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Rechtsprechung
   LSG Niedersachsen-Bremen, 30.07.2007 - L 8 AS 186/07 ER   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,2692
LSG Niedersachsen-Bremen, 30.07.2007 - L 8 AS 186/07 ER (https://dejure.org/2007,2692)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 30.07.2007 - L 8 AS 186/07 ER (https://dejure.org/2007,2692)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 30. Juli 2007 - L 8 AS 186/07 ER (https://dejure.org/2007,2692)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Arbeitslosengeld II - vorläufiger Rechtsschutz - Anordnung der aufschiebenden Wirkung - Ermessen - wesentliche Änderung iS des § 48 SGB 10 - stationäre Unterbringung - Pauschalierungsgrundsatz - keine Anrechnung der Verpflegung als Einkommen

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 86b Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGG; § 86b Abs. 2 S. 2 SGG; § 3 Abs. 3 S. 2 SGB II; § 11 SGB II; § 23 Abs. 3 SGB II
    Ansehung der in einer stationären Einrichtung zur Verfügung gestellten Ernährung als Regelleistung i.S.d. Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II); Reduzierung einer der Sicherung des Lebensunterhalts dienenden Regelleistung durch von gemeinnützigen Organisationen oder ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch auf Arbeitslosengeld II, Berücksichtigung von Verpflegung in einer stationären Einrichtung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Ansehung der in einer stationären Einrichtung zur Verfügung gestellten Ernährung als Regelleistung i.S.d. Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II); Reduzierung einer der Sicherung des Lebensunterhalts dienenden Regelleistung durch von gemeinnützigen Organisationen oder ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (29)Zitiert selbst (4)

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 29.01.2007 - L 13 AS 14/06

    Anrechnung von Sachbezügen in Form von kostenloser Verpflegung während einer …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 30.07.2007 - L 8 AS 186/07
    Eine Berücksichtigung der in einer stationären Einrichtung zur Verfügung gestellten Ernährung als Einkommen ist nicht zulässig (entgegen Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 29. Januar 2007 - L 13 AS 14/06 ER -).

    Entgegen der vom 13. Senat des LSG (Beschluss vom 29. Januar 2007 - L 13 AS 14/06 ER -) vertretenen Auffassung folgt aus der Zahlungsverpflichtung des Kranken- oder Rentenversicherungsträgers für die Verpflegung nicht deren Marktwert, desgleichen nicht aus der behaupteten Kostenersparnis des Leistungsempfängers.

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.07.2006 - L 8 SO 45/06

    Anspruch auf höhere Leistungen zur Grundsicherung im Alter und bei …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 30.07.2007 - L 8 AS 186/07
    Eine leistungsschädliche Berücksichtigung könnte deshalb allenfalls auf der Bedarfsseite, nicht auf der Einkommensseite erfolgen (vom Senat offen gelassen für den Geltungsbereich des Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch - Sozialhilfe - (SGB XII) im Beschluss vom 28. Juli 2006 - L 8 SO 45/06 - FEVS 2007, S 154).
  • SG Gotha, 10.11.2006 - S 26 AS 748/06

    Rechtmäßigkeit der teilweisen Aufhebung eines Bewilligungsbescheides wegen …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 30.07.2007 - L 8 AS 186/07
    Von gemeinnützigen Organisationen oder Freunden zur Verfügung gestellte Lebensmittel oder Kleidung führen ebenso wenig zur Reduzierung der der Sicherung des Lebensunterhalts dienenden Regelleistung wie die hier streitige Verpflegung (so auch SG Gotha, Gerichtsbescheid vom 10. November 2006 - S 26 AS 748/06 - SG Berlin, Beschluss vom 29. Januar 2007 - S 37 AS 8103/06 - so auch Hammel, Zur Kürzung der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen gewährten Regelleistung aus Anlass eines kurzzeitigen Krankenhausaufenthaltes, ZFSH/ SGB 2007, 331, 336ff).
  • SG Berlin, 22.06.2007 - S 37 AS 8103/06

    Arbeitslosengeld II - freie Verpflegung bei Mutter-Kind-Kur - keine Kürzung der …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 30.07.2007 - L 8 AS 186/07
    Von gemeinnützigen Organisationen oder Freunden zur Verfügung gestellte Lebensmittel oder Kleidung führen ebenso wenig zur Reduzierung der der Sicherung des Lebensunterhalts dienenden Regelleistung wie die hier streitige Verpflegung (so auch SG Gotha, Gerichtsbescheid vom 10. November 2006 - S 26 AS 748/06 - SG Berlin, Beschluss vom 29. Januar 2007 - S 37 AS 8103/06 - so auch Hammel, Zur Kürzung der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen gewährten Regelleistung aus Anlass eines kurzzeitigen Krankenhausaufenthaltes, ZFSH/ SGB 2007, 331, 336ff).
  • SG Lüneburg, 19.05.2008 - S 25 AS 25/08

    Anrechnung von fiktivem Einkommen wegen eines stationären Aufenthaltes im Rahmen …

    Zur Begründung nimmt sie im Wesentlichen Bezug auf eine Entscheidung des 8. Senats des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (Az.: L 8 AS 186/07 ER), wonach Verpflegungsleistungen anlässlich stationärer Behandlungsmaßnahmen nicht anzurechnen seien.

    Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.

    Es existiert kein Markt für derartige Verpflegungsleistungen; sie sind nicht jederzeit in Geld tauschbar (so auch jüngst Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER -).

    Rn. 41 An der dort vertretenen Auffassung hält die Kammer - auch vor dem Hintergrund, dass zum 01. Januar 2008 die Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung eine Änderung erfahren hat, die in § 2 Abs. 5 eine Berücksichtigung bereitgestellter Verpflegung vorsieht, worauf es jedoch in diesem Verfahren mangels Anwendbarkeit auf den hier streitigen Zeitraum nicht ankommt - weiterhin fest und macht die oben zitierten Ausführungen auch zur Grundlage ihrer vorliegenden Entscheidung (vgl. zu dieser Frage aus jüngerer Zeit auch Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 25. Februar 2008, - L 9 AS 687/07 ER; Beschluss vom 25. Februar 2008, - L 9 AS 839/07 ER; Beschluss vom 26. November 2007, - L 6 AS 694/07 ER; Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER sowie Urteil der Kammer vom heutigen Tage, - S 25 AS 1825/07).

  • SG Duisburg, 31.07.2026 - S 42 AS 2039/26
    Bei der Abwägungsentscheidung ist die Erfolgsaussicht des Hauptsacheverfahrens ein wichtiges Kriterium: Ist der Verwaltungsakt offensichtlich rechtswidrig und der Betroffene durch ihn in seinen subjektiven Rechten verletzt, wird seine Vollziehung ausgesetzt und die aufschiebende Wirkung des Rechtsbehelfs angeordnet, weil dann ein öffentliches Interesse an der Vollziehung nicht besteht (…LSG Sachsen-Anhalt vom 15.4.2011 - L 5 AS 364/10 B ER, juris Rn. 20; LSG Niedersachsen-Bremen vom 30.7.2007 - L 8 AS 186/07 ER, juris Rn. 6).
  • SG Lüneburg, 19.05.2008 - S 25 AS 1825/07

    Anrechnung von fiktivem Einkommen wegen eines stationären Aufenthaltes bei der …

    Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.

    Es existiert kein Markt für derartige Verpflegungsleistungen; sie sind nicht jederzeit in Geld tauschbar (so auch jüngst Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER -).

    Rn. 38 An der dort vertretenen Auffassung hält die Kammer - auch vor dem Hintergrund, dass zum 01. Januar 2008 die Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung eine Änderung erfahren hat, die in § 2 Abs. 5 eine Berücksichtigung bereitgestellter Verpflegung vorsieht, worauf es jedoch in diesem Verfahren mangels Anwendbarkeit auf den hier streitigen Zeitraum nicht ankommt - weiterhin fest und macht die oben zitierten Ausführungen auch zur Grundlage ihrer vorliegenden Entscheidung (vgl. zu dieser Frage aus jüngerer Zeit auch Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 25. Februar 2008, - L 9 AS 687/07 ER; Beschluss vom 25. Februar 2008, - L 9 AS 839/07 ER; Beschluss vom 26. November 2007, - L 6 AS 694/07 ER, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER sowie Urteil der Kammer vom heutigen Tage, - S 25 AS 25/08).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 25.02.2008 - L 9 AS 839/07

    Geltendmachung eines Anspruchs auf Gewährung von Leistungen zur Grundsicherung; …

    Soweit die Alg II-V so ausgelegt wird, als erlaube sie eine Anrechnung von bereitgestellter Vollverpflegung als Einkommen, kann dem aus Rechtsgründen nicht gefolgt werden, weil § 13 SGB II unter Berücksichtigung der Anforderungen von Artikel 80 Grundgesetz insoweit nicht als Ermächtigungsgrundlage herangezogen werden kann, denn dieser räumt lediglich die Ermächtigung ein, Einkommen von der Anrechnung auszunehmen (entgegen LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 29. Januar 2007, L 13 AS 14/06 ER; Anschluss an LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER).

    Der Senat vertritt in Übereinstimmung mit dem 8. Senat des erkennenden Gerichts, die Auffassung, dass § 11 Abs. 1 SGB II die Berücksichtigung von Verpflegung bei vollstationärer Unterbringung als Einkommen nicht erlaubt (vgl. Beschluss des 8. Sentas vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER, veröffentlicht bei juris; vgl. weiter das Urteil des 8. Senats vom 23. August 2007 zum Sozialhilferecht, L 8 SO 70/06 - ebenfalls bei Juris veröffentlicht; so auch der 6. Senat des erkennenden Gerichts in seinem Beschluss vom 26. November 2007 - L 6 AS 694/07 ER).

  • SG Lüneburg, 23.08.2007 - S 25 AS 1455/06

    Anrechnung von fiktivem Einkommen i.R.d. Leistungsgewährung nach dem …

    Leistungen nach dem SGB II verringern sich bei stationären Aufenthalten von Leistungsempfängern weder wegen der Berücksichtigung eines geringeren Bedarfs, noch durch die Anrechnung etwaigen Einkommens (Anschluss an Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007 - L 8 AS 186/07 ER -).

    Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.

    Es existiert kein Markt für derartige Verpflegungsleistungen; sie sind nicht jederzeit in Geld tauschbar (so auch jüngst Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER -).

  • SG Osnabrück, 27.10.2008 - S 24 AS 831/08

    Arbeitslosengeld II - keine Kürzung aufgrund freier Verpflegung während …

    Die Klägerin hat vielmehr einen Rechtsanspruch auf die volle nach § 20 SGB II maßgebende Regelleistung (so auch BSG, Urteil vom 18. Juni 2008, B 14 AS 22/07 R; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007 - L 8 AS 186/07 ER; Beschluss vom 26. November 2007 - L 6 AS 694/07 ER).

    Rn. 24 Nach Auffassung der Kammer stellt die freie Verpflegung während eines stationären Aufenthaltes keine Einnahme in Geldeswert im Sinne des § 11 SGB II dar (str., offen gelassen vom BSG, Urteil vom 18. Juni 2008, B 14 AS 22/07 R; wie hier LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. November 2007, L 6 AS 694/07 ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 26. März 2008, L 9 AS 317/07; SG Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, S 9 AS 1557/06; SG Osnabrück, Urteile vom 20. Juni 2007, S 24 AS 189/07, und vom 19. Dezember 2007, S 24 AS 786/07 und S 24 AS 368/07; a.A. Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 29. Januar 2007, L 13 AS 14/06 ER; SG Osnabrück, Urteil vom 29. August 2006, S 16 AS 522/05; SG Karlsruhe, Urteil vom 09. Januar 2007, S 14 AS 2026/06; SG Stade, Gerichtsbescheid vom 26. Februar 2007, S 28 AS 319/05; SG Osnabrück, Urteil vom 25. April 2007, S 22 AS 985/06).

    Allerdings besitzt die in der Klinik gewährte Verpflegung nach Auffassung der Kammer keinen Marktwert, ist also nicht gegen Geld tauschbar (vgl. etwa Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER; Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 26. November 2007, L 6 AS 694/07 ER).

  • SG Osnabrück, 24.01.2008 - S 24 AS 900/07

    Arbeitslosengeld II - keine Kürzung aufgrund freier Verpflegung während …

    Der Kläger hat vielmehr einen Rechtsanspruch auf die volle nach § 20 SGB II maßgebende Regelleistung (wie hier z.B. Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007 - L 8 AS 186/07 ER; Beschluss vom 26. November 2007 - L 6 AS 694/07 ER).

    Rn. 18 Nach Auffassung der Kammer stellt die unentgeltlich bereitgestellte Vollverpflegung während eines stationären Aufenthaltes keine Einnahme in Geldeswert im Sinne des § 11 SGB II dar (str., wie hier SG Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, S 9 AS 237/05 ER; SG Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, S 9 AS 1557/06; Sozialgericht Osnabrück, Beschluss vom 23. Februar 2007, S 23 AS 58/07 ER; SG Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, S 9 AS 3882/06, VG Bremen, Urteile vom 04. Juni 2007, S 8 K 2002/06 und S 8 K 1416/06; Urteile des SG Osnabrück vom 20. Juni 2007, S 24 AS 189/07, vom 19. Dezember 2007, S 24 AS 786/07 und S 24 AS 368/07; Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER; Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 26. November 2007, L 6 AS 694/07 ER; a.A. SG Osnabrück, Urteil vom 29. August 2006, S 16 AS 522/05; SG Lüneburg, Beschluss vom 05. September 2006, S 24 AS 932/06 ER; SG Karlsruhe, Urteil vom 09. Januar 2007, S 14 AS 2026/06; Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 29. Januar 2007, L 13 AS 14/06 ER; SG Stade, Gerichtsbescheid vom 26. Februar 2007, S 28 AS 319/05; SG Osnabrück, Urteil vom 25. April 2007, S 22 AS 985/06).

    Allerdings besitzt die in der Klinik gewährte Verpflegung nach Auffassung der Kammer keinen Marktwert, ist also nicht gegen Geld tauschbar (vgl. etwa Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER; Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 26. November 2007, L 6 AS 694/07 ER).

  • SG Lüneburg, 23.08.2007 - S 25 AS 1445/06

    Arbeitslosengeld II - keine Kürzung der Regelleistung wegen kostenfreier …

    Leistungen nach dem SGB II verringern sich bei stationären Aufenthalten von Leistungsempfängern weder wegen der Berücksichtigung eines geringeren Bedarfs, noch durch die Anrechnung etwaigen Einkommens (Anschluss an Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007 - L 8 AS 186/07 ER -).

    Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.

    Es existiert kein Markt für derartige Verpflegungsleistungen; sie sind nicht jederzeit in Geld tauschbar (so auch jüngst Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER -).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.02.2008 - L 9 AS 7/08

    Berücksichtigung von Verpflegung bei vollstationärer Unterbringung als Einkommen …

    Soweit die Alg II-V so ausgelegt wird, als erlaube sie eine Anrechnung von bereitgestellter Vollverpflegung als Einkommen, kann dem aus Rechtsgründen nicht gefolgt werden, weil § 13 SGB II unter Berücksichtigung der Anforderungen von Artikel 80 Grundgesetz insoweit nicht als Ermächtigungsgrundlage herangezogen werden kann, denn dieser räumt lediglich die Ermächtigung ein, Einkommen von der Anrechnung auszunehmen (entgegen LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 29. Januar 2007, L 13 AS 14/06 ER; Anschluss an LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER).

    Der Senat vertritt in Übereinstimmung mit dem 8. Senat des erkennenden Gerichts (Beschluss vom 25. Februar 2008 , L 9 AS 839/07 ER), die Auffassung, dass § 11 Abs. 1 SGB II die Berücksichtigung von Verpflegung bei vollstationärer Unterbringung als Einkommen nicht erlaubt (vgl. Beschluss des 8. Senats vom 30. Juli 2007, L 8 AS 186/07 ER, veröffentlicht bei juris; vgl. weiter das Urteil des 8. Senats vom 23. August 2007 zum Sozialhilferecht, L 8 SO 70/06 - ebenfalls bei Juris veröffentlicht; so auch der 6. Senat des erkennenden Gerichts in seinem Beschluss vom 26. November 2007 - L 6 AS 694/07 ER).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 23.08.2007 - L 8 SO 70/06

    Bedarfsmindernde Anrechnung eines kostenfreien Mittagessens in einer …

    Eine Berücksichtigung als Einkommen ist ebenso wie im Bereich des SGB II nicht zulässig (Fortführung von L 8 AS 186/07 ER).

    Im Bereich des SGB II ist eine solche abweichende Festlegung nicht vorgesehen; dies führt dazu, dass bei ähnlichen Fallgestaltungen eine Berücksichtigung der von Dritten zur Verfügung gestellten Verpflegung nicht erfolgen kann (s. hierzu Beschluss des Senats vom 30. Juli 2007 - L 8 AS 186/07 ER -).

  • SG Lüneburg, 11.12.2007 - S 25 AS 1715/07

    Rechtliche Zulässigkeit einer Berücksichtigung der Verpflegung während …

  • SG Lüneburg, 22.08.2007 - S 25 AS 1445/06

    Anrechnung von fiktivem Einkommen im Rahmen einer Leistungsgewährung nach dem …

  • LSG Baden-Württemberg, 26.10.2007 - L 7 AS 4831/07
  • SG Lüneburg, 18.09.2007 - S 24 AS 1202/07

    Streit über die Kürzung von Leistungen nach dem SGB II (Zweites Buch …

  • SG Lüneburg, 19.09.2007 - S 24 AS 1202/07
  • LSG Hessen, 16.06.2010 - L 7 AS 41/09

    Bei der Interessenabwägung für die Anordnung der aufschiebenden Wirkung des …

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2023 - L 12 AS 1820/22

    Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II im …

  • SG Berlin, 29.11.2007 - S 116 AS 21638/07

    Arbeitslosengeld II - freie Verpflegung während stationärer …

  • SG Bremen, 22.01.2009 - S 21 AS 1/09

    Bewilligung von Hilfe zum Lebensunterhalt im Wege der einstweiligen Anordnung zur …

  • LSG Sachsen, 03.11.2008 - L B 154/07 AS-ER

    Anspruch auf Grundsicherung für Erwerbsfähige eines Selbstständigen mit in Polen …

  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 29.04.2008 - L 8 B 8/08

    Arbeitslosengeld II - keine Kürzung der Regelleistung bei kostenfreier …

  • LSG Baden-Württemberg, 12.11.2009 - L 12 AS 4503/09
  • LSG Baden-Württemberg, 03.03.2009 - L 12 AS 267/09
  • LSG Baden-Württemberg, 01.10.2008 - L 7 AS 4105/08
  • SG Bremen, 03.03.2009 - S 21 AS 251/09
  • SG Berlin, 24.01.2008 - S 116 AS 17528/07

    Arbeitslosengeld II - freie Verpflegung während stationärer …

  • SG Bremen, 12.02.2009 - S 21 AS 183/09

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs gegen einen …

  • SG München, 26.09.2007 - S 22 AS 1711/07

    Gewährung vorläufig höherer Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts während …

  • SG Karlsruhe, 23.04.2008 - S 9 AS 5012/07

    Minderung eines Anspruchs auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach …

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