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| LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06 |
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- Sozialgerichtsbarkeit.de
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Anspruch auf Arbeitslosengeld II, Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung bei Diabetes mellitus Typ IIb, Adipositas, Hyperlipidämie und Hyperurikämie, Berücksichtigung von Überstundenvergütung als laufende Einnahme
Verfahrensgang
- SG Karlsruhe, 27.07.2006 - S 6 AS 1588/05
- LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
- BSG, 25.09.2007 - B 14 AS 74/07 B
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (15)
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2006 - L 1 B 23/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Ob hier tatsächlich ein unabweisbarer Bedarf i.S.v. § 23 Abs. 1 Satz 1 SGB II vorliegt, was nach teilweise vertretener Auffassung frühestens dann der Fall ist, wenn eine Bedarfsunterdeckung von 20 % vorliegt (so LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14. Juli 2006 - L 1 B 23/06 AS ER - und Hessisches LSG, Beschluss vom 11. April 2006 - L 7 B 236/06 AS ER - (beide juris)), kann jedoch letztlich offen bleiben, denn selbst bei Annahme eines Anspruches können die Kläger aus ihrem Einkommen jedenfalls den Teil des Bedarfs decken, für den die Beklagte nur zuständig ist (vgl. § 6 Abs. 1 SGB II). - LSG Bayern, 10.05.2006 - L 7 B 236/06
Übernahme von Medikamentenkosten einer medizinischen Notfallbehandlung und …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Ob hier tatsächlich ein unabweisbarer Bedarf i.S.v. § 23 Abs. 1 Satz 1 SGB II vorliegt, was nach teilweise vertretener Auffassung frühestens dann der Fall ist, wenn eine Bedarfsunterdeckung von 20 % vorliegt (so LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14. Juli 2006 - L 1 B 23/06 AS ER - und Hessisches LSG, Beschluss vom 11. April 2006 - L 7 B 236/06 AS ER - (beide juris)), kann jedoch letztlich offen bleiben, denn selbst bei Annahme eines Anspruches können die Kläger aus ihrem Einkommen jedenfalls den Teil des Bedarfs decken, für den die Beklagte nur zuständig ist (vgl. § 6 Abs. 1 SGB II). - BSG, 07.11.2006 - B 7b AS 14/06 R
Arbeitslosengeld II - Wahrnehmung des Umgangsrechtes mit dem minderjährigen …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Da vorliegend angefochten ein Ablehnungsbescheid ist, ist Gegenstand des Verfahrens die gesamte Zeit seit 1. Januar 2005 bis zum Abschluss der letzten Tatsacheninstanz, somit der Entscheidung des LSG (BSG, Urteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 14/06 R - (juris); a.A. Mayer, NZS 2007, 17, 19 unter Hinweis auf LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 2. September 2005 - L 8 AS 1995/05 - (juris)).
- BSG, 07.11.2006 - B 7b AS 8/06 R
Arbeitslosengeld II - Unterkunftskosten - selbst genutztes Wohneigentum - …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Dies entspricht dem Interesse der Kläger wie auch dem ausdrücklichen Antrag des Prozessbevollmächtigten der Kläger auf Einbeziehung nach schriftlichem Hinweis des Senats (vgl. hierzu BSG, Urteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R - (juris)). - LSG Baden-Württemberg, 16.12.2005 - L 8 AS 2764/05
Arbeitslosengeld II - Höhe der Regelleistung - Einkommensberücksichtigung - …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Den verfassungsrechtlichen Bedenken, die sich aus der unterschiedlichen Regelung im SGB II einerseits - nur Darlehensgewährung bei unabweisbarem Bedarf nach § 23 Abs. 1 SGB II - und im Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) andererseits - individuelle Berücksichtigung des unabweisbaren Bedarfs über die Öffnungsklausel des § 28 Abs. 1 Satz 2 SGB XII andererseits - herleiten (vgl. Däubler, NZS 2005, 225, 241; Bieback, NZS 2005, 337, 339;… Brünner in LPK-SGB II § 20 Rdnr. 23 ff.), könnte durch eine Modifizierung der durch § 23 Abs. 1 Satz 3 SGB II eröffneten Aufrechnungsbefugnis begegnet werden (LSG Baden-Württemberg, Urteile vom 16. Dezember 2005 - L 8 AS 2764/05 und vom 15. Dezember 2006 - L 12 AS 4271/06). - LSG Baden-Württemberg, 15.12.2006 - L 12 AS 4271/06
Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Regelleistungen beim Anspruch auf …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Den verfassungsrechtlichen Bedenken, die sich aus der unterschiedlichen Regelung im SGB II einerseits - nur Darlehensgewährung bei unabweisbarem Bedarf nach § 23 Abs. 1 SGB II - und im Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) andererseits - individuelle Berücksichtigung des unabweisbaren Bedarfs über die Öffnungsklausel des § 28 Abs. 1 Satz 2 SGB XII andererseits - herleiten (vgl. Däubler, NZS 2005, 225, 241; Bieback, NZS 2005, 337, 339;… Brünner in LPK-SGB II § 20 Rdnr. 23 ff.), könnte durch eine Modifizierung der durch § 23 Abs. 1 Satz 3 SGB II eröffneten Aufrechnungsbefugnis begegnet werden (LSG Baden-Württemberg, Urteile vom 16. Dezember 2005 - L 8 AS 2764/05 und vom 15. Dezember 2006 - L 12 AS 4271/06). - LSG Thüringen, 08.03.2005 - L 7 AS 112/05
Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch - Zweites Buch (SGB II); …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Auf die zwischen den Beteiligten umstrittene Frage, ob die Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge aufgrund der Erwerbstätigkeit der Klägerin zu 2 als Einkommen heranzuziehen sind, kommt es vorliegend nicht an (für eine Privilegierung solcher Zuschläge nach § 11 Abs. 3 Nr. 1a SGB II: LSG Thüringen, Beschluss vom 2. März 2005 - 7 AS 112/05 ER - NZS 2005, 662; Brühl in LPK-SGB 11, 2. - LSG Baden-Württemberg, 01.02.2007 - L 7 SO 4267/05
Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - Praxisgebühr - …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Nachdem insoweit schon nicht substantiiert vorgetragen wurde, ist der Senat nicht verpflichtet, diesem Vortrag weiter nachzugehen, insbesondere die Klägerin zu 2) hierzu anzuhören (vgl. zu Mitwirkungsobliegenheiten der Beteiligten auch Urteil des Senats vom 1. Februar 2007 - L 7 SO 4267/05). - LSG Baden-Württemberg, 21.09.2006 - L 7 SO 5536/05
Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter - Regelsatzanpassung bei …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Für die Zeit ab 1. Juli 2006 ist der Kläger zu 1) nicht mehr selbst leistungsberechtigt nach dem SGB II. Aufgrund der ihm zustehenden Rente wegen voller Erwerbsminderung in Höhe von 1.272,18 EUR (Zahlbetrag ohne den gesondert gewährten Zuschuss zur Krankenversicherung) und das anzurechnende eigene Einkommen der Klägerin in Höhe von 724, 12 EUR besteht keine Hilfebedürftigkeit der Klägerin zu 2) (zur Bedarfsberechnung bei sogenannten gemischten Bedarfsgemeinschaften vgl. Senatsurteil vom 21. September 2006 - L 7 SO 5536/05 - Breith. 2007, 329). - LSG Baden-Württemberg, 02.09.2005 - L 8 AS 1995/05
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Behördeneigenschaft der Arbeitsgemeinschaften …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06
Da vorliegend angefochten ein Ablehnungsbescheid ist, ist Gegenstand des Verfahrens die gesamte Zeit seit 1. Januar 2005 bis zum Abschluss der letzten Tatsacheninstanz, somit der Entscheidung des LSG (BSG, Urteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 14/06 R - (juris); a.A. Mayer, NZS 2007, 17, 19 unter Hinweis auf LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 2. September 2005 - L 8 AS 1995/05 - (juris)). - BSG, 21.03.1990 - 7 RAr 86/87
Anrechnung des Unterhaltsbeitrags auf die Arbeitslosenhilfe, Rundung der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2001 - 16 A 5644/99
Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt; Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.06.2006 - L 20 B 109/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- VGH Hessen, 27.07.2004 - 10 UE 2988/02
Hilfe zum Lebensunterhalt; Einsatz von Einkommen und Vermögen; Abgrenzung …
- OVG Niedersachsen, 17.10.2003 - 12 ME 248/03
Diabetes; Gewichtsreduktion; Glaubhaftmachung; Hyperinsulinanämie; Kostenaufwand; …
- LSG Baden-Württemberg, 14.12.2007 - L 8 AS 1462/07
Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung - Hyperlipidämie …
Die Bezugnahme des Gesetzgebers auf die Empfehlungen des Deutschen Vereins hat diese zu einer Art antizipierten Sachverständigengutachten gemacht (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. Juni 2006 - L 20 B 109/06 AS - [juris]; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06 - Urteil vom 27.06.2007 - L 2 AS 731/07 - Beschluss des erkennenden Senats vom 05.12.2007 - L 8 AS 5421/07 ER-B -).§ 20 Abs. 1 Satz 1 SGB II umfasst Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege u.a., auch Kosten für Zuzahlungen für Medikamente oder für nicht verschreibungspflichtige Medikamente, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden (vgl. § 34 SGB V; vgl. auch LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06 - Bay. Landessozialgericht, Urteil vom 16.02.2006 - L 11 AS 68/05 - (juris)).
Die Bezugnahme des Gesetzgebers auf die Empfehlungen des Deutschen Vereins hat diese zu einer Art antizipierten Sachverständigengutachten gemacht (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. Juni 2006 - L 20 B 109/06 AS - [juris]; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06 - Urteil vom 27.06.2007 - L 2 AS 731/07 - Beschluss des erkennenden Senats vom 05.12.2007 - L 8 AS 5421/07 ER-B -).
§ 20 Abs. 1 Satz 1 SGB II umfasst Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege u.a., auch Kosten für Zuzahlungen für Medikamente oder für nicht verschreibungspflichtige Medikamente, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden (vgl. § 34 SGB V; vgl. auch LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06 - Bay. Landessozialgericht, Urteil vom 16.02.2006 - L 11 AS 68/05 - (juris)).
- LSG Baden-Württemberg, 14.03.2008 - L 8 AS 3940/07
Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf - kostenaufwändige Ernährung - Streitgegenstand …
Der Senat ging bisher davon aus, dass die Bezugnahme des Gesetzgebers auf die Empfehlungen des Deutschen Vereins diese zu einer Art antizipierten Sachverständigengutachten gemacht hat (Urteil vom 14.12.2007, L 8 AS 1462/07, und Beschluss vom 05.12.2007, L 8 AS 5421/07 ER-B; vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. Juni 2006 - L 20 B 109/06 AS - zit. nach juris sowie LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.05.2007, L 7 AS 4815/06, und Urteil vom 27.06.2007, L 2 AS 731/07). - LSG Baden-Württemberg, 02.06.2008 - L 7 AS 1655/08 Gestützt auf die Empfehlungen des Deutschen Vereins ist jedoch davon auszugehen, dass diese Kostform einen finanziellen Mehrbedarf nicht auslöst (…vgl. die Empfehlungen für die Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe, Kleinere Schriften des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge , Heft 48, 2. Aufl. 1997, Tabelle S. 30; vgl. Urteil des Senats vom 25. Mai 2007 - L 7 AS 4815/06; OVG Nordrhein-Westfalen FEVS 53, 310; Niedersächs. OVG FEVS 55, 230 zur Vorgängerregelung des § 23 Abs. 4 Bundessozialhilfegesetz).
- LSG Baden-Württemberg, 29.10.2007 - L 7 AS 4556/07 Bei Hyperlipidämie (Erhöhung der Blutfettwerte) bei Übergewicht entstehen wegen der insoweit erforderlichen Reduktionskost keine Mehraufwendungen (vgl. Senatsbeschluss vom 25. Mai 2007 - L 7 AS 4815/06 - Gerenkamp in Mergler/Zink, Kommentar zum SGB II, Stand Januar 2007, § 21 Rdnr. 23).
- LSG Baden-Württemberg, 18.10.2007 - L 7 SO 2196/07 Auf die Frage, ob bei Hyperlipidämie (Erhöhung der Blutfettwerte) und Hyperurikämie (Erhöhung der Harnsäure) in Zusammenhang mit Übergewicht (hier 90 kg bei einer Körpergröße von 172 cm) wegen der insoweit erforderlichen Reduktionskost überhaupt Mehraufwendungen entstehen (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 25. Mai 2007 - L 7 AS 4815/06 - m.w.N.;… Gerenkamp in Mergler/Zink, Kommentar zum SGB II, Stand Januar 2007, § 21 Rdnr. 23), kommt es im Hinblick auf den bewilligten Mehrbedarf in Höhe von 35, 79 Euro nicht an.
- LSG Baden-Württemberg, 26.03.2008 - L 7 SO 788/08 Auf die vom Antragsgegner vom Antragsteller erbetene "Selbsterklärung über Einhaltung und Kosten der besonderen Ernährung", welche dieser trotz wiederholter Aufforderungen bis jetzt nicht vorgelegt hat, kommt es unter diesen Umständen ebenso wenig an wie es eines näheren Eingehen darauf bedarf, ob bei den Krankheitsbildern einer Hyperlipidämie und Hyperurikämie durch eine Reduktionskost Mehraufwendungen nicht verursacht werden (vgl. hierzu der den Beteiligten zur Kenntnis gebrachte Senatsbeschluss vom 25. Mai 2007 - L 7 AS 4815/06 - (juris), rechtskräftig nach Verwerfung der Nichtzulassungsbeschwerde durch Beschluss des Bundessozialgerichts (BSG) vom 25. September 2007 - B 14 AS 74/07 B -).
- LSG Baden-Württemberg, 19.02.2008 - L 8 AS 504/08 Die Bezugnahme des Gesetzgebers auf die Empfehlungen des Deutschen Vereins hat diese zu einer Art antizipierten Sachverständigengutachten gemacht (Urteil des erkennenden Senats vom 14.12.2007, L 8 AS 1462/07; vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. Juni 2006 - L 20 B 109/06 AS - [juris]; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06 - Urteil vom 27.06.2007 - L 2 AS 731/07 - Beschluss des erkennenden Senats vom 05.12.2007 - L 8 AS 5421/07 ER-B -).
- LSG Baden-Württemberg, 05.12.2007 - L 8 AS 5421/07 Der erkennende Senat schließt sich in Bezug auf die hier zu beurteilende Frage eines Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung nach § 21 Abs. 5 SGB II der Auffassung des 7. Senats des LSG Baden-Württemberg (Urteil vom 25.05.2007 - L 7 AS 4815/06) an.
- LSG Baden-Württemberg, 09.12.2009 - L 7 SO 3341/09 Die Zeugenaussagen bestätigen die im Eilverfahren dargelegte Auffassung des SG, das unter Bezugnahme auf die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.(DV) zur Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe (…3. Auflage, 2008) und auf Entscheidungen des LSG (Senatsurteil vom 25. Mai 2007 - L 7 AS 4815/06 - Urteile vom 14. März 2008 - L 8 AS 3940/07 - und 27. Juni 2007 - L 2 AS 731/07) für die beim Antragsteller festgestellten Erkrankungen einen erhöhten Ernährungsaufwand verneint hat.
- LSG Baden-Württemberg, 08.12.2008 - L 7 SO 4294/08 Dementsprechend hat auch die Ärztin des Gesundheitsamts Dr. Becker in ihrer Stellungnahme vom 21. Oktober 2008 mit Bezug auf die genannten Krankheitsbilder die Voraussetzungen für einen Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung verneint, vielmehr eine wegen des erheblichen Übergewichts des Antragstellers erforderliche Reduktionskost, die aber in der Regel keine Mehraufwendungen verursacht (vgl. hierzu den rechtskräftig gewordenen Senatsbeschluss vom 25. Mai 2007 - L 7 AS 4815/06 - (juris)), für ausreichend gehalten.
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