Rechtsprechung
| BGH, 02.11.1955 - IV ZR 100/55 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Papierfundstellen
- DB 1956, 228
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- RG, 22.12.1905 - II 395/05
Kann ein Konkursverwalter, der auf Grund des § 17 K.O. die gänzliche Erfüllung …
Auszug aus BGH, 02.11.1955 - IV ZR 100/55
Eine Anfechtung ist in diesen Fällen zumeist nicht begründet, weil der Anfechtende sich über den Inhalt der Erklärung keine bestimmten und daher auch keine irrigen Vorstellungen gemacht, sondern mit seiner Unterschrift vorbehaltlos zu erkennen gegeben hat, er wolle die Erklärung - ungelesen - mit ihrem Gesamtinhalt gegen sich gelten lassen (RGZ 62, 201 [205]; 77, 309 [312]).Selbst grobe Fahrlässigkeit des Irrenden schliesst jedoch die Anfechtbarkeit nicht aus (RGZ 62, 201 [205]).
- BGH, 15.06.1951 - I ZR 121/50
Rechtsnatur des Filmverwertungsvertrages
Auszug aus BGH, 02.11.1955 - IV ZR 100/55
Die Revision greift die Ausführungen des Berufungsgerichts an unter Hinweis auf die Entscheidungen des Reichsgerichts in RGZ 134, 25 [31] und des Bundesgerichtshofs vom 15. Juni 1951 - I ZR 121/50 (LM § 440 BGB Nr. 1 = NJW 1951, 705 [BGH 15.06.1951 - I ZR 121/50]; in BGHZ 2, 331 insoweit nicht abgedruckt). - RG, 15.11.1911 - I 512/10
Irrtum. ; Arglistige Täuschung.
Auszug aus BGH, 02.11.1955 - IV ZR 100/55
Eine Anfechtung ist in diesen Fällen zumeist nicht begründet, weil der Anfechtende sich über den Inhalt der Erklärung keine bestimmten und daher auch keine irrigen Vorstellungen gemacht, sondern mit seiner Unterschrift vorbehaltlos zu erkennen gegeben hat, er wolle die Erklärung - ungelesen - mit ihrem Gesamtinhalt gegen sich gelten lassen (RGZ 62, 201 [205]; 77, 309 [312]). - BGH, 05.01.1955 - IV ZR 112/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 02.11.1955 - IV ZR 100/55
Die Gültigkeit einschränkender mündlicher Nebenabreden hat der erkennende Senat gleichfalls schon in seiner Entscheidung vom 5. Januar 1955 - IV ZR 112/54 (Wertpapier-Mitteilungen Teil IV B 1955, 375) - bejaht. - RG, 24.10.1931 - V 284/30
Zur Rechtswirksamkeit eines Vertrags, durch den der Eigentümer eines …
Auszug aus BGH, 02.11.1955 - IV ZR 100/55
Die Revision greift die Ausführungen des Berufungsgerichts an unter Hinweis auf die Entscheidungen des Reichsgerichts in RGZ 134, 25 [31] und des Bundesgerichtshofs vom 15. Juni 1951 - I ZR 121/50 (LM § 440 BGB Nr. 1 = NJW 1951, 705 [BGH 15.06.1951 - I ZR 121/50]; in BGHZ 2, 331 insoweit nicht abgedruckt).
- BGH, 27.10.1994 - IX ZR 168/93
Einbeziehung von in einem vorformulierten Bürgschaftsvertrag enthaltenen AGB; …
Dieser erklärt sich mit dem Inhalt der Urkunde aus der maßgeblichen Sicht des Vertragsgegners einverstanden (vgl. BGH, Urt. v. 2. November 1955 - IV ZR 100/55, BB 1956, 254; v. 21. September 1967 - II ZR 150/65, DB 1967, 2115).Auch derjenige, der ein Schriftstück ungelesen unterschrieben hat, darf anfechten, wenn er sich von dessen Inhalt eine bestimmte, allerdings unrichtige Vorstellung gemacht hat (BGH, Urt. v. 2. November 1955 - IV ZR 100/55, aaO.; BAG NJW 1971, 639, 640).
- BGH, 20.06.1962 - V ZR 209/60
Rechtsmittel
Eine etwaige Fahrlässigkeit der Beklagten steht der Anfechtung nicht im Wege (RG LZ 1930, 1379; BGH Urteil vom 2. November 1955, IV ZR 100/55).
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