Rechtsprechung
| BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Revisionseinlegung - Richtige Klägerbezeichnung - Feststellung der Partei - Rechtsmittelfrist
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1971, 763
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (6)
- BGH, 29.06.1956 - V ZB 20/56
Einlegung der Berufung oder Revision
Auszug aus BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69
Wie in der Rechtsprechung allgemein anerkannt ist, muß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung einer Berufung oder Revision die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder jedenfalls innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (BGHZ 21, 168; BGH LM § 232 ZPO Anm. Nr. 37 und § 553 ZPO Nr. 2; BGH VersR 1965, 791; BAGE 9, 159; 16, 204 [BAG 22.08.1964 - 1 AZR 64/64] ; BAG NJV 1969, 1366, 1367). - BAG, 22.08.1964 - 1 AZR 64/64
Kündigung - Kündigungsfrist
Auszug aus BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69
Wie in der Rechtsprechung allgemein anerkannt ist, muß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung einer Berufung oder Revision die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder jedenfalls innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (BGHZ 21, 168; BGH LM § 232 ZPO Anm. Nr. 37 und § 553 ZPO Nr. 2; BGH VersR 1965, 791; BAGE 9, 159; 16, 204 [BAG 22.08.1964 - 1 AZR 64/64] ; BAG NJV 1969, 1366, 1367). - BAG, 27.03.1969 - 3 AZR 310/68
Rechtsmittel - Berufung - Revision - Rechtsmittelfrist - Angabe der Prozeßpartei
Auszug aus BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69
Auch das Bundesarbeitsgericht hat an einer gelegentlich geäußerten abweichenden Meinung (BAG NJW 1968, 1494) nicht festgehalten (BAG NJW 1969, 1367).
- BAG, 10.10.1969 - 1 AZR 5/69
Urteilsverfahren - Beschlußverfahren - Betriebsratsmitglied - Aufwandsersatz - …
Auszug aus BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69
Wenn in der Revisionsschrift bei der Aufführung der Parteien der Kläger an der ersten Stelle genannt ist, so kann daraus nicht mit hinreichender Sicherheit der Schluß gezogen werden, daß die Prozeßbevollmächtigte für ihn Revision einlegen wollte, da weitere Anhaltspunkte dafür, anders als bei dem vom Bundesarbeitsgericht MDR 1970, 270 beurteilten Sachverhalt, nicht vorhanden sind. - BAG, 25.01.1968 - 2 AZR 161/67
Berufungsschrift - Angabe der Partei - Zulässige Berufung - Eingang der …
Auszug aus BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69
Auch das Bundesarbeitsgericht hat an einer gelegentlich geäußerten abweichenden Meinung (BAG NJW 1968, 1494) nicht festgehalten (BAG NJW 1969, 1367). - BAG, 07.04.1960 - 5 AZR 585/59
Berufungsschrift - Berufung - Berufungskläger
Auszug aus BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69
Wie in der Rechtsprechung allgemein anerkannt ist, muß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung einer Berufung oder Revision die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder jedenfalls innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (BGHZ 21, 168; BGH LM § 232 ZPO Anm. Nr. 37 und § 553 ZPO Nr. 2; BGH VersR 1965, 791; BAGE 9, 159; 16, 204 [BAG 22.08.1964 - 1 AZR 64/64] ; BAG NJV 1969, 1366, 1367).
- BGH, 25.06.1986 - IVb ZB 67/86
Ordnungsmäßigkeit der Einlegung einer Berufung - Unzutreffende Bezeichnung der …
Eine Berufung ist nicht ordnungsgemäß eingelegt, wenn in ihr die Person des Rechtsmittelklägers falsch bezeichnet ist und sich erst nach dem Ablauf der Rechtsmittelfrist feststellen läßt, welche Partei das Rechtsmittel in Wahrheit eingelegt hat (BGH Beschluß vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 - NJW 1958, 1726, 1727; ebenso für die Revision BGH Beschluß vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 - VersR 1971, 763).Die Person des Rechtsmittelklägers muß daher in der Rechtsmittelfrist dem Rechtsmittel gericht erkennbar sein oder jedenfalls erkennbar werden (vgl. BGH Beschluß vom 27. April 1971 a.a.O. und Urteil vom 22. September 1971 - IV ZR 106/69 - VersR 1971, 1145).
- BGH, 11.10.1984 - V ZB 15/84
Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere auch des erkennenden Senats, von der abzugehen kein Anlaß besteht, gehört zur ordnungsgemäßen Einlegung der Berufung, daß dem Berufungsgericht die Person des Rechtsmittelklägers aus der Berufungsschrift unzweifelhaft erkennbar ist oder wenigstens innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar wird (BGHZ 21, 168, 173; 65, 114/115; BGH NJW 1958, 1726; 1984, 1358; VersR 1965, 791; 1967, 186; 1971, 763; 1971, 1145; 1974, 976; 1974, 1098; vgl. auch BAG NJW 1960, 1319; 1965, 171; 1969, 1366; 1969, 1367; 1973, 1949; 1973, 2318).Ob sich gleichwohl allein aus der Reihenfolge der in einem Schriftsatzeingang aufgeführten Namen eindeutig auf die Person des Rechtsmittelführers schließen läßt (verneinend: BGH VersR 1965, 791; 1971, 763; 1971, 1145; 1974, 1098; vgl. auch BAG NJW 1973, 1949; 1972, 1440), mag offenbleiben, weil hier als weitere Unsicherheit hinzukommt, daß zwei Personen Kläger sind und der Berufungsschriftsatz jedenfalls nicht erkennen läßt, ob für beide oder nur für einen von ihnen das Rechtsmittel eingelegt werden sollte.
- BSG, 14.08.1986 - 2 RU 69/85
Revisionsschrift - Angabe des angefochtenen Urteils
Nach dem Grundgedanken der Vorschrift ist diesem gesetzlichen Erfordernis nur dann genügt, wenn bei der Einlegung des Rechtsmittels aus der Rechtsmittelschrift - hier: den Telegrammen der Beklagten vom 16. und 18. Dezember 1985 - und sonstigen beigefügten oder während der Rechtsmittelfrist eingereichten Unterlagen ua sowohl der Rechtsmittelkläger als auch der Rechtsmittelbeklagte erkennbar ist (hierzu BGHZ 65, 11", 115; BGH VersR 1970, 1133; 1971, 763; 1977, 1101; 1985, 570; Buchholz, BVerwG Nr. 12 zu 5 82 VerwGO; BASE 21, 368, 370; BAG AP Nrn 28, 31, "3 zu 5 518 ZPO und Nr. 65 zu S 233 ZPO).
- BAG, 18.05.1976 - 3 AZB 14/76
Telegrafisch eingelegte Berufung - Erkennbarkeit der anfechtenden Partei
Fehlt diese Angabe in der Rechtsmittelschrift, so kann der Mangel innerhalb der Rechtsmittelfrist geheilt werden, danach nicht mehr (vgl. RGZ 96, 117 /"118 f7; 125, 24o /"241 f . 7; 144, 314 /"315 ff. 7; BGHZ 21, 168 /~17o ff. 7; BGH NJW 1958, 1726 f. = VersR 1958, 625; VersR 1971, 763, 1145; 1974, 976 f.; BAG AP Nr. 15 und Nr. 19 zu § 518 ZPO; BAG 21, 368 ff. = AP Nr. 1 zu § 553 ZPO; BAG 21, 193 /"195 f- 7 = AP Nr. 2 zu § 553 ZPO /'zu I 1 der Gründe 7)-Die Rechtssicherheit gebietet es, die Person des Rechtsmittelklägers klar zu bezeichnen; weil die Berufung ein befristetes Rechtsmittel ist, muß dieses Erfordernis innerhalb der Rechtsmittelfrist erfüllt sein (BGHZ 21, 168 /"173 7). - BGH, 08.07.1981 - IVb ZB 654/80
Sofortige Beschwerde gegen die Versagung einer Wiedereinsetzung in den vorigen …
Es gehört zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Rechtsmittels, daß das Rechtsmittelgericht innerhalb der Rechtsmittelfrist den Rechtsmittelführer erkennen kann (BGHZ 21, 168, 170; BGH VersR 1971, 763; 1971, 1145; 1976, 492, 493). - BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 15/80
Erkennbarkeit der die Berufung einlegenden Partei vor Ablauf der Berufungsfrist
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wie des Bundesarbeitsgerichts muß vor Ablauf der Berufungsfrist feststehen, für welche Partei Berufung eingelegt wurde; andernfalls ist die Berufung unzulässig (BGHZ 21, 168; BGH Urteil vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 = VersR 1971, 763 und BGH Beschluß vom 13. Mai 1974 - VIII ZR 13/74 = VersR 1974, 976; BAG AP Nr. 34 zu § 518, § 519 b ZPO m.w.Nachw.). - BGH, 19.06.1974 - I ZR 62/73
Inhalt des Wesens der Berufungsschrift - Wirkungen einer Falschbezeichnung in der …
Soweit der Entscheidung des IV. Zivilsenats vom 27. Juni 1956 (IV ZR 3/56 - LM Nr. 4 zu § 518 ZPO) eine andere Auffassung hinsichtlich des Zeitpunktes der Klarstellung entnommen werden kann (vgl. Anm. Johannsen LM Nr. 7 zu § 518 ZPO), ist diese durch die Entscheidung vom 11. Juli 1958 (IV ZB 127/58 - LM Nr. 37 zu § 232 ZPO) überholt; danach schadet eine falsche Bezeichnung nicht, wenn sich aus den gleichzeitig überreichten Anlagen oder aus den noch während des Laufs der Rechtsmittelfrist eingegangenen Gerichtsakten durch Auslegung feststellen läßt, für welche Partei das Rechtsmittel eingelegt ist; dagegen genügt nicht, wenn diese Feststellung erst aus den nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingegangenen Gerichtsakten getroffen werden kann (ebenso Beschluß vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 - VersR 71, 763). - BGH, 24.03.1983 - VII ZB 21/82
Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung - Hinreichende Bezeichnung der …
Zu Unrecht beruft es sich für seine gegenteilige Ansicht auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts und Bundesgerichtshofs (RGZ 96, 117; 125, 240; 144, 314; BGHZ 21, 168; BGH NJW 1958, 1726 Nr. 8; VersR 1971, 763; 1971, 1145 und 1976, 492). - BGH, 09.07.1980 - IVb ZB 636/80
Wirkungen der nicht gegebenen Erkennbarkeit des Berufungsklägers in der …
Zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Rechtsmittels gehört es jedoch, daß das Rechtsmittelgericht innerhalb der Rechtsmittelfrist den Rechtsmittelkläger erkennen kann (BGHZ 21, 168, 170; BGH Urteil vom 22. September 1971 - IV ZR 106/69 - VersR 1971, 1145; Beschlüsse vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 - VersR 1971, 763 - und vom 18. Dezember 1975 - VII ZB 16/75 - VersR 1976, 492, 493; vgl. auch BAG NJW 1972, 1440). - BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
Richtige Bezeichnung - Rechtsmittel - Rechtsmittelfrist - Ordnungsgemäße …
Es ist gefestigte Rechtsprechung, daß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung eines Rechtsmittels die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder wenigstens innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden muß (BGH Urt. vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 = VersR 1971, 763; BAG NJW 1973, 2318 jeweils m.w.Nachw.). - BGH, 22.09.1971 - IV ZR 106/69
Rechtsmittel - Zulässigkeit - Rechtsmittelkläger - Kenntnis des Gerichts
- BGH, 06.02.1975 - VII ZB 27/74
Anforderungen an die Berufungsbegründung
- BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 14/80
- BGH, 04.04.1974 - VII ZB 8/74
Anforderungen an die ordnungsgemäße Einlegung eines Rechtsmittels
- BGH, 27.09.1972 - V BLw 12/72
Anforderungen an die Einlegung einer Rechtsbeschwerde in Landwirtschaftssachen
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