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Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 22.03.1957

Rechtsprechung
   BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54   

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BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54 (https://dejure.org/1957,44)
BVerwG, Entscheidung vom 24.01.1957 - I C 194.54 (https://dejure.org/1957,44)
BVerwG, Entscheidung vom 24. Januar 1957 - I C 194.54 (https://dejure.org/1957,44)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 4, 250
  • MDR 1957, 375
  • MDR 1957, 376
  • DVBl 1957, 466
 
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Wird zitiert von ... (68)Zitiert selbst (20)

  • BVerwG, 03.11.1955 - I C 15.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Die Vorschrift des § 2 Abs. 1 HPG stellt also die Erteilung der Erlaubnis völlig in das Ermessen der entscheidenden Behörde und tastet nach der Rechtsprechung des Senats damit das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl in seinem Wesensgehalt an (vgl. besonders BVerwGE 2, 295 [299] und Urteil des Senats vom 22. November 1956 - DÖV 1957 S. 85 = DVBl. 1957 S. 173 = NJW 1957 S. 356 = MDR 1957 S. 183 -).

    Nach diesen Grundsätzen besitzt jeder Berufsbewerber, der die durch das Gesetz vorgeschriebenen, das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl nicht in seinem Wesensgehalt antastenden Voraussetzungen zur Zulassung erfüllt, einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Berufserlaubnis (BVerwGE 1, 165 [169]; 2, 295 [299]).

  • BVerwG, 26.01.1954 - I C 105.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Der Senat hat sich mit den Zulassungsbeschränkungen des § 2 Abs. 1 der 1. DVOHPG bereits in verschiedener Hinsicht befaßt und ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz bejaht (vgl.Urteil vom 26. Januar 1954 - BVerwG I C 78.53 - [BVerwGE 1, 71], Beschluß vom gleichen Tage - BVerwG I C 105.53 - undBeschluß vom 14. Juni 1955 - BVerwG I B 191.54 -).

    Dies gilt insbesondere auch von der Vorschrift des § 2 Abs. 1 Buchst. f, nach der die Erlaubnis zur Ausübung des Heilpraktikerberufs zu versagen ist, wenn sich aus Tatsachen ergibt, daß dem Bewerber die sittliche Zuverlässigkeit fehlt, insbesondere wenn schwere strafrechtliche oder sittliche Verfehlungen vorliegen (vgl.Beschluß vom 26. Januar 1954 - BVerwG I C 105.53 -).

  • BVerwG, 10.05.1955 - I C 121.53
    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 10. Mai 1955 (BVerwGE 2, 85 [BVerwG 10.05.1955 - I C 121/53] [86]) zum Ausdruck gebracht, daß das Grundrecht der freien Berufswahl seinem Wesen nach nicht für solche Berufe gelte, die Aufgaben wahrnähmen, welche der öffentlichen Hand vorbehalten seien.

    Diese Befugnis des Gesetzgebers wird auch durch die Vorschrift des Art. 19 Abs. 2 GG dann nicht ausgeschlossen, wenn der Zugang zum Beruf von Voraussetzungen abhängig gemacht wird, auf die der Bewerber selbst Einfluß nehmen kann, z.B. von einer bestimmten Vorbildung (BVerwGE 2, 85 [BVerwG 10.05.1955 - I C 121/53] [86/87]; ferner Stellungnahme des Senatsvom 18. August 1955 - BVerwG I ER 10.55/13 -, NJW 1955 S. 1773 = DÖV 1955 S. 731 = Gewerbearchiv 1955 S. 67).

  • BGH, 19.03.1953 - III ZR 271/51

    Rechtskraftwirkung von Verwaltungsakten

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Sie hindern aber grundsätzlich nicht die Wiederholung des einmal abgelehnten Antrags, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sich die Sach- oder Rechtslage inzwischen geändert hat oder nicht (Pr.OVG Bd. 83 S. 362;Urteil des erkennenden Senats vom 17. Januar 1957 - BVerwG I C 34.56 - Bayer. VGH in Reger, Entscheidungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden, Bd. 28 S. 173, und Gewerbearchiv für das Deutsche Reich, Bd. 7 S. 549; vgl. ferner BGHZ 9 S. 129 [133]; OVG Hamburg in VerwRspr. Bd. 3 S. 113; Pr.OVG Bd. 5 S. 291 [293] und Bd. 8 S. 349 [354]; BezVG Berlin-Zehlendorf in VerwRspr. Bd. 1 S. 85;… Landmann-Rohmer, Gewerbeordnung, 11. Aufl., Anm. 3 zu § 20 GewO;… Jellinek, Verwaltungsrecht, 3. Aufl., S. 281;… Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltungsrechts, 3. Aufl., S. 206 ff.; van Husen, Gesetz über die Verwaltungsgerichtsbarkeit, Anm. 2 zu § 41 VGG).

    Die Bezugnahme des Beklagten auf die Urteile des Reichsgerichts in RGZ Bd. 122 S. 96 und Bd. 146 S. 37 gibt - wie der Bundesgerichtshof in BGHZ 9 S. 129 [133] bereits festgestellt hat - keinen Anhaltspunkt für eine generelle Betrachtung der materiellen Rechtskraft verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen.

  • BVerfG, 07.05.1953 - 1 BvL 104/52

    Notaufnahme

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß Vorschriften, die mit dem geltenden Verfassungsrecht in mancher Hinsicht nicht mehr vereinbar sind, nunmehr in einem Sinn ausgelegt und angewendet werden können, der rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht (BVerwGE 2, 172 [176] und 295 [299]; vgl. ferner BVerwGE 3, 235 [BVerwG 10.04.1956 - I C 31/55] [236]; Bundesverfassungsgericht in BVerfGE 2, 266 [282]).
  • BVerwG, 28.06.1955 - I C 146.53

    Zulässigkeit von Werbeanlagen

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß Vorschriften, die mit dem geltenden Verfassungsrecht in mancher Hinsicht nicht mehr vereinbar sind, nunmehr in einem Sinn ausgelegt und angewendet werden können, der rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht (BVerwGE 2, 172 [176] und 295 [299]; vgl. ferner BVerwGE 3, 235 [BVerwG 10.04.1956 - I C 31/55] [236]; Bundesverfassungsgericht in BVerfGE 2, 266 [282]).
  • BVerwG, 22.11.1956 - I C 221.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Die Vorschrift des § 2 Abs. 1 HPG stellt also die Erteilung der Erlaubnis völlig in das Ermessen der entscheidenden Behörde und tastet nach der Rechtsprechung des Senats damit das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl in seinem Wesensgehalt an (vgl. besonders BVerwGE 2, 295 [299] und Urteil des Senats vom 22. November 1956 - DÖV 1957 S. 85 = DVBl. 1957 S. 173 = NJW 1957 S. 356 = MDR 1957 S. 183 -).
  • BVerwG, 29.06.1954 - I C 161.53
    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Nach diesen Grundsätzen besitzt jeder Berufsbewerber, der die durch das Gesetz vorgeschriebenen, das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl nicht in seinem Wesensgehalt antastenden Voraussetzungen zur Zulassung erfüllt, einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Berufserlaubnis (BVerwGE 1, 165 [169]; 2, 295 [299]).
  • BVerwG, 10.04.1956 - I C 31.55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß Vorschriften, die mit dem geltenden Verfassungsrecht in mancher Hinsicht nicht mehr vereinbar sind, nunmehr in einem Sinn ausgelegt und angewendet werden können, der rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht (BVerwGE 2, 172 [176] und 295 [299]; vgl. ferner BVerwGE 3, 235 [BVerwG 10.04.1956 - I C 31/55] [236]; Bundesverfassungsgericht in BVerfGE 2, 266 [282]).
  • BVerwG, 10.05.1955 - I C 143.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 194.54
    Beruf ist nach der Rechtsprechung des Senats jede auf die Dauer berechnete und nicht nur vorübergehend der Schaffung und Erhaltung einer Lebensgrundlage dienende Betätigung (BVerwGE 2, 92 [BVerwG 10.05.1955 - I C 143/53]).
  • BVerwG, 26.01.1954 - I C 78.53

    Arbeitsplatz - GG - Bedarf - Abstammung

  • BVerwG, 14.06.1955 - I B 191.54

    Rechtsmittel

  • BVerfG, 01.07.1953 - 1 BvL 23/51

    Haftentschädigung

  • BVerwG, 15.12.1953 - I C 90.53
  • BVerwG, 13.12.1956 - I C 36.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 26.03.1955 - I C 80.54
  • BVerwG, 06.08.1955 - I B 73.55

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 17.01.1957 - I C 34.56
  • BVerwG, 27.01.1954 - II C 113.53

    Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs durch Einspruchsbescheid, der zugleich über …

  • BVerwG, 29.05.1956 - V C 252.54
  • BVerfG, 11.06.1958 - 1 BvR 596/56

    Apotheken-Urteil

    Er umfaßt nicht nur alle Berufe, die sich in bestimmten, traditionell oder sogar rechtlich fixierten "Berufsbildern" darstellen, sondern auch die vom Einzelnen frei gewählten untypischen (erlaubten) Betätigungen, aus denen sich dann wieder neue, feste Berufsbilder ergeben mögen (grundsätzlich ebenso BVerwGE 2, 89 [92]; 4, 250 [254 f.]).

    Es liegt kein Grund vor anzunehmen, daß das Grundrecht "seinem Wesen nach" für solche Berufe nicht gelte, wie das Bundesverwaltungsgericht meint (BVerwGE 2, 85 [86]; 4, 250 [254]).

    Rn. 64 Daß die Regelungsbefugnis nach Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG sich im vorstehend entwickelten Sinne auf Berufsausübung und Berufswahl bezieht, wird in Rechtsprechung und Schrifttum überwiegend angenommen (vgl. etwa Hamel DVBl. 1958 S. 37 und die dort angegebenen Belege); namentlich vertreten sowohl der Bundesgerichtshof wie das Bundesverwaltungsgericht die Auffassung, daß der Gesetzgeber die Aufnahme gewisser Berufe von einer Erlaubnis, der "Zulassung", und diese von der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen abhängig machen könne (s. etwa BVerwGE 4, 167 [169]; 4, 250 [255]; BGH in den Vorlagegutachten BGHSt 4, 385 [391]; 7, 394 [399]).

  • BVerfG, 10.05.1988 - 1 BvR 482/84

    Heilpraktikergesetz

    Mit Urteil vom 24. Januar 1957 (BVerwGE 4, 250) entschied das Bundesverwaltungsgericht, ebenso wie schon zuvor das Oberverwaltungsgericht Hamburg (…DÖV 1950, S. 716) und der Württemberg-Badische Verwaltungsgerichtshof (…DÖV 1952, S. 441), daß § 2 Abs. 1 HPG gegen Art. 12 Abs. 1 GG verstoße, soweit er die Erlaubniserteilung für die Zukunft nur noch in "besonders begründeten Ausnahmefällen" zuließ und sie darüber hinaus in das Ermessen der Gesundheitsbehörde stellte.
  • BVerwG, 21.01.1993 - 3 C 34.90

    Heilpraktiker - Nebenberufliche Tätigkeit - Psychotherapie - Grundkenntnisse - …

    Im Hinblick darauf, daß es dem Grundrecht der Berufsfreiheit widerspricht, die Erteilung der Erlaubnis in das Ermessen der Behörde zu stellen, hat das Bundesverwaltungsgericht die zuletzt genannte Vorschrift bereits mit urteil vom 24. Januar 1957 - BVerwG 1 C 194.54 - (BVerwGE 4, 250) gegen ihren Wortlaut dahin ausgelegt, daß ein Rechtsanspruch auf die Erlaubnis besteht, wenn kein - rechtsstaatlich unbedenklicher - Versagungsgrund nach § 2 Abs. 1, insbesondere nach Buchst. i des § 2 Abs. 1 der 1. DVO-HeilprG gegeben ist.
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Rechtsprechung
   BVerwG, 22.03.1957 - VI C 89.56   

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BVerwG, 22.03.1957 - VI C 89.56 (https://dejure.org/1957,300)
BVerwG, Entscheidung vom 22.03.1957 - VI C 89.56 (https://dejure.org/1957,300)
BVerwG, Entscheidung vom 22. März 1957 - VI C 89.56 (https://dejure.org/1957,300)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1957, 375
  • DÖV 1961, 155
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (2)

  • RG, 06.10.1926 - V 29/26

    1. Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache. 2. Bedarf die Vereinbarung …

    Auszug aus BVerwG, 22.03.1957 - VI C 89.56
    Auch das Reichsgericht hat die Kostenentscheidung in diesem Falle mit Recht allein unter Berücksichtigung des Prozeßstandes getroffen (vgl. RGZ 114, 230 [232]; 156, 372 [376] und Hodes in der Zeitschrift für Zivilprozeß Bd. 66, 386 ff.).
  • RG, 02.09.1937 - VI 82/37

    1. Kann im Falle der vorbeugenden Unterlassungsklage nach dem Hilfsantrage des …

    Auszug aus BVerwG, 22.03.1957 - VI C 89.56
    Auch das Reichsgericht hat die Kostenentscheidung in diesem Falle mit Recht allein unter Berücksichtigung des Prozeßstandes getroffen (vgl. RGZ 114, 230 [232]; 156, 372 [376] und Hodes in der Zeitschrift für Zivilprozeß Bd. 66, 386 ff.).
  • BVerwG, 14.01.1965 - I C 68.61

    Kostenverteilung bei einseitiger Erledigungserklärung - Streitigkeit über die …

    bzw. § 161 Abs. 2 VwGO auch in diesem Falle gelten (vgl. Urteil des Senats vom 14. Oktober 1958 - BVerwG I C 176.57 - und Urteil des VI. Senats vom 22. März 1957 - BVerwG VI C 89.56 -, MDR 1957, 375; Ule, II 3 zu § 161 VwGO; Redeker-von Oertzen, Anm. 4 zu § 161 VwGO;… Schwab, a.a.O., 141; Hodes, ZZP 66, 393 [396]).
  • BVerwG, 07.03.1960 - VIII B 5.60

    Vorliegen einer abweichenden Rechtsauffassung bei einer in mehreren Gesetzen in …

    Die von ihm angeführte Entscheidung vom 22. März 1957 - BVerwG VI C 89.56 - (MDR 1957, 375) ist ergangen nicht auf Grund der Militärregierungsverordnung Nr. 165, sondern auf Grund des Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes; es handelte sich in jenem Falle um eine während des Revisionsverfahrens eingetretene Erledigung der Hauptsache.
  • BVerwG, 23.03.1988 - 9 C 10.87

    Rechtsmittel

    Ohne daß es auf die Erfolgsaussichten des klägerischen Begehrens ankommt, entspricht es im Sinne dieser Vorschrift der Billigkeit, daß der Beteiligte die Kosten des Rechtsstreits trägt, der aus freien Stücken das erledigende Ereignis willentlich herbeigeführt hat (Urteil vom 22. März 1957 - BVerwG 6 C 89.56 - MDR 1957, 375 f.; Beschluß vom 8. August 1983 - BVerwG 9 B 77.83 - Buchholz 310 § 161 VwGO Nr. 61).
  • BVerwG, 20.05.1994 - 9 C 586.93

    Kostenentscheidung über ein eingestelltes Verfahren

    Ohne daß es auf die Erfolgsaussichten des klägerischen Begehrens ankommt, entspricht es im Sinne dieser Vorschrift der Billigkeit, daß derjenige Beteiligte die Kosten des Rechtsstreits trägt, der aus freien Stücken das erledigende Ereignis willentlich herbeigeführt hat (Urteil vom 22. März 1957 - BVerwG 6 C 89.56 - MDR 1957, 375 f.; Beschluß vom 8. August 1983 - BVerwG 9 B 77.83 - Buchholz 310 § 161 VwGO Nr. 61).
  • BVerwG, 06.03.1986 - 9 C 13.85

    Einstellung eines Revisionsverfahrens

    Ohne daß es auf die Erfolgs aus sichten des klägerischen Begehrens ankommt, entspricht es im Sinne dieser Vorschrift der Billigkeit, daß der Beteiligte die Kosten des Rechtsstreits trägt, der aus freien Stücken das erledigende Ereignis willentlich herbeigeführt hat (Urteil vom 22. März 1957 - BVerwG 6 C 89.56 - MDR 1957, 375 f; Beschluß vom 8. August 1983 - BVerwG 9 B 77.83 - Buchholz 310 § 161 VwGO Nr. 61).
  • BVerwG, 03.10.1980 - 1 WB 157.80

    Erstattung von Auslagen des Antragstellers nach Erledigung des Hauptantrags - …

    In einem solchen Fall entspricht es der Billigkeit, die dem Antragsteller in dem Verfahren über seinen Antrag auf gerichtliche Entscheidung vom 3. April 1980 entstandenen notwendigen Auslagen dem Bund aufzuerlegen (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. BVerwG Beschlüsse vom 8. Juli 1980 - 1 WB 134/79 -, vom 15. Februar 1979 - 1 WB 11/79 - und vom 20. November 1978 - 1 WB 53/78 - m.w.N.; vgl. auch BVerwG MDR 1957, 375; BayVGH BayVBl 1975, 513; OVG Lüneburg NJW 1974, 1103).
  • BVerwG, 26.11.1962 - VI C 145.60

    Übergehen eines Anspruchs im Sinne von § 321 Zivilprozessordnung (ZPO) - …

    Da es sich um einen Streit über die Erledigung der Hauptsache handelt, ist hierüber durch Urteil zu entscheiden (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. März 1957 - BVerwG VI C 89.56 - [MDR 1957 S. 375] und vom 28. Mai 1958 - BVerwG II C 139.57 -).
  • BVerwG, 14.10.1958 - I C 176.57

    Rechtsmittel

    Der Grundgedanke des § 91 a ZPO, daß die Kostenentscheidung bei Erledigung der Hauptsache der Billigkeit entsprachen muß, gilt auch dann, wenn die Erledigung der Hauptsache streitig ist (BVerwG, VI. Senat, BVerwG VI C 89.56 vom 22. März 1957 [MDR 1957 S. 375]).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 19.12.1972 - V B 47/72
    Hat die Behörde das Begehren des Antragstellers vorbehaltlos erfüllt, ohne daß dieses durch eine nach Prozeßbeginn eingetretene Änderung der Verhältnisse, die zumindest auch teilweise in die Sphäre des Gegners fällt, bedingt worden ist, dann entspricht es allerdings in der Regel der Billigkeit der Behörde die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen (vgl. BVerwG, Beschl. vom 22.03.1957 - MDR S. 375 -; OVG Lüneburg Beschl. vom 15.12.1971 - V OVG B 18/71 - m. weit.
  • BVerwG, 27.07.1965 - VI C 34.63

    Rechtsmittel

    Hieraus rechtfertigt sich die Kostenentscheidung zuungunsten des Beklagten, der durch die Aufhebung der angefochtenen Bescheide und Erteilung eines neuen Bescheides sich in die Rolle des unterlegenen Prozeßteils im Sinne des § 154 Abs. 1 VwGO begeben hat (vgl. auch Urteil des Senats vom 22. März 1957 - BVerwG VI C 89.56 - [MDR 1957 S. 375] und Beschluß vom 10. Juli 1961 - BVerwG VI C 381.56 -).
  • BVerwG, 27.04.1965 - VI C 28.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 17.12.1964 - VI C 134.62

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 11.09.1963 - VI C 64.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 20.11.1962 - VI C 220.61

    Rechtsmittel

  • VGH Hessen, 18.07.1972 - IV OE 78/70
  • BVerwG, 23.11.1970 - VI C 128.67

    Rechtsmittel

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