Rechtsprechung
| BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55 |
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- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- BGH, 25.03.1954 - IV ZR 146/53
Bewertung eines Grundstücks
Auszug aus BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Für die Bewertung des Nachlasses zum Zwecke der Berechnung des Klageanspruchs seien die Grundsätze anzuwenden, die der Bundesgerichtshof in der in BGHZ 13, 45 abgedruckten Entscheidung für die Berechnung des Pflichtteilsanspruchs aufgestellt habe.Der Berufungsrichter stützt sich auf das Urteil des erkennenden Senats vom 24. März 1954 - IV ZR 146/53 - (BGHZ 13, 45), das diese Art der Bewertung von Nachlassgrundstücken für den Pflichtteilsanspruch bei einem Erbfall aus dem Jahre 1944 als maßgebend anerkannt hat.
Die Revision beanstandet, daß der Berufungsrichter mißverständlich aus der erwähnten Entscheidung BGHZ 13, 45 entnommen habe, der innere Wert des Blocks könne einfach aus dem Herstellungswert berechnet werden, ohne den Ertragswert zu berücksichtigen.
- BGH, 14.07.1952 - IV ZR 74/52
Berechnung des Pflichtteilanspruchs. Umstellung
Auszug aus BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Für den Pflichtteilsanspruch sei diese Rechtsauffassung bereits in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 5, 12 und 7, 134) anerkannt worden. - BGH, 28.04.1954 - VI ZR 38/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Das ist sowohl in der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RG in SeuffArch 61 Nr. 149) als in der des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 28. April 1954 - VI ZR 38/53 - LM Nr. 2 zu § 1 SachschadG) anerkannt.
- BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Pflichtteilsanspruch und Währungsverfall
Auszug aus BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Für den Pflichtteilsanspruch sei diese Rechtsauffassung bereits in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 5, 12 und 7, 134) anerkannt worden. - BGH, 17.12.1952 - V BLw 6/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Diese Ansicht wird auch vom V. Zivilsenat in der Entscheidung vom 17. Dezember 1952 V BLw 6/52 (LM Nr. 5 zu § 12 HöfeO) vertreten. - BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Der erkennende Senat hat auch bereits in einem Erkenntnis vom 22. Oktober 1955 (IV ZR 133/55) ausgesprochen, daß es mit der Revision nicht bemängelt werden könne, wenn der Tatsachenrichter bei der Bewertung von Einfamilienhäusern von dem Bauwert und nicht vom Ertragswert ausgehe.
- BGH, 13.07.1970 - VII ZR 189/68
Haftung des Architekten für eine Kostenüberschreitung
Andererseits ist es vom BGH als sachgerecht angesehen worden, wenn bei einem Einfamilienhaus oder einem für den eigenen Betrieb des Eigentümers bestimmten Geschäftshaus allein vom Sachwert ausgegangen wird (Urteil v. 10.3. 1956 - IV ZR 99/55).Auch im einschlägigen Schrifttum herrscht diese Ansicht vor (…vgl. Rössler-Langner, Schätzung und Ermittlung von Grundstücks werten, 2. Aufl., S. 9, 10;… Just-Brückner, Wertermittlung von Grundstücken, 3. Aufl., S. 231, 248, 296;… Weil, Grundstücksschätzung, 5. Aufl., S. 42, 57; vgl. außerdem RGRK, 11. Aufl., Anm. 17 zu § 2311 BGB unter Hinweis auf das Urteil des BGH, IV ZR 99/55 v. 10.3. 1956).
- BGH, 16.06.1977 - VII ZR 2/76
Ersatzanspruch des Bauherrn gegen einen Architekten wegen entstandener Mehrkosten …
In anderen Fällen, bei der Berechnung von Pflichtteilsansprüchen (BGHZ 13, 45, 47, 48) oder Vermächtnissen (BGH Urteil vom 10. März 1956 - IV ZR 99/55), hat der Bundesgerichtshof es als sachgerecht angesehen, überwiegend oder sogar ausschließlich auf den Sach wert abzustellen.
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