III ZR 275/52 (https://dejure.org/1953,2503)
BGH, Entscheidung vom 30. November 1953 - III ZR 275/52 (https://dejure.org/1953,2503)
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (6)

  • BVerfG, 19.12.1951 - 1 BvR 220/51

    Hinterbliebenenrente I

    Auszug aus BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52
    Der einzelne Staatsbürger hat aber grundsätzlich keinen gerichtlich verfolgbaren Anspruch auf ein Handeln des Gesetzgebers; die Frage, ob ein Gesetz zu erlassen ist, hängt von einer Vielzahl von wirtschaftlichen, politischen und weltanschaulichen Erwägungen ab, die aus dem Bereich des einzelnen Staatsbürgers heraustreten (vgl. BVerfGE 1, 97; vgl. auch BGH JW 1953, 582).
  • BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52

    Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts

    Auszug aus BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52
    Als Rechtsgrundlage für eine entschädigungspflichtige Enteignung kommt, soweit der Zeitraum vor dem Erlass des Grundgesetzes (23. Mai 1949) in Frage steht, Art. 153 WeimVerf, für die Zeit ab 24. Mai 1949 dagegen die als Bestandteil des Grundrechts teils des Grundgesetzes auch in W.-B. geltende (BVerfG in JZ 1952, 77 [BVerfG 25.10.1951 - 1 BvR 24/51]) Vorschrift des Art. 14 GrundG in Betracht (vgl. Beschluss des Grossen Zivilsenats des BGH vom 10. Juni 1952 in BGHZ 6, 270 [274, 275]).
  • BVerfG, 25.10.1951 - 1 BvR 24/51

    Grundrechtsgeltung in Berlin

    Auszug aus BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52
    Als Rechtsgrundlage für eine entschädigungspflichtige Enteignung kommt, soweit der Zeitraum vor dem Erlass des Grundgesetzes (23. Mai 1949) in Frage steht, Art. 153 WeimVerf, für die Zeit ab 24. Mai 1949 dagegen die als Bestandteil des Grundrechts teils des Grundgesetzes auch in W.-B. geltende (BVerfG in JZ 1952, 77 [BVerfG 25.10.1951 - 1 BvR 24/51]) Vorschrift des Art. 14 GrundG in Betracht (vgl. Beschluss des Grossen Zivilsenats des BGH vom 10. Juni 1952 in BGHZ 6, 270 [274, 275]).
  • BGH, 31.10.1952 - V ZR 153/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52
    Auch dazu braucht nicht Stellung genommen zu werden, ob § 17 der Verordnung auf den Fall der Aufhebung der öffentlichen Bewirtschaftung einer bestimmten Warengattung Überhaupt angewendet werden kann (Bedenken hierzu in BGH NJW 1953, 582).
  • BGH, 11.11.1954 - III ZR 103/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52
    Blosse Interessen und Chancen, so eine Verkaufsmöglichkeit, gehören, wie der Senat in seinen Urteilen vom 29. November 1951 - III ZR 103/53 S. 21 - und vom 26. März 1953 - III ZR 206/52 S. 29 - ausgeführt hat, nicht zu jenen Rechten und Vorteilen.
  • BGH, 26.03.1953 - III ZR 206/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.11.1953 - III ZR 275/52
    Blosse Interessen und Chancen, so eine Verkaufsmöglichkeit, gehören, wie der Senat in seinen Urteilen vom 29. November 1951 - III ZR 103/53 S. 21 - und vom 26. März 1953 - III ZR 206/52 S. 29 - ausgeführt hat, nicht zu jenen Rechten und Vorteilen.
  • BGH, 24.06.1982 - III ZR 169/80

    Keine Amtshaftung wegen nichtigen Bebauungsplans

    Nur ausnahmsweise - etwa bei sogenannten Maßnahmegesetzen oder Einzelfallgesetzen könne etwas anderes in Betracht kommen und könnten Belange bestimmter einzelner berührt werden, so daß sie als "Dritte" im Sinne des § 839 BGB angesehen werden könnten (vgl. Senatsurteile vom 29. März 1971 - III ZR 110/68 = BGHZ 56, 40, 46 und vom 30. November 1953 - III ZR 275/52).
  • BGH, 29.03.1971 - III ZR 110/68

    Untätigbleiben des Gesetzgebers als Enteignung

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  • BGH, 13.03.1967 - III ZR 28/64

    Amtsverhältnis eines Bundesministers zur Bundesregierung - Vertrauensverhältnis …

    Zum anderen ergibt sich eine Einschränkung für eine Gruppe von Fällen dadurch, daß die Parlamente und die Regierung bei der Mitwirkung an der Gesetzgebung keine Amtspflichten erfüllen, die einzelnen Dritten gegenüber bestehen (BGH Urt. v. 30. November 1953 - III ZR 275/52).
  • BGH, 07.12.1967 - III ZR 83/65

    Ansprüche nach enteignungsrechtlichen Grundsätzen - Ansprüche wegen …

    Es fehlt, wenn der Gesetzgeber - sei es als Gesetzgeber im gesetzgebenden Verfahren, sei es eine Regierungsstelle bei dem Erlaß von Rechtsverordnungen - eine Rechtsnorm setzt, grundsätzlich an der individuellen Beziehung zu dem einzelnen Staatsbürger und damit an einer Amtspflicht, die dem Gesetzgeber gerade gegenüber dem Dritten obliegt (BGH Urteil vom 30. November 1953 - III ZR 275/52 - S. 12; Urteil vom 7. Januar 1960 - III ZR 49/59 = VersR 1960, 520; Urteil vom 10. Januar 1966 - III ZR 70/64 = NJW 1966, 726; Urteil vom 31. Januar 1966 - III ZR 118/64 - NJW 1966, 1021 [BGH 31.01.1966 - III ZR 118/64]; Urteil vom 13. März 1967 - III ZR 28/64 - S. 56 = NJW 1967, 1662).
  • BGH, 14.06.1962 - III ZR 52/61

    Eröffnung des Zivilrechtswegs - Wiederaufbau eines im Krieg zerstörten Gebäudes - …

    Es bedarf hier jedoch keiner Entscheidung der Frage, ob das sogenannte "legislative Unrecht" einen Antshaftungsanspruch der von einem Gesetzgebungsakt besonders betroffenen Personen begründen kann (vgl. BGH NJW 1953, 582; BGH Urteile vom 16. November 1953 - III ZR 153/52-, vom 30. November 1953 - III ZR 275/52 - und vom 16. Juni 1956 - III ZR 305/54 -).
  • BGH, 09.04.1956 - III ZR 135/55

    Rechtsmittel

    Anbaubeschränkungen und -auflagen fallen, soweit es sich um Fruchtfolge, Bestellung freien oder freigewordenen Acker- oder Gartengeländes handelt, nach jenen Rechtsgrundsätzen des Großen Senats, wenn sie sich nicht nur gegen Einzelne richten, sondern allgemein gegeben sind, unter die entschädigungslose Eigentumsbegrenzung (vgl. V. Zivilsenat im Urteil vom 31. Oktober 1952 - V ZR 153/51 - in NJW 1953, 582 betr. Anbau- und Ablieferungsanordnungen zur landwirtschaftliche Erzeugnisse; III. Zivilsenat im Urteil vom 30. November 1953 - III ZR 275/52 - S. 18/19 betr. die Saatgutbewirtschaftung; Urteil des III. Zivilsenats vom 26. März 1953 - III ZR 206/52 S 24/25 = JZ 1953, 642 betr.
  • BGH, 08.11.1956 - III ZR 159/55

    Rechtsmittel

    Der Eingriff muß dabei in das Eigentum oder andere vermögenswerte Rechte oder Rechtsgüter erfolgen; die Beeinträchtigung bloßer Interessen und Aussichten genügt, dafür nicht (BGHZ LM Nr. 5 zu § 839 BGB C; BGH III ZR 275/52 vom 30. November 1953).
  • BGH, 30.01.1954 - II ZR 48/53

    Schadensersatz wegen Verlusten durch Zwangsbewirtschaftung - Verpflichtung zum …

    Es müssen daher besondere Umstände vorliegen, wenn die Behörde Veranlassung haben soll, den von ihr angestrebten Erfolg auf der Ebene des Privatrechts durch rechtsgeschäftliche Verpflichtungen herbeizuführen (vgl. BGHZ 4, 268; die nicht veröffentlichten Urteile des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1952 - II ZR 38/52 -, vom 11. März 1953 - II ZR 110/52 - und das ebenfalls nicht veröffentlichte Urteil des III. Zivilsenats vom 30. November 1953 - III ZR 275/52 -).
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