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Rechtsprechung
   BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,2772
BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57 (https://dejure.org/1958,2772)
BGH, Entscheidung vom 30.06.1958 - III ZR 89/57 (https://dejure.org/1958,2772)
BGH, Entscheidung vom 30. Juni 1958 - III ZR 89/57 (https://dejure.org/1958,2772)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • MDR 1959, 377
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 10.12.1957 - III ZR 160/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57
    Soweit darin, daß der Grundstückseigentümer infolge der Planfestsetzung seinen Grundbesitz nicht mehr so wie bisher nutzen kann, eine Enteignung zu erblicken und deshalb eine Enteignungsentschädigung zu zahlen wäre, wäre zu beachten, daß eine Enteignungsentschädigung, wie der Senat bereits auf Seite 13/14 seiner Entscheidung vom 10. Dezember 1957 - III ZR 160/56 (LM Nr. 71 zu Art. 14 GG) ausgeführt hat, nicht eine Schadensersatzleistung darstellt, die unter allen Umständen sämtliche Vermögenseinbußen des Betroffenen in Gegenwart und Zukunft umfaßt, sondern einen Ausgleich, für das dem Betroffenen auferlegte Opfer (Art. 14 GG).

    Zwar hat der Senat auf Seite 14 seines bereits angezogenen Urteils vom 10. Dezember 1957 - III ZR 160/56 - in einem ähnlich gelagerten Fall angenommen, dem gesamten Vortrag des damaligen Klägers sei zu entnehmen, daß er mit seinem Entschädigungsverlangen eine Entschädigung auch unter dem allein in Betracht kommenden Gesichtspunkt der Minderung des Bodenwertes anstrebt.

  • BGH, 13.12.1951 - III ZR 144/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57
    Ein solcher Antrag ist nämlich nur zulässig, wenn die Grundlagen für die Berechnung des Schadensbetrages (hier des Entschädigungsbetrages) zumindest aus den Klagegründen erkennbar sind; die Klage muß genügend Grundlagen für die vom Gericht festzustellende Schadenshöhe (hier Entschädigungshöhe) hinsichtlich der begehrten Art der Schadensersatzzahlung (hier Entschädigungszahlung) enthalten (BGHZ 4, 138).
  • BGH, 30.09.1954 - III ZR 134/54

    Wahlweiser Haftungsgrund

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57
    Aus den Ausführungen in BGHZ 14, 363 [367] läßt sich nichts Gegenteiliges herleiten.
  • RG, 28.02.1930 - III 87/29

    1. Zum Begriff der sog. historischen Straße im preußischen Fluchtlinienrecht. 2. …

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57
    Alsdann ist nämlich der Grundstückseigentümer nur noch bei Hergabe der Grundfläche an die Gemeinde wegen des durch die inzwischen eingetretene Unbebaubarkeit des Grundbesitzes geminderten Wertes zu entschädigen, da er für die Folgen der Unbebaubarkeit schon vorher entschädigt worden ist (vgl. RGZ 128, 18 [34]).
  • BGH, 24.04.1958 - III ZR 222/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 89/57
    Weitere angeblich entgangene Nutzungsmöglichkeiten sind anders als in der mit Urteil des Senats vom 24. April 1958 - III ZR 222/56 - entschiedenen Sache vom Kläger nicht einmal angedeutet worden.
  • BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57

    Bausperre aus Planungsgründen

    Diese Beurteilung steht nicht, wie die Beklagte in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat anläßlich der Erörterung der Bemessung der Enteignungsentschädigung vorgetragen hat, im Gegensatz zu dem das geplante Pforzheimer Kultur-Zentrum betreffenden Urteil vom 30. Juni 1958 - III ZR 89/57, wo gesagt ist, der von dem vorübergehenden Bauverbot betroffene Grundstückseigentümer könne nicht Entschädigung wegen Nutzungsausfalls, sondern nur Entschädigung wegen des Minderwertes verlangen; ebenso wenig besteht ein Widerspruch zu dem oben bereits erwähnten Urteil vom 10. Dezember 1957 III ZR 160/56 = WM 1958; 359, insoweit in LM Nr. 71 zu Art. 14 GG nicht abgedruckt = Umklassifizierungsurteil und zu dem Urteil vom 30. Juni 1958 III ZR 72/57 = WM 1958, 1371 betr.
  • BGH, 04.06.1962 - III ZR 163/61

    Enteignungsentschädigung bei dauerndem Bauverbot betroffenem Grundstück

    Eine solche vorher zu zahlende Entschädigung wegen Wertminderung als Substanzentschädigung ist auf die im Falle der späteren Vollenteignung zu zahlende Enteignungsentschädigung anzurechnen (vgl. hierzu Urteile des Senats vom 24. April 1958 III ZR 222/56 = WM 1958, 1161/62; vom 30. Juni 1958 III ZR 89/57/S. 8 = WM 1959, 238; vom 30. Januar 1961 III ZR 221/59 S. 17 = VerwRspr 13 Nr. 237; vom 27. November 1961 III ZR 167/60 S 15/17; auch BGHZ 30, 338, 351 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] = LM Nr. 26 zu Art. 14 (Ce) GG Anm. unter III; BGHZ 32, 338, 350 [BGH 30.05.1960 - III ZR 16/59]/52 = LM Nr. 16 zu Art. 14 (I a) GG Anm. zum Leitsatz b; LM Nr. 71 zu Art. 14 GG; RGZ 128, 18, 29, 33/34; Zusammenstellung in WM 1958 S. 1350 unter 6).
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