Rechtsprechung
| BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- LVG Hannover, 21.11.1958 - II A 194/58
- BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59
Papierfundstellen
- BVerwGE 10, 16
- MDR 1960, 342
Wird zitiert von ... (19) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 10.07.1957 - IV C 147.56
Auszug aus BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59
Dies hat der Senat schon in seinen Urteil IV C 147.56 vom 10. Juli 1957 (BVerwGE 5, 193 [196]) für Feststellung von Hausratverlust und Gewährung von Hausratentschädigung ausgesprochen.Ein Vergleich mit § 1613 BGB, der Vorschrift, daß der Berechtigte Erfüllung des Unterhaltsanspruchs für die Vergangenheit in Durchbrechung des alten Grundsatzes "in praeteritum non vivitur" nur verlangen kann, soweit der Anspruch rechtshängig geworden ist, ergibt, da der Antrag auf Ausgleichsleistungen an das Ausgleichsamt der Klage des bürgerlichen Rechtsstreits entspricht (BVerwGE 5, 193 [194/5]), daß der Unterhaltshilfeanspruch für die Zeit ab Antragstellung nach Maßgabe des § 287 LAG geltend gemacht werden darf.
- BVerwG, 21.02.1957 - III C 241.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59
Daß Erben den vom Erblasser geltend gemachten Kriegsschadenrentenanspruch weiterverfolgen können, und zwar gleich, ob der Erblasser während des Verwaltungs- oder während des Verwaltungsstreitverfahrens verstorben ist, ist bereits in den Entscheidungen BVerwG III C 241.55 vom 21. Februar 1957 (MDR 1957, 377), BVerwG IV C 364.57vom 25. März 1959 und BVerwG III B 325.57 vom 16. Juli 1959 anerkannt. - BVerwG, 12.04.1956 - III C 6.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59
Das für die Gegenmeinung oft angeführte Urteil BVerwG III C 6.55 vom 12. April 1956 betraf den durchaus anders liegenden Fall, daß der unmittelbar Geschädigte selbst noch keinen Antrag gestellt hatte; es ist also hier nicht heranzuziehen. - BVerwG, 16.07.1959 - III B 325.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59
Daß Erben den vom Erblasser geltend gemachten Kriegsschadenrentenanspruch weiterverfolgen können, und zwar gleich, ob der Erblasser während des Verwaltungs- oder während des Verwaltungsstreitverfahrens verstorben ist, ist bereits in den Entscheidungen BVerwG III C 241.55 vom 21. Februar 1957 (MDR 1957, 377), BVerwG IV C 364.57vom 25. März 1959 und BVerwG III B 325.57 vom 16. Juli 1959 anerkannt.
- VG Freiburg, 25.09.2019 - 1 K 5443/18
Zur Rücknahme einer Habilitation wegen Plagiats
Rn. 87 b) Ausweislich des Beschlussprotokolls der Sitzung Nr. 12/2015 des Habilitationsausschusses der Medizinischen Fakultät der Beklagten vom 12.11.2015, Satz 1, 7 (Akten der Beklagten, Verfahrensakte, Band 2, AS 10, 16), beschlossen zunächst 27 anwesende Mitglieder einstimmig die Tagesordnung der Sitzung und die Zulassung des Rechtsberaters der Beklagten zur Sitzung als Gast. - BVerwG, 18.09.1981 - 8 C 72.80
Schuldhafte Verletzung - Fehlbelegungsverbot - Hauseigentümer - Pflicht des …
Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geht dahin, daß der Übergang auf Erbrecht beruhen kann, soweit nicht öffentlich-rechtliche Sonderregelungen in Betracht kommen oder sich aus dem öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnis Abweichendes herleiten läßt (vgl. BVerwGE 3, 208 [210]; 10, 16 [17]; 15, 234 [238]; 25, 23 [26]; 35, 48 [49]; 37, 314 [316]; Urteil vom 28. Oktober 1975 - BVerwG 3 C 12.73 - [Buchholz 427.3 § 350 a LAG Nr. 38] und vom 9. September 1976 - BVerwG 3 C 74.74 - [Buchholz 427.3 § 247 LAG Nr. 4]). - BVerwG, 21.06.1961 - IV C 199.60
Vererblichkeit der Kriegsschadenrente im Falle einer Antragsstellung durch den …
Fortsetzung der Rechtsprechung von BVerwG III C 241.55, BVerwG III C 392.58, BVerwG IV C 38.59, BVerwG IV C 388.58, BVerwG IV C 64.58, BVerwG IV C 306.58, BVerwG IV C 349.58, BVerwG IV C 364.57.Beide mit Lastenausgleichsrecht befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben sich entgegen der vom Verwaltungsgericht vertretenen Rechtsansicht auf den Standpunkt gestellt, daß der Anspruch auf eine Kriegsschadenrente jedenfalls dann vererblich ist, wenn der Erblasser die Rente bereits beantragt hatte (BVerwG III C 241.55 in BVerwGE 4, 291, [BVerwG 21.02.1957 - BVerwG III C 241.55] BVerwG IV C 364.57 in ZLA 1959 S. 201, BVerwG IV C 38.59 in BVerwGE 10, 16).
Zur Begründung der vom erkennenden Senat vertretenen Rechtsansicht wird im übrigen auf das Urteil vom 14. Oktober 1959 verwiesen (BVerwG IV C 38.59 in BVerwGE 10, 16 [BVerwG 14.10.1959 - BVerwG IV C 38.59]).
- BVerwG, 21.09.1989 - 3 C 22.87
Kriegsschadenrente - Nachzahlung von Entschädigungsrente - Vererblichkeit
Der Rechtsanspruch auf diese Leistungen gilt als mit dem 1. April 1952 in der Person des Geschädigten im Sinne des § 229 LAG entstanden, ungeachtet dessen, daß es einer näheren Konkretisierung des kraft Gesetzes bestehenden Anspruchs durch behördlichen Bescheid bedarf (§§ 250, 286, 295, 335 Abs. 1 LAG; Urteil vom 14. Oktober 1959 - BVerwG 4 C 38.59 - in BVerwGE 10, 16).Von der grundsätzlichen Vererblichkeit des Anspruchs auf Kriegsschadenrente ist demgemäß auch das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung ausgegangen, wenn jedenfalls der unmittelbar Geschädigte seinen - antragsgebundenen - Anspruch bereits durch Antragstellung geltend gemacht hatte (vgl. u.a. Urteile vom 14. Oktober 1959 - BVerwG 4 C 38.59 - a.a.O., vom 17. März 1960 - BVerwG 3 C 392.58 - in ZLA 60, 222, vom 21. Juni 1961 - BVerwG 4 C 199.60 - in RLA 61, 303 und vom 11. November 1960 - BVerwG 4 C 422.58 - in RLA 61, 157; Beschlüsse vom 18. November 1961 - BVerwG 3 B 64.61 - in ZLA 62, 123 = MDR 62, 241 und vom 18. April 1977 - BVerwG 5 B 53.76 -).
- BVerwG, 10.02.1961 - IV C 73.60
Vererblichkeit von zu Lebzeiten eines unmittelbar begünstigten …
Die Vererblichkeit von zu Lebzeiten des unmittelbar begünstigten Sowjetzonenflüchtlings bewilligten, bis zu dessen Tode fällig gewordenen Beihilfen zum Lebensunterhalt ist jedenfalls dann zu bejahen, wenn der Bewilligungsbescheid dem Begünstigten zu Lebzeiten ordnungsmäßig zugestellt worden ist und vorher der am Verfahren beteiligte VIA ausdrücklich auf Rechtsmittel gegen die Bewilligung verzichtet hat (Fortentwicklung von BVerwGE 10, 16 [BVerwG 14.10.1959 - IV C 38/59] und 7, 271).Zutreffend hat zwar das angefochtene Urteil aus der inzwischen ständigen Rechtsprechung der Lastenausgleichssenate, daß Ansprüche auf den Bezug von Kriegsschadenrente nach dem Lastenausgleich mangels entgegenstehender Vorschriften bereits dann vererblich sind, wenn bei Lebzeiten des unmittelbar Berechtigten der Antrag auf Gewährung gestellt worden war (für alle: Urteil vom 14. Oktober 1959 - BVerwG IV C 38.59 -, BVerwGE 10, 16 [BVerwG 14.10.1959 - IV C 38/59]), keine unmittelbaren Folgerungen für den hier zu entscheidenden Fall gezogen.
- BVerwG, 11.11.1960 - IV C 422.58
Rechtsmittel
Bestätigung der Rechtsprechung in III C 6.55, IV C 364.57 , IV C 388.58, IV C 38.59 , IV C 349.58.Unter Bezugnahme auf seine Urteile BVerwG IV C 364.57 (ZLA 1959 S. 201), BVerwG IV C 388.58 (ZLA 1960 S. 108, RLA. 1960 S. 88) und BVerwG IV C 38.59 (BVerwGE 10, 16) hat das Bundesverwaltungsgericht dann noch in einem späteren Urteil vom 11. März 1960 - BVerwG IV C 349.58 - (RLA 1960 S. 187, ZLA 1960 S. 171) ausgesprochen, daß Ansprüche auf Kriegsschadenrente - auch in Form der Entschädigungsrente - jedenfalls insoweit vererblich sind, als sie bei Lebzeiten des Berechtigten bewilligt oder wenigstens beantragt worden sind.
- BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Rechtsmittel
Fortsetzung von BVerwG III C 241.55, BVerwG IV C 38.59.Auch der IV. Senat hat die gleiche Ansicht vertreten (vgl. Urteile vom 25. März 1959 - BVerwG IV C 364.57 - [ZLA 1959 S. 201] und vom 14. Oktober 1959 - BVerwG IV C 38.59 -).
- BVerwG, 11.03.1960 - IV C 349.58
Rechtsmittel
Die Kriegsschadenrente ist vererblich, wenn sie vom Berechtigten beantragt worden ist (Fortsetzung der Rechtsprechung nach IV C 364.57 - IV C 388.58 - IV C 38.59).Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind Kriegsschadenrentenansprüche jedenfalls insoweit vererblich, als sie bei Lebzeiten des Berechtigten bereits bewilligt oder beantragt worden sind (Urteil vom 14. Oktober 1959 - BVerwG IV C 38.59 -).
- BVerwG, 21.12.1959 - IV C 388.58
Rechtsmittel
Daß Erben einen von ihrem Erblasser durch Antragstellung geltend gemachten Unterhaltshilfeanspruch weiterverfolgen können, war vom erkennenden Senat bereits in dem Urteil BVerwG IV C 364.57 vom 25. März 1959 - ZLA 1959, 201 - kurz bejaht und ist in dem Urteil BVerwG IV C 38.59 vom 14. Oktober 1959 in eingehenden Ausführungen dargelegt worden. - BVerwG, 04.12.1968 - V C 177.66
Rechtsmittel
Nachdem der Kläger das Verfahren nach dem Tode seiner Mutter, der ursprünglichen Klägerin, als ihr Rechtsnachfolger zulässigerweise aufgenommen hat und da er von dem nach § 287 Abs. 1 LAG zu berechnenden Zeitpunkt bis zum Tode seiner Mutter den Anspruch auf Gewährung der Kriegsschadenrente geltend machen kann (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Oktober 1959 [BVerwGE 10, 16]; Urteil vom 11. März 1960 - BVerwG. IV C 549.58 - [ZLA 1960, 171 = RLA 1960, 187]; Beschluß vom 29. August 1960 - BVerwG IV B 252.59 - Urteil vom 21. Juni 1961 - BVerwG IV C 199.60 - [RLA 1961, 303] und Urteil vom 29. Januar 1960 - BVerwG IV C 306.58 - [ZLA 1960, 236 = RLA 1960, 188]), ist allein zu entscheiden, ob die besonderen Voraussetzungen des § 230 Abs. 2 Nr. 4 LAG vorliegen. - BVerwG, 18.04.1977 - 5 B 53.76
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Weiterverfolgung eines …
- OVG Rheinland-Pfalz, 09.11.1972 - 1 A 92/71
Errichtung eines Wohnhauses ; Erteilung eines Bauvorbescheides ; Genehmigung …
- BVerwG, 07.12.1966 - V C 190.65
Wirtschaftliches Eigentum an einem Postsparguthaben - Möglichkeit des …
- BVerwG, 18.11.1961 - III B 64.61
Vererblichkeit von Ansprüchen auf Kriegsschadenrente
- BVerwG, 28.09.1961 - III C 54.60
Gewährung einer Pflegezulage zur Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz …
- BVerwG, 13.10.1961 - IV C 21.61
Geltendmachung einer Aufbaubeihilfe durch die Erben eines unmittelbar …
- BVerwG, 02.03.1961 - IV B 272.60
Rechtsmittel
- BVerwG, 12.05.1969 - VI C 29.66
Rechtsstand der zu Fahnenjunkern ernannten Berufsunteroffiziere des Heeres - …
- BVerwG, 29.01.1960 - IV C 306.58
Rechtsmittel
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