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Rechtsprechung
   BGH, 11.06.1958 - IV ZR 4/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,955
BGH, 11.06.1958 - IV ZR 4/58 (https://dejure.org/1958,955)
BGH, Entscheidung vom 11.06.1958 - IV ZR 4/58 (https://dejure.org/1958,955)
BGH, Entscheidung vom 11. Juni 1958 - IV ZR 4/58 (https://dejure.org/1958,955)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 27, 375
  • NJW 1958, 1627
  • MDR 1958, 755
  • DB 1958, 955
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BVerfG, 07.05.1953 - 1 BvL 104/52

    Notaufnahme

    Auszug aus BGH, 11.06.1958 - IV ZR 4/58
    Diese Auslegung entspricht dem Gebot, bei einem etwa denkbaren Widerstreit einer Vorschrift mit wesentlichen Rechtsgrundsätzen ihr, soweit angängig, diejenige Bedeutung zuzuerkennen, die ihren Bestand ohne Verletzung dieser Rechtsgrundsätze ermöglicht (vgl. BVerfG NJW 1953, 1057, 1059) [BVerfG 07.05.1953 - 1 BvL 104/52].
  • BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52

    Bezirksschornsteinfeger

    Auszug aus BGH, 11.06.1958 - IV ZR 4/58
    Die Rechtsprechung hat vielmehr in neuerer Zeit wiederholt darauf hingewiesen, daß der Rückwirkung von Gesetzen dort Grenzen gesetzt sind, wo es sich um Eingriffe in Rechte oder Rechtslagen des Staatsbürgers handelt, mit denen dieser seinerzeit nicht rechnen konnte und die er bei einer verständigen Vorausschau nicht zu berücksichtigen brauchte (BVerfG NJW 1952, 865, 866; BGHZ 18, 81, 94) [BGH 08.07.1955 - I ZR 24/55].
  • BGH, 08.07.1955 - I ZR 24/55

    Neuheitsschädlichkeit ausgelegter Patentanmeldungen

    Auszug aus BGH, 11.06.1958 - IV ZR 4/58
    Die Rechtsprechung hat vielmehr in neuerer Zeit wiederholt darauf hingewiesen, daß der Rückwirkung von Gesetzen dort Grenzen gesetzt sind, wo es sich um Eingriffe in Rechte oder Rechtslagen des Staatsbürgers handelt, mit denen dieser seinerzeit nicht rechnen konnte und die er bei einer verständigen Vorausschau nicht zu berücksichtigen brauchte (BVerfG NJW 1952, 865, 866; BGHZ 18, 81, 94) [BGH 08.07.1955 - I ZR 24/55].
  • BVerwG, 06.12.1983 - 1 C 122.80

    Staatsangehörigkeit - Nichteheliches Kind - Wiedereinbürgerung - …

    Insbesondere schränkt Art. 116 Abs. 2 Satz 2 GG nicht den Grundsatz der Unwandelbarkeit des Eheschließungsstatuts ein (BGHZ 27, 375 [BGH 30.05.1958 - I ZR 134/56] [380]).

    Der Bundesgerichtshof hat zwar offengelassen, ob diese Auslegung des Art. 116 Abs. 2 Satz 2 GG auch für Rechtsvorgänge gilt, die erst nach dem Inkrafttreten des Grundgesetzes eingetreten sind (BGHZ 27, 375 [BGH 30.05.1958 - I ZR 134/56] [381]).

  • BGH, 20.06.1979 - IV ZR 106/78

    Anfechtung der Ehelichkeit und internationales Privatrecht; effektive …

    In den letzten Jahrzehnten ist jedoch - zunächst in der Literatur und später auch in der Rechtsprechung - in zunehmendem Maße die Ansicht vertreten worden, daß auch bei Mehrstaatern mit Inlandsstaatsangehörigkeit an die effektive Staatsangehörigkeit anzuknüpfen sei (OLG Düsseldorf FamRZ 1974, 528, 530; OLG Köln 1976, 170, 171 f; vgl. auch BVerfGE 37, 217, 243; BSG FamRZ 1977, 636; OLG Düsseldorf FamRZ 1976, 277; Ferid, RabelsZ 1958, 498 ff; Beitzke, JZ 1959, 123, 124 [BGH 11.06.1958 - IV ZR 4/58]; Heldrich, NJW 1978, 2169, 2171 f; Kegel IPR § 13 II 5;… Palandt/Heldrich a.a.O. Vorbem. 7 a vor Art. 7 EGBGB;… Soergel/Kegel a.a.O. Art. 29 EGBGB Rdn. 37;… differenzierend: Staudinger/Gamillscheg a.a.O. Vorbem. vor Art. 13 EGBGB Rdn. 160 ff;… vgl. auch Samtleben a.a.O. S. 456 ff).
  • BGH, 27.11.1996 - XII ZR 126/95

    Wirksamkeit einer Ehe mit einem Ausländer

    unwandelbar angeknüpft wird (vgl. BGHZ 27, 375, 380).
  • BGH, 12.02.1964 - IV AR (VZ) 39/63

    Eheschließung katholischer Spanier mit geschiedenen Deutschen

    Für jeden Verlobten ist somit die Ehe nach den Gesetzen des Heimatstaates zu beurteilen (RGZ 132, 416, 417; BGHZ 27, 375, 379) [BGH 30.05.1958 - I ZR 134/56].
  • KG, 27.01.1986 - 16 WF 6393/85

    Ehe; Wirksamkeit; Deutscher; Ausländer; Ausland; Inland; Heilung; Nichtigkeit; …

    Zwar kann eine gültige Ehe durch späteren Wechsel der Staatsangehörigkeit nicht zu einer ungültigen werden, jedoch ist die Heilung einer zunächst nichtigen Ehe durch einen späteren Wechsel der Staatsangehörigkeit nicht ausgeschlossen (BGHZ 27, 375, 380).
  • OLG Celle, 25.06.1981 - 18 Wx 2/81
    Gemäß Art. 13 EGBGB richtet sich die Wirksamkeit einer Eheschließung zwischen Verlobten, von denen einer deutscher Staatsangehöriger ist, nach dem jeweiligen Heimatrecht der Verlobten in dem Zeitpunkt der Eheschließung (BGHZ 27, 375).
  • BGH, 12.02.1964 - IV AR (VZ) 40/63

    Rechtsmittel

    Für jeden Verlobten ist somit die Ehe nach den Gesetzen des Heimatstaates zu beurteilen (RGZ 132, 416, 417; BGHZ 27, 375, 379) [BGH 30.05.1958 - I ZR 134/56].
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