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Rechtsprechung
   LSG Berlin-Brandenburg, 12.11.2008 - L 30 AL 18/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,23699
LSG Berlin-Brandenburg, 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 (https://dejure.org/2008,23699)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 (https://dejure.org/2008,23699)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 12. November 2008 - L 30 AL 18/07 (https://dejure.org/2008,23699)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    SGB IV § 76 Abs. 1; SGB IV § 76 Abs. 2 Nr. 3
    Erhebung der Einnahmen, erforderliche Abwägungen beim Erlass von Ansprüchen

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (4)

  • LSG Brandenburg, 19.07.2001 - L 8 AL 49/98

    Anspruch auf Rückerstattung von gezahltem Arbeitslosengeld; Arbeitslosigkeit im …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 12.11.2008 - L 30 AL 18/07
    Auf die Berufung des Klägers wurde das erstinstanzliche Urteil vom Landessozialgericht für das Land Brandenburg mit Urteil vom 19. Juli 2001 (Az.: L 8 AL 49/98) unter Zurückweisung der Berufung im Übrigen dahingehend geändert, dass der Erstattungsbetrag um 3, 73 DM auf 10.658,64 DM reduziert wurde.

    Rn. 22 Wegen der weiteren Einzelheiten des Sachverhalts und des Vorbringens der Beteiligten wird auf den Inhalt der Gerichtsakten, der beigezogenen Verwaltungsakten der Beklagten sowie der Gerichtsakten des Landessozialgerichts Brandenburg (L 8 AL 49/98 ER) und des Sozialgerichts Neuruppin (S 4 AL 181/96) Bezug genommen, die Gegenstand der Beratung gewesen sind.

  • BFH, 05.06.1996 - X R 234/93

    Erhebung von Nachforderungszinsen - Sachliche Unbilligkeit - Erlaß eines …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 12.11.2008 - L 30 AL 18/07
    Umstände, die der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des gesetzlichen Tatbestandes einer Vorschrift hingegen bewusst in Kauf genommen hat, können dagegen keine sachliche Unbilligkeit begründen (Bundefinanzhof, Urteil vom 05. Juni 1996, Az.: X R 234/93, in BFHE 180, 240; LSG Niedersachsen, Urteil vom 02. März 1999, Az.: L 3 U 27/99, in HVBG-INFO 1999, 1893 und juris).
  • LSG Baden-Württemberg, 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04

    Forderungserlass - Unbilligkeit der Einziehung - maßgeblicher …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 12.11.2008 - L 30 AL 18/07
    Dies erfordert enge Maßstäbe (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 16. Dezember 2005, Az.: L 8 AL 4537/04, zitiert nach juris).
  • LSG Niedersachsen, 02.03.1999 - L 3 U 27/99

    Zur Frage des Erlasses von Säumniszuschlägen

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 12.11.2008 - L 30 AL 18/07
    Umstände, die der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des gesetzlichen Tatbestandes einer Vorschrift hingegen bewusst in Kauf genommen hat, können dagegen keine sachliche Unbilligkeit begründen (Bundefinanzhof, Urteil vom 05. Juni 1996, Az.: X R 234/93, in BFHE 180, 240; LSG Niedersachsen, Urteil vom 02. März 1999, Az.: L 3 U 27/99, in HVBG-INFO 1999, 1893 und juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.08.2020 - L 9 AL 131/18
    Denn es liegen schon mangels Unbilligkeit die tatbestandlichen Voraussetzungen für einen Erlass nicht vor (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris Rn. 32) bzw. war die Entscheidung der Beklagten, einen Erlass abzulehnen, nicht ermessensfehlerhaft (vgl. LSG NRW…, Urteil vom 28.05.2013 - L 18 KN 138/12 - juris Rn. 18).

    Weder liegt unter Berücksichtigung einer gebotenen engen Auslegung des Tatbestandsmerkmals (vgl. LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04 - juris Rn. 25; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris Rn. 26) eine persönliche, noch eine sachliche Unbilligkeit vor.

    Rn. 46 a. Eine persönliche Unbilligkeit ist gegeben, wenn eine sichere oder zumindest hochgradig wahrscheinliche Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz vorliegt, die sich auch durch die mit einer Stundung verbundene Planungssicherheit nicht abwenden lässt (LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04 - juris Rn. 28; LSG Berlin-Brandenburg - Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris Rn. 28;… Breitkreuz, in: LPK-SGB IV, 2. Aufl., § 76 Rn. 16;… Auerbach, in: Jansen, SGB IV, § 76 Rn. 8).

    Möglich wäre zudem die Vereinbarung einer Ratenzahlung (vgl. LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04 - juris Rn. 33; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris Rn. 28).

    Rn. 47 b. Eine sachliche Unbilligkeit der Geltendmachung offener Forderungen kann sich zwar daraus ergeben, dass die Geltendmachung der Forderung nach dem Zweck des zugrunde liegenden Gesetzes nicht (mehr) zu rechtfertigen ist, weil es dessen Wertungen zuwiderläuft (LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris Rn. 29;… von Boetticher, in: jurisPK-SGB IV, § 76 Rn. 33).

    Im Übrigen verkennt die Klägerin, dass bei der Prüfung der Unbilligkeit im Rahmen des § 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV die Umstände, die zum Rückforderungsbetrag geführt haben, nicht zu berücksichtigen sind (LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04 - juris Rn. 31; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris Rn. 30).

  • SG Gelsenkirchen, 03.12.2020 - S 20 AL 51/20
    Denn es liegen schon mangels Unbilligkeit die tatbestandlichen Voraussetzungen für einen Erlass nicht vor (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris RdNr. 32).

    Rn. 27 Eine persönliche Unbilligkeit ist gegeben, wenn eine sichere oder zumindest hochgradig wahrscheinliche Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz vorliegt, die sich auch durch die mit einer Stundung verbundenen Planungssicherheit nicht abwenden lässt (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04 - juris RdNr. 28; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris RdNr. 28).

    Rn. 28 Eine sachliche Unbilligkeit der Geltendmachung offener Forderungen könnte sich daraus ergeben, dass die Geltendmachung der Forderung nach dem Zweck der zugrundeliegenden Gesetzes nicht (mehr) zu rechtfertigen ist, weil es dessen Wertungen zuwider läuft (LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris RdNr. 29; von Boetticher in: juris PK-SGB IV § 76 RdNr. 33).

    Bei der Prüfung der Unbilligkeit im Rahmen des§ 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV sind die Umstände, die zur Rückforderung geführt haben, nicht zu berücksichtigen (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 16.12.2005 - L 8 AL 4537/04 - juris RdNr. 31; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - juris RdNr. 30, LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20.08.2020 - L 9 AL 131/18 - juris, RdNrn. 44 und 45).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 11.03.2021 - L 14 AL 123/15

    Arbeitslosengeld - rückwirkende Aufhebung der Bewilligung mit …

    Umstände, die der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des gesetzlichen Tatbestandes einer Vorschrift bewusst in Kauf genommen hat, sollen dagegen keinen Erlass aus Billigkeitsgründen rechtfertigen (Bundesfinanzhof, Urteil vom 05. Juni 1996 - X R 234/93 - Landessozialgericht [LSG] Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12. November 2008 - L 30 AL 18/07 - vgl. auch Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 5. April 1978 - 1 BvR 117/73; jeweils juris; Becker, SGb 2018, 129;… Brandt, in: Kreikebohm SGB IV, 3.A., § 76 Rn. 22;… von Boetticher, in: Schlegel/Voelzke, juris Praxiskommentar SGB IV, 3.A. (Stand: 01.03.2016), § 76 Rn. 36).
  • LSG Baden-Württemberg, 17.09.2013 - L 11 KR 3084/13
    In diesem Zusammenhang ist das von § 76 SGB IV zugrunde gelegte Interesse des Versicherungsträgers und das in Bezug genommene und in die Abwägung eingestellte Interesse der Versichertengemeinschaft allein finanzieller Art. Sonstige Kriterien können allenfalls bei der Beurteilung des Vorliegens einer Unbilligkeit aus sachlichen Gründen Berücksichtigung finden (vgl LSG Berlin - Brandenburg, 12.11.2008, L 30 AL 18/07, juris).
  • LSG Baden-Württemberg, 18.07.2012 - L 3 AL 4999/11
    Umstände, die der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des gesetzlichen Tatbestandes einer Vorschrift hingegen bewusst in Kauf genommen hat, können dagegen keine sachliche Unbilligkeit begründen (LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12.11.2008 - L 30 AL 18/07 - veröffentlicht in juris).
  • LSG Baden-Württemberg, 30.10.2013 - L 13 AS 4585/13
    In diesem Zusammenhang ist das von § 76 SGB IV zugrunde gelegte Interesse des Versicherungsträgers und das in Bezug genommene und in die Abwägung eingestellte Interesse der Versichertengemeinschaft allein finanzieller Art. Sonstige Kriterien können allenfalls bei der Beurteilung des Vorliegens einer Unbilligkeit aus sachlichen Gründen Berücksichtigung finden (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12. November 2008 - L 30 AL 18/07, Juris).
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