Rechtsprechung
| BVerwG, 08.09.1953 - I A 18.53 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BVerwGG § 29
Verfahrensgang
- BVerwG, 08.09.1953 - I A 18.53
- BVerwG, 26.03.1955 - I A 18.53
- BVerwG, 18.08.1955 - I A 18.53
- BVerwG, 13.12.1956 - I A 18.53
Papierfundstellen
- BVerwGE 1, 11
- NJW 1953, 1606
- NJW 1953, 1607
- MDR 1954, 13
- DVBl 1954, 25
Wird zitiert von ... (21)
- BVerwG, 27.10.1982 - 3 C 6.82
Aufrechnung der Behörde - Analoge Anwendung der §§ 387 ff BGB im öffentlichen …
Nach der vom Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. die Entscheidungen vom 8. September 1953 - BVerwG 1 A 18.53 - [BVerwGE 1, 11; Buchholz 321 § 29 Nr. 1] und vom 21. Juni 1961 - BVerwG 8 C 398.59 - [BVerwGE 13, 1; Buchholz 310 § 80 Nr. 2]) vertretenen Auffassung, der sich der erkennende Senat anschließt, hat der Eintritt der aufschiebenden Wirkung nur zur Folge, daß der angefochtene Verwaltungsakt vorläufig nicht vollzogen werden darf. - BVerwG, 17.08.1995 - 3 C 17.94
Recht der Landwirtschaft: Hemmung der Verjährung bei nachträglich geltendgemchtem …
Nach der vom Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. die Entscheidungen vom 8. September 1953 - BVerwG 1 A 18.53 - BVerwGE 1, 11 = Buchholz 321 § 29 Nr. 1 und vom 21. Juni 1961 - BVerwG 8 C 398.59 - BVerwGE 13, 1 = Buchholz 310 § 80 Nr. 2) vertretenen Auffassung hat der Eintritt der aufschiebenden Wirkung zur Folge, daß der angefochtene Verwaltungsakt vorläufig nicht vollzogen werden darf. - OVG Niedersachsen, 28.01.2021 - 13 ME 355/20
Anordnung der aufschiebenden Wirkung; assoziationsrechtliches Aufenthaltsrecht; …
Das Bundesverwaltungsgericht vertritt seit den 1950er Jahren im Grundsatz unverändert die Auffassung, dass die aufschiebende Wirkung einer Anfechtung nicht die Wirksamkeit eines Verwaltungsaktes oder das Inkrafttreten der durch ihn getroffenen Regelung beseitigt, vielmehr der angefochtene Verwaltungsakt vorläufig nur nicht vollzogen werden darf (sog. "Vollziehbarkeitstheorie", vgl. BVerwG, Beschl. v. 9.9.1953 - BVerwG I A 18.53 -, BVerwGE 1, 11 f.;… Urt. v. 21.6.1961 - BVerwG VIII C 398.59 -, BVerwGE 13, 1, 5 ff. - juris Rn. 27 ff.;… Urt. v. 17.8.1995 - BVerwG 3 C 17.94 -, BVerwGE 99, 109, 112 - juris Rn. 32 ff.).
- OVG Berlin-Brandenburg, 13.11.2017 - 1 S 32.17
Spielhallenerlaubnis - vorläufige Teilnahme an der Sachprüfung im Sonderverfahren …
Rn. 21 Das Bundesverwaltungsgericht hat zum "Wesen der aufschiebenden Wirkung" im Urteil vom 21. Juni 1961 - BVerwG VIII C 398.59 - (…BVerwGE 13, 1 f. , juris Rn. 28 m.w.N.) ausgeführt: "Als Mittel des vorbeugenden Rechtsschutzes soll sie verhindern, daß durch die Vollziehung des noch nicht rechtsbeständig gewordenen Verwaltungsaktes der Zweck seiner Nachprüfung, sei es im Verfahren vor der Verwaltungsbehörde oder sei es im verwaltungsgerichtlichen Verfahren, dadurch, daß "vollzogene Tatsachen" geschaffen werden, vereitelt und der vom Verwaltungsakt Betroffene hierdurch im Ergebnis des verwaltungsgerichtlichen Schutzes weitgehend beraubt werden könnte (BVerwGE 1, 11) oder daß er in sonstiger Hinsicht für die Dauer des Schwebezustandes, während dessen Ungewißheit über den Erfolg der Anfechtung besteht, wesentliche Nachteile rechtlicher oder tatsächlicher Art hinnehmen muß. - BVerwG, 27.06.1969 - VII C 20.67
Gebührenpflicht der Deutschen Bundesbahn für Genehmigungen auf Grund des …
Hat das untere Gericht die Revision zum Beispiel gegen ein Urteil zugelassen, das diesem Rechtsmittel überhaupt nicht unterliegt, so kann nicht durch die Zulassung der Revision dieses nicht statthafte Rechtsmittel zulässig werden (Beschluß vom 8. September 1953 - BVerwG I A 18.53 - [BVerwGE 1, 11]). - BVerwG, 06.08.1959 - V B 22.59
Rechtsmittel
Zur Begründung verwies der Kläger wegen der Zulässigkeit seines Rechtsbehelfs auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Dezember 1953 (NJW 1954 S. 735) und führte weiter aus, das Berufungsgericht habe Sinn und Zweck der aufschiebenden Wirkung verkannt (BVerwGE 1, 11), die Vollziehung der nichtigen Überleitung durch Wegnahme des Geldes wirke fort, weil dem Kläger das Geld fehle.Die Aussetzung der Vollziehung stellt lediglich die aufschiebende Wirkung der Klage wieder her (BVerwGE 1, 11).
- BVerwG, 27.06.1969 - VII C 19.67
Bindung des Revisionsgerichts an die vom unteren Gericht ausgesprochene Zulassung …
Hat das untere Gericht die Revision zum Beispiel gegen ein Urteil zugelassen, das diesem Rechtsmittel überhaupt nicht unterliegt, so kann nicht durch die Zulassung der Revision ein nicht statthaftes Rechtsmittel zulässig werden (Beschluß vom 8. September 1953 - BVerwG I A 18.53 - [BVerwGE 1/11]). - OVG Niedersachsen, 10.06.2010 - 5 LA 109/08
Ablieferung der aus einer untersagten Nebentätigkeit erzielten Vergütung eines …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. nur Beschluss vom 8.9.1953 - 1 A 18.53 -, BVerwGE 1, 11; Urteil vom 21.6.1961 - 8 C 398.59 -, BVerwGE 13, 1; Urteil vom 12.5.1966 - 2 C 197.62 -, BVerwGE 24, 92; Urteil vom 27.10.1982 - 3 C 6.82 -, BVerwGE 66, 218; vgl. ebenso z. B. OVG Bautzen, Beschluss vom 14.10.2008 - 1 E 52/08 -, juris; VGH München, Urteil vom 15.3.2010 - 1 BV 08.3157 -, juris), der der beschließende Senat folgt, hat der Eintritt der aufschiebenden Wirkung jedoch nur zur Folge, dass der angefochtene Verwaltungsakt vorläufig nicht vollzogen werden darf. - VGH Baden-Württemberg, 19.05.2005 - 3 S 324/05
Erfolglose Berufung gegen Entscheidung über Kiesabbauentgelt.
Die Wirksamkeit eines Verwaltungsakts jedoch bleibt hiervon grundsätzlich unberührt (vgl. BVerwGE 1, 11; 3, 116; 13, 1; 89, 357, sowie Beschluss vom 20.4.2004 - 9 B 109.03 - ). - VG Würzburg, 08.07.1998 - W 2 K 97.722
Rücknahme der Zulassung einer Mülltonnengemeinschaft unter Nachbarn; Auslegung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 08.04.1970 - VII B 7.70
Erstattung von Kanalanschlussgebühren - Eröffnung des Verwaltunngsrechtswegs bei …
- BGH, 05.04.1956 - III ZR 244/54
Rechtsmittel
- BVerwG, 21.03.1958 - VI C 429.56
Rechtsmittel
- VG Frankfurt/Main, 14.05.2004 - 1 G 1569/04
Bankbürgschaft Sicherheitsverfall Vollziehung
- BVerwG, 22.10.1959 - VI C 189.58
Auflösung eines Beamtenverhältnisses auf Probe - Gewährung von Dienstbezügen
- BVerwG, 27.02.1959 - VI C 9.59
Rechtsmittel
- BGH, 11.07.1963 - III ZR 175/61
Rechtsmittel
- BVerwG, 31.10.1957 - VI C 334.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 13.05.1954 - I C 197.53
Rechtsmittel
- BGH, 20.12.1974 - I ZR 4/74
Unlauterer Wettbewerb wegen Warenwerbung unter Hinweis auf amtliche und …
- BVerwG, 13.02.1958 - VI C 379.57
Rechtsmittel
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Rechtsprechung
| BVerwG, 09.07.1953 - I B 14.53 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
BVerwGG § 10 lit. a, § 53
Papierfundstellen
- BVerwGE 1, 1
- NJW 1953, 1446
- MDR 1954, 13
Wird zitiert von ... (25)
- BVerwG, 06.08.1959 - I C 204.57
Rechtsmittel
Die Auffassung des Beklagten, der angefochtene Bescheid des Oberverwaltungsgerichts, durch den die Streitsache an das Gericht der ersten Instanz zurückverwiesen wurde, sei keine Endentscheidung im Sinne des § 10 BVerwGG, ist unzutreffend (BVerwGE 1, 1). - BVerwG, 07.03.1956 - I B 171.55
Statthaftes Rechtsmittel bei der Anfechtung eines Vorbescheides - Rechtsnatur …
Endentscheidung ist aber nur eine solche, die den Prozeß für die Instanz beendet (Beschluß des erkennenden Senats vom 9. Juli 1953 - BVerwG I B 14.53, - [BVerwGE 1, 1]). - BVerwG, 28.05.1955 - I B 54.53
Rechtsmittel
Sie braucht jedoch in einem etwaigen Revisionsverfahren nicht mehr geklärt zu werden, da der Senat in einem ähnlich liegenden Fall bereits entschieden hat, daß eine Zurückverweisung an die Verwaltungsbehörde nach § 59 VGG eine Endentscheidung im Sinne des § 10 Buchst. a BVerwGG darstellt; vgl.Beschluß des erkennenden Senats vom 9. Juli 1953 - BVerwG I B 14.53 - (BVerwGE 1, 1).
- BVerwG, 29.05.1959 - V B 154.57
Rechtsmittel
Nach den §§ 10 und 53 ff. BVerwGG ist eine Revision nur statthaft, wenn die angefochtene Entscheidung des Berufungsgerichts eine Endentscheidung ist, d.h. den Rechtsstreit für die Berufungsinstanz in der Hauptsache ganz oder teilweise erledigt (BVerwGE 1, 1; 3, 199) [BVerwG 07.03.1956 - I B 171/55]. - BVerwG, 28.05.1959 - V B 294.58
Rechtsmittel
Entscheidung des Berufungsgerichts eine Endentscheidung ist, d.h. den Rechtsstreit in der Hauptsache ganz oder teilweise für die Berufungsinstanz beendet (BVerwGE 1, 1; 3, 199) [BVerwG 07.03.1956 - I B 171/55]. - BVerwG, 13.06.1958 - VI C 115.58
Rechtsmittel
Endentscheidungen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur solche Entscheidungen, die den Rechtsstreit in der Hauptsache ganz oder teilweise für die Instanz beenden (vgl. u.a. BVerwGE 1, 1). - BVerwG, 30.05.1958 - I B 83.58
Rechtsmittel
Die Versagung des Armenrechts stellt im übrigen auch keine Endentscheidung im Sinne des Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes dar, da sie den Rechtsstreit nicht für die Instanz beendet (BVerwGE 1, 1). - BVerwG, 19.02.1960 - V B 140.59
Rechtsmittel
Denn Endentscheidungen nach diesen Vorschriften sind in der Regel Urteile, die das Verfahren ganz oder teilweise für die Instanz abschließen (BVerwGE 1, 1; 3, 199) [BVerwG 07.03.1956 - I B 171/55]. - BVerwG, 06.08.1959 - V B 22.59
Rechtsmittel
Eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen den Beschluß vom 19. September 1958 wäre übrigens nicht zulässig, da dieser Beschluß den Rechtsstreit vor dem Berufungsgericht weder ganz noch teilweise abgeschlossen hat (BVerwGE 1, 1; Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk, Abschn. 321, § 10 BVerwGG Nr. 5 und 7). - BVerwG, 15.06.1959 - I B 80.59
Rechtsmittel
Entscheidungen über die Aussetzung der Vollziehung des angefochtenen Verwaltungsaktes sind keine Endentscheidungen (BVerwGE 1, 1, vgl. auch ebenda 123); denn sie berühren nicht die Anhängigkeit der Klage in der Instanz. - BVerwG, 15.06.1959 - I B 81.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 25.02.1959 - V B 125.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 11.03.1958 - V B 216.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.10.1957 - I B 173.56
Eine Beiladung aufhebende Beschlüsse eines Berufungsgerichts als …
- BVerwG, 23.08.1957 - V C 244.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 01.08.1956 - I C 136.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 13.06.1955 - I B 10.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 05.04.1955 - I B 162.54
Rechtsmittel
- BVerwG, 18.01.1955 - V B 7.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 16.12.1959 - V C 181.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 06.10.1959 - V C 414.57
Anspruch auf Gewährung des Armenrechts - Rechtmäßigkeit eines Beschlusses i.R.d. …
- BVerwG, 18.06.1957 - II C 38.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.03.1957 - V B 62.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 14.06.1955 - I B 14.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 31.08.1957 - II B 48.56
Rechtsmittel
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Rechtsprechung
| BVerwG, 16.07.1953 - I ER 12.53 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 16.05.1953 - I W 1.53
- OVG Berlin, 16.05.1953 - I. W. 1.53
- BVerwG, 16.07.1953 - I ER 12.53
Papierfundstellen
- MDR 1954, 13
Wird zitiert von ... (2)
- BVerwG, 19.01.1959 - V C 347.58
Rechtsmittel
Er kann daher nicht mit einem Rechtsmittel zum Bundesverwaltungsgericht angefochten werden (vgl.Entscheidungen vom 16. Juli 1953 - BVerwG I ER 4.53 - [DÖV 1953, 736]; 16. Juli 1953 - BVerwG I ER 12.53 -; 17. Dezember 1953 - BVerwG I ER 77.53 -; 9. Februar 1954 - BVerwG I ER 25.54 -; 8. September 1956 - BVerwG V CB 119.56 -; 21. September 1955 - BVerwG V C 126.55 -). - BVerwG, 15.08.1958 - I CB 151.58
Rechtsmittel
Entscheidungen über die Berechtigung der Ablehnung von Gerichtspersonen schließen aber den Rechtsstreit in der Hauptsache nicht endgültig ab und können deshalb auch keine Endentscheidungen sein (vgl. Beschlüsse des Senatsvom 16. Juli 1953 - BVerwG I ER 4.53 und BVerwG I ER 12.53 -).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 13.07.1953 - I A 3.53 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Änderung der gerichtlichen Zuständigkeit eines rechtshängigen Verfahrens bei Sonderzuweisung infolge einer Gesetzesänderung - Rechtsweg bei Anfechtung einer Anordnung einer obersten Bundesbehörde auf dem Gebiet der Ernährungswirtschaft
Papierfundstellen
- NJW 1953, 1607
- MDR 1954, 13
- DVBl 1954, 15
- DÖV 1953, 736
Wird zitiert von ... (2)
- BVerwG, 16.05.1958 - VII C 100.57
Ort des Erlassens eines schriftlich ausgefertigten Verwaltungsaktes i.S.d. § 26 …
Das Berufungsgericht selbst halte im Einklang mit dem I. Senat des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluß vom 13. Juli 1953 - BVerwG I A 3.53 -, DVBl. 1954, 15) den Inhalt des § 276 ZPO nicht für einen allgemein gültigen, ohne besondere gesetzliche Anordnung anwendbaren Rechtsgrundsatz.Es bedarf insoweit im Rahmen dieses Rechtsstreits keiner Entscheidung, ob an der in dem Beschluß des I. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juli 1953 - BVerwG I A 3.53 - (DVBl. 1954, 15) ausgesprochenen Ansicht, daß§ 276 ZPO keinen Grundsatz enthalte, der als allgemein gültig anzusehen wäre, noch heute in jedem Falle festzuhalten ist, oder ob es zulässig ist, das Verweisungsrecht mangels einer positivrechtlichen Grundlage in der anzuwendenden Verfahrensordnung unter entsprechender Anwendung des § 276 ZPO "frei zu gestalten" (OVG Münster, Bescheid vom 14. März 1950 - AS 1, 102).
- BVerwG, 18.03.1955 - II C 128.54
Rechtsmittel
Es ist nämlich davon auszugehen, daß diese Klage schon vor Inkrafttreten des BWGöD rechtshängig war und daß nach allgemein gültigen Rechtsgrundsätzen die Rechtshängigkeit die Wirkung hat, daß die Zuständigkeit des Prozeßgerichts durch eine Veränderung der sie begründenden Umstände nicht berührt wird (perpetuatio fori), es sei denn, daß gesetzlich etwas anderes bestimmt ist (so auch Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 13. Juli 1953 - BVerwG I A 3.53 - in DVBl. 1954 S. 15).
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