Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Di. den 27. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Di. den 27. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,67340
LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04 (https://dejure.org/2005,67340)
LSG Hessen, Entscheidung vom 19.09.2005 - L 9 AL 81/04 (https://dejure.org/2005,67340)
LSG Hessen, Entscheidung vom 19. September 2005 - L 9 AL 81/04 (https://dejure.org/2005,67340)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,67340) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (13)

  • BFH, 14.03.1989 - VII R 75/85

    Kein Nachweis des Zugangs durch Anscheinsbeweis; es gelten die allgemeinen …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    In Literatur und Rechtsprechung ist umstritten, ob bei dem behaupteten Nichtzugang im Sinne des § 37 Abs. 2 Satz 2 SGB X das bloße bzw. pauschale Bestreiten des Zugangs ausreicht, um Zweifel zu wecken (so Hess. LSG, Urteil vom 9. März 2005 s.o.); BFH, Urteil vom 23. September 1966 - III 226/63 - BFHE 87, 203; Urteil vom 14. März 1989 - VII R 75/85 - BStBl II 1989, 534 [BFH 14.03.1989 - VII R 75/85]; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 17. Dezember 1992 - 16 A 1952/91 - Urteil vom 7. März 1994 - 22 A 1063/91 - NVwZ 1995, 1228 [OVG Nordrhein-Westfalen 07.03.1994 - 22 A 1063/91]; Krasney in Kasseler Kommentar zum SGB X, Stand August 2004, § 37 SGB X RdNr. 6, Rüfner in Wannagat Stand Mai 2002, § 37 SGB X RdNr. 20, Klose in Jahn, SGB X § 37 RdNr. 11, Recht in Hauck/Noftz SGB X Stand März 2004, § 37 RdNr. 18, Schneider-Danwitz in Gesamtkommentar Band 4 SGB X § 37, 45a) oder es sich um einen berechtigten Zweifel handeln muss ( BVerwG…, Beschluss vom 24. April 1987 - 5 B 132/86 - Engelmann in von Wulffen, SGB X 4. Aufl. 2001, § 37 RdNr. 13) oder der Adressat den Zugang substantiiert bestreiten muss (so das von der Beklagten in Bezug genommene Urteil des LSG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 14. Juli 1999 s.o.).
  • BGH, 27.05.1957 - II ZR 132/56

    Umfang der Inanspruchnahme des Versicherungsnehmers durch den Versicherer

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Denn immerhin gehen Postsendungen gänzlich verloren (vgl. BVerfG, Erster Senat, 3. Kammer , Beschluss vom 15. Mai 1991 - 1 BvR 1441/90 - NJW 1991, 2757, SG Mannheim, Gerichtsbescheid vom 14. Oktober 2003 - S 5 AL 1792/03 - info also 2004, 17, das unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 27. Mai 1957 - II ZR 132/56 - einen Verlust von 266, 3 Einschreibsendungen je eine Million für die damalige Zeit angibt) oder sie werden bei einem falschen Adressaten eingeworfen.
  • BGH, 18.01.1978 - IV ZR 204/75

    Identität von Makler und Käufer bei Abschluss eines Maklervertrages; …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Dabei ist zu berücksichtigen, dass nach § 130 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine Willenserklärung gegenüber Abwesenden erst mit dem Zugang wirksam wird und derjenige den Zugang und gegebenenfalls den Zeitpunkt des Zugangs zu beweisen hat, der sich auf den Zugang beruft ( BGH, Urteil vom 18. Januar 1978 - IV ZR 204/75 - BGHZ 70, 232 ).
  • BVerfG, 15.05.1991 - 1 BvR 1441/90

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Verwertung eines …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Denn immerhin gehen Postsendungen gänzlich verloren (vgl. BVerfG, Erster Senat, 3. Kammer , Beschluss vom 15. Mai 1991 - 1 BvR 1441/90 - NJW 1991, 2757, SG Mannheim, Gerichtsbescheid vom 14. Oktober 2003 - S 5 AL 1792/03 - info also 2004, 17, das unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 27. Mai 1957 - II ZR 132/56 - einen Verlust von 266, 3 Einschreibsendungen je eine Million für die damalige Zeit angibt) oder sie werden bei einem falschen Adressaten eingeworfen.
  • BVerwG, 24.04.1987 - 5 B 132.86

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Bestreiten des Zugangs einer …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    In Literatur und Rechtsprechung ist umstritten, ob bei dem behaupteten Nichtzugang im Sinne des § 37 Abs. 2 Satz 2 SGB X das bloße bzw. pauschale Bestreiten des Zugangs ausreicht, um Zweifel zu wecken (so Hess. LSG, Urteil vom 9. März 2005 s.o.); BFH, Urteil vom 23. September 1966 - III 226/63 - BFHE 87, 203; Urteil vom 14. März 1989 - VII R 75/85 - BStBl II 1989, 534 [BFH 14.03.1989 - VII R 75/85]; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 17. Dezember 1992 - 16 A 1952/91 - Urteil vom 7. März 1994 - 22 A 1063/91 - NVwZ 1995, 1228 [OVG Nordrhein-Westfalen 07.03.1994 - 22 A 1063/91]; Krasney in Kasseler Kommentar zum SGB X, Stand August 2004, § 37 SGB X RdNr. 6, Rüfner in Wannagat Stand Mai 2002, § 37 SGB X RdNr. 20, Klose in Jahn, SGB X § 37 RdNr. 11, Recht in Hauck/Noftz SGB X Stand März 2004, § 37 RdNr. 18, Schneider-Danwitz in Gesamtkommentar Band 4 SGB X § 37, 45a) oder es sich um einen berechtigten Zweifel handeln muss ( BVerwG, Beschluss vom 24. April 1987 - 5 B 132/86 - Engelmann in von Wulffen, SGB X 4. Aufl. 2001, § 37 RdNr. 13) oder der Adressat den Zugang substantiiert bestreiten muss (so das von der Beklagten in Bezug genommene Urteil des LSG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 14. Juli 1999 s.o.).
  • LSG Hessen, 09.03.2005 - L 6 AL 1276/03

    Bekanntgabe des Verwaltungsaktes - Zugangsvermutung - Zweifel am Zugang - …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Das mögliche Ziel seitens der Verwaltung, zur Vereinfachung und Kosteneinsparung möglichst weitgehend auf förmliche Zustellungen zu verzichten, darf nicht zu einer hierdurch entstehenden Verschlechterung der Rechtsverfolgung auf Seiten der Bürger führen ( Hess. LSG, Urteil vom 9. März 2005 - L 6 AL 1276/03 = juris KSRE 025391307).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.03.1994 - 22 A 1063/91

    Gelöschte Gesellschaft; Handelsregister; Liquidation; Auflösung; …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    In Literatur und Rechtsprechung ist umstritten, ob bei dem behaupteten Nichtzugang im Sinne des § 37 Abs. 2 Satz 2 SGB X das bloße bzw. pauschale Bestreiten des Zugangs ausreicht, um Zweifel zu wecken (so Hess. LSG, Urteil vom 9. März 2005 s.o.); BFH, Urteil vom 23. September 1966 - III 226/63 - BFHE 87, 203; Urteil vom 14. März 1989 - VII R 75/85 - BStBl II 1989, 534 [BFH 14.03.1989 - VII R 75/85]; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 17. Dezember 1992 - 16 A 1952/91 - Urteil vom 7. März 1994 - 22 A 1063/91 - NVwZ 1995, 1228 [OVG Nordrhein-Westfalen 07.03.1994 - 22 A 1063/91]; Krasney in Kasseler Kommentar zum SGB X, Stand August 2004, § 37 SGB X RdNr. 6, Rüfner in Wannagat Stand Mai 2002, § 37 SGB X RdNr. 20, Klose in Jahn, SGB X § 37 RdNr. 11, Recht in Hauck/Noftz SGB X Stand März 2004, § 37 RdNr. 18, Schneider-Danwitz in Gesamtkommentar Band 4 SGB X § 37, 45a) oder es sich um einen berechtigten Zweifel handeln muss ( BVerwG…, Beschluss vom 24. April 1987 - 5 B 132/86 - Engelmann in von Wulffen, SGB X 4. Aufl. 2001, § 37 RdNr. 13) oder der Adressat den Zugang substantiiert bestreiten muss (so das von der Beklagten in Bezug genommene Urteil des LSG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 14. Juli 1999 s.o.).
  • LSG Baden-Württemberg, 30.04.2004 - L 1 KG 3408/02

    Zugangsvermutung durch bloßes Bestreiten nicht zu erschüttern

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Hier eine Substantiierung des Einwandes zu verlangen, dürfte schon der besonderen Verfahrenssituation (Verhinderung der Verspätung eines Rechtsbehelfs) geschuldet sein, um einem Leerlaufen der Vorschrift des § 37 Abs. 2 SGB X bei Fristversäumnissen entgegen zu steuern (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. April 1987 s.o.; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 23. April 2004 - L 1 KG 3408/02 - NVwZ-RR 2004, 758).
  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 14.07.1999 - L 2 AL 16/98

    Aufhebung und Rückforderung von Arbeitslosenhilfe; Mitteilungspflichten bei …

    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Soweit sich die Beklagte auf das Urteil des Landessozialgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 14. Juli 1999 (L 2 AL 16/98 ) berufe, könne dieser Rechtsauffassung nicht gefolgt werden.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.03.2003 - L 8 AL 279/02
    Auszug aus LSG Hessen, 19.09.2005 - L 9 AL 81/04
    Auch der vom LSG Niedersachsen-Bremen entschiedene Fall (Urteil vom 27. März 2003 - L 8 AL 279/02 -) weist Besonderheiten auf, die auf den vorliegenden Sachverhalt nicht übertragen werden können.
  • BFH, 23.09.1966 - III 226/63

    Bewirkung einer Einspruchsentscheidung durch einfache Aufgabe des Briefs

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.12.1992 - 16 A 1952/91

    Zuständigkeit im Geschäftsverteilungsplan ; Ausbildungsförderungsrecht; …

  • SG Mannheim, 14.10.2003 - S 5 AL 1792/03

    Rückforderung gezahlter Arbeitslosenhilfe und entrichteter Beiträge zur …

  • LSG Bayern, 11.05.2022 - L 2 U 140/13

    Bekanntgabefiktion gilt im Sozialverwaltungsverfahren auch an Sonn- und …

    Rn. 62 Ob der Vortrag des die Fiktion bestreitenden Beteiligten geeignet ist, ernsthafte/berechtigte Zweifel an dem sich aus der Zugangsfiktion ergebenden Bekanntgabetag zu wecken, also dass die nicht entfernt liegende Möglichkeit besteht, dass der tatsächliche Zugang erst nach dem von § 37 Abs. 2 Satz 1 SGB X fingierten Zeitpunkt erfolgt ist, obliegt der tatrichterlichen Würdigung und Überzeugungsbildung im Rahmen der freien Beweiswürdigung nach § 128 Abs. 1 Satz 1 SGG im konkreten Fall (vgl. BFH, Beschlüsse vom 31.03.2008, III B 151/07, und vom 11.07.2008, III B 141/07; Hess. LSG, Urteil vom 19.09.2005, L 9 AL 81/04; Sächs. LSG, Urteil vom 24.01.2013, L 3 AL 112/11; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 25.02.2022, L 4 P 3924/20; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 09.01.2020, 2 LB 2/19).
  • LSG Baden-Württemberg, 30.08.2007 - L 6 U 1140/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - rechtswidriger Beitragsbescheid …

    In Literatur und Rechtssprechung ist umstritten, ob bei dem behaupteten Nichtzugang im Sinne des § 37 Abs. 2 Satz 2 SGB X das bloße bzw. pauschale Bestreiten des Zugangs ausreicht um Zweifel zu wecken (so insbesondere das Hessische Landessozialgericht in den Urteilen vom 19.09.2005 - L 9 AL 81/04 und vom 09.03.2005 - L 6 AL 1276/03, beide veröffentlicht in Juris, mit umfangreichen Nachweisen insbesondere aus der Rechtssprechung des Bundesfinanzhofs, ebenso Krasney in KassKomm, Stand August 2004, § 37 SGB X Randnummer 6; Hauck-Noftz, SGB X, § 37 Randnummer 18), oder ob es sich um einen "berechtigten Zweifel" handeln muss (so BVerwG, Beschluss vom 24.04.1987; 5 B 132/86;… Engelmann in von Wulfen, SGB X, 4. Auflage 2001, § 37 Randnummer 13) oder ob der Adressat den Zugang substantiiert bestreiten muss.

    Wer einen Brief nicht erhält, hat keinerlei Möglichkeiten, über das Bestreiten des Zugangs hinaus darzutun, dass er ihn nicht erhalten habe (Hessisches LSG vom 19.09.2005 - L 9 AL 81/04).

  • LSG Saarland, 27.04.2007 - L 7 R 52/06

    Versäumung der Klagefrist im sozialgerichtlichen Verfahren

    Rn. 27 Es ist in Literatur und Rechtsprechung allerdings umstritten, ob das bloße bzw. pauschale Bestreiten des Zugangs ausreicht, um von einem Zweifelsfall i.S.d. § 37 Abs. 2 Satz 2 letzter Halbsatz SGB X ausgehen zu können, oder ob es sich nicht um einen "berechtigten Zweifel" handeln oder der Adressat gar den Zugang des Bescheides substantiiert bestreiten muss (vgl. hierzu die Rechtsprechungs- und Literaturübersicht in den Urteilen des Hessischen Landessozialgerichts vom 09.03.2005, Az.: L 6 AL 1276/03 und vom 19.09.2005, Az.: L 9 AL 81/04).
  • SG Berlin, 10.05.2007 - S 34 AS 8303/07
    Die in § 37 Abs. 2 Satz 1 SGB X normierte Gewissheit, dass ein schriftlicher Verwaltungsakt, der mit der richtigen Adresse als einfaches Schreiben bei der Post aufgegeben wird, dem Adressaten (normalerweise) überhaupt zugeht und innerhalb von dreit Tagen zugeht, wird grundsätzlich mit Zweifeln behaftet, wenn der Empfänger u.a. den Zugang überhaupt bestreitet (Hessisches Landessozialgericht, 19.09.2005, Az: L 9 AL 81/04).

    Aus dem Fehlen solcher Besonderheiten kann jedoch nicht das Fehlen von Zweifeln im Sinne des § 37 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 SGB X gefolgert werden (vgl. Hessisches Landessozialgericht 19.09.2005, Az: L 9 Al 81/04).

  • LSG Thüringen, 26.06.2008 - L 5 VG 801/05

    Gewährung einer Beschädigtenversorgung nach dem Gesetz über die Entschädigung für …

    Während die überwiegende Ansicht bei dem Zugang dessen pauschales Bestreiten genügen lässt, weil von dem Betroffenen nichts Unmögliches, nämlich die Darlegung von etwas nicht Geschehenem, verlangt werden dürfe (vgl. etwa Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg, Urteile vom 23. April 2004 - Az.: L 1 KG 3408/02 - und vom 30. August 2007 - Az.: L 6 U 1140/06; Urteile des Hessischen LSG vom 9. März 2005 - Az.: L 6 AL 1276/03 - und vom 19. September 2005 - Az.: L 9 AL 81/04;… Krasney in Kasseler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht, Bd. II, § 37 SGB X Rdnr. 6;… Waschull in Lehr- und Praxiskommentar zum SGB X (LPK-SGB X), 2. Auflage, 2007, § 37 Rdnr. 13), differieren die Ansichten zu den Anforderungen, die an das Bestreiten des Zugangs innerhalb von drei Tagen gestellt werden.
  • LSG Saarland, 04.03.2016 - L 5 SB 14/15

    Sozialgerichtliches Verfahren - Einhaltung der Klagefrist - Zugang des …

    Rn. 38 Es ist in Literatur und Rechtsprechung zwar umstritten, ob das bloße bzw. pauschale Bestreiten des Zugangs ausreicht, um von einem Zweifelsfall i.S.d. § 37 Abs. 2 Satz 2 letzter Halbsatz SGB X ausgehen zu können, oder ob es sich nicht um einen "berechtigten Zweifel" handeln oder der Adressat gar den Zugang des Bescheides substantiiert bestreiten muss (vgl. hierzu die Rechtsprechungs- und Literaturübersicht in den Urteilen des Hessischen Landessozialgerichts vom 09.03.2005, Az.: L 6 AL 1276/03 und vom 19.09.2005, Az.: L 9 AL 81/04).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht LSG Hessen
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht