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| BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54 |
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- Wolters Kluwer
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Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (7)
- BGH, 02.06.1955 - III ZR 27/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Im Gegensatz zur Ansicht des Berufungsgerichts kann in der Verordnung über die politische Prüfung der Versorgungsberechtigten vom 28. Juni 1948 - wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 2. Juni 1955 III ZR 27/54 entschieden hat - eine solche, abweichend vom G 131 materiellrechtlich einen Versorgungsanspruch gewährende Rechtsvorschrift nicht gesehen werden.Andererseits hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass die §§ 3, 4, 5 der 1. SparVO beamtenrechtliche Ansprüche, also auch Versorgungsansprüche, erst vom Zeitpunkt der rechtskräftigen Einstufung eines Beamten in die Kategorie IV oder V gewähren (LM Nr. 7 zur 1. SparVO; Urteile vom 21. Dezember 1951 - III ZR 96/52 -, vom 4. Oktober 1954 - III ZR 320/52 -, vom 28. Februar 1955 - III ZR 146/53 -, vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 -).
- BGH, 05.07.1954 - III ZR 30/53
Gesetz zu Art. 131 GrundG
Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Ohne dass es auf die vom Berufungsgericht angestellte Prüfung ankommt, ob die nach 1945 ergangenen besatzungsrechtlichen Vorschriften einen Verlust oder eine Schmälerung der Rechte des Klägers beinhalten, ergibt sich hiernach schon aus §§ 77, 85 G 131 - dessen Rechtsgültigkeit der Senat in Fällen der vorliegenden Art in ständiger Rechtsprechung bejaht (BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53]; Urteil vom 20. September 1954 III ZR 77/53 u.a.) -, dass dem Kläger ausser den Vorschriften nach diesem Gesetz Versorgungsansprüche aus seinem früheren Dienstverhältnis gegen den beklagten Landschaftsverband für die Zeit vor dem 1. April 1951 nicht zustehen. - BGH, 27.09.1954 - III ZR 92/52
Art. 131 GrundG. Kriegsgefangene Beamte
Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Er fällt deshalb für diesen Zeitraum in den Personenkreis des Art. 131 GrundG (vgl. BGHZ 14, 325 ff) und des § 63 Abs. 1 Nr. 2 des G 131.
- BGH, 21.12.1953 - III ZR 96/52
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Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Andererseits hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass die §§ 3, 4, 5 der 1. SparVO beamtenrechtliche Ansprüche, also auch Versorgungsansprüche, erst vom Zeitpunkt der rechtskräftigen Einstufung eines Beamten in die Kategorie IV oder V gewähren (LM Nr. 7 zur 1. SparVO; Urteile vom 21. Dezember 1951 - III ZR 96/52 -, vom 4. Oktober 1954 - III ZR 320/52 -, vom 28. Februar 1955 - III ZR 146/53 -, vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 -). - BGH, 04.10.1954 - III ZR 320/52
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Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Andererseits hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass die §§ 3, 4, 5 der 1. SparVO beamtenrechtliche Ansprüche, also auch Versorgungsansprüche, erst vom Zeitpunkt der rechtskräftigen Einstufung eines Beamten in die Kategorie IV oder V gewähren (LM Nr. 7 zur 1. SparVO; Urteile vom 21. Dezember 1951 - III ZR 96/52 -, vom 4. Oktober 1954 - III ZR 320/52 -, vom 28. Februar 1955 - III ZR 146/53 -, vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 -). - BGH, 28.02.1955 - III ZR 146/53
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Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Andererseits hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass die §§ 3, 4, 5 der 1. SparVO beamtenrechtliche Ansprüche, also auch Versorgungsansprüche, erst vom Zeitpunkt der rechtskräftigen Einstufung eines Beamten in die Kategorie IV oder V gewähren (LM Nr. 7 zur 1. SparVO; Urteile vom 21. Dezember 1951 - III ZR 96/52 -, vom 4. Oktober 1954 - III ZR 320/52 -, vom 28. Februar 1955 - III ZR 146/53 -, vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 -). - BGH, 20.09.1954 - III ZR 77/53
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Auszug aus BGH, 23.06.1955 - III ZR 6/54
Ohne dass es auf die vom Berufungsgericht angestellte Prüfung ankommt, ob die nach 1945 ergangenen besatzungsrechtlichen Vorschriften einen Verlust oder eine Schmälerung der Rechte des Klägers beinhalten, ergibt sich hiernach schon aus §§ 77, 85 G 131 - dessen Rechtsgültigkeit der Senat in Fällen der vorliegenden Art in ständiger Rechtsprechung bejaht (BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53]; Urteil vom 20. September 1954 III ZR 77/53 u.a.) -, dass dem Kläger ausser den Vorschriften nach diesem Gesetz Versorgungsansprüche aus seinem früheren Dienstverhältnis gegen den beklagten Landschaftsverband für die Zeit vor dem 1. April 1951 nicht zustehen.
- BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
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Diese Verordnung enthält nicht eine positive Bestätigung oder Gewährung von Ruhegehaltsansprüchen, sondern sie sieht lediglich ein besonderes politisches Überprüfungsverfahren vor und setzt gerade voraus, daß Versorgungsansprüche dem gründe nach überhaupt bestehen (Urteile des Senats vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - S. 5/6, vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 - S. 5/6 und vom 14. Juli 1955 - III ZR 277/53 - S. 4/5). - BGH, 07.06.1956 - III ZR 298/54
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Es stellen sich also zunächst die Fragen, ob das Landesgesetz vom 15. Dezember 1952 abweichend von § 39 der 3. SparVO auch solchen Beamten, die bei Erlaß des Gesetzes schon aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt waren , Ansprüche zuerkennt, ob durch dieses Gesetz Ansprüche auf Dienstbezüge mit rückwirkender Kraft ab 1. Juli 1948 begründet worden sind, und weiterhin, ob in Abweichung der Regelung in der 1. SparVO NRW (vgl. z.B. Urteil des Senats vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 - S. 7 und die dortigen weiteren Nachweise) Ansprüche für die Zeit vor der rechtskräftigen Entnazifizierung des Beamten geltend gemacht werden können. - BGH, 28.02.1957 - III ZR 210/55
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Diese Verordnung enthält nicht eine positive Bestätigung oder Gewährung von Ruhegehaltsansprüchen, sondern sie sieht lediglich ein besonderes politisches Überprüfungsverfahren vor und setzt gerade voraus, daß Versorgungsansprüche dem Grunde nach überhaupt bestehen (Urteile des Senats vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - S 5/6, vom 23. Juni 1955 -III ZR 6/54 - S 5/6 und vom 8. Oktober 1956 -III ZR 60/55 -S 6/7).
- BGH, 12.03.1956 - III ZR 19/55 Der Senat hat schon wiederholt ausgesprochen, daß nach der Bestimmung II und VII der VO über die politische Überprüfung der Versorgungsberechtigten vom 28. Juni 1948 (GVBl NRhWf 1948 S. 127) i.d.F. vom 10. Juli 1948 (ebenda S. 138) Versorgungsansprüche für die Zeit vor einer Entnazifizierungsentscheidung nicht verlangt werden können, wenn nicht die Nachzahlung bisher nicht gezahlter Beträge angeordnet worden ist, und daß diese Rechtslage auch durch § 7 der 1. SparVO des Landes Nordrhein-Westfalen nicht geändert worden ist (III ZR 27/54 vom 2. Juni 1955; III ZR 6/54 vom 23. Juni 1955; III ZR 260/53 vom 27. Juni 1955; III ZR 38/54 vom 10. Oktober 1955).
- BGH, 27.10.1955 - III ZR 45/54
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Auf die vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung - im Gegensatz zum Berufungsgericht - vertretene Auffassung, daß die §§ 3, 4, 5 der 1. SparVO beamtenrechtliche Ansprüche - hier insbesondere den Anspruch auf Wiedereinstellung und auf Gehalt - erst vom Zeitpunkt der rechtskräftigen Einstufung eines Beamten in die Kategorie IV oder V gewähren (vgl. die Zusammenstellung im Urteil vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 und das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil vom 27. Juni 1955 - III ZR 275/53), braucht hier nicht nochmals eingegangen zu werden. - BGH, 08.10.1956 - III ZR 60/55
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Auch das hat der Senat schon mehrfach entschieden (Urt des Senats vom 2. Juni 1955 - III ZR 27/54 - vom 23. Juni 1955 - III ZR 6/54 - u.a.).
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