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| BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55 |
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Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (5)
- BGH, 28.10.1953 - II ZR 78/53
Rückgriff bei Rückerstattung
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
Das entspricht der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 11, 16 [22 f]= NJW 1954, 270 mit Anm. Wendelstein = JZ 1954, 162 mit Anm. Schilling; dahingestellt gelassen in BGH NJW 1954, 1724 4 ; gegen die Anwendung von § 254 BGB auch OLG Frankfurt NJW 1953, 469 mit insoweit ablehnender Anmerkung von Secherling).Wie zunächst der II. Zivilsenat ausgesprochen hat, kann es sich im Einzelfall als ein nach § 242 BGB unzulässiger Rechtsmißbrauch darstellen, wenn der Käufer eines unberechtigt entzogenen Vermögensgegenstandes sich wegen seiner Leistungen an den Rückerstattungsberechtigten in voller Höhe am Verkäufer schadlos halten will (BGHZ 11, 16 [26 f]).
Der II. Zivilsenat hat auch nur ausgesprochen, daß in der Tat Fälle denkbar seien, in denen es eine unzulässige Rechtsausübung bedeute, wenn der Rückgriffsberechtigte in voller Höhe Schadenersatz verlange (BGHZ 11, 16 [27]).
- BGH, 31.03.1954 - II ZR 333/53
Rückgriff der Bundesbahn wegen Rückerstattung - § 242 BGB, § 138 BGB, keine …
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
Das entspricht der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 11, 16 [22 f]= NJW 1954, 270 mit Anm. Wendelstein = JZ 1954, 162 mit Anm. Schilling; dahingestellt gelassen in BGH NJW 1954, 1724 4 ; gegen die Anwendung von § 254 BGB auch OLG Frankfurt NJW 1953, 469 mit insoweit ablehnender Anmerkung von Secherling).Der erkennende Senat ist dem in einem Einzelfall beigetreten (NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (BrZ) Nr. 7), während er die Frage in seinem Urteil vom 22. Juni 1955 - IV ZR 303/54 (zu Art. 47 REG (AmZ)) - dahingestellt gelassen hat.
In dem Falle, den der erkennende Senat entschieden hat (NJW 1954, 1724 4 ), sollte das Verhalten der Eltern der Klägerin, die als Erbin ihrer Mutter rückerstattungspflichtig war und nunmehr Rückgriffsansprüche erhob, für den Erst erwerb selbst ursächlich gewesen sein.
- BGH, 08.10.1954 - I ZR 102/52
Aufrechnung gegenüber reichseigenen Banken
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
Härten, die eine unmittelbare Folge einer bestimmten Gesetzgebung sind, darf der Richter für den Regelfall nicht auf dem Umweg über § 242 BGB beseitigen (vgl. insoweit für die Folgen der Währungsgesetzgebung auch das BGH-Urteil vom 8. Oktober 1954 - I ZR 102/52 = BGHZ 15, 27 [37 f]). - BGH, 22.06.1955 - IV ZR 303/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
Der erkennende Senat ist dem in einem Einzelfall beigetreten (NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (BrZ) Nr. 7), während er die Frage in seinem Urteil vom 22. Juni 1955 - IV ZR 303/54 (zu Art. 47 REG (AmZ)) - dahingestellt gelassen hat. - BGH, 10.12.1953 - 4 StR 435/53
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
§ 242 BGB kann gegenüber der eindeutigen Regelung, welche der Rückgriffsanspruch in Art. 47 REG (AmZ) und Art. 39 REG (BrZ) gefunden hat, nicht dazu dienen, in jedem Falle einen billigen Ausgleich der Schadensverteilung zwischen dem Ersterwerber, etwaigen Zwischenerwerbern und dem rückerstattungspflichtigen Letzterwerber herbeizuführen, wie das insbesondere von Schilling (JZ 1954, 164) unter Bezugnahme auf ein Urteil des Oberlandesgerichts in Frankfurt (NJW 1953, 469) vertreten wird.
- BGH, 03.04.1957 - IV ZR 291/56
Rechtsmittel
Es ist dabei auch angenommen worden, daß bei der Anwendung dieser Vorschrift ein Schadensausgleich im Einzelfalle in Betracht kommen und daß es Treu und Glauben widersprechen kann, wenn sich der Rückerstattungspflichtige in voller Höhe des Schadens an den Rechtsvorgänger hält (BGHZ 11, 16; NJW 1954 Nr. = - LM Nr. 7 zu Art. 39 REG (BrZ); dahingestellt gelassen in einem Urteil vom 22. Juni 1955 - IV ZR 303/54; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55).Angesichts dieser ausdrücklichen gesetzlichen Vorschrift kann er nur in besonderen Ausnahmefällen, wie der Senat in dem Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 (WPM 1956, 94) - dargelegt hat, die Haftung für den Rückgriffsanspruch ganz oder teilweise anwenden, also namentlich dann, wenn der Nachmann an dem Entziehungsvorgang selbst beteiligt war.
- BGH, 30.05.1956 - IV ZR 357/55
Rechtsmittel
Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 7; Urteile vom 22. Oktober 1955 IV ZR 133/55, 23. November 1955 IV ZR 102/55 und vom 10. Dezember 1955 IV ZR 173/55).Der Bundesgerichtshof hat einen Einwand aus § 254 BGB in ständiger Rechtsprechung selbst dann abgelehnt, wenn die Nacherwerber den Entziehungstatbestand gekannt haben (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 IV ZR 133/55, 23. November 1955 IV ZR 102/55 und 10. Dezember 1955 IV ZR 173/55).
- BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
Rechtsmittel
§ 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht schon deshalb anwendbar, weil die Erwerber (hier die Eheleute M.) gewußt haben, daß der Grundbesitz einem Juden (hier der Witwe W.) entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 und vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55).Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 ; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55).
- BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Rechtsmittel
§ 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann nicht anwendbar, wenn die Kläger am 2. Mai 1939 gewußt haben, daß die Siedlerstelle ihrem früheren Besitzer K. aus politischen Gründen entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -).Zur Anwendbarkeit des § 242 BGB im allgemeinen vgl. BGHZ 11, 16 [26 f]; NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 73 Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -.
- BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Rechtsmittel
Der erkennende Senat hat auch bereits in einem Erkenntnis vom 22. Oktober 1955 (IV ZR 133/55) ausgesprochen, daß es mit der Revision nicht bemängelt werden könne, wenn der Tatsachenrichter bei der Bewertung von Einfamilienhäusern von dem Bauwert und nicht vom Ertragswert ausgehe. - BGH, 31.10.1962 - IV ZR 50/62
Rechtsmittel
Dies hat der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung angenommen (BGHZ 11, 16 und 13, 67; BGH, Urteile vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -, m 1956, 94; vom 3. April 1957 - IV ZR 291/56 -, LM Nr. 5 zu § 133 (A) BGB; vom 2. Oktober 1957 - IV ZR 110/57 -, LM, Nr. 48 au § 242 (Cd) BGB = RzW 1958, 58 Nr. 11).
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