Rechtsprechung
| BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Klagebegehren auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung aus dem angefochtenen Urteil - Stellen eines Vollstreckungsschutzantrages als Bedingung für die Einstellung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
- BGH, 14.03.1984 - IVa ZR 85/83
- BGH, 16.01.1985 - IVa ZR 85/83
- BGH, 23.01.1985 - IVa ZR 85/83
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (5)
- BGH, 26.03.1980 - I ZR 1/80
Einstweilige Einstellung einer Zwangsvollstreckung - Abwendung einer …
Auszug aus BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO kommt regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO vor dem Berufungsgericht nicht gestellt hat, obwohl der nicht zu ersetzende Nachteil - wie hier - bereits erkennbar und nachweisbar war (BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1; Beschluß vom 11.12.1979 - KZR 25/79 = GRUR 1980, 329; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = WM 1980, 660; Senatsbeschluß vom 2.4.1981 - IVa ZR 240/80).Da ferner einer der Ausnahmefälle, in denen Einstellung der Zwangsvollstreckung auch ohne einen vorhergehenden Antrag gemäß § 712 ZPO in Betracht kommt (BGH, Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34) hier nicht vorliegt, muß der Antrag insoweit zurückgewiesen werden.
- BGH, 25.08.1978 - X ZR 17/78
Einstellung einer Zwangsvollstreckung bei fehlendem Vollstreckungsschutzantrag …
Auszug aus BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO kommt regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO vor dem Berufungsgericht nicht gestellt hat, obwohl der nicht zu ersetzende Nachteil - wie hier - bereits erkennbar und nachweisbar war (BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1; Beschluß vom 11.12.1979 - KZR 25/79 = GRUR 1980, 329; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = WM 1980, 660; Senatsbeschluß vom 2.4.1981 - IVa ZR 240/80). - BGH, 11.12.1979 - KZR 25/79
Voraussetzungen für die Beantragung von Vollstreckungsschutz - Rechtmäßigkeit …
Auszug aus BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO kommt regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO vor dem Berufungsgericht nicht gestellt hat, obwohl der nicht zu ersetzende Nachteil - wie hier - bereits erkennbar und nachweisbar war (BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1; Beschluß vom 11.12.1979 - KZR 25/79 = GRUR 1980, 329; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = WM 1980, 660; Senatsbeschluß vom 2.4.1981 - IVa ZR 240/80). - BGH, 26.03.1981 - IVa ZR 240/80
Voraussetzungen für die Einstellung der Zwangsvollstreckung - Abwendung der …
Auszug aus BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO kommt regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO vor dem Berufungsgericht nicht gestellt hat, obwohl der nicht zu ersetzende Nachteil - wie hier - bereits erkennbar und nachweisbar war (BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1; Beschluß vom 11.12.1979 - KZR 25/79 = GRUR 1980, 329; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = WM 1980, 660; Senatsbeschluß vom 2.4.1981 - IVa ZR 240/80). - BGH, 07.02.1952 - III ZR 177/51
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
Soweit der Kläger die Einstellung der Zwangsvollstreckung aus der angeführten notariellen Urkunde wünscht, ist der gestellte Antrag gemäß §§ 769 Abs. 1 Satz 1, 795, 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO begründet; das Revisionsgericht als Prozeßgericht (vgl. Urteil vom 7.2.1952 - III ZR 177/51 = LM ZPO § 323 Nr. 1) mißt der Revision wegen der Vollstreckungsabwehrklage des Klägers hinreichende Erfolgsaussicht bei.
- BGH, 21.07.1988 - VIII ZR 63/88
Berufung - Vollstreckungsschutzantrag - Zwangsvollstreckung - Einstweilige …
Einem Einstellungsantrag gemäß § 719 Abs. 2 ZPO ist in der Regel der Erfolg zu versagen, wenn der Vollstreckungsschuldner es versäumt hat, in der Berufungsinstanz wegen der ihm aus einer möglichen Vollstreckung drohenden Nachteile einen Antrag nach § 712 ZPO zu stellen (st.Rspr. - vgl. BGH, Beschluß vom 25. August 1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1 = MDR 1979, 138; Beschluß vom 26. März 1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34 = MDR 1980, 553; Beschluß vom 14. Dezember 1983 - IVa ZR 85/83, WM 1984, 321;… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 46. Aufl., § 719 Anm. 2 A c). - BGH, 03.10.1989 - VI ZR 277/89
Vollstrekkungsschutzantrag - Revision - Berufung - Vollstreckbarkeit - …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der abzuweichen der Senat keinen Anlaß sieht, ist einem Antrag nach § 719 Abs. 2 ZPO in der Revisionsinstanz regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn es der Vollstreckungsschuldner versäumt hat, im zweiten Rechtszug die ihm aus einer Vollstreckung drohenden Nachteile durch einen Antrag nach § 712 ZPO abzuwenden, es sei denn, die einen solchen Vollstreckungsschutzantrag rechtfertigenden Umstände sind erst nach Erlaß des Berufungsurteils eingetreten oder ihre Geltendmachung war dem Vollstreckungsschuldner im Berufungsrechtszug nicht zumutbar (vergleiche BGH, Beschlüsse vom 26. März 1980 - I ZR 1/80 - MDR 1980, 553; vom 14. Juli 1982 - X ZR 10/82 - NJW 1983, 455, 456; vom 10. Februar 1983 - III ZR 173/82 - WM 1983, 377 und vom 14. Dezember 1983 - IVa ZR 85/83 - WM 1984, 321). - BGH, 02.09.1988 - VII ZR 352/87
Einstellungsvoraussetzungen der Zwangsvollstreckung
Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO kommt grundsätzlich nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO im Berufungsverfahren nicht gestellt hat, obwohl die ihm aus einer möglichen Zwangsvollstreckung drohenden nicht zu ersetzenden Nachteile bereits erkennbar und nachweisbar waren (ständige Rechtsprechung: vgl. BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1 = MDR 1979, 138; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34 = MDR 1980, 553; Beschluß vom 14.12.1983 - IVa ZR 85/83 = WM 1984, 321).
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Rechtsprechung
| BGH, 23.01.1985 - IVa ZR 85/83 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Auslegung eines Vertrages bzgl. der Verteilung von Pflichtteilsansprüchen - Voraussetzung für ein Abgehen vom Wortlaut eines Vertrages - Aufdecken des wirklichen Willens von Parteien durch eine nachträgliche Interpretation eines Notars
Verfahrensgang
- BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
- BGH, 14.03.1984 - IVa ZR 85/83
- BGH, 16.01.1985 - IVa ZR 85/83
- BGH, 23.01.1985 - IVa ZR 85/83
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- BGH, 26.10.1983 - IVa ZR 80/82
Willenserklärung - Vorrang des wirklichen Willens - Interpretation - Verständnis
Auszug aus BGH, 23.01.1985 - IVa ZR 85/83
Voraussetzung für ein solches Abgehen wäre vielmehr, daß Umstände dargelegt und bewiesen sind, die mit mindestens annähernd gleich großem Gewicht für ein Verständnis des Vertrages in einem bestimmten anderen Sinne sprechen (vgl. Senatsurteil vom 26.10.1983 - IVa ZR 80/82 = NJW 1984, 721, 722) [BGH 26.10.1983 - IVa ZR 80/82].
- BGH, 07.10.1992 - IV ZR 160/91
Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments
Von diesem durch Wortlaut und Umständen nahegelegten Verständnis darf er nur dann abgehen, wenn weitere Umstände mit mindestens annähernd gleich großem Gewicht für ein Verständnis in einem anderen Sinne dargetan und bewiesen sind (so schon Senatsurteil vom 23. Januar 1985 - IVa ZR 85/83 - unveröffentlicht). - AG Brandenburg, 20.09.2013 - 49 VI 335/12
Testamentsauslegung: Formulierung "unsere Kinder" bei Vorhandensein von Kindern …
Von diesem durch Wortlaut und Umständen nahegelegten Verständnis darf das Gericht nur dann abgehen, wenn weitere Umstände mit mindestens annähernd gleich großem Gewicht für ein Verständnis in einem anderen Sinne dargetan und bewiesen sind (BGH, NJW 1993, Seiten 256 f.; BGH, Urteil vom 23.01.1985, Az.: IVa ZR 85/83; OLG Brandenburg, NJW-RR 2009, Seiten 14 ff.).
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Rechtsprechung
| BGH, 14.03.1984 - IVa ZR 85/83 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Aufhebung einer angeordneten Zwangsverwaltung - Einstellung der Zwangsvollstreckung aus einer notariellen Urkunde - Hinterlegung von Beträgen an Stelle der Auszahlung an den Gläubiger
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
- BGH, 14.03.1984 - IVa ZR 85/83
- BGH, 16.01.1985 - IVa ZR 85/83
- BGH, 23.01.1985 - IVa ZR 85/83
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Rechtsprechung
| BGH, 16.01.1985 - IVa ZR 85/83 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- BGH, 14.12.1983 - IVa ZR 85/83
- BGH, 14.03.1984 - IVa ZR 85/83
- BGH, 16.01.1985 - IVa ZR 85/83
- BGH, 23.01.1985 - IVa ZR 85/83
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- BFH, 06.10.1976 - II R 65/71
Kauf von Wohnungseigentum nach Baubeginn - Grundstückserwerb - Art des Erwerbs - …
Auszug aus BGH, 16.01.1985 - IVa ZR 85/83
Möglich ist auch, Reihenhäuser in der Form des Wohnungseigentums zu erwerben, was aber ein Zusammenwirken aller Eigentümer voraussetzt und was bei einem entsprechenden Zusammenschluß zur Grundsteuerersparnis führen kann (vgl. dazu BFHE 120, 292 [BFH 06.10.1976 - II R 65/71] und BFH BB 1982, 1906, 1907 rechts).
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