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Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2024 - L 19 AS 943/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,31113
LSG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2024 - L 19 AS 943/23 (https://dejure.org/2024,31113)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23 (https://dejure.org/2024,31113)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 18. Oktober 2024 - L 19 AS 943/23 (https://dejure.org/2024,31113)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

  • SG Dortmund - S 32 AS 1997/22
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2024 - L 19 AS 943/23
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (14)

  • BVerfG, 23.07.2014 - 1 BvL 10/12

    Sozialrechtliche Regelbedarfsleistungen derzeit noch verfassungsgemäß

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2024 - L 19 AS 943/23
    Das Bundesverfassungsgericht hat bereits festgestellt, dass die Vorschriften über die Festsetzung der Höhe des Regelbedarfs sowie deren Fortschreibung nach § 20 Abs. 5 SGB II i.d.F. vom 24.03.20211 mit dem Grundgesetz vereinbar sind (BVerfG, Beschluss vom 23.07.2014 - 1 BvL 10/12, 1 BvL 12/12, 1 BvR 1691/13).

    Die Verzögerung von sechs Monaten ergibt sich aus der erforderlichen Zeit für die Ermittlung der Veränderungsrate einschließlich des für die Fortschreibung erforderlichen Verordnungsverfahrens nach § 40 SGB XII. Die Fortschreibung im Folgejahr holt die Preisentwicklung in dem ausgeblendeten Zeitraum nach (vgl. BVerfG, Beschluss vom 23.07.2014, a.a.O. Rn. 139).

    Ist eine existenzgefährdende Unterdeckung durch unvermittelt auftretende, extreme Preissteigerungen nicht auszuschließen, darf der Gesetzgeber dabei nicht auf die reguläre Fortschreibung der Regelbedarfsstufen warten (BVerfG, Beschluss vom 23.07.2014, a.a.O., Rn. 144).

  • LSG Schleswig-Holstein, 11.10.2022 - L 6 AS 87/22

    Sozialgerichtliches Verfahren - einstweiliger Rechtsschutz - Regelungsanordnung - …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2024 - L 19 AS 943/23
    Rn. 27 Die Bemessung der Regelbedarfe im Jahr 2022 und 2023 folgt verfassungsrechtlichen Vorgaben (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20.07.2022 - L 3 AS 1169/22; LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 11.10.2022 - L 6 AS 87/22 B ER; LSG NRW, Beschlüsse vom 31.03.2022 B ER - L 2 AS 330/22 B ER, vom 10.02.2022 - L 19 AS 1236/21 B, vom 10.11.2023 - L 21 AS 541/23 B, vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B und vom 16.09.2024 - L 7 AS 719/24 B; LSG NRW, Urteil vom 13.12.2023 - L 12 AS 1814/22; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 18.10.2023 - L 18 AS 279/23 ; LSG Hessen, Beschluss vom 01.06.2023 - L 4 SO 41/23 B ER und vom 24.08.2022 - L 8 SO 56/22 B ER; LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 14.12.2023 - L 5 AS 356/23 B ER).

    Rn. 33 Der Gesetzgeber hat jedoch mit der Einmalzahlung i.H.v. 200, 00 EUR nach § 73 SGB II (i.d.F. des Gesetzes vom 23.05.2022, BGBl 1, 760) im Juli 2022 nicht die reguläre Fortschreibung der Regelbedarfsstufen abgewartet, sondern die durch die Pandemie und die Inflation entstandenen zusätzlichen Kosten bei der Bemessung der Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II berücksichtigt (…vgl. BT-Drs. 20/1768, S. 27; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20.07.2022 - L 3 AS 1169/22; LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 11.10.2022 - L 6 AS 87/22 B ER).

    Der Senat hat keine Anhaltspunkte dafür, dass dieser Anpassungsmechanismus nicht den verfassungsrechtlichen Maßstäben an die Regelleistungsbemessung genügt (vgl. auch LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 11.10.2022 - L 6 AS 87/22 B ER; LSG Hessen, Beschluss vom 01.06.2023 - L 4 SO 41/23 B ER; LSG NRW, Beschluss vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.04.2024 - L 2 AS 39/24

    Regelbedarfserhöhung der Regelbedarfsstufe 1 nicht evident unzureichend

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 18.10.2024 - L 19 AS 943/23
    Rn. 27 Die Bemessung der Regelbedarfe im Jahr 2022 und 2023 folgt verfassungsrechtlichen Vorgaben (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20.07.2022 - L 3 AS 1169/22; LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 11.10.2022 - L 6 AS 87/22 B ER; LSG NRW, Beschlüsse vom 31.03.2022 B ER - L 2 AS 330/22 B ER, vom 10.02.2022 - L 19 AS 1236/21 B, vom 10.11.2023 - L 21 AS 541/23 B, vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B und vom 16.09.2024 - L 7 AS 719/24 B; LSG NRW, Urteil vom 13.12.2023 - L 12 AS 1814/22; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 18.10.2023 - L 18 AS 279/23 ; LSG Hessen, Beschluss vom 01.06.2023 - L 4 SO 41/23 B ER und vom 24.08.2022 - L 8 SO 56/22 B ER; LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 14.12.2023 - L 5 AS 356/23 B ER).

    Der Senat hat keine Anhaltspunkte dafür, dass dieser Anpassungsmechanismus nicht den verfassungsrechtlichen Maßstäben an die Regelleistungsbemessung genügt (vgl. auch LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 11.10.2022 - L 6 AS 87/22 B ER; LSG Hessen, Beschluss vom 01.06.2023 - L 4 SO 41/23 B ER; LSG NRW, Beschluss vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B).

  • LSG Baden-Württemberg, 15.06.2026 - L 2 SO 1685/26

    Sozialhilfe - Verfassungsmäßigkeit der Höhe des Regelsatzes zur Deckung des …

    Dieser hat die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen mit ihren Auswirkungen auf den konkreten Bedarf der Betroffenen auszurichten (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 21.01.2026 - L 2 SO 2540/24 - m.w.N.; s. auch Bayerisches LSG, Urteil vom 19.02.2025 - L 8 SO 256/23 - LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23 -, Rn. 22, juris).
  • LSG Bayern, 19.02.2025 - L 8 SO 256/23

    Regelsätze, Regelbedarfsstufen, Widerspruchsbescheid, Krankheitsbedingter …

    Dieser hat die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen mit ihren Auswirkungen auf den konkreten Bedarf der Betroffenen auszurichten (vgl. Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23, Rn. 22, juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2025 - L 2 AS 1358/24

    Bürgergeld - und der verfassungsgemäße Regelbedarf

    Dort hat der erkennende Senat bereits ausführlich dargelegt, dass der Gesetzgeber bei der Einführung des Bürgergeldes zum 01.01.2023 mit einem zweistufigen Fortschreibungsverfahren einen neuen Anpassungsmechanismus, die sog. ergänzende Fortschreibung, eingeführt hat, der den verfassungsrechtlichen Maßstäben an die Regelleistungsbemessung genügt (…vgl. Senatsbeschluss vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B, Rn. 9 ff. m.w.N., juris; auch LSG NRW…, Beschluss vom 16.09.2024 - L 7 AS 719/24 B, Rn. 13 ff., juris; LSG NRW, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23, Rn. 31, juris) und hält an dieser Rechtsprechung auch weiterhin fest.
  • LSG Bayern, 10.04.2025 - L 8 SO 108/23

    Nichtzulassungsbeschwerde, Rechtsmißbrauch, Beschwerdewert, kombinierte …

    Dieser hat die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen mit ihren Auswirkungen auf den konkreten Bedarf der Betroffenen auszurichten (vgl. Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 19.02.2025, L 8 SO 256/23; Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23, Rn. 22, juris).
  • LSG Baden-Württemberg, 19.03.2025 - L 2 SO 2555/24
    Der Senat sieht keine Veranlassung, dieser Beweisanregung zu folgen, da er wie ausgeführt die Zweifel des Klägers an der Verfassungsmäßigkeit der Regelsätze für 2023 und der hierauf beruhenden Bescheide nicht teilt (s. auch Urteil des Senats vom 07.08.2024 - L 2 SO 1323/24 - ebenso zur Verfassungsmäßigkeit der Höhe des Regelbedarfs nach § 20 Abs. 1a Satz 1 SGB II für das Jahr 2023, LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23 - juris) und insoweit keinen weitergehenden Klärungs- oder Ermittlungsbedarf erkennen kann.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 25.11.2025 - L 21 AS 712/25
    Dort hat der erkennende Senat bereits ausführlich dargelegt, dass der Gesetzgeber bei der Einführung des Bürgergeldes zum 01.01.2023 mit einem zweistufigen Fortschreibungsverfahren einen neuen Anpassungsmechanismus, die sog. ergänzende Fortschreibung, eingeführt hat, der den verfassungsrechtlichen Maßstäben an die Regelleistungsbemessung genügt (…vgl. Senatsbeschluss vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B, Rn. 9 ff. m.w.N., juris; auch LSG NRW…, Beschluss vom 16.09.2024 - L 7 AS 719/24 B, Rn. 13 ff., juris; LSG NRW, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23, Rn. 31, juris) und hält an dieser Rechtsprechung auch weiterhin fest..
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2025 - L 2 AS 1643/24
    Dort hat der erkennende Senat bereits ausführlich dargelegt, dass der Gesetzgeber bei der Einführung des Bürgergeldes zum 01.01.2023 mit einem zweistufigen Fortschreibungsverfahren einen neuen Anpassungsmechanismus, die sog. ergänzende Fortschreibung, eingeführt hat, der den verfassungsrechtlichen Maßstäben an die Regelleistungsbemessung genügt (…vgl. Senatsbeschluss vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B, Rn. 9 ff. m.w.N., juris; auch LSG NRW…, Beschluss vom 16.09.2024 - L 7 AS 719/24 B, Rn. 13 ff., juris; LSG NRW, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23, Rn. 31, juris) und hält an dieser Rechtsprechung auch weiterhin fest.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2025 - L 2 AS 1621/24
    Dort hat der erkennende Senat bereits ausführlich dargelegt, dass der Gesetzgeber bei der Einführung des Bürgergeldes zum 01.01.2023 mit einem zweistufigen Fortschreibungsverfahren einen neuen Anpassungsmechanismus, die sog. ergänzende Fortschreibung, eingeführt hat, der den verfassungsrechtlichen Maßstäben an die Regelleistungsbemessung genügt (…vgl. Senatsbeschluss vom 17.04.2024 - L 2 AS 39/24 B, Rn. 9 ff. m.w.N., juris; auch LSG NRW…, Beschluss vom 16.09.2024 - L 7 AS 719/24 B, Rn. 13 ff., juris; LSG NRW, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23, Rn. 31, juris) und hält an dieser Rechtsprechung auch weiterhin fest.
  • LSG Baden-Württemberg, 21.01.2026 - L 2 SO 2540/24
    Dieser hat die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen mit ihren Auswirkungen auf den konkreten Bedarf der Betroffenen auszurichten (vgl. Bayerisches LSG, Urteil vom 19.02.2025 - L 8 SO 256/23 - LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.10.2024 - L 19 AS 943/23 -, Rn. 22, juris).
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