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| LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12 |
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Vertragsarztrecht; Erfolgreicher (Dritt-)Widerspruch gegen eine Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung und anschließende Klage gegen die Festsetzung der für das Widerspruchsverfahren zu erstattenden Kosten; Streit über die Höhe der den anwaltlich ...
Verfahrensgang
- SG Köln, 23.03.2012 - S 26 KA 7/10
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (14)
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.11.2007 - L 10 KA 24/07
Vertragsarztangelegenheiten
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Dann erst ist für das Gericht der Weg frei, das anwaltliche Ermessen durch eigenes Ermessen zu ersetzen (…vgl. so schon zur Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) Gerold-Schmidt, Kommentar zur BRAGO, 12. Auflage, § 12 Rdn. 4 bis 6 mit weiteren Hinweisen;… Hartmann, Kostengesetze, 43. Auflage 2013, § 14 RVG, Rdn. 24; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14.11.2007 - L 10 KA 24/07 -).Im Allgemeinen werden Abweichungen von bis zu 20% noch als verbindlich angesehen (…Gerold-Schmidt, a.a.O, § 12 Rdn. 6a; BSG, Urteil vom 26. Februar 1992 - 9a RVs 3/90 - LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16.08.2006 - L 10 B 7/06 SB - und Urteil vom 14.11.2007 a.a.O.).
Wenn auch vielfach vertreten wird, dass "Probleme des Kassenarztrechts" "als schwierige Rechtsmaterien" einzustufen seien (vgl. LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 13.12.2006 a.a.O. zur Sonderbedarfszulassung von Kindern- und Jugendlichenpsychotherapeuten), existiert kein gefestigter Rechtsgrundsatz, dass Angelegenheiten des Vertragsarztrechts regelhaft mit der Folge als schwierig einzustufen sind, dass stets ein höherer bzw. der höchste Gebührensatz nach Nr. 2300 VV RVG in Ansatz zu bringen ist (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14.11.2007 - L 10 KA 24/07 -).
Entscheidend bleibt daher unabhängig von der insoweit grundsätzlich vorgebebenen Tendenz die Beurteilung des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit im Einzelfall (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14.11.2007 a.a.O.).
Denn eine solche Verpflichtung besteht nur in den Fällen, in denen die Gebühr zwischen Rechtsanwalt und Mandanten streitig ist, es sich also um einen echten Honorarstreit handelt (Bundesfinanzhof, Beschluss vom 19.10.2004 - VII B 1/04 - zu § 12 Abs. 2 BRAGO, Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 17.08.2005 - 6 C 13/04 - zu § 12 Abs. 2 BRAGO; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 29.01.2007 - L 1 AL 54/06 - und Urteil vom 14.11.2007 - L 10 KA 24/07 -).
- BSG, 26.02.1992 - 9a RVs 3/90
Abweichung von der angemessenen Gebühr durch den Rechtsanwalt - Ermittlung der …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Im Allgemeinen werden Abweichungen von bis zu 20% noch als verbindlich angesehen (…Gerold-Schmidt, a.a.O, § 12 Rdn. 6a; BSG, Urteil vom 26. Februar 1992 - 9a RVs 3/90 - LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16.08.2006 - L 10 B 7/06 SB - …und Urteil vom 14.11.2007 a.a.O.). - LSG Baden-Württemberg, 13.12.2006 - L 5 KA 5567/05
Vergütung des Rechtsanwalts, schwierige Rechtsmaterie, Geschäftsgebühr bei …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Begriff "oder" nahelegt, dass die Voraussetzungen "umfangreich" und "schwierig" nicht kumulativ vorliegen müssen, sondern es ausreicht, dass sie alternativ gegeben sind, also die Tätigkeit entweder umfangreich oder schwierig war (so auch LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 13.12.2006 - L 5 KA 5567/05 -).
- OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Bodenschutzrechtliche Anordnung zur Grundwassersanierung; …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Rn. 57 Der Senat hat bereits wiederholt entschieden, dass bei sog. defensiven Konkurrentenklagen das zu Grunde liegende wirtschaftliche Verhinderungsinteresse naturgemäß schwer zu beziffern ist, weil es nicht spiegelbildlich zu dem wirtschaftlichen Interesse des Arztes ist, der von einer Zulassung Gebrauch machen möchte (z.B. Beschlüsse vom 19.05.2009 - L 11 B 10/09 KA ER - und vom 16.06.2009 - L 11 B 3/09 KA -). - BSG, 19.02.1996 - 6 RKa 40/93
Festsetzung des Gegenstandswertes im Sozialgerichtsprozeß
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Abzustellen ist auf das wirtschaftliche Interesse des Klägers an der erstrebten Entscheidung und ihren Auswirkungen (BSG, Beschluss vom 19.02.1996 - 6 RKa 40/93 -, Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 26.03.2003 - L 10 B 2/03 KA -, vom 13.08.2003 - L 10 B 10/03 KA ER - und vom 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA -, std. - LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2006 - L 10 B 21/05
Vertragsarztangelegenheiten
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Abzustellen ist auf das wirtschaftliche Interesse des Klägers an der erstrebten Entscheidung und ihren Auswirkungen (BSG, Beschluss vom 19.02.1996 - 6 RKa 40/93 -, Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 26.03.2003 - L 10 B 2/03 KA -, vom 13.08.2003 - L 10 B 10/03 KA ER - und vom 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA -, std. - BFH, 19.10.2004 - VII B 1/04
Divergenz; Gebühr eines Rechtsanwalts
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Denn eine solche Verpflichtung besteht nur in den Fällen, in denen die Gebühr zwischen Rechtsanwalt und Mandanten streitig ist, es sich also um einen echten Honorarstreit handelt (Bundesfinanzhof, Beschluss vom 19.10.2004 - VII B 1/04 - zu § 12 Abs. 2 BRAGO, Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 17.08.2005 - 6 C 13/04 - zu § 12 Abs. 2 BRAGO; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 29.01.2007 - L 1 AL 54/06 - und Urteil vom 14.11.2007 - L 10 KA 24/07 -). - LSG Nordrhein-Westfalen, 29.01.2007 - L 1 AL 54/06
Arbeitslosenversicherung
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Denn eine solche Verpflichtung besteht nur in den Fällen, in denen die Gebühr zwischen Rechtsanwalt und Mandanten streitig ist, es sich also um einen echten Honorarstreit handelt (Bundesfinanzhof, Beschluss vom 19.10.2004 - VII B 1/04 - zu § 12 Abs. 2 BRAGO, Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 17.08.2005 - 6 C 13/04 - zu § 12 Abs. 2 BRAGO; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 29.01.2007 - L 1 AL 54/06 - und Urteil vom 14.11.2007 - L 10 KA 24/07 -). - LSG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2003 - L 10 B 2/03
Aufschiebende Wirkung von Klagen eines Arztes gegen Rückforderungen nach …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Abzustellen ist auf das wirtschaftliche Interesse des Klägers an der erstrebten Entscheidung und ihren Auswirkungen (BSG, Beschluss vom 19.02.1996 - 6 RKa 40/93 -, Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 26.03.2003 - L 10 B 2/03 KA -, vom 13.08.2003 - L 10 B 10/03 KA ER - und vom 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA -, std. - LSG Nordrhein-Westfalen, 29.08.2011 - L 11 KA 27/11
Vertragsarztangelegenheiten
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 29.08.2011 - L 11 KA 27/11 B - und vom 17.10.2011 - L 11 KA 123/10 - sowie Wenner/Bernhard, NZS 2001, 57). - LSG Nordrhein-Westfalen, 13.08.2003 - L 10 B 10/03
- BSG, 29.01.1998 - B 12 KR 18/97 R
Kein Berufungsausschluß bei Streitigkeit über Kosten des isolierten Vorverfahrens
- BSG, 09.09.1998 - B 6 KA 80/97 R
Zuständigkeit des Beschwerdeausschusses für die Kostenfestsetzung im …
- BSG, 14.05.1997 - 6 RKa 10/96
Gesamtverträge - Kostenerstattung - Wirtschaftlichkeitsprüfung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2015 - L 11 KA 14/14 Rspr. des Senats, vgl. Urteil vom 14.05.2014 - L 11 KA 43/12 -, Beschlüsse vom 29.08.2011 - L 11 KA 27/11 B - und vom 18.09.2013 - L 11 KA 138/11 -).
Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Begriff "oder" nahelegt, dass die Voraussetzungen "umfangreich" und "schwierig" nicht kumulativ vorliegen müssen, sondern es ausreicht, dass sie alternativ gegeben sind, also die Tätigkeit entweder umfangreich oder schwierig war (Senat, Urteil vom 14.05.2014 - L 11 KA 43/12 - LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 13.12.2006 - L 5 KA 5567/05 -).
Dann erst ist für das Gericht der Weg frei, das anwaltliche Ermessen durch eigenes Ermessen zu ersetzen (Senat, Urteil vom 14.05.2014 - L 11 KA 43/12 - LSG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 14.11.2007 - L 10 KA 24/07 - Hartmann, Kostengesetze, 44. Auflage, 2014, § 14 RVG Rdn. 23).
Wenn auch vielfach vertreten wird, dass "Probleme des Kassenarztrechts" "als schwierige Rechtsmaterien" einzustufen seien (vgl. LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 13.12.2006, a.a.O. zur Sonderbedarfszulassung von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten), existiert kein gefestigter Rechtsgrundsatz, dass Angelegenheiten des Vertragsarztrechts regelhaft mit der Folge als schwierig einzustufen sind, dass stets ein höherer bzw. der höchste Gebührensatz nach Nr. 2300 VV RVG in Ansatz zu bringen ist (Urteil des Senats vom 14.05.2014, a.a.O.; LSG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 14.11.2007, a.a.O.).
Entscheidend bleibt daher unabhängig von der insoweit grundsätzlich vorgegebenen Tendenz die Beurteilung des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit im Einzelfall (Urteil des Senats vom 14.05.2014, a.a.O.).
- LSG Sachsen-Anhalt, 12.03.2025 - L 9 KA 1/23
Vertrags(zahn)arztangelegenheiten (KA) - Rechtsanwaltsvergütung für eine …
Zu berücksichtigen ist zwar, dass die Voraussetzungen "umfangreich" und "schwierig" nicht kumulativ vorliegen müssen, sondern es ausreicht, dass sie alternativ gegeben sind, also die Tätigkeit entweder umfangreich oder schwierig war (LSG Nordrhein-Westfalen, 14.5.2014, L 11 KA 43/12, juris; LSG Baden-Württemberg, 13.12.2006, L 5 KA 5567/05, juris). - LSG Sachsen-Anhalt, 12.03.2024 - L 9 KA 1/23
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Vorverfahrenskosten - Vertretung in …
Zu berücksichtigen ist zwar, dass die Voraussetzungen "umfangreich" und "schwierig" nicht kumulativ vorliegen müssen, sondern es ausreicht, dass sie alternativ gegeben sind, also die Tätigkeit entweder umfangreich oder schwierig war (LSG Nordrhein-Westfalen, 14.5.2014, L 11 KA 43/12, juris; LSG Baden-Württemberg, 13.12.2006, L 5 KA 5567/05, juris).
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