Rechtsprechung
| LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin
§ 106a Abs 2 SGB 5, § 75 Abs 2 SGB 5
Sachlich-rechnerische Richtigstellung vertragsärztlicher Abrechnungen im Wege der Plausibilitätsprüfung
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
§ 106a Abs 2 SGB 5
Abrechnungsprüfung - sachlich rechnerische Richtigstellung - Plausibilitätsprüfung - Quartalsprofil - Tagesprofil - Implausibilität der Abrechnung von Gesprächsleistungen - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht
, S. 11 (Kurzinformation)
Vertragsarztrecht | Sachlich-rechnerische Berichtigung | Plausibilitätsprüfung | Zeitbezogen: Tagesprofile/Gesprächsleistungen/Sonstige Leistungen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Berlin, 28.02.2012 - S 22 KA 95/10
- SG Berlin, 29.02.2012 - S 22 KA 95/10
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (7)
- BSG, 24.11.1993 - 6 RKa 70/91
Verwertung sog. "Tagesprofile" - Verletzung vertragsärztlicher Pflichten - …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Der Arzt verstößt gegen seine Pflicht zur peinlich genauen Abrechnung, wenn er Leistungen abrechnet, die er entweder nicht oder nicht vollständig oder - sofern sie sein Tätigwerden voraussetzen - nicht selbst erbracht hat (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 24. November 1993, 6 RKa 70/91, zitiert nach juris, dort Rdnr. 22;… Pawlita in jurisPK-SGB V, Rdnr. 383 zu § 95). - BSG, 08.03.2000 - B 6 KA 16/99 R
Plausibilitätsprüfungen der Kassenärztliche Vereinigung, Zulässigkeit der …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Rn. 39 b) Die Voraussetzungen für die Prüfung vertragsärztlicher Abrechnungen auf Plausibilität regelt mit Wirkung vom 1. Januar 2004 § 106a SGB V (eingeführt durch Gesetz vom 14. November 2003, BGBl. I S. 2190), nachdem das Bundessozialgericht zuvor auf der Basis von Vereinbarungen der Partner der Bundesmantelverträge und gesamtvertraglicher Regelungen allgemeine Grundsätze zur Plausibilitätsprüfung entwickelt hatte (vgl. Urteil vom 8. März 2000, B 6 KA 16/99 R;… hierzu Wenner, Vertragsarztrecht nach der Gesundheitsreform, § 23 Rdnr. 5). - BSG, 26.01.1994 - 6 RKa 29/91
Kassenärztliche Vereinigung - Honorarbescheid - Berichtigung
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Es hätte an ihm gelegen, die ordnungsgemäße Leistungserbringung im Einzelnen nachzuweisen, um die Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides substantiiert darzutun (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Januar 1994, 6 RKa 29/91, zitiert nach juris, dort Rdnr. 26).
- BSG, 17.08.2011 - B 6 KA 27/11 B
Vertragsärztliche Versorgung - Plausibilitätsprüfung - Eignung von Tages- und …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Rn. 46 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts eignen sich Tageszeit- ebenso wie Quartalszeitprofile als Indizienbeweis für eine nicht ordnungsgemäße Abrechnung (vgl. Beschluss vom 17. August 2011, B 6 KA 27/11 B, zitiert nach juris, dort Rdnr. 6;… Clemens in jurisPK-SGB V, Rdnr. 144 zu § 106a;… Engelhardt, a.a.O., Rdnr. 47 zu § 106a). - BSG, 11.12.2013 - B 6 KA 37/13 B
Vertragsärztliche Versorgung - einheitlicher Bewertungsmaßstab für ärztliche …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Er berücksichtigt fehlerfrei zweierlei, nämlich zum einen die vom EBM unmittelbar vorgegebenen Leistungszeiten von 20 Minuten pro Patientenkontakt bei gleichzeitiger Ansetzung des Ordinationskomplexes und der EBM-Nr. 03120 und zum anderen die in der Anlage 3 zum EBM enthaltenen Prüfzeiten, soweit sie geeignet sind, Tagesprofile zu prüfen (vgl. zur Statthaftigkeit dieses Vorgehens Bundessozialgericht, Beschluss vom 11. Dezember 2013, B 6 KA 37/13 B, zitiert nach juris, dort Rdnr. 5). - LSG Berlin-Brandenburg, 10.10.2007 - L 7 KA 56/03
Plausibilitätsprüfung; Falschabrechnung; Tagesprofile; Honorarkürzung; …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Rn. 58 d) Ihr weites Kürzungsermessen (vgl. hierzu Urteil des Senats vom 10. Oktober 2007, L 7 KA 56/03, zitiert nach juris, dort Rdnr. 34) hat die Beklagte nach alledem in rechtlich beanstandungsfreier Weise ausgeübt. - LSG Berlin-Brandenburg, 26.09.2012 - L 7 KA 171/09
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 25.03.2015 - L 7 KA 19/12
Rn. 34 1. Rechtsgrundlage für die angefochtene Honorarberichtigung (vgl. hierzu und zum Folgenden: Urteil des Senats vom 26. September 2012, L 7 KA 171/09) sind.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2016 - L 11 KA 7/16
Vollziehung einer Honorarrückforderung
Anhaltspunkte für eine solche Vermutung sind Abrechnungsauffälligkeiten (LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 25.03.2015 - L 7 KA 19/12 -). - LSG Bayern, 17.01.2018 - L 12 KA 123/16
Plausibilitätsprüfung - Neufestsetzung der Honorare auf Grundlage der ärztlichen …
Rn. 53 d) Ihr weites Kürzungsermessen (vgl. hierzu Urteil des Landessozialgericht Berlin-Brandenburg vom 25.3.2015, L 7 KA 19/12, juris, unter Verweis auf Urteil des Landessozialgericht Berlin-Brandenburg vom 10.10.2007, L 7 KA 56/03, zitiert nach juris, dort. - LSG Schleswig-Holstein, 13.06.2017 - L 4 KA 16/14
Kassenärztliche Vereinigung - Plausibilitätsprüfung - Nebeneinanderabrechnung des …
Das ist gerechtfertigt, da naturgemäß im Rahmen der Plausibilitätsprüfung nicht eindeutig feststellbar ist, welche der abgerechneten Leistungen mängelbehaftet sind, während gleichzeitig feststeht, dass die Gesamtheit der abgerechneten Leistungen so nicht erbracht worden sein kann (so auch in einer vergleichbaren Konstellation der Abrechnung von Ordinationskomplexen neben der Gesprächsleistung Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, 25. März 2015, L 7 KA 19/12).
- LSG Berlin-Brandenburg, 16.11.2016 - L 7 KA 35/13 a) Rechtsgrundlage für die angefochtene Honorarberichtigung (vgl. hierzu und zum Folgenden: Urteil des Senats vom 25. März 2015, L 7 KA 19/12) sind.
Bei der Neufestsetzung hat sie allerdings ein weites Schätzungsermessen (so ausdrücklich Bundessozialgericht…, Urteil vom 17. September 1997, 6 RKa 86/95, zitiert nach juris, dort Rdnr. 23;… Urteil des Senats vom 10. Oktober 2007, L 7 KA 56/03, zitiert nach juris, dort Rdnr. 34; Urteil vom 25. März 2015, L 7 KA 19/12, zitiert nach juris, dort Rdnr. 58;… Clemens in jurisPK-SGB V, Rdnr. 236 zu § 106a).
- SG Kiel, 16.10.2019 - S 2 KA 118/18
Kassenärztliche Vereinigung - Plausibilitätsprüfung - Nichtanwendung des § 45 Abs …
Naturgemäß ist im Rahmen der Plausibilitätsprüfung nicht abschließend feststellbar, welche der abgerechneten Leistungen mängelbehaftet sind, während gleichzeitig feststeht, dass die Gesamtheit der abgerechneten Leistungen so nicht erbracht worden sein kann (Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, 25. März 2015, L 7 KA 19/12). - SG Kiel, 07.11.2017 - S 2 KA 731/15
Kassenärztliche Vereinigung - sachlich-rechnerische Berichtigung der Ziffern …
Das ist gerechtfertigt, da naturgemäß im Rahmen der Plausibilitätsprüfung nicht eindeutig feststellbar ist, welche der abgerechneten Leistungen mängelbehaftet sind, während gleichzeitig feststeht, dass die Gesamtheit der abgerechneten Leistungen so nicht erbracht worden sein kann (so auch in einer vergleichbaren Konstellation der Abrechnung von Ordinationskomplexen neben der Gesprächsleistung Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, 25. März 2015, L 7 KA 19/12; Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Urteil vom 13. Juni 2017, Az L 4 KA 16/14 ). - LSG Berlin-Brandenburg, 16.11.2016 - L 7 KA 66/14 Rechtsgrundlage für die angefochtene Honorarberichtigung (vgl. hierzu und zum Folgenden: Urteil des Senats vom 25. März 2015, L 7 KA 19/12, zitiert nach juris, dort Rdnr. 34ff.) sind - § 75 Abs. 2 Satz 2 und § 106a Abs. 1 und 2 Sozialgesetzbuch, Fünftes Buch (SGB V), - die in den Abrechnungsprüfungs-Richtlinien (AbrPr-RL) enthaltenen Regelungen zur Plausibilitätsprüfung (insbesondere §§ 5, 7, 8, 12 und 13), - die von der Beklagten mit den Landesverbänden der Krankenkassen geschlossene Plausibilitätsvereinbarung vom 5. September 2007 in Verbindung mit der Verfahrensordnung der Beklagten zur Durchführung der Plausibilitätsprüfung.
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Rechtsprechung
| LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12 B ER |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Sonstige Angelegenheiten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Mainz, 22.03.2012 - S 14 KA 22/12
- LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12 B ER
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BSG, 07.02.2007 - B 6 KA 6/06 R
Kassenärztliche Vereinigung - keine Verrechnung von Honoraransprüchen einer neu …
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12
Deshalb habe die jetzige GbR nicht für die Verbindlichkeiten aus dem Zeitraum III/2002 bis I/2005 einzustehen (Hinweis auf Bundessozialgericht - BSG - 7.2.2007 - B 6 KA 6/06).Ohne Erfolg beruft sich die Antragstellerin auf das Urteil des BSG vom 7.2.2007 (B 6 KA 6/06 R, juris).
- BSG, 31.08.2011 - GS 2/10
Zulässigkeit der Erklärung einer Verrechnung durch Verwaltungsakt
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12
Der Antrag der Antragstellerin zielt auf die Anordnung der aufschiebenden Wirkung ihrer Klage gegen den Bescheid vom 26.4.2011 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 7.2.2012 sowie ihrer Widersprüche gegen die Bescheide vom 25.7.2011, 24.10.2011 und 24.1.2012, soweit in diesen Bescheiden eine Aufrechnung mit einem Honorarrückforderungsanspruch gegen einen Honoraranspruch (zur Rechtsnatur der Aufrechnung als Verwaltungsakt vgl BSG - Großer Senat - 31.8.2011 - GS 2/10, juris) enthalten ist. - BSG, 04.03.2004 - B 3 KR 12/03 R
Künstlersozialabgabe - Bild- und Tonträger - Hersteller - Kameramann - …
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12
Der Gemeinschaftspraxis in der Rechtsform der GbR kommt Rechtsfähigkeit zu, soweit sie durch die Teilnahme am Rechtsverkehr eigene Rechte und Pflichten begründet (BSG 4.3.2004 - B 3 KR 12/03 R, juris Rn. 19 mwN.). - SG Marburg, 08.09.2010 - S 12 KA 126/10
Vertragsärztliche Versorgung - Gemeinschaftspraxis als Adressat einer …
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12
Der durch die Genehmigung der Gemeinschaftspraxis Dr S / B in Verbindung mit dem Bescheid vom 22.3.2005 begründete vertragsärztliche Status (zum besonderen vertragsarztrechtlichen Status der Gemeinschaftspraxis vgl BSG 16.3.2003 - B 6 KA 34/02 R, juris Rn 28) ist für die Haftung der Antragstellerin gegenüber der Antragsgegnerin maßgebend (vgl SG Marburg 8.9.2010 - S 12 KA 126/10, juris Rn 33). - SG Marburg, 23.08.2007 - S 12 KA 313/07
Auszahlung eines Honoraranspruchs bei Mitgliederwechsel einer Gemeinschaftspraxis
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2012 - L 7 KA 19/12
Nur anhand der "Zulassung" könne festgestellt werden, ob eine Gemeinschaftspraxis aufgelöst worden sei (Hinweis auf SG Marburg 23.8.2007 - S 12 KA 313/07 ER, juris Rn 28).
- LSG Hamburg, 05.11.2014 - L 5 KA 44/11
Rechtmäßigkeit der Aufrechnung eines einbehaltenen Arzthonorars mit einer nach …
Die in den Honorarbescheid aufgenommene Aufrechnung wird letztlich zu einem Begründungselement der dort getroffenen Regelung (vgl. Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26. Juli 2012 - L 7 KA 19/12 B ER, juris).
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