Rechtsprechung
| BVerwG, 29.04.1954 - III B 5.53 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 1, 123
- NJW 1954, 1132 (Ls.)
- NJW 1954, 896
- MDR 1954, 526
- DVBl 1954, 569
- DÖV 1954, 502
Wird zitiert von ... (32)
- LSG Niedersachsen-Bremen, 13.09.2007 - L 13 B 7/07
Zulässigkeit einer Beschwerde gegen einen die Gewährung von Prozesskostenhilfe …
Der allgemeine Rechtsgedanke, dass der Beschwerderechtszug nicht weiter reichen solle als der Rechtszug der Hauptsache, der früher bestritten war (vgl. BVerwG, Beschl. v. 29.4.1954 - BVerwG II B 5.53 -, BVerwGE 1, 123(129) und BVerfG, Beschl. v. 17.3.1988 - 2 BvR 233/84 -, BVerfGE 78, 88 - jeweils zum verwaltungsgerichtlichen Verfahren), hat jedenfalls durch die Neufassung der ZPO mit dem ZPO-Reformgesetz 2001 seinen Ausdruck gefunden, um einer unnötigen Verfahrensflut zu begegnen (…vgl. Fischer, in: Musielak, ZPO 4. Auflage 2005, § 127 Rdn. 19). - BVerwG, 04.03.1960 - IV B 50.60
Verpflichtung des Ausgleichsamtes zur Feststellung eines Vertreibungsschadens - …
Der Beschwerdeführer halt die Beschwerde für zulässig und beruft sich dazu auf den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. April 1959 - BVerwG III B 5.53 - (BVerwGE 1, 123, RLA 1954 S. 212 ff.).Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind Beschwerden dieser Art in Lastenausgleichsangelegenheiten unzulässig (vgl. BVerwGE 1, 123 ff., Beschlüsse des beschließenden Senats vom 24. September 1954 - BVerwG IV B 15.54 - und vom 1. November 1956 - BVerwG IV C 233.56 -).
Das ergibt sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ganz eindeutig insbesondere auch aus dem Beschluß vom 29. April 1954 - BVerwG III B 5.53 - (BVerwGE 1, 123 ff., RLA 1954 S. 212 ff.); eines näheren Eingehens hierauf bedarf es nicht.
- BVerwG, 17.10.1959 - III B 11.59
Rechtsmittel
Ähnliches gilt für Beschwerden gegen die Versagung des Armenrechts in Lastenausgleichssachen und die Beschwerde gegen Beschlüsse über die Aussetzung der Vollziehung; vgl.Beschluß vom 29. April 1954 - BVerwG III B 5.53 - (RLA 1954 S. 212).Denn da die Mittelinstanz der Verwaltungsgerichtsbarkeit offensichtlich im Lastenausgleichsrecht ganz ausgeschlossen werden sollte (vgl. die Klarstellung durch § 339 Abs. 3 LAG im 4. ÄndG-LAG vom 12. Juli 1955 [BGBl. I S. 403] im Gegensatz etwa zum Beschluß des Senatsvom 29. April 1954 - BVerwG III B 5.53 - [BVerwGE 1, 123]), mußte die Beklagte damit rechnen, daß die Entscheidung dem Bundesverwaltungsgericht als einziger Rechtsmittelinstanz in Lastenausgleichssachen zufallen würde, und nahm das bei der Einlegung der Beschwerde in Kauf.
- OLG Bremen, 04.09.1992 - 2 W 66/92
"in das Verfahren gelockt" - § 127 Abs. 1 Satz 2 ZPO <Fassung bis …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 11.04.1960 - IV C 284.59
Rechtsmittel
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind Beschwerden dieser Art in Lastenausgleichsangelegenheiten unzulässig (vgl. BVerwGE 1, 123 ff., Beschlüsse des beschließenden Senatsvom 24. September 1954 - BVerwG IV B 15.54 - undvom 1. November 1956 - BVerwG IV C 233.56 -).Das ergibt sich ganz eindeutig insbesondere auch aus demBeschluß vom 29. April 1954 - BVerwG III B 5.53 - eines näheren Eingehens hierauf bedarf es nicht.
- BVerwG, 15.09.1960 - IV B 208.60
Rechtsmittel
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind Beschwerden dieser Art in Lastenausgleichsangelegenheiten unzulässig (vgl. BVerwGE 1, 123, Beschlüsse des beschließenden Senats vom 24. September 1954 - BVerwG IV B 15.54 - und vom 1. November 1956 - BVerwG IV C 233.56 -).Das ergibt sich ganz eindeutig insbesondere auch aus dem Beschluß vom 29. April 1954 - BVerwG III B 5.53 - eines näheren Eingehens hierauf bedarf es nicht.
- BDH, 24.02.1955 - I D 153/53
Fortführung des Verfahrens zur Aberkennung von Rechten zur Entfernung eines …
Das wäre er aber nur, wenn man der Auffassung des Bundesverfassungsgerichts in den Entscheidungsgründen seines Urteils vom 17. Dezember 1953 - 1 BvR 147/52 - (NJW 1954 S. 21 ff) folgt, wonach sämtliche Beamtenverhältnisse mit dem 8. Mai 1945 erloschen seien; denn einen Status als Beamter auf Lebenszeit, den er früher gehabt hatte, würde er bei dieser rechtlichen Beurteilung selbst dann nicht wiedererlangt haben, wenn man der weiteren Auffassung des Bundesverfassungsgerichts im Urteil vom 14. Januar 1954 - 1 BvR 409/53 (NJW 1954 S. 225, DVBl. 1954 S. 569) beitreten wollte, dass ein früherer Beamter, der seine Rechtsstellung am 8. Mai 1945 verloren hatte, durch die Einweisung und Weiterbeschäftigung in seiner bisherigen Planstelle auch ohne Aushändigung einer neuen Anstellungsurkunde wieder Beamter auf Lebenszeit werden konnte.Die Senate des Bundesdisziplinarhofs haben sich jedoch an die Auffassung des Bundesverfassungsgerichts, das sämtliche Beamtenverhältnisse mit dem 8. Mai 1945 erloschen seien, nicht für gebunden erachtet, weil die Bindungsvorschrift des § 31 Abs. 1 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht vom 12. März 1951 (BGBl. I S. 243) nicht auch die Entscheidungsgründe erfasse, und sie haben ferner in ständiger Rechtsprechung und in Übereinstimmung mit dem Vorlagebeschluß des Bundesgerichtshofs vom 20. Mai 1954 (DVBl. 1954 S. 569 u. NJW 1954 S. 1073) die Auffassung von dem Erlöschen der Beamtenverhältnisse am 8. Mai 1945 abgelehnt und in Übereinstimmung mit den Entscheidungen des Dienststrafhofs beim Personalamt des Vereinigten Wirtschaftsgebietes vom 24. und 30. Mai 1949 (Deutsche Verwaltung 1948/49 Seite 464 ff, 497 ff) in der "Entlassung" eines Beamten auf Anordnung der Militärregierung nach dem 8. Mai 1949 nur eine Amtssuspension unter rechtlichem Fortbestand des Beamtenverhältnisses erblickt (I D 178/53, II D 64/54, III D 24 und 29/54), eine rechtliche Beurteilung, die auch dem Regelungsgesetz zugrunde liegt.
- VGH Bayern, 06.09.2016 - 4 C 16.915
Statthaftigkeit der Prozesskostenhilfebeschwerde bei Anhörungsrüge
Es gibt keinen allgemeinen Grundsatz, dass im Nebenverfahren der Prozesskostenhilfe der Rechtszug nicht weiter führen dürfe als im Hauptsacheverfahren (vgl. BVerwG, B.v. 29.4.1954 - III B 5.53 - BVerwGE 1, 123/127). - BVerwG, 16.03.1964 - Gr. Sen. 2.63
Gewährung einer Beihilfe zum Lebensunterhalt
Der vorlegende Senat hat sich in dem Beschluß vom 29. April 1954 - BVerwG III B 5.53 - (BVerwGE 1, 123 [130] = Buchholz BVerwG 427.3, § 333 LAG Nr. 1) mit eingehender Begründung dafür ausgesprochen, daß der armen Partei auch in Lastenausgleichssachen der Beschwerdeweg eröffnet sei, und hat aus diesem Grunde unentschieden gelassen, "ob eine gesetzliche Vorschrift, die die Armenrechtsbeschwerde von vornherein ausdrücklich ausschlösse, im Widerspruch zu Art. 19 GG stehen würde und damit rechtsunwirksam wäre". - VGH Bayern, 06.09.2016 - 4 C 16.916
Statthaftigkeit der Beschwerde gegen die Ablehnung von Prozesskostenhilfe für das …
Es gibt keinen allgemeinen Grundsatz, dass im Nebenverfahren der Prozesskostenhilfe der Rechtszug nicht weiter führen dürfe als im Hauptsacheverfahren (vgl. BVerwG, B.v. 29.4.1954 - III B 5.53 - BVerwGE 1, 123/127). - VGH Bayern, 06.09.2016 - 4 C 16.917
Richterablehnung - Statthaftigkeit der Anhörungsrüge
- BVerwG, 24.09.1959 - III B 154.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 13.06.1960 - III B 50.60
Rechtsmittel
- BVerwG, 12.06.1958 - VII B 16.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.01.1957 - IV B 151.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 01.11.1956 - IV C 233.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 20.04.1956 - IV C 91.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.06.1955 - IV B 84.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 20.11.1959 - IV C 350.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 27.08.1958 - VI B 65.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 11.02.1958 - IV B 23.58
Voraussetzungen für einen Antrag auf Feststellung von Kriegssachschäden nach dem …
- BVerwG, 13.05.1957 - V B 95.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.05.1956 - V B 47.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.06.1955 - V B 107.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 20.04.1955 - IV B 18.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.11.1954 - IV B 18.54
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.11.1954 - IV B 31.54
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.03.1957 - V B 62.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.11.1955 - IV B 034.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.06.1954 - V B 3.54
Rechtsmittel
- BVerwG, 27.01.1956 - V B 184.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 07.05.1955 - III B 46.55
Rechtsmittel
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Rechtsprechung
| BVerwG, 09.03.1954 - I C 43.53 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
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- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
MRVOMRVO 165 § 35, § 48 Abs. 2
Papierfundstellen
- BVerwGE 1, 88
- NJW 1954, 1262
- MDR 1954, 526
- DVBl 1954, 467
Wird zitiert von ... (14)
- VGH Hessen, 30.04.1974 - III F 11/72
Schlussfeststellung/Anfechtung; Rechtsmittel/Rechtsmittelbelehrung; …
Für § 48 Abs. 2 MRVO, der eine gleichartige Regelung wie § 142 Abs. 3 FlurbG enthält, hat das BVerwG entschieden, daß die Frist zur Erhebung der Klage (= 6-Monatsfrist statt 3-Monatsfrist bei § 142 Abs. 3 FlurbG) nicht zu laufen beginnt, sofern es an einer entsprechenden Rechtsmittelbelehrung fehlt (BVerwGE 1, 88 ff.).Wenn das BVerwG später unter der Geltung der VwGO zu § 76 VwGO, der im flurbereinigungsgerichtlichen Verfahren nicht anzuwenden ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 1.6.1967 - IV C B 33.67 "RzF - 1 - zu § 142 Abs. 3 FlurbG"), zu der Rechtsauffassung kommt, daß die Jahresfrist des § 76 VwGO auch mit der Einlegung eines Widerspruchs zu laufen beginnt, sofern es an einer entsprechenden Rechtsmittelbelehrung fehlt (BVerwGE 26, 54 ff.), dann hat es dennoch eingeräumt, daß es bei Anwendung des § 48 Abs. 2 Satz 2 MRVO 165 und § 42 Abs. 2 Satz 2 VGG sich um eine andere Rechtslage handele, die zur Entscheidung BVerwGE 1, 88 geführt habe (vgl. BVerwGE 26, 54 ff. (57 letzter Absatz)).
- BVerwG, 11.11.1955 - V C 32.54
Erfordernis einer Rechtsmittelbelehrung für den Lauf der Sechsmonatsfrist des § …
Die Sechsmonatsfrist des § 48 Abs. 2 Satz 2 MRVO 165 wird nur dann in Lauf gesetzt, wenn auf sie in einer dem Betroffenen erteilten Rechtsmittelbelehrung hingewiesen ist (wie I. Senat in BVerwGE 1 88 [BVerwG 09.03.1954 - BVerwG I C 43/53] und II. Senat in MDR 1954 S. 697 [OLG Hamburg 24.02.1954 - Ss 233/53]).Der I. und II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts haben in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß die Sechsmonatsfrist des § 48 Abs. 2 Satz 2 MRVO Nr. 165 nur dann in Lauf gesetzt wird, wenn auf sie in einer dem Betroffenen erteilten Rechtsmittelbelehrung hingewiesen ist (vgl. Urteil des I. Senats vom 9. März 1954 in BVerwGE 1, 88, [BVerwG 09.03.1954 - BVerwG I C 43/53] DVBl. 1954 S. 467, NJW 1954 S. 1262, DÖV 1954 S. 437; Urteil des II. Senats vom 25. Juni 1954 in MDR 1954 S. 697 [OLG Hamburg 24.02.1954 - Ss 233/53]; vgl. auch Urteil des V. Senats vom 17. Dezember 1954 in DGStZ 1955 S. 155, das allerdings einen Fall aus dem Rechtsgebiet des Verwaltungsgerichtsgesetzes betrifft).
- BVerwG, 29.05.1958 - II C 109.57
Besoldung eines Beamten - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung …
Der Kläger vertritt in seiner Revisionsbegründung weiter die Ansicht, über die Frist des § 33 Abs. 2 VGG müsse eine förmliche Rechtsmittelbelehrung erteilt werden; dies entspreche dem Rechtsgedanken der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. März 1954 zu § 48 Abs. 2 Satz 2 MRVO 165 (BVerwGE 1, 88 [BVerwG 09.03.1954 - I C 43/53]).
- BVerwG, 04.05.1956 - II C 143.54
Rechtsmittel
Dies gilt nicht nur für die nach § 48 Abs. 1 der Verordnung Nr. 165 der Militärregierung der britischen Zone (VOBl. für die brit. Zone 1948 S. 263; Amtsbl. Mil.Reg. 1948 Nr. 24 S. 799) - MRVO 165 - bei verwaltungsgerichtlichen Anfechtungsklagen zu wahrende Frist von einem Monat nach Eröffnung oder Zustellung des Einspruchsbescheids, sondern nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 1 S. 88 und MDR 1954 S. 697) auch für die nach § 48 Abs. 2 MRVO 165 bei Untätigkeitsklagen zu wahrende Frist von sechs Monaten. - BVerwG, 04.02.1966 - IV C 201.65
Nichtbescheidung eines Rechtsbehelfs ohne zureichenden Grund binnen angemessener …
Hierauf war in der Rechtsbehelfsbelehrung des Verwaltungsakts der Ausgangsbehörde ausdrücklich aufmerksam zu machen (BVerwGE 1, 88 [BVerwG 09.03.1954 - I C 43/53], ergangen zu § 48 MRVO Nr. 165; Eyermann-Fröhler, VGG, Anm. 3 Abs. 1 zu § 42). - BVerwG, 03.07.1963 - I B 70.63
Entscheidungsfähigkeit des Flurbereinigungsgerichts hinsichtlich eines …
Das Urteil vom 9. März 1954 (BVerwGE 1, 88 [BVerwG 09.03.1954 - I C 43/53]) ist zu § 48 Abs. 2 MRVO 165, nicht aber zu § 142 Abs. 3 FlurbG ergangen. - BVerwG, 14.11.1956 - II B 22.55
Klagefrist bei unrichtiger Rechtsmittelbelehrung - Rechtsfrage von …
Die Rechtsfrage, ob ein Verwaltungsakt bei unrichtiger Rechtsmittelbelehrung ein Jahr nach Ablauf der Klagefrist noch angefochten werden könne, ist durch die Urteile des erkennenden Senats vom 18. Dezember 1953 (BVerwGE 1 S. 55) und des I. Senats vom 9. März 1954 (BVerwGE 1 S. 88) geklärt. - BVerwG, 25.11.1957 - V B 177.57
Rechtsmittel
Sofern für die Gewährung von Nachsicht nicht in einzelnen Rechtsvorschriften eine Ausschlußfrist normiert ist, ist in der Regel davon auszugehen, daß Ansprüche oder Verfahrensbefugnisse durch Verstreichenlassen einer längeren Zeitspanne nur dann als verwirkt anzusehen sind, wenn der Betroffene während dieser Zeit untätig geblieben ist (Urteile des Senats von17. Dezember 1954 - BVerwG V C 49.54 - Deutsche Gemeindesteuerzeitung 1955, 155 undvom 1. März 1956 - BVerwG V C 44.54 - MDR 1956, 632; NJW 1956, 1213; DVBl. 1956, 520; ebenso auch I. Senat: BVerwGE 1, 88 [BVerwG 09.03.1954 - I C 43/53] undUrteil vom 10. Januar 1957 - BVerwG I C 81.56 - JR 1957, 311; MDR 1957, 312; BB 1957, 161). - BVerwG, 02.02.1957 - IV C 347.56
Rechtsmittel
Den Gegenpol dürften Entscheidungen wie BVerwG I C 43.53 vom 9. März 1954 (BVerwGE 1, 88 [BVerwG 09.03.1954 - I C 43/53]) und BVerwG V C. 49.54 vom 17. Dezember 1954 darstellen, die den Lauf der sechsmonatigen Ausschlußfrist (§ 42 Abs. 2 Satz 2 südd. VGG, § 48 Abs. 2 Satz 2 VO 165) für die Klage bei unbeschiedenem Einspruch von entsprechender Belehrung abhängig machen. - BVerwG, 13.06.1955 - I B 119.54
Rechtsmittel
In verfahrensrechtlicher Hinsicht hat der Senat schon in seinemUrteil vom 9. März 1954 - BVerwG I C 43.53 - (BVerwGE 1, 88 [BVerwG 09.03.1954 - I C 43/53]) ausgesprochen, daß die für die Klageerhebung geltende sechsmonatige Ausschlußfrist des § 48 Abs. 2 Satz 2 MRVO 165 nicht in Lauf gesetzt wird, wenn in der Rechtsmittelbelehrung auf sie nicht hingewiesen ist. - BVerwG, 10.05.1958 - V B 12.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 20.09.1955 - I B 111.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 24.11.1965 - VI C 17.63
Rechtsmittel
- BVerwG, 17.12.1954 - V C 49.54
Ausschluss der Anfechtung eines Verwaltungsaktes bei Unterbleiben eines …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 03.03.1954 - II B 115.53 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Geltung der Beschränkung auf bestimmte Arten von Prozessbevollmächtigten auf die Zulassungsbeschwerde
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.1953 - VI A 1808/52
- BVerwG, 03.03.1954 - II B 115.53
Papierfundstellen
- NJW 1954, 852 (Ls.)
- MDR 1954, 524
- MDR 1954, 526
- DVBl 1954, 409
Wird zitiert von ... (10)
- BVerwG, 08.09.1958 - II B 125.57
Rechtsmittel
Es ist nicht zu erkennen, daß die gerügten Mängel und die daran geknüpften Rechtsfragen über die Entscheidung dieses Einzelfalles hinaus von grundsätzlicher Bedeutung sind; denn die Begründung des Berufungsgerichts ist ausschließlich auf den Einzelfall abgestellt (vgl. Beschluß von3. März 1954 - BVerwG II B 115.53 -). - BVerwG, 07.04.1954 - II B 254.53
Rechtsmittel
§ 24 Abs. 4 BVerwGG bezieht sich, wie der erkennende Senat durchBeschluß vom 3. März 1954 - II B 115.53 - mit eingehender Begründung und seither wiederholt entschieden hat, nicht auf das in § 53 Abs. 3 bis 5 BVerwGG geregelte Beschwerdeverfahren. - BVerwG, 14.08.1957 - II B 34.56
Rechtsmittel
Die lediglich die Aufklärungspflicht und die Beweiswürdigung des Berufungsgerichts betreffende Rüge des Klägers, das Gericht habe die Erklärungen der Zeugen S., B. und R. sowie das Schreiben des Polizeipräsidenten in Berlin vom 13. April 1944 unrichtig gewürdigt und die Verfügung des Polizeipräsidenten in Berlin vom 22. Februar 1937 unberücksichtigt gelassen, beruht nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Beschluß vom 3. März 1954 - BVerwG II B 115.53 -;Beschluß vom 19. Januar 1955 - BVerwG II B 216.53 -) nur den vorliegenden Einzelfall und bietet zur Klärung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung keinen Anlaß.
- BVerwG, 06.04.1955 - II B 33.53
Rechtsmittel
Der Zulässigkeit steht nicht entgegen, daß die Beschwerde von einem Bevollmächtigten des Klägers eingelegt worden ist, der nicht zu den nach §§ 24 Abs. 4, 82 BVerwGG zum Auftreten im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zugelassenen Personen gehört; denn nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl.Beschluß vom 3. März 1954 - II B 115.53 - in NJW 1954 S. 852 = DÖV 1954 S. 412) gilt die durch §§ 24 Abs. 4, 82 BVerwGG angeordnete Beschränkung der Zulassung von Bevollmächtigten und Beiständen noch nicht für die Zulassungsbeschwerde. - BVerwG, 11.02.1955 - IV B 76.54
Rechtsmittel
Die von dem Prozeßbevollmächtigten und nicht von der Klägerin selbst eingelegte Beschwerde ist zulässig, da die in § 24 Abs. 4 des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG - enthaltene Beschränkung des Kreises der als Prozeßbevollmächtigte zugelassenen Personen noch nicht für die Zulassungsbeschwerde gilt, Insoweit schließt sich der erkennende Senat der Auffassung des II. Senatsim Beschluß vom 3. März 1954 - BVerwG II B 115.53 - an. - BVerwG, 25.06.1957 - IV C 115.56
Rechtsmittel
Wollte man das Rechtsmittel als Beschwerde auffassen, so würde es zwar zulässig (vgl.Entscheidung des II Senats vom 3. März 1954 - BVerwG II B 115.53 - [DVBl. 1954 S. 409]), aber nicht begründet sein. - BVerwG, 07.01.1955 - III B 10.53
Anspruch auf Gewährung von Unterhaltshilfe nach dem Soforthilfegesetz (SHG) …
Diese Bestimmung gilt zwar, wie der Senat in Übereinstimmung mit den übrigen Senaten (vgl. dazu unter anderem Beschluß vom 3. März 1954 - II B 115/53 -) entscheidet, noch nicht für die Beschwerde gegen die Nichtzulassung, der Revision, weil sich das Beschwerdeverfahren zunächst an das untere Gericht wendet und dieses zur Überprüfung, ob es der Beschwerde abhelfen will, nötigt. - BVerwG, 05.03.1954 - II B 219.53
Rechtsmittel
Insbesondere sind daraus keine Bedenken gegen die Zulässigkeit der Beschwerde herzuleiten, daß die Klägerin im Beschwerdeverfahren durch einen Prozeßbevollmächtigten, nämlich ihren Vater, vertreten ist, der sie gemäß §§ 24 Abs. 4, 61 BVerwGG im Revisionsverfahren nicht vertreten dürfte (vgl. Beschluß des Senatsvom 3. März 1954 - II B 115.53 -). - BVerwG, 25.01.1956 - IV ER 401.56 Anders als eine Nichtzulassungsbeschwerde, die nicht sofort beim Bundesverwaltungsgericht anhängig wird, sondern zunächst der Beschlußfassung des untern Gerichts über eine Abhilfe unterliegt und deshalb auch von einem nicht den §§ 24, 82 BVerwGG entsprechenden Bevollmächtigten eingebracht werden kann (Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. März 1954 - BVerwG II B 115.53 - [DVBl. 1954 S. 409]), werden solche Anträge, soweit sie einem Revisionsverfahren dienen, sofort beim Bundesverwaltungsgericht anhängig.
- BVerwG, 18.09.1954 - V B 2.54
Rechtsmittel
In dieser Hinsicht schließt sich der V. Senat der Rechtsauffassung an, die der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in dem Beschluß vom 3. März 1954 (DVBl. 1954 S. 409 = NJW 1954 S. 852) zum Ausdruck gebracht hat, einer Rechtsauffassung, die der ständigen Rechtsprechung des I. Senats des Bundesverwaltungsgerichts entspricht.
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Rechtsprechung
| BVerwG, 12.01.1954 - I C 111.53 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 1, 63
- MDR 1954, 526
Wird zitiert von ... (6)
- BVerwG, 15.02.1956 - II C 129.54
Erstinstanzliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs für Baden-Württemberg …
Die in dieser Vorschrift enthaltene Gewährleistung des "Rechtsweges" erfordert keinen Instanzenzug; sie ist auch dann erfüllt, wenn dieser Rechtsweg nur in einem Rechtszug besteht (BVerfGE 4 S. 94; BVerfG in DVBl. 1956 S. 22; BVerwGE 1 S. 60 = NJW 1954 S. 1014 = DVBl. 1954 S. 406 = DÖV 1954 S. 407 = JZ 1954 S. 548; BVerwGE 1 S. 63; BVerwG.: Beschluß vom 4. März 1954 - BVerwG I B 83.53 - NJW 1954 S. 1214, Urteil vom 12. Januar 1954 - BVerwG I C 103.53 -, Beschluß vom 2. April 1954 - BVerwG II C 138.53 - NJW 1954 S. 1172 = MDR 1954 S. 525 = DÖV 1954 S. 501, Beschluß vom 19. Juli 1954 - BVerwG V B 41.54 -, Beschluß vom 9. Juli 1954 - BVerwG V B 190.54 - Bay. VerfGH in VerwRspr. - BVerwG, 05.07.1955 - I C 45.55
Der Verwaltungsgerichtshof Bebenhausen als oberstes allgemeines …
Wie der Senat in seinen Urteilen vom 12. Januar 1954 - BVerwG I C 99.53 und I C 111.53 - (BVerwGE 1, 60 [BVerwG 12.01.1954 - I C 99/53] und 63) ausgesprochen hat, enthält, das Grundgesetz keine Vorschriften, die die Gewährleistung des Rechtsschutzes in einem mehrstufigen Verfahren zum Gegenstand haben. - BVerwG, 23.07.1956 - III B 101.55
Rechtsmittel
Daß der Ausschluß einer zweiten Tatsacheninstanz im Bereich der Militärregierungsverordnung Nr. 165 vom 15. September 1948 über die Verwaltungsgerichtsbarkeit in der britischen Zone (Amtsbl. der brit. Mil.Reg. 1948 Nr. 24 S. 799) - MRVO Nr. 165 - selbst dann nicht zu beanstanden ist, wenn dieser Ausschluß auf Landesgesetz beruht, ist übrigens durch das Bundesverwaltungsgericht seit langem entschieden (vgl.Urteile vom 12. Januar 1954 - BVerwG I C 99.53 und I C 111.53 - BVerwGE 1, 60 ff. [BVerwG 12.01.1954 - I C 99/53] und 63 -).
- BVerwG, 20.10.1956 - III B 165.55
Rechtsmittel
Abgesehen davon, daß der beschließende Senat in ständiger Anwendung die Rechtsgültigkeit dieser Vorschrift bejaht hat (vgl.Beschluß vom 23. Juli 1956 - BVerwG III B 101.55 -), hat der I. Senat des Bundesverwaltungsgerichts ausgesprochen, Art. 19 Abs. 4 GG eröffne lediglich für jeden, der durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt wird, den Rechtsweg, garantiere aber keineswegs ein mehrstufiges verwaltungsgerichtliches Verfahren, so daß der Ausschluß der Berufung allein weder den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit noch dem Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes widerspreche (vgl. Urteile des I. Senatsvom 12. Januar 1954 - BVerwG I C 103.53 und I C 111.53 -). - BVerwG, 19.07.1954 - V B 41.54
Rechtsmittel
Insbesondere Werten die Angriffe des Klägers gegen die Gültigkeit des Hamburgischen Gesetzes über die Beschränkung der Berufung und der Beschwerde in Verwaltungsstreitsachen auf dem Gebiet der Wohnraumbewirtschaftung vom 22. Mai 1953 (HambGVOBl. S. 85) keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne des § 53 Abs. 2 a) BVerwGG auf, nachdem das Bundesverwaltungsgericht durch die Urteile vom 12. Januar 1954 in I C 99/53 (DVBl. 1954 S. 406) und I C 111/53 bereits rechtsgrundsätzlich entschieden hat, daß auf Grund des § 26 MRVO Nr. 165 erlassene Beschränkungen der Berufung und Beschwerde in Verwaltungsstreitsachen nicht gegen bundesrechtliche Vorschriften verstoßen. - BVerwG, 25.10.1957 - VII B 51.57
Rechtsmittel
In ständiger Rechtsprechung hat das Bundesverwaltungsgericht diese Frage verneint (Urteile vom 12. Januar 1954 BVerwGE 1, 60 [BVerwG 12.01.1954 - I C 99/53] und BVerwGE 1, 63).
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