Rechtsprechung
| BGH, 10.01.1958 - IV ZB 213/57 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1958, 225
- DB 1958, 135
Wird zitiert von ... (6)
- BGH, 02.04.1965 - V ZR 89/64
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur …
Was den Revisionsanwalt anlangt, so hat allerdings der Bundesgerichtshof in seiner bisherigen Rechtsprechung, insbesondere des IV. Zivilsenats, abweichend vom Reichsgericht, die Berechnung der Rechtsmittelfristen und der Rechtsmittelbegründungsfristen zu denjenigen Geschäften gerechnet, die der Anwalt auch einem ausgebildeten und gehörig überwachten Büropersonal nicht überlassen dürfe, sondern selbst vornehmen müsse (Beschluß vom 10. Januar 1958, IV ZB 213/57, LM ZPO § 232 Nr. 34; Beschluß vom 23. September 1960, IV ZB 196/60, LM ZPO § 232 (Ca) Nr. 5; Beschluß vom 17. Januar 1962, IV ZB 398/61, LM ZPO § 233 (Fc) Nr. 17; Senatsbeschluß vom 13. Juli 1956, V ZB 26/56, LM ZPO § 233 Nr. 67). - BGH, 13.05.1963 - VII ZB 3/63
Rechtsmittel
Auch von einem vielbeschäftigten Rechtsanwalt muß verlangt werden, daß er die ihm vorgelegten Akten darauf nachprüft, ob nicht eine baldige Bearbeitung notwendig ist (BGH NJW 1961, 1812; VersR 1963, 287; MDR 1958, 225). - BGH, 30.04.1964 - Ia ZR 239/63
Rechtsmittel
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muß der Anwalt, der anhand der ihm vorgelegten Akten den Entwurf einer Rechtsmittelbegründungsschrift fertigt, sich selbst vergewissern, wann die Begründungsfrist abläuft (vgl. vor allem BGH IV ZB 213/57 vom 10.1.1958 = LM ZPO § 232 Anh. Nr. 34 = MDR 1958, 225 und IV ZR 57/59 vom 13.7.1959 = LM ZPO § 212 a Nr. 2; vgl. ferner BGH IV ZB 60/51 vom 2.10.1951 = LM ZPO § 233 Anh. Nr. 10; VIII ZB 13/61 vom 10.7.1961 = LM ZPO § 233 Fc Nr. 16; IV ZB 408/61 vom 10.1.1962 = LM ZPO § 232 Cc Nr. 8).
- BVerwG, 28.04.1960 - III B 93.58
Feststellung eines Vertreibungsschadens an einem Betriebsvermögen - Pflicht eines …
In übrigen muß auch für solche Fälle von vornherein Vorsorge durch eine Kontrolliste oder Einsetzung eines zuverlässigen Vortrotcrs getroffen worden (vgl. BGH, Beschluß vom 10. Januar 1958 - IV ZB 213/57 - [MDR 1958 S. 225] und vom 30. April 1958 - IV ZB 89/58 - [NJW, 1958 S. 995]). - BGH, 14.07.1966 - IV ZB 172/66
Rechtsmittel
Bei dieser Sachlage mußte sich ihnen die Notwendigkeit der Fristenprüfung geradezu aufdrängen (Senatsbeschluß vom 10. Januar 1958, IV ZB 213/57, LM, § 232 ZPO, Anhang Nr. 34; BGH, Beschluß vom 30. September 1963, VIII ZB 16/63, LM, § 233 ZPO, Fc Nr. 25). - BGH, 09.01.1963 - VIII ZR 232/61 Denn hierauf kann sich der Anwalt nicht berufen, wenn ihm die Handakten zur Bearbeitung der Berufungsbegründung vorgelegt worden sind und sich aus den Handakten der Ablaufstermin ohne weiteres ergibt (Beschluß des erkennenden Senats vom 10. Juli 1961 - VIII ZB 13/61 - = LM ZPO § 233 Nr. 16; vgl. auch Beschluß des IV. Zivilsenats vom 10. Januar 1958 - IV ZB 213/57 = LM ZPO § 732 Nr. 34).
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