Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Di. den 27. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Di. den 27. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,773
BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86 (https://dejure.org/1986,773)
BFH, Entscheidung vom 17.04.1986 - IV R 2/86 (https://dejure.org/1986,773)
BFH, Entscheidung vom 17. April 1986 - IV R 2/86 (https://dejure.org/1986,773)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1986,773) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 146, 423
  • NJW 1987, 2463
  • FamRZ 1986, 906 (Ls.)
  • VersR 1986, 1199
  • BB 1986, 1341
  • BStBl II 1986, 559
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (12)

  • BFH, 28.07.1983 - IV R 103/82

    1. Anerkennung eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses auch bei unüblich niedrigem …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Es trägt vor, die angefochtene Entscheidung widerspreche dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 28. Juli 1983 IV R 103/82 (BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60).

    Selbst die Vereinbarung eines unüblich niedrigen Arbeitslohns steht dann in der Regel der Ernsthaftigkeit eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses nicht entgegen, wenn die Ehegatten ein teilentgeltliches Geschäft vereinbart haben, so daß nur die entlohnte Mitarbeit auf arbeitsvertraglicher Grundlage erbracht wird, für die übrigen Dienstleistungen aber die familienrechtlichen Beziehungen bestimmend sind (BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, m. w. N.).

    Da auch bei Vorliegen eines steuerlich anzuerkennenden Ehegatten-Arbeitsverhältnisses die Gewährung einer Altersversorgung auf privaten Erwägungen beruhen kann, ist weiter zu prüfen, ob der Steuerpflichtige auch einem familienfremden Arbeitnehmer eine vergleichbare Versorgung zugewendet haben würde (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 22. Juli 1970 1 BvR 285/66 u. a., BVerfGE 29, 104, BStBl II 1970, 652; BFH-Urteile vom 20. April 1972 IV R 146/68, BFHE 105, 281, BStBl II 1972, 538; vom 16. November 1978 III R 121/75, BFHE 126, 320, BStBl II 1979, 97; vom 20. März 1980 IV R 53/77, BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173; in BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, und in BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124).

    Dazu bedarf es einer Gesamtwürdigung der betrieblichen Verhältnisse des Arbeitgebers und seiner daraus abzuleitenden Beweggründe (BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60).

    Nach der Rechtsprechung des Senats kann für den Vergleich der Tätigkeits- und Leistungsmerkmale des Arbeitnehmer-Ehegatten mit familienfremden Arbeitnehmern nur die entlohnte Tätigkeit des Ehegatten berücksichtigt werden (BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60).

    Allerdings hat der BFH (BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124) in Fortführung der Entscheidung des Senats in BFHE 139, 376, 380, BStBl II 1984, 60 ausgeführt, daß sich ein Ehegatten-Arbeitsverhältnis auch daran messen lassen müsse, ob die einzelnen Lohnbestandteile - Aktivbezüge und Alterssicherung - zueinander in etwa dem entsprechen, was im Verhältnis zu familienfremden Arbeitnehmern üblich sei.

  • BFH, 10.11.1982 - I R 135/80

    Direktversicherung - Familienangehörige - Altersversorgung

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Dabei können für die Beurteilung der betrieblichen Veranlassung die Grundsätze herangezogen werden, die die Rechtsprechung für die steuerliche Anerkennung von Rückstellungen für Pensionszusagen an nahe Angehörige entwickelt hat (BFH-Urteil vom 10. November 1982 I R 135/80, BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173).

    Da auch bei Vorliegen eines steuerlich anzuerkennenden Ehegatten-Arbeitsverhältnisses die Gewährung einer Altersversorgung auf privaten Erwägungen beruhen kann, ist weiter zu prüfen, ob der Steuerpflichtige auch einem familienfremden Arbeitnehmer eine vergleichbare Versorgung zugewendet haben würde (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 22. Juli 1970 1 BvR 285/66 u. a., BVerfGE 29, 104, BStBl II 1970, 652; BFH-Urteile vom 20. April 1972 IV R 146/68, BFHE 105, 281, BStBl II 1972, 538; vom 16. November 1978 III R 121/75, BFHE 126, 320, BStBl II 1979, 97; vom 20. März 1980 IV R 53/77, BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173; in BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, und in BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124).

    Dies ist regelmäßig zu verneinen, wenn anderen Arbeitnehmern im Betrieb bei vergleichbaren Tätigkeits- und Leistungsmerkmalen eine Altersversorgung weder eingeräumt noch zumindest ernsthaft angeboten worden ist (BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173).

    Nachdem die betriebliche Veranlassung der Beiträge zur Direktversicherung dem Grunde nach zu verneinen war, bedurfte es im Streitfall keiner Prüfung der Angemessenheit der Zukunftssicherungsleistungen unter dem Gesichtspunkt einer Überversorgung (vgl. BFH-Urteile vom 15. Juli 1976 I R 124/73, BFHE 120, 167, BStBl II 1977, 112; in BFHE 137, 269, BStBl II 1983, 209; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173).

  • BFH, 26.10.1982 - VIII R 50/80

    Ehegatten-Arbeitsverhältnis - Niedrige Aktivbezüge - Pension - Anerkennung einer …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Denn ebensowenig wie man in der Unterbezahlung eines Ehegatten-Arbeitnehmers einen Grund für eine ungewöhnlich hohe Versorgungszusage sehen kann (BFH-Urteil vom 26. Oktober 1982 VIII R 50/80, BFHE 137, 269, 274, BStBl II 1983, 209), gibt es einen Erfahrungssatz, wonach der Verzicht auf fällige Gehaltserhöhungen stets zugunsten von Beitragsleistungen für eine Altersversorgung aus betrieblichen Gründen erfolgt ist.

    Solche Umstände liegen etwa vor, wenn die Leistungen auch familienfremden Arbeitnehmern gegenüber oder anstelle von Sozialversicherungsbeiträgen erbracht werden; andernfalls beruht es auf familiären Erwägungen, wenn einem Ehegatten nachträglich eine Versorgungszusage im Hinblick auf seine unentgeltliche Mitarbeit im Betrieb des anderen Ehegatten erteilt wird (BFH-Urteile vom 11. Dezember 1964 VI 109/63, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Einkommensteuergesetz (bis 1974), § 4, Rechtsspruch 825, und in BFHE 137, 269, BStBl II 1983, 209).

    Nachdem die betriebliche Veranlassung der Beiträge zur Direktversicherung dem Grunde nach zu verneinen war, bedurfte es im Streitfall keiner Prüfung der Angemessenheit der Zukunftssicherungsleistungen unter dem Gesichtspunkt einer Überversorgung (vgl. BFH-Urteile vom 15. Juli 1976 I R 124/73, BFHE 120, 167, BStBl II 1977, 112; in BFHE 137, 269, BStBl II 1983, 209; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173).

  • BFH, 21.08.1984 - VIII R 106/81

    Direktversicherung - Ehegatten - Aktivbezüge - Einkommensteuer

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Dieser Rechtsprechung des IV. Senat habe sich auch der VIII. Senat angeschlossen (Urteil vom 21. August 1984 VIII R 106/81, BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124) und ausgeführt, ein Ehegatten-Arbeitsverhältnis müsse sich daran messen lassen, ob die einzelnen Lohnbestandteile - Aktivbezüge und Alterssicherung - zueinander in etwa dem entsprechen, was im Verhältnis zu familienfremden Arbeitnehmern betriebsintern üblich sei.

    Da auch bei Vorliegen eines steuerlich anzuerkennenden Ehegatten-Arbeitsverhältnisses die Gewährung einer Altersversorgung auf privaten Erwägungen beruhen kann, ist weiter zu prüfen, ob der Steuerpflichtige auch einem familienfremden Arbeitnehmer eine vergleichbare Versorgung zugewendet haben würde (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 22. Juli 1970 1 BvR 285/66 u. a., BVerfGE 29, 104, BStBl II 1970, 652; BFH-Urteile vom 20. April 1972 IV R 146/68, BFHE 105, 281, BStBl II 1972, 538; vom 16. November 1978 III R 121/75, BFHE 126, 320, BStBl II 1979, 97; vom 20. März 1980 IV R 53/77, BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173; in BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, und in BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124).

    Allerdings hat der BFH (BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124) in Fortführung der Entscheidung des Senats in BFHE 139, 376, 380, BStBl II 1984, 60 ausgeführt, daß sich ein Ehegatten-Arbeitsverhältnis auch daran messen lassen müsse, ob die einzelnen Lohnbestandteile - Aktivbezüge und Alterssicherung - zueinander in etwa dem entsprechen, was im Verhältnis zu familienfremden Arbeitnehmern üblich sei.

  • BFH, 20.03.1980 - IV R 53/77

    Revisionsführer - Betriebsausgaben - Schätzungsrahmen - Arbeitnehmer-Ehegatte - …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Da auch bei Vorliegen eines steuerlich anzuerkennenden Ehegatten-Arbeitsverhältnisses die Gewährung einer Altersversorgung auf privaten Erwägungen beruhen kann, ist weiter zu prüfen, ob der Steuerpflichtige auch einem familienfremden Arbeitnehmer eine vergleichbare Versorgung zugewendet haben würde (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 22. Juli 1970 1 BvR 285/66 u. a., BVerfGE 29, 104, BStBl II 1970, 652; BFH-Urteile vom 20. April 1972 IV R 146/68, BFHE 105, 281, BStBl II 1972, 538; vom 16. November 1978 III R 121/75, BFHE 126, 320, BStBl II 1979, 97; vom 20. März 1980 IV R 53/77, BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173; in BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, und in BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124).

    Dazu bedarf es einer Gesamtwürdigung der betrieblichen Verhältnisse des Arbeitgebers und seiner daraus abzuleitenden Beweggründe (BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60).

    Geht man davon aus, daß derartige Zusagen auch die Bindung des Arbeitnehmers an den Betrieb fördern sollen (BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450), so ist das Risiko eines Arbeitsplatzwechsels bei jüngeren Arbeitnehmern gegenüber ihren älteren Kollegen gleicher Betriebszugehörigkeit sicherlich größer.

  • BAG, 10.03.1972 - 3 AZR 278/71

    Ruhegehalt - Billigkeitskontrolle - Fürsorgepflicht - Versorgungsversprechen - …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Mit einer Versorgungszusage kann der Arbeitgeber verschiedene betriebliche Zwecke verfolgen: Sie kann einmal als zusätzliches Entgelt für die vom Arbeitnehmer geleisteten Dienste (sog. Entgelttheorie), aber auch als Sozialleistung (sog. Fürsorgetheorie) erbracht werden (…vgl. Schaub, Arbeitsrechtshandbuch, 5. Aufl., 1983 S. 420); dementsprechend geht auch die Rechtsprechung des BAG vom Versorgungs- und Entgeltcharakter der Altersversorgung aus (Urteil vom 10. März 1972 3 AZR 278/71, BAGE 24, 177, 183, m. w. N.).

    In jedem Fall wird eine Altersversorgung für die Betriebstreue gewährt, die, soweit sie vor der Zusage liegt, bereits erbracht wurde und danach bis zum Erreichen der Altersgrenze noch geschuldet wird (BAGE 24, 177, 183).

  • BAG, 25.01.1984 - 5 AZR 89/82

    Gleichbehandlung bei Gratifikationen an Arbeitnehmer

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Dies ist nur dann der Fall, wenn die Differenzierung auf sachgerechten, d. h. dem mit den Leistungen verfolgten Zweck entsprechenden Gründen beruht (Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 25. Januar 1984 5 AZR 89/82, BAGE 45, 76).
  • BVerfG, 22.07.1970 - 1 BvR 285/66

    Einkommensteuerliche Behandlung der Pensionsrückstellungen für …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Da auch bei Vorliegen eines steuerlich anzuerkennenden Ehegatten-Arbeitsverhältnisses die Gewährung einer Altersversorgung auf privaten Erwägungen beruhen kann, ist weiter zu prüfen, ob der Steuerpflichtige auch einem familienfremden Arbeitnehmer eine vergleichbare Versorgung zugewendet haben würde (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 22. Juli 1970 1 BvR 285/66 u. a., BVerfGE 29, 104, BStBl II 1970, 652; BFH-Urteile vom 20. April 1972 IV R 146/68, BFHE 105, 281, BStBl II 1972, 538; vom 16. November 1978 III R 121/75, BFHE 126, 320, BStBl II 1979, 97; vom 20. März 1980 IV R 53/77, BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173; in BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, und in BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124).
  • BFH, 15.07.1976 - I R 124/73

    Ehegatten-Arbeitsverhältnis - Pensionszusage - Steuerrechtliche Anerkennung - …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Nachdem die betriebliche Veranlassung der Beiträge zur Direktversicherung dem Grunde nach zu verneinen war, bedurfte es im Streitfall keiner Prüfung der Angemessenheit der Zukunftssicherungsleistungen unter dem Gesichtspunkt einer Überversorgung (vgl. BFH-Urteile vom 15. Juli 1976 I R 124/73, BFHE 120, 167, BStBl II 1977, 112; in BFHE 137, 269, BStBl II 1983, 209; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173).
  • BFH, 16.11.1978 - III R 121/75

    Personengesellschaft - Invaliditätsversorgung - Altersversorgung - Betriebsschuld …

    Auszug aus BFH, 17.04.1986 - IV R 2/86
    Da auch bei Vorliegen eines steuerlich anzuerkennenden Ehegatten-Arbeitsverhältnisses die Gewährung einer Altersversorgung auf privaten Erwägungen beruhen kann, ist weiter zu prüfen, ob der Steuerpflichtige auch einem familienfremden Arbeitnehmer eine vergleichbare Versorgung zugewendet haben würde (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 22. Juli 1970 1 BvR 285/66 u. a., BVerfGE 29, 104, BStBl II 1970, 652; BFH-Urteile vom 20. April 1972 IV R 146/68, BFHE 105, 281, BStBl II 1972, 538; vom 16. November 1978 III R 121/75, BFHE 126, 320, BStBl II 1979, 97; vom 20. März 1980 IV R 53/77, BFHE 130, 316, BStBl II 1980, 450; in BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173; in BFHE 139, 376, BStBl II 1984, 60, und in BFHE 142, 231, BStBl II 1985, 124).
  • BFH, 28.10.1981 - I R 100/78

    Mitarbeitendes Kind - Änderung einer Pensionszusage - Pensionsrückstellung - …

  • BFH, 20.04.1972 - IV R 146/68

    Arbeitgeber-Ehegatte - Zukunftssicherung des Arbeitnehmer-Ehegattens - …

  • BFH, 10.03.1993 - I R 118/91

    Zu den Voraussetzungen einer Versorgungszusage an den Arbeitnehmer-Ehegatten

    Ein betriebsinterner Fremdvergleich ist insbesondere dann angebracht, wenn der Ehegatte zunächst unentgeltlich auf familienrechtlicher Grundlage tätig war (BFH-Urteil vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559).

    Das gilt um so mehr, als Frau A jahrelang unentgeltlich tätig war (BFH-Urteil in BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559).

  • BFH, 11.09.1987 - III R 267/83

    Abzugsfähigkeit als Betriebsausgaben von Direktversicherungsbeiträgen zugunsten …

    Wie der BFH weiter entschieden hat, gilt dies selbst für den Fall, daß Aktivbezüge und Zukunftssicherungsleistungen des Ehegatten insgesamt ein angemessenes Leistungsentgelt darstellen; denn es gibt keinen Erfahrungssatz, wonach der Verzicht auf fällige Gehaltsanpassungen stets zugunsten von Beitragsleistungen für eine Altersversorgung aus betrieblichen Gründen erfolgt (Urteil vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559).

    Solche Umstände liegen etwa vor, wenn die Leistungen auch familienfremden Arbeitnehmern mit vergleichbarem Tätigkeitsprofil gegenüber erbracht bzw. diesen zumindest ernsthaft angeboten oder dem Ehegatten anstelle von Sozialversicherungsbeiträgen gezahlt werden (Urteil in BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559).

    Zwar hat sich der Aufgabenbereich der Ehefrau des Klägers nach den Feststellungen des FG nicht so weit von den Tätigkeiten der anderen Arbeitnehmer unterschieden, daß man von einer sachgerechten und daher zulässigen Differenzierung bei Erteilung der Versorgungszusage hätte ausgehen können (vgl. Urteil in BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559, m.w.N.).

  • BFH, 07.03.1989 - IX R 308/87

    Vermögenserwerb im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen Leibrentenzahlung an …

    So steht die Vereinbarung eines unüblich niedrigen Lohnes der Ernsthaftigkeit eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses nicht entgegen, wenn die Ehegatten ein teilentgeltliches Geschäft vereinbart haben (z.B. BFH-Urteil vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559) und es zieht die Vereinbarung einer - aus persönlichen Gründen - zu niedrigen Miete zwischen nahen Angehörigen nur eine Kürzung der auf diese Wohnung entfallenden Werbungskosten nach sich (BFH-Urteil vom 4. Juni 1986 IX R 80/85, BFHE 147, 315, BStBl II 1986, 839).
  • FG Baden-Württemberg, 15.12.1994 - 6 K 184/91

    Einkommensteuer; Zahlungen aufgrund einer Direktversicherung zugunsten des …

    Solche Zukunftssicherungsleistungen würden familienfremden Arbeitnehmern nicht erteilt (vgl. BFH-Urteil vom 17.4.1986 IV R 2/86 , BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559 [BFH 17.04.1986 - IV R 2/86] : Mißverhältnis zwischen Zukunftssicherungsleistungen von monatlich . DM und laufendem Arbeitslohn von . DM).

    Ihre sonstigen Aufgaben, die sie zu verrichten hatte, entsprachen dem typischem Tätigkeitsbild einer Sprechstundenhilfe in einer Arztpraxis (BFH in BFHE 146, 423, [BFH 17.04.1986 - IV R 2/86] BStBl II 1986, 559 [BFH 17.04.1986 - IV R 2/86] ).

  • BFH, 10.03.1988 - IV R 214/85

    Zur betrieblichen Veranlassung von Sonderzuwendungen bei Arbeitsverhältnissen …

    Auch müssen die Arbeitsvergütungen dem Grunde und der Höhe nach betrieblich veranlaßt, somit angemessen sein und dem entsprechen, was ein fremder Dritter im Fall vergleichbarer Qualifikation, Kenntnisse und bei gleichem Einsatz (BFH-Urteil vom 28. Juni 1962 IV 26/59, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Einkommensteuergesetz bis 1974, § 4, Rechtsspruch 563) insgesamt als Gegenleistung erhalten würde (BFH-Urteile vom 10. November 1982 I R 135/80, BFHE 137, 308, BStBl II 1983, 173, 177, und vom 30. März 1983 I R 209/81, BFHE 138, 536, BStBl II 1983, 664; vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559, und vom 8. Oktober 1986 I R 220/82, BFHE 148, 37, BStBl II 1987, 205).
  • BFH, 31.05.1989 - III R 154/86

    Tantieme an einen im Betrieb mitarbeitenden Ehegatten

    Um die Gewährung der Tantieme als betrieblich veranlaßt ansehen zu können, muß die Tantieme zu dem übrigen Lohn bzw. Gehalt in einem Verhältnis stehen, das auch bei vergleichbaren Tantiemegewährungen an familienfremde Arbeitnehmer üblich ist (vgl. BFH-Urteil vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559 ).
  • BFH, 08.12.1988 - IV R 143/86

    Gemeinsame Veranlagung von Eheleuten zur Einkommensteuer - Rückstellungen für …

    Von diesen Grundsätzen ist der Senat auch bei der Beurteilung einer Direktversicherung zugunsten des Arbeitnehmer-Ehegatten ausgegangen (Urteil vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559).
  • BFH, 16.09.1987 - IV R 63/85

    Anforderungen an eine Revisionsbegründung

    Im übrigen entspricht die Entscheidung des FG in der für die Zulassung der Revision maßgeblichen Frage auch der zwischenzeitlich ergangenen Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 17. April 1986 IV R 2/86, BFHE 146, 423, BStBl II 1986, 559 - 561 am Ende -).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht