Rechtsprechung
| LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Sonstige Angelegenheiten
- openjur.de
- ra.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Rechtmäßigkeit einer nachträglichen Honorarkürzungen für kieferorthopädische Leistungen ; Entgültige Festsetzung der Vergütung eines Vertragsarztes nach Jahresende im Rahmen einer Jahresendabrechnung ; Korrektur eines Honorarbescheids; Flexible Gestaltung des Umfangs der ...
Verfahrensgang
- SG Kiel, 25.04.2003 - S 13 KA 617/01
- SG Kiel, 25.04.2005 - S 13 KA 617/01
- LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (7)
- BSG, 08.02.2006 - B 6 KA 25/05 R
Kassenzahnärztliche Vereinigung - Honorarverteilungsmaßstab - Verwendung des …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Solche Konzeptionen sind nach ständiger Rechtsprechung im Grundsatz nicht zu beanstanden (BSG…, Urteil vom 14. Dezember 2005, a.a.O. sowie zuletzt BSG, Urteil vom 8. Februar 2006 - B 6 KA 25/05 R -).Nicht zu beanstanden ist danach auch eine Regelung, nach der Leistungen nach Maßgabe eines Budgets bzw. bis zu einem bestimmten Sockel für alle Zahnärzte gleich bemessen und mit dem vollen - vertraglich vorgesehenen - Punktwert vergütet werden und die darüber hinausgehenden Leistungsmengen entsprechend der verbliebenen Restvergütung nur noch quotiert vergütet werden (vgl. BSG, Urteil vom 8. Februar 2006, a.a.O., juris Rz. 23, m.w.N.).
Dabei gibt es nicht nur eine richtige Kompromisslösung, sondern eine Bandbreite unterschiedlicher gleichermaßen rechtmäßiger Lösungsmöglichkeiten (BSG…, Urteil vom 14. Dezember 2005, a.a.O., juris Rz. 28; BSG, Urteil vom 8. Februar 2006, a.a.O., juris Rz. 24, m.w.N.).
Danach dürfen Honorarregelungen eine nach Arzt- bzw. Zahnarztgruppen unterschiedliche Verteilung vorsehen (vgl. BSG, Urteil vom 8. Februar 2006, a.a.O., juris Rz. 42).
- BSG, 14.12.2005 - B 6 KA 17/05 R
Rücknahme von Honorarbescheiden - Vertrauensschutz bei noch nicht feststehendem …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Rechtsgrundlage der Korrektur des Honorarbescheids vom 9. Oktober 1999 für das Quartal II/1999 sind nicht §§ 32, 45 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X), sondern die bundesmantelvertraglichen Bestimmungen über die sachlich-rechnerische Berichtigung (…hier - weil sich die Kürzungen allein auf Honorar für Versicherte der AOK und der IKK beziehen - § 19 Buchst. a BMV-Z vom 13. November 1985 in der ab 1. Januar 1989 bis zum 31. Dezember 2004 geltenden Fassung sowie § 50 SGB X, vgl. BSG Urteil vom 31. Oktober 2001 - B 6 KA 16/00 R - BSGE 89, 62 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 42; BSG, Urteil vom 14. Dezember 2005 - B 6 KA 17/05 R - zur Veröffentlichung vorgesehen für BSGE und SozR 4).Solche Konzeptionen sind nach ständiger Rechtsprechung im Grundsatz nicht zu beanstanden (BSG, Urteil vom 14. Dezember 2005, a.a.O. sowie zuletzt BSG, Urteil vom 8. Februar 2006 - B 6 KA 25/05 R -).
Dabei gibt es nicht nur eine richtige Kompromisslösung, sondern eine Bandbreite unterschiedlicher gleichermaßen rechtmäßiger Lösungsmöglichkeiten (BSG, Urteil vom 14. Dezember 2005, a.a.O., juris Rz. 28; BSG…, Urteil vom 8. Februar 2006, a.a.O., juris Rz. 24, m.w.N.).
- BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 44/03 R
Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigungsgrundlage für …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Nach ständiger Rechtsprechung ist die Bildung von Honorarkontingenten im Grundsatz zulässig (vgl. BSG, Urteil vom 9. Dezember 2004 - B 6 KA 44/03 R - SozR 4-2500 § 72 Nr. 2 = BSGE 94, 15, juris Rz. 63; BSG…, Urteil vom 3. März 1999 - B 6 KA 15/98 R - SozR 3-2500 § 85 Nr. 31).Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Prüfung aller von den Vertragsärzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (BSG, Urteil vom 9. Dezember 2004, a.a.O., juris Rz. 59).
- BSG, 31.10.2001 - B 6 KA 16/00 R
Kassenärztliche Vereinigung - unrichtiger Honorarbescheid wegen Fehlern im Rahmen …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Rechtsgrundlage der Korrektur des Honorarbescheids vom 9. Oktober 1999 für das Quartal II/1999 sind nicht §§ 32, 45 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X), sondern die bundesmantelvertraglichen Bestimmungen über die sachlich-rechnerische Berichtigung (hier - weil sich die Kürzungen allein auf Honorar für Versicherte der AOK und der IKK beziehen - § 19 Buchst. a BMV-Z vom 13. November 1985 in der ab 1. Januar 1989 bis zum 31. Dezember 2004 geltenden Fassung sowie § 50 SGB X, vgl. BSG Urteil vom 31. Oktober 2001 - B 6 KA 16/00 R - BSGE 89, 62 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 42; BSG…, Urteil vom 14. Dezember 2005 - B 6 KA 17/05 R - zur Veröffentlichung vorgesehen für BSGE und SozR 4). - BSG, 30.01.2002 - B 6 KA 12/01 R
Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung eines Krankenhausradiologen auf …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Rn. 37 Die Kostenentscheidung folgt aus § 193 Abs. 1, Abs. 4 SGG in der bis zum 1. Januar 2002 geltenden und hier noch anwendbaren Fassung (BSG, Urteil vom 30. Januar 2002 - B 6 KA 12/01 R - SozR 3-2500 § 116 Nr. 24). - BSG, 03.03.1999 - B 6 KA 15/98 R
Honorarverteilungsmaßstab - Zulässigkeit - Honorarkontingent - …
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Nach ständiger Rechtsprechung ist die Bildung von Honorarkontingenten im Grundsatz zulässig (vgl. BSG…, Urteil vom 9. Dezember 2004 - B 6 KA 44/03 R - SozR 4-2500 § 72 Nr. 2 = BSGE 94, 15, juris Rz. 63; BSG, Urteil vom 3. März 1999 - B 6 KA 15/98 R - SozR 3-2500 § 85 Nr. 31). - BSG, 13.11.1996 - 6 RKa 15/96
Honorierung vertragsärztlicher Leistungen bei Fremdkassenfällen
Auszug aus LSG Schleswig-Holstein, 20.06.2006 - L 4 KA 7/05
Bei der Umsetzung derartig komplexer Sachverhalte ist es auch nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vertretbar, dem Normgeber zunächst eine angemessene Zeit zur Sammlung von Erfahrungen einzuräumen und ihm in diesem Anfangsstadium zu gestatten, sich mit gröberen Typisierungen und Generalisierungen zu begnügen, die unter dem Gesichtspunkt der Praktikabilität gerechtfertigt werden können (vgl. BSG, Urteil vom 13. November 1996 - 6 RKa 15/96 - SozR 3-2500 § 85 Nr. 16, m.w.N.).
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Rechtsprechung
| LSG Hessen, 09.08.2006 - L 4 KA 7/05 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (5)
- LSG Hessen, 04.11.2009 - L 4 KA 31/07
Vertragsarzt mit Doppelzulassung - Abrechnungsbeschränkung im Bereich des …
Dies sei vom SG hinsichtlich der Honorarverteilung bereits mit Urteil vom 9. Juli 2006, S 12 KA 45/05 festgestellt worden (Berufungsverfahren L 4 KA 55/06; ebenso HLSG, Urteil vom 9. August 2006 - L 4 KA 7/05; Urteil des SG Frankfurt am Main vom 6. Oktober 2004, S 27 KA 3096/03; SG Dresden, Urteil vom 7. Dezember 2003 - S 15 KA 378/02). - SG Marburg, 25.04.2007 - S 12 KA 1057/06
Vertragsarzt mit Doppelqualifikation - Abrechnung - neurologischer …
Dies ist von der Kammer hinsichtlich der Honorarverteilung bereits mit Urteil vom 19.07.2006 - S 12 KA 45/05 - www.sozialgerichtsbarkeit.de (Berufung eingelegt bei dem LSG Hessen, Az.: L 4 KA 55/06) festgestellt worden (ebs. LSG Hessen, Urt. v. 09.08.2006 - L 4 KA 7/05 - www.sozialgerichtsbarkeit.de;… SG Frankfurt a. M., Urt. v. 06.10.2004 - S 27 KA 3096/03 ;… SG Dresden, Urt. v. 17.12.2003 - S 15 KA 378/02 - www.sozialgerichtsbarkeit.de). - SG Marburg, 16.01.2008 - S 12 KA 188/07
Honorarverteilung bei der jungen vertragsärztlichen Praxis
Diese kann der Vorstand der Beklagten hier selbst treffen (vgl. LSG Hessen, Urt. v. 09.08.2006 - L 4 KA 7/05 - www.sozialgerichtsbarkeit.de). - SG Marburg, 12.03.2008 - S 12 KA 236/07
Kassenärztliche Vereinigung - Honorarverteilungsvertrag - Ausgleichsregelung zur …
Diese kann der Vorstand der Beklagten hier selbst treffen (vgl. LSG Hessen, Urt. v. 09.08.2006 - L 4 KA 7/05 - www.sozialgerichtsbarkeit.de). - SG Marburg, 21.05.2008 - S 12 KA 273/07
Kassenärztliche Vereinigung - Honorarkürzung für eine im Wachstum befindliche …
Diese kann der Vorstand der Beklagten hier selbst treffen (vgl. LSG Hessen, Urt. v. 09.08.2006 - L 4 KA 7/05 - www.sozialgerichtsbarkeit.de).
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