Rechtsprechung
| LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Grundsicherung für Arbeitsuchende
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- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Duisburg, 04.01.2013 - S 3 SF 377/11
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (17)
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Dieser Vergütungsanspruch ist gemäß § 48 Abs. 1 Satz 1 RVG nach seinem Grund und seiner Höhe von dem Umfang der Beiordnung abhängig (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10 B -, juris Rn. 25), wobei hier allerdings die Beiordnung des Antragstellers weder in zeitlicher noch in sachlicher Hinsicht beschränkt wurde (Beschluss vom 21.09.2010).Die Ausführungen des SG entsprechen nicht nur der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschluss vom 24.11.2010 - L 9 AS 878/10 B -) sowie der herrschenden Auffassung beim LSG Nordrhein-Westfalen (vgl. hierzu z.B. den Beschluss des 19. Senats vom 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10 B -, juris Rn. 40).
Dieser Toleranzrahmen gilt jedoch nicht, wenn die Mittelgebühr anzusetzen ist (zum Ganzen LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10 B -, juris Rn. 29;… BSG, Urt. v. 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R -, juris Rn. 19, 24;… BVerwG, Urt. v. 17.08.2005 - 6 C 13.04 -, juris Rn. 24, jeweils m.w.N.).
- FG Hamburg, 11.07.2012 - 3 KO 49/12
RVG-VV: Terminsgebühr statt Erledigungsgebühr, keine Erweiterung der Erinnerung
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Insoweit kann dahinstehen, ob der Antragsteller sein Begehren dadurch, dass er in seiner Erinnerungsschrift ausgeführt hat, er berufe sich auf alle erdenklichen Gebührentatbestände, und nunmehr ausdrücklich auch den Tatbestand einer Erledigungsgebühr für gegeben erachtet hat, in zulässiger Weise erweitert hat (vgl. hierzu FG Hamburg, Beschl. v. 11.07.2012 - 3 KO 49/12 -, juris Rn. 34 ff.).Der Austausch von Kostenpositionen ist also möglich, soweit es in der Sache lediglich um einen Austausch der Anspruchsgrundlagen geht (…vgl. zum gesamten Vorstehenden SG Köln, Beschl. v. 02.11.2007 - S 6 AS 231/06 -, juris Rn. 6 f.;… dessen Ausführungen ohne Zitat wörtlich übernehmend SG Lüneburg, Beschl. v. 12.05.2009 - S 12 SF 56/09 E -, juris Rn. 8 f.; in der Sache ebenso FG Hamburg, Beschl. v. 11.07.2012 - 3 KO 49/12 -, juris Rn. 36 f.;… OLG Karlsruhe, Beschl. v. 14.08.2003 - 5 WF 134/03 -, juris Rn. 34).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2011 - L 9 AS 1290/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Die durch die Prozesskostenhilfe begünstigte Partei ist am Verfahren nicht beteiligt (st. Rspr. des Senats, vgl. z.B. Beschl. v. 10.02.2011 - L 9 AS 1290/10 B -, juris Rn. 6, m.w.N.).Deshalb ist der Urkundsbeamte bzw. das Gericht verpflichtet, die Billigkeit der Gebührenbestimmung durch den Rechtsanwalt zu prüfen (vgl. den Beschluss des Senats vom 10.02.2011 - L 9 AS 1290/10 B -, juris Rn. 9).
- BSG, 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Dieser Toleranzrahmen gilt jedoch nicht, wenn die Mittelgebühr anzusetzen ist (…zum Ganzen LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10 B -, juris Rn. 29; BSG, Urt. v. 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R -, juris Rn. 19, 24;… BVerwG, Urt. v. 17.08.2005 - 6 C 13.04 -, juris Rn. 24, jeweils m.w.N.). - BVerfG, 12.05.2005 - 1 BvR 569/05
Effektiver Rechtsschutz in einem sozialgerichtlichen Eilverfahren
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Der Amtsermittlungsgrundsatz gilt jedoch auch im einstweiligen Rechtsschutzverfahren (…vgl. Keller, in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl. 2012, § 86b Rn. 16a, 41; insoweit auch BVerfG, Beschl. der 3. Kammer des Ersten Senats vom 12.05.2005 - 1 BvR 569/05 -, juris Rn. 25). - BSG, 09.12.2010 - B 13 R 63/09 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Entstehen der …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Liegt eine qualifizierte anwaltliche Mitwirkungshandlung vor, die für die Erledigung des Verfahrens kausal ist, kommt es für das Entstehen einer Erledigungsgebühr nicht mehr darauf an, ob sich die Rechtssache erst nach Aufhebung bzw. Änderung des angefochtenen Verwaltungsakts oder durch Verwaltungsakt erledigt (vgl. zum Ganzen BSG, Urt. v. 09.12.2010 - B 13 R 63/09 R -, juris Rn. 26 f., 33 m.w.N.). - BVerwG, 17.08.2005 - 6 C 13.04
Festsetzung und Erstattung von Rechtsanwaltskosten im Rahmen eines …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Dieser Toleranzrahmen gilt jedoch nicht, wenn die Mittelgebühr anzusetzen ist (…zum Ganzen LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 22.12.2010 - L 19 AS 1138/10 B -, juris Rn. 29;… BSG, Urt. v. 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R -, juris Rn. 19, 24; BVerwG, Urt. v. 17.08.2005 - 6 C 13.04 -, juris Rn. 24, jeweils m.w.N.). - LSG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2012 - L 19 AS 2092/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Die Überzeugung des Mandanten, den Rechtsstreit nicht weiter zu führen, weil, wie im vorliegenden Fall, der ursprünglich gestellte Antrag deutlich über die rechtlich möglichen Leistungen hinaus ging und weitergehende Leistungen nicht in Betracht kommen, genügt für die Entstehung der Erledigungsgebühr nicht (vgl. insoweit auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 30.03.2012 - L 19 AS 2092/11 B -, juris Rn. 39). - LSG Nordrhein-Westfalen, 11.12.2009 - L 19 B 281/09
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Der Senat hält an seiner bisherigen Rechtsprechung (vgl. z.B. Beschl. v. 20.12.2007 - L 9 B 38/07 -), die von nahezu allen Senaten des LSG Nordrhein-Westfalen geteilt wird (vgl. statt vieler den Beschluss des 19. Senats vom 11.12.2009 - L 19 B 281/09 AS -, juris Rn. 25 m.w.N.), fest, wonach es sich bei §§ 56 Abs. 2 Satz 1, 33 Abs. 3 RVG um jüngere und speziellere Regelungen handelt, die nach allgemeinen Grundsätzen der Normenkollision gegenüber §§ 178, 197 Abs. 2 SGG vorrangig sind. - LSG Hessen, 26.03.2007 - L 9 AS 38/07
Anordnung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs gegen die Absenkung des …
Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
Der Senat hält an seiner bisherigen Rechtsprechung (vgl. z.B. Beschl. v. 20.12.2007 - L 9 B 38/07 -), die von nahezu allen Senaten des LSG Nordrhein-Westfalen geteilt wird (…vgl. statt vieler den Beschluss des 19. Senats vom 11.12.2009 - L 19 B 281/09 AS -, juris Rn. 25 m.w.N.), fest, wonach es sich bei §§ 56 Abs. 2 Satz 1, 33 Abs. 3 RVG um jüngere und speziellere Regelungen handelt, die nach allgemeinen Grundsätzen der Normenkollision gegenüber §§ 178, 197 Abs. 2 SGG vorrangig sind. - LSG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2011 - L 7 B 406/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- OLG Karlsruhe, 14.08.2003 - 5 WF 134/03
Austausch der Gebührenposition im Kostenfestsetzungsverfahren des im Wege der PKH …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 02.05.2011 - L 10 P 112/10
Pflegeversicherung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 08.09.2011 - L 1 KR 129/11
Krankenversicherung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2011 - L 20 SO 424/11
Sozialhilfe
- SG Köln, 02.11.2007 - S 6 AS 231/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Anerkenntnis; Annahme; Aufwand; Austausch; Bemessung; Betragsrahmengebühr; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 11.03.2015 - L 9 AL 277/14
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Geltendmachung …
Insoweit geht es zwar nicht, wie u.U. beim Austausch von Gebührenpositionen (vgl. dazu den Beschluss des Senats vom 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B -, juris Rn. 14 ff.), nur um die Würdigung des Streitgegenstandes unter allen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten. - SG Dortmund, 16.11.2015 - S 32 SF 135/15
Festsetzung der Vergütung für die anwaltliche Tätigkeit in einem …
Der Vergütungsanspruch ist gemäß dieser Vorschrift nach seinem Grund und seiner Höhe von dem Umfang der Beiordnung abhängig; der beigeordnete Rechtsanwalt kann sämtliche Gebühren und Auslagen beanspruchen, die sich aus seiner Tätigkeit ab Wirksamwerden seiner Beiordnung und unter der Voraussetzung einer wirksamen Vollmacht des begünstigten Beteiligten ergeben (vgl. Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (LSG NRW), Beschluss vom 28.05.2013 L 9 AS 142/13 B juris (Rn. 10); LSG NRW…, Beschluss vom 22.12.2010 L 19 AS 1138/10 B juris (Rn. 25) m. w. N.).Es ist aber anerkannt, dass im Festsetzungsverfahren nach § 55 RVG und im Erinnerungsverfahren nach § 56 RVG von Amts wegen eine Billigkeitskontrolle zu Gunsten der Staatskasse stattfindet, ohne dass die Staatskasse im Rahmen des Festsetzungsverfahrens Einwendungen gegen die Gebührenbestimmung vorbringen müsste (vgl. LSG Erfurt…, Beschluss vom 07.02.2013 L 6 SF 1883/12 B juris (Rn. 19) m. w. N.;… Loytved, jurisPR-SozR 15/2015, Anm. 5; LSG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 30.08.2010 L 3 SF 6/09 E juris (Rn. 22) m. w. N.;… Erik Kießling in: Mayer/Kroiß, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 6. Auflage 2013, § 55 Rn. 45;… Müller-Rabe in: Gerold/Schmidt, RVG, 21. Auflage 2013, § 45 Rn. 49 und § 55 Rn. 32; vgl. auch LSG NRW, Beschluss vom 28.05.2013 L 9 AS 142/13 B juris (Rn. 10)).
Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig; der "Toleranzrahmen" von 20 % gilt nicht, wenn die Mittelgebühr anzusetzen ist (vgl. LSG NRW, Beschluss vom 28.05.2013 L 9 AS 142/13 B juris m. w. N.).
Rn. 47 Es ist bereits weiter oben dargetan worden, dass sich der Vergütungsanspruch gemäß § 48 Abs. 1 RVG nach den Beschlüssen bestimmt, durch die die Prozesskostenhilfe bewilligt und der Rechtsanwalt beigeordnet worden ist, und daher nach seinem Grund und seiner Höhe von dem Umfang der Beiordnung abhängig ist; der beigeordnete Rechtsanwalt kann danach sämtliche Gebühren und Auslagen beanspruchen, die sich aus seiner Tätigkeit ab Wirksamwerden seiner Beiordnung und unter der Voraussetzung einer wirksamen Vollmacht des begünstigten Beteiligten ergeben (vgl. Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (LSG NRW), Beschluss vom 28.05.2013 L 9 AS 142/13 B juris (…Rn. 10); LSG NRW, Beschluss vom 22.12.2010 L 19 AS 1138/10 B juris (…Rn. 25) m. w. N.).
- LSG Niedersachsen-Bremen, 03.06.2019 - L 7 AS 5/17
Höhe der Rechtsanwaltsvergütung in einem Prozesskostenhilfeverfahren; Bestimmung …
Rn. 28 Es kann dahinstehen, ob hinsichtlich der Wahrnehmung der mündlichen Verhandlung am 2. Mai 2016 die Ansetzung von Auslagen gemäß Nr. 7003 ff. VV RVG, ggf. einschließlich eines Tage- und Abwesenheitsgeld nach Nr. 7005 VV RVG, auch trotz einer insoweit weder im ursprünglichen Vergütungsfestsetzungsantrag noch im Rahmen des Erinnerungs- und Beschwerdeverfahrens erfolgten Antragstellung des Beschwerdeführers erfolgen könnte (…für eine Berücksichtigung aller ersichtlich entstandenen Gebühren und Auslagen: Müller-Rabe in Gerold/Schmidt, Kommentar zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 22. Aufl. 2015, § 55 RdNr. 27 ff.; vgl. zum Austausch von Gebühren auch: Bayerisches LSG…, Beschluss vom 6. Februar 2019 - L 12 SF 22/15 E - juris RdNr. 30 mit zustimmender Anmerkung von Keller, jurisPR-SozR 8/2019 Anm. 3; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28. Mai 2013 - L 9 AS 142/13 B - juris RdNr. 16; Thüringer LSG, Beschluss vom 26. November 2008 - L 6 B 130/08 SF - juris RdNr. 28), oder ob einer solchen antragsunabhängigen Berücksichtigung aller nach den Gesamtumständen etwaig in Betracht kommenden Kostenpositionen das Bestimmungsrecht des Rechtsanwalts aus § 14 Abs. 1 Satz 1 RVG entgegensteht.
- SG Dortmund, 08.11.2021 - S 27 SF 474/20 Unbilligkeit liegt vor, wenn der Rechtsanwalt bei der Gebührenbestimmung die Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG unter Beachtung des ihm obliegenden Spielraums objektiv nicht hinreichend beachtet (vgl. Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 30.8.2010 - L 3 SF 6/09 E, zitiert nach juris, Rn. 22;… Müller-Rabe, in: Gerold/Schmidt, RVG, 21. Aufl., München 2013, § 45 Rn. 49 und § 55 Rn. 32; vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen (NRW), Beschluss vom 28.5.2013 - L 9 AS 142/13 B, zitiert nach juris, Rn. 10).
Zudem kann das Abweichen eines Bemessungskriteriums von jedem anderen Bemessungskriterium kompensiert werden (LSG NRW…, Beschluss vom 16.5.2012 - L 19 AS 250/10 B, zitiert nach juris, Rn. 53; LSG NRW, Beschluss vom 28.5.2013 - L 9 AS 142/13 B, zitiert nach juris, Rn. 26 m. w. N.).
- LSG Bayern, 06.02.2019 - L 12 SF 22/15
Beschwerde, Beiordnung, Erinnerung, Verwirkung, Kostenfestsetzung, Erledigung, …
Zulässig und geboten ist es demgegenüber, den geltend gemachten Kostenanspruch unter allen denkbaren rechtlichen Gesichtspunkten, d.h. unter allen in Betracht kommenden Gebührentatbeständen des VV, zu prüfen (so auch Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B -, juris mwN). - LSG Sachsen, 04.09.2013 - L 8 AS 1282/12 In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zum Entstehen der Erledigungsgebühr nach Nr. 1002 VV RVG im Vorverfahren (vgl. Urteil vom 14.02.2013 - B 14 AS 62/12 R - juris RdNr. 23 m. w. N) kommt es vielmehr auf eine qualifizierte erledigungsgerichtete Mitwirkung des Rechtsanwalts an, die über das Maß desjenigen hinausgeht, das schon durch den allgemeinen Gebührentatbestand für das anwaltliche Auftreten im sozialrechtlichen Verfahren abgegolten wird (ebenso: LSG Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B - juris RdNr. 20; Thüringer LSG, Beschluss vom 01.05.2013 - L 6 SF 105/13 B - juris RdNr. 6; Bayerisches LSG, Beschluss vom 01.07.2011 - L 15 SF 82/10 B E - juris RdNr. 32;… vgl. Gerold/Schmidt- Müller-Rabe, a. a. O., RdNr. 38).
- LSG Bayern, 06.02.2019 - S 18 AS 520/12
Beschwerde, Beiordnung, Erinnerung, Verwirkung, Kostenfestsetzung, Erledigung, …
Zulässig und geboten ist es demgegenüber, den geltend gemachten Kostenanspruch unter allen denkbaren rechtlichen Gesichtspunkten, d.h. unter allen in Betracht kommenden Gebührentatbeständen des VV, zu prüfen (so auch Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B -, juris mwN). - LSG Nordrhein-Westfalen, 09.08.2017 - L 6 AS 407/17
Kostenfestsetzung
Mit der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) zum Entstehen der Erledigungsgebühr nach Nr. 1002 VV RVG im Vorverfahren (…BSG Urteil vom 14.02.2013 - B 14 AS 62/12 R - juris Rn. 23 mwN) kommt es auf eine qualifizierte erledigungsgerichtete Mitwirkung des Rechtsanwalts an, die über das Maß desjenigen hinausgeht, das schon durch den allgemeinen Gebührentatbestand für das anwaltliche Auftreten im sozialrechtlichen Verfahren abgegolten wird (ebenso: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 B - juris Rn. 20; Thüringer LSG…, Beschluss vom 01.05.2013 - L 6 SF 105/13 B - juris Rn. 6; Bayerisches LSG…, Beschluss vom 01.07.2011 - L 15 SF 82/10 B E - juris Rn. 32;… vgl. Gerold/Schmidt- Müller-Rabe, RVG, 20.Aufl., Nr. 1006 VV RVG , Rn. 38). - SG Halle, 04.07.2019 - S 27 AS 2440/17
Anforderungen an das Vorliegen derselben Angelegenheit bei der Bemessung der …
Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (LSG NRW, Beschluss vom 28. Mai 2013, L 9 AS 142/13 B, Rn. 26 m.w.N. - zitiert nach juris). - SG Detmold, 23.01.2014 - S 18 AS 1422/13
Angemessene Rechtsanwaltsgebühren für ein sozialrechtliches Widerspruchsverfahren …
Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (LSG NRW, Beschluss vom 28.05.2013, L 9 AS 142/13 B m.w.N.). - SG Dortmund, 02.05.2016 - S 55 SF 572/15
- SG Detmold, 27.06.2013 - S 18 SF 190/12
Festsetzung einer Verfahrensgebühr sowie einer Erledigungsgebühr im …
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