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Rechtsprechung
   BGH, 29.10.1951 - III ZR 89/51   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1951,1477
BGH, 29.10.1951 - III ZR 89/51 (https://dejure.org/1951,1477)
BGH, Entscheidung vom 29.10.1951 - III ZR 89/51 (https://dejure.org/1951,1477)
BGH, Entscheidung vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 (https://dejure.org/1951,1477)
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 28.06.1951 - III ZR 6/50

    Rechtsstellung verdrängter Beamter

    Auszug aus BGH, 29.10.1951 - III ZR 89/51
    In der Gestaltung dieser rechtlichen Beziehungen sind die neu gebildeten Länder grundsätzlich frei (BGHZ 3, 1 ff [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [8, 18 f]).

    Wie der Senat in seinem bereits erwähnten Urteil vom 28. Juni 1951 (BGHZ 3, 1 ff [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [7]) und in seinem Urteil vom 12. Juli 1951 (III ZR 37/50) ausgeführt hat, hatte diese Überleitung zur Folge, dass die Beamten dieser Reichsbehörden, soweit sie in dem betreffenden Bezirk bereits Hoheitsaufgaben wahrgenommen hatten, ohne Neuernennung Beamte der an die Stelle der Reichsbehörden getretenen Provinzial- und späteren Landesbehörden wurden.

  • RG, 21.06.1933 - V 392/32

    1. Haftet der Staat dem geschädigten Zeitungsverlag auf Schadensersatz, wenn die …

    Auszug aus BGH, 29.10.1951 - III ZR 89/51
    Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das Berufungsgericht auf den Gesichtspunkt der Amtspflichtverletzung, der bei Vorliegen einer Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes den Anspruch des Klägers hätte rechtfertigen können (Krüger: Die Verfassungen in der Zivilrechtsprechung in NJW 1949, 163 ff [166]; Jerusalem: Die Grundrechte des Bonner Grundgesetzes und ihre Durchsetzung in der Rechtsprechung in SJZ 1950, 1 ff [7]; RGZ 140, 423 ff [428]), nicht weiter eingegangen ist.
  • BGH, 04.06.1951 - III ZR 120/50

    Beamtenansprüche. Rechtsweg

    Auszug aus BGH, 29.10.1951 - III ZR 89/51
    Die Annahme des Berufungsgerichts, dass für den geltend gemachten Anspruch der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten gegeben ist, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats (BGHZ 2, 273 ff [BGH 04.06.1951 - III ZR 120/50] ).
  • BGH, 12.07.1951 - III ZR 37/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 29.10.1951 - III ZR 89/51
    Wie der Senat in seinem bereits erwähnten Urteil vom 28. Juni 1951 (BGHZ 3, 1 ff [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [7]) und in seinem Urteil vom 12. Juli 1951 (III ZR 37/50) ausgeführt hat, hatte diese Überleitung zur Folge, dass die Beamten dieser Reichsbehörden, soweit sie in dem betreffenden Bezirk bereits Hoheitsaufgaben wahrgenommen hatten, ohne Neuernennung Beamte der an die Stelle der Reichsbehörden getretenen Provinzial- und späteren Landesbehörden wurden.
  • BGH, 01.04.1954 - III ZR 296/52

    Rechtsmittel

    Es ist vielmehr entscheidend, welche rechtlichen Beziehungen zwischen dem Beamten und dem Land neu entstanden sind, in dem der frühere Beamte seine Tätigkeit aufgenommen hat, wobei die neu gebildeten Länder in der Gestaltung dieser rechtlichen Beziehungen grundsätzlich frei waren (vgl. BGHZ 3, 1 [8, 18 ff]; Urteil vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 - in LM Nr. 1 zu Art. 3 GrundG; ferner Urteil vom 15. Januar 1953 S 4 und 5 - III ZR 361/51).

    Diese unterliegt als Hoheitsakt einer Verwaltungsbehörde der Beurteilung des Revisionsgerichts (Urteile des erkennenden Senats in DÖVerw 1951, 193 und vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 S 15, insoweit in LM Nr. 1 zu Art. 3 GrundG nicht abgedruckt).

  • BGH, 22.02.1954 - III ZR 276/52

    Rechtsmittel

    Es ist vielmehr entscheidend, welche rechtlichen Beziehungen zwischen dem Beamten und der Provinz bzw. dem Land, in dem der frühere Beamten seine Tätigkeit aufgenommen hat, neu entstanden sind, wobei die Provinzen und neu gebildeten Länder in der Gestaltung dieser rechtlichen Beziehungen grundsätzlich frei waren (vgl. BGHZ 3, 1 [8, 18 ff]; Urteil vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 - in LM Nr. 1 zu Art. 3 GrundG; ferner Urteil vom 15. Januar 1953 S 4 und 5 - III ZR 361/51).

    Die Verfügung des Oberlandesgerichtspräsidenten vom 6. Juli 1946, mit der die beamtenrechtlichen Beziehungen zwischen der Provinz Hannover als Vorgängerin des beklagten Lar des und dem Kläger begründet und gestaltet wurden, unterliegt als Hoheitsakt einer Verwaltungsbehörde der Auslegung des Revisionsgerichts (vgl. Urteile des erkennenden Senats in DÖVerw 1951, 193 und vom 29. Oktober 1951 S 15 - III ZR 89/51 -, insoweit in LM Nr. 1 zu Art. 3 GrundG nicht abgedruckt).

  • BGH, 24.09.1953 - III ZR 355/52

    Rechtsmittel

    Der Senat hat schon in mehreren Entscheidungen ausgesprochen, daß mit der Übernahme der Aufgaben des Reichs durch die jetzigen Länder auch ein Eintritt in die früher vom Reich begründeten Beamtenverhältnisse verbunden sein könnte (vgl. BGHZ 3, 6 f [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50]; Urteil des erkennenden Senats vom 12. Juli 1951 - III ZR 37/50 - Urteil vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 -).

    Eine das beklagte Land zum Schadensersatz verpflichtende Amtspflichtverletzung könnte zwar vorliegen, wenn der Kläger unter Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes des Art. 3 GrundG anders behandelt worden wäre als andere Assessoren (K) in seiner Lage (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 -).

  • BGH, 04.06.1956 - III ZR 272/54

    Rechtsmittel

    Wenn schon nach den Ausführungen des Senats in der Entscheidung vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 - (LM Nr. 1 zu Art. 3 GrundG) in einer verschiedenen Regelung der Rechtsverhältnisse der einheimischen Beamten einerseits und der landfremden, zu dem Land nicht in einem Beamtenverhältnis stehenden Beamten andererseits durch denselben Gesetzgeber ein Verstoß gegen den Gleichheitssatz nicht gesehen werden kann, so gilt das erst recht, wenn es sich um Regelungen für Beamtengruppen handelt, für die verschiedene Gesetzgeber zuständig sind, wie es hier der Fall ist (einerseits Bundesrepublik, andererseits Freistaat Bayern).
  • BGH, 15.01.1953 - III ZR 361/51

    Rechtsmittel

    Das Land konnte die Einstellung des Klägers ablehnen oder ihn auch, wie das hier geschehen ist, in einer seiner früheren Rechtsstellung nicht entsprechenden minderen Stellung - hier also als Referendar - übernehmen (BGH III ZR 89/51 vom 29. Oktober 1951 = Lindenmaier-Möhring, 1 zu § 3 GrundG).
  • BGH, 21.06.1956 - III ZR 311/54

    Rechtsmittel

    Reichsbahninspektoren gegen den Gleichheitsgründsatz des Art. 3 GrandG verstoße, da, wie der Senat in seinem Urteil vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 - (LM 1 zu Art. 3 GrundG) und seither in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, ein Anspruch der übernommenen bezirksfremden Beamten auf Gleichstellung mit den einheimischen Beamten nicht besteht.
  • BGH, 27.10.1955 - III ZR 45/54

    Rechtsmittel

    Zur selbständigen und damit von den Vorderrichtern etwa abweichenden Auslegung dieser Verfügung ist das Revisionsgericht befugt, da die Verfügung einen Hoheitsakt einer Verwaltungsbehörde darstellt (vgl. BGH in DÖV 1951, 193; Urteil des Senats vom 29. Oktober 1951 III ZR 89/51, S. 15, insoweit in LM Nr. 1 zu Art. 3 GG nicht abgedruckt).
  • BGH, 03.05.1954 - III ZR 44/53

    Rechtsmittel

    Zur selbständigen und damit von den Vorderrichtern abweichenden Auslegung dieser Anordnungen als Hoheitsakte einer Verwaltungsbehörde ist das Revisionsgericht befugt (vgl. Urteil des erkennenden Senats in DÖVerw 1951, 193 und vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 - S 15, insoweit in LM Nr. 1 zu Art. 3 GrundG nicht abgedruckt).
  • BGH, 22.10.1953 - III ZR 268/52

    Rechtsmittel

    Das lässt keinen Rechtsirrtum erkennen und entspricht auch der Rechtsprechung des Senats, wonach Entscheidungen einer Verwaltungsbehörde der freien Auslegung des Gerichts unterliegen (BGH III ZR 20/50 vom 25. Januar 1951 DÖV 1951, 193 und III ZR 89/51 vom 29. Oktober 1951).
  • BGH, 27.01.1958 - III ZR 149/56

    Rechtsmittel

    Daß die Länder nach dem Zusammenbruch von 1945 in der Gestaltung der Rechtsbeziehungen zu den Beamten, die von der Reichsjustizverwaltung in den Vorbereitungsdienst außerhalb des Gebietes dieser Länder übernommen worden waren, freie Hand hatten und statt der Fortsetzung des alten Beamtenverhältnisses eine Neueinstellung vornehmen konnten, hat der Senat - hinsichtlich der Einstellung von Assessoren (K) als Referendare - schon wiederholt entschieden (Urteile vom 29. Oktober 1951 - III ZR 89/51 - LM GG Art. 3 Nr. 1, vom 15. Januar 1953 - III ZR 361/51 - und vom 22. Februar 1954 - III ZR 276/52).
  • BGH, 20.05.1954 - III ZR 92/53

    Rechtsmittel

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