Rechtsprechung
| BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Ermittlung des Rechtsweges - Zulässigkeit des Rechtswegs zu den ordentlichen Gerichten - Vertragliche Ansprüche der Deutschen Bundesbahn gegen eine Gemeinde auf Ersatz der Kosten für die Umbenennung eines Bahnhofs
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
- BGH, 14.07.1975 - III ZR 76/73
Papierfundstellen
- NJW 1975, 2015
- MDR 1975, 1009
- DVBl 1976, 77
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (13)
- BVerwG, 08.02.1974 - VII C 16.71
Gebrauch eines nichtamtlichen Gemeindenamens als Bezeichnung für Bahnhof
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Sie handelt zugleich in Erfüllung der ihr durch die Gesetze, insbesondere das Bundesbahngesetz (künftig:BbG) auferlegten öffentlich-rechtlichen Aufgaben und Pflichten (so auch BVerwG in BVerwGE 44, 351 = DVBl 1974, 522 = VerwRsp 26, 215 ff).Damit genügt sie jedoch ihrer gesetzlich - nach § 28 Abs. 1 BbG - festgelegten öffentlich-rechtlichen Aufgabe, eine bestmögliche Verkehrsbedienung zu erreichen (so auch BVerwGE 44, 351, 358).
Das Namensrecht der beklagten Gemeinde wird gleichfalls durch die Normen des öffentlichen Rechts, nämlich durch die Vorschriften der Niedersächsischen Gemeindeordnung, geregelt und ist als öffentlich-rechtliches Persönlichkeitsrecht anzusehen (vgl. BVerwGE 44, 351, 354; Pappermann in DVBl 1971, 519).
- BGH, 12.07.1971 - III ZR 252/68
Rechtsweg für Streit aus Anbauverträgen
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Für die Zuordnung eines Vertrages zum öffentlichen oder zum privaten Recht kommt es entscheidend auf den Gegenstand des Vertrages an (BGHZ 32, 214, 215 f; 35, 69, 71; 54, 287, 291; 56, 365, 368; JZ 73, 420; BVerwGE 22, 138, 140). - BGH, 22.12.1953 - V ZR 6/51
Wohnungsrequisition keine Enteignung
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Entsprechend §§ 276 Abs. 3 Satz 2, 97 Abs. 1, 92 Abs. 2 ZPO ist es jedoch möglich und geboten, der Klägerin schon jetzt die Kosten der Rechtsmittelverfahren aufzuerlegen, weil das von ihr eingelegte Rechtsmittel der Berufung ohne den von ihr mit dem Hauptantrag erstrebten Erfolg geblieben ist (vgl. BGHZ 11, 43, 57/8; 12, 52, 69 ff; 14, 222, 231 f).
- BVerwG, 05.10.1965 - IV C 26.65
Berücksichtiung des mit dem Voreigentümer geschlossenen Vertrages, zur Einordnung …
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Für die Zuordnung eines Vertrages zum öffentlichen oder zum privaten Recht kommt es entscheidend auf den Gegenstand des Vertrages an (BGHZ 32, 214, 215 f; 35, 69, 71; 54, 287, 291; 56, 365, 368; JZ 73, 420; BVerwGE 22, 138, 140). - BVerwG, 17.02.1971 - IV C 86.68
Voraussetzungen der Zulässigkeit des Verwaltungsrechtsweges - Rechtsweg für die …
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Die gesetzliche Regelung, die zu erheblichen Anwendungsschwierigkeiten führt (vgl. das Senatsurteil in BGHZ 43, 34, 38 ff; BVerwGE 37, 231 ff), bedarf der sinnerfassenden Auslegung. - BGH, 25.04.1960 - III ZR 81/59
Öffentlich-rechtlicher Vertrag
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Für die Zuordnung eines Vertrages zum öffentlichen oder zum privaten Recht kommt es entscheidend auf den Gegenstand des Vertrages an (BGHZ 32, 214, 215 f; 35, 69, 71; 54, 287, 291; 56, 365, 368; JZ 73, 420; BVerwGE 22, 138, 140). - BGH, 21.12.1964 - III ZR 70/63
Rechtsweg bei Verletzung öffentlichrechtlicher Verträge
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Die gesetzliche Regelung, die zu erheblichen Anwendungsschwierigkeiten führt (vgl. das Senatsurteil in BGHZ 43, 34, 38 ff; BVerwGE 37, 231 ff), bedarf der sinnerfassenden Auslegung. - BGH, 10.07.1954 - VI ZR 120/53
Zulässigkeit des Rechtswegs
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Entsprechend §§ 276 Abs. 3 Satz 2, 97 Abs. 1, 92 Abs. 2 ZPO ist es jedoch möglich und geboten, der Klägerin schon jetzt die Kosten der Rechtsmittelverfahren aufzuerlegen, weil das von ihr eingelegte Rechtsmittel der Berufung ohne den von ihr mit dem Hauptantrag erstrebten Erfolg geblieben ist (vgl. BGHZ 11, 43, 57/8; 12, 52, 69 ff; 14, 222, 231 f). - BGH, 05.11.1953 - III ZR 379/51
Rechtsweg für Requisitionsentschädigung
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Entsprechend §§ 276 Abs. 3 Satz 2, 97 Abs. 1, 92 Abs. 2 ZPO ist es jedoch möglich und geboten, der Klägerin schon jetzt die Kosten der Rechtsmittelverfahren aufzuerlegen, weil das von ihr eingelegte Rechtsmittel der Berufung ohne den von ihr mit dem Hauptantrag erstrebten Erfolg geblieben ist (vgl. BGHZ 11, 43, 57/8; 12, 52, 69 ff; 14, 222, 231 f). - BGH, 27.03.1961 - III ZR 6/60
Verträge zur Reichsgaragenordnung
Auszug aus BGH, 23.06.1975 - III ZR 76/73
Für die Zuordnung eines Vertrages zum öffentlichen oder zum privaten Recht kommt es entscheidend auf den Gegenstand des Vertrages an (BGHZ 32, 214, 215 f; 35, 69, 71; 54, 287, 291; 56, 365, 368; JZ 73, 420; BVerwGE 22, 138, 140). - BGH, 30.09.1970 - I ZR 132/68
Rechtsnatur des Erschließungsvertrages
- BGH, 19.09.1966 - III ZR 199/64
Zuständigkeit für vermögensrechtliche Ansprüche von Pfarrern
- BGH, 17.10.1960 - III ZR 161/59
Qualifizierung der Rechtsnatur von Rechtsbeziehungen zwischen einer …
- OVG Niedersachsen, 04.05.1992 - 7 L 3637/91
Umbenennung eines Bahnhofs; Namensänderung; Verwaltungsrechtsweg; …
Die Beklagte handelt nämlich, wenn sie bei der Bezeichnung, ihrer Bahnhöfe an den Namen öffentlicher Gebietskörperschaften anknüpft, in Ausübung der ihr im Bundesbahngesetz auferlegten öffentlich-rechtlichen Aufgäben und Pflichten sowie zugleich im Rahmen ihrer Organisationsgewalt, die Ausfluß ihrer Stellung als öffentliche Verkehrsanstalt ist (BVerwG, Urt. d. 7. Sen. v. 8.2. 1974 - BVerwG VII C 16.71 -, BVerwGE 44, 351, 354 [BVerwG 08.02.1974 - VII C 16/71]; BGH, Urt. v. 23.6. 1975 - III ZR 76/73 -, NJW 1975, 2015, vgl. ferner Pappermann, Das Namensrecht der kommunalen Gebietskörperschaften, DÖV 1980, S. 353, 358). - VG Koblenz, 29.11.1990 - 1 K 1041/89
Anspruch auf Beseitigung eines Entlastungskanals (Regenauslaßleitung) und eines …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG München, 12.01.1978 - 1 U 3187/77
Rückerstattung von Entschädigungen; Rechtswegzuständigkeit; Kehrseitentheorie; …
Stellt man bei der Frage der Zuordnung eines Vertrages zum öffentlichen oder privaten Recht auf den Vertragsgegenstand ab ( BGHZ 54, 287/291 ; 56, 365/368 ; BGH NJW 1975, 2015; BVerwGE 22., 138;… Eyermann-Fröhler VwGO 7. Aufl. § 40 Rdn. 9), so muß man die hier in Rede stehenden Rechtsbeziehungen dem öffentlichen Recht zuordnen. - OLG Bamberg, 01.12.1997 - 7 W 21/97
Bestreiten der Zusage einer teilweisen Kostenübernahme von Planungskosten für die …
Für die Zuordnung eines Vertrages zum öffentlichen oder zum privaten Recht kommt es entscheidend auf den Gegenstand des Vertrages an (vgl. BGH NJW 75, 2015 m.w.Hinw.).
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