Rechtsprechung
| BGH, 11.03.1981 - IVb ZR 567/80 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Angemessenheit der Ausbildung - Pflicht zur Finanzierung einer weiteren Berufsausbildung - Ausbildung als Zweitausbildung
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BGH, 29.06.1977 - IV ZR 48/76
Finanzierung der Berufsausbildung
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - IVb ZR 567/80
Die Voraussetzungen, unter denen Eltern nach der Rechtsprechung (BGHZ 69, 190, 191) ausnahmsweise verpflichtet sein könnten, ihrem Kind eine weitere Berufsausbildung zu finanzieren - Notwendigkeit eines Berufswechsels aus gesundheitlichen Gründen, mangelnde Lebensgrundlage in dem zuerst erlernten Beruf, deutliche Fehleinschätzung der Begabung des Kindes bei der Berufswahl - lägen hier nicht vor.Seine Ausführungen stehen in den die Entscheidung tragenden Teilen in Einklang mit den Rechtsgrundsätzen, die der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen dargelegt hat (BGHZ 69, 190 ff; Urteil vom 24. September 1980 - IV b ZR 506/80 - FamRZ 1980, 1115; Urteile vom 10. Dezember 1980 - IV b ZR 546/80; vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80 und vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).
Die Voraussetzungen, unter denen in besonderen Fällen ausnahmsweise eine Pflicht zur Finanzierung einer weiteren oder zweiten Berufsausbildung bestehen kann (BGHZ 69, 190, 194), hat das Berufungsgericht zutreffend verneint.
Der erkennende Senat sieht keine Veranlassung, bei der Beurteilung der Frage, in welchem Umfang Eltern eine Weiterbildung ihrer Kinder nach § 1610 Abs. 2 BGB zu finanzieren haben, von den Grundsätzen der Entscheidung in BGHZ 69, 190, 194, 195 abzuweichen.
- BGH, 24.09.1980 - IVb ZR 506/80
Anspruch eines Kindes gegen die Eltern auf Finanzierung des Hochschulstudiums - …
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - IVb ZR 567/80
Seine Ausführungen stehen in den die Entscheidung tragenden Teilen in Einklang mit den Rechtsgrundsätzen, die der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen dargelegt hat (BGHZ 69, 190 ff; Urteil vom 24. September 1980 - IV b ZR 506/80 - FamRZ 1980, 1115; Urteile vom 10. Dezember 1980 - IV b ZR 546/80; vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80 und vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).Wie das Berufungsgericht ohne Rechtsverstoß festgestellt hat, entsprach die Ausbildung zum Starkstromelektriker der damaligen Eignung und Neigung des Walter O., wie sie bei der Wahl des Berufes und bis zum Ende der Ausbildung hervorgetreten waren (vgl. FamRZ 1980, 1115).
Eine spätere Entwicklung brauchte der Beklagte im Jahre 1968 bei der Entscheidung über die angemessene Ausbildung seines Sohnes nicht in seine Überlegungen einzubeziehen (vgl. BGH FamRZ 1980, 1115, 1116; Urteil vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80; Urteil vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).
- BGH, 14.01.1981 - IVb ZR 554/80
Anspruch eines Bundeslandes auf Erstattung von Ausbildungsförderungsbeträgen - …
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - IVb ZR 567/80
Seine Ausführungen stehen in den die Entscheidung tragenden Teilen in Einklang mit den Rechtsgrundsätzen, die der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen dargelegt hat (BGHZ 69, 190 ff; Urteil vom 24. September 1980 - IV b ZR 506/80 - FamRZ 1980, 1115; Urteile vom 10. Dezember 1980 - IV b ZR 546/80; vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80 und vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).Eine spätere Entwicklung brauchte der Beklagte im Jahre 1968 bei der Entscheidung über die angemessene Ausbildung seines Sohnes nicht in seine Überlegungen einzubeziehen (vgl. BGH FamRZ 1980, 1115, 1116; Urteil vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80; Urteil vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).
- BGH, 25.02.1981 - IVb ZR 568/80
Unterhaltsanspruch gegen Eltern auf Finanzierung eines Hochschulstudiums - …
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - IVb ZR 567/80
Seine Ausführungen stehen in den die Entscheidung tragenden Teilen in Einklang mit den Rechtsgrundsätzen, die der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen dargelegt hat (BGHZ 69, 190 ff; Urteil vom 24. September 1980 - IV b ZR 506/80 - FamRZ 1980, 1115; Urteile vom 10. Dezember 1980 - IV b ZR 546/80; vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80 und vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).Eine spätere Entwicklung brauchte der Beklagte im Jahre 1968 bei der Entscheidung über die angemessene Ausbildung seines Sohnes nicht in seine Überlegungen einzubeziehen (vgl. BGH FamRZ 1980, 1115, 1116; Urteil vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80; Urteil vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).
- BGH, 10.12.1980 - IVb ZR 546/80
Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) für ein …
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - IVb ZR 567/80
Seine Ausführungen stehen in den die Entscheidung tragenden Teilen in Einklang mit den Rechtsgrundsätzen, die der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen dargelegt hat (BGHZ 69, 190 ff; Urteil vom 24. September 1980 - IV b ZR 506/80 - FamRZ 1980, 1115; Urteile vom 10. Dezember 1980 - IV b ZR 546/80; vom 14. Januar 1981 - IV b ZR 554/80 und vom 25. Februar 1981 - IV b ZR 568/80).
- BGH, 07.06.1989 - IVb ZR 51/88
Finanzierung eines Hochschulstudiums
Ferner hat er eine Unterhaltspflicht der Eltern in Betracht kommen lassen, wenn die weitere Ausbildung zweifelsfrei als eine bloße Weiterbildung anzusehen ist und die Weiterbildung von vornherein angestrebt war oder während der ersten Ausbildung eine besondere, die Weiterbildung erfordernde Begabung des Kindes deutlich wurde (vgl. BGHZ 69, 190 ff. sowie die Senatsurteile vom 24. September 1980 - IVb ZR 506/80 - FamRZ 1980, 1115; 14. Januar 1981 IVb ZR 554/80 - FamRZ 1981, 346 und vom 25. Februar 1981 - IVb ZR 547/80 - FamRZ 1981, 437 sowie die nicht veröffentlichten Urteile vom 25. Februar 1981 - IVb ZR 568/80-, 11. März 1981 - IVb ZR 567/80-, 4. November 1981 - IVb ZR 635/80-, 18. April 1984 - IVb ZR 81/82). - BGH, 04.11.1981 - IVb ZR 635/80
Unterhaltspflicht der Eltern bei einer zweiten Ausbildung bei bereits erfolgreich …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH 69, 190 ff; Senatsurteile vom 24. September 1980 - IVb ZR 506/80 = FamRZ 1980, 1115 und vom 11. März 1981 - IVb ZR 567/80) schulden Eltern im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowohl ihren minderjährigen als auch den volljährigen Kindern nach § 1610 Abs. 2 BGB eine angemessene, begabungsbezogene Berufsausbildung, also eine Ausbildung, die der Begabung und den Fähigkeiten, dem Leistungswillen und den beachtenswerten, nicht nur vorübergehenden Neigungen des einzelnen Kindes am besten entspricht.Insoweit hat der erkennende Senat nach Erlaß der angefochtenen Entscheidung in dem bereits erwähnten Urteil vom 11. März 1981 (IVb ZR 567/80) ein Verhältnis der Weiterbildung zwischen dem Handwerk des Starkstromelektrikers und dem wissenschaftlichen Studium der Elektrotechnik verneint.
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