Rechtsprechung
| BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 09.06.1958 - XIX A 414.57
- BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Papierfundstellen
- BVerwGE 13, 63
- MDR 1960, 246
- WM 1961, 1280
- DÖV 1960, 147
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (9)
- BVerwG, 10.12.1959 - III C 111.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Fortsetzung der Rechtsprechung in BVerwG III C 111.58 (Urteil vom 10. Dezember 1959 NJW 1960 S. 645 = MDR 1960 S. 246), BVerwG III C 363.58 (Urteil vom 12. Mai 1960) und BVerwG III C 359.59 (Urteil vom 10. August 1961).Folglich seien die Grundstücke, wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - entschieden habe, den Treugebern zuzurechnen.
Er ist ferner der Ansicht, das Vorbringen der Kläger im Hinblick auf das in der Sache BVerwG III C 111.58 ergangene Urteil sei verspätet.
Dem Umstand, daß die Grundstücke - anders als in dem dem Urteil des erkennenden Senats vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - zugrunde liegenden Fall - nicht an die (B...) GmbH, sondern an die Kläger persönlich rückerstattet worden sind, kommt für die Beantwortung der Frage nach der Eigentumslage im Zeitpunkt der Entziehung keine Bedeutung zu.
In seinem Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - (NJW 1960 S. 645) hat der erkennende Senat die Möglichkeit einer solchen Vereinbarung bejaht und hinsichtlich der Deutlichmachung der die Treuhänderschaft begründenden Umstände im Falle einer Verfolgung aus rassischen Gründen, die den Betreffenden die innere Freiheit der Verfügung über ihr Eigentum nahm, nur ein Mindestmaß gefordert, das unter den gegebenen Umständen naturnotwendig mit der Errichtung der Treuhänderschaft verbunden war.
- BVerwG, 12.05.1960 - III C 363.58
Feststellung von Kriegssachschäden an treuhänderisch übereigneten Grundstücken - …
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Fortsetzung der Rechtsprechung in BVerwG III C 111.58 (Urteil vom 10. Dezember 1959 NJW 1960 S. 645 = MDR 1960 S. 246), BVerwG III C 363.58 (Urteil vom 12. Mai 1960) und BVerwG III C 359.59 (Urteil vom 10. August 1961).Der Senat hat in seinem Urteil vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 363.58 - (ZLA 1960 S. 262) im Anschluß an sein Urteil vom 5. November 1959 - BVerwG III C 218.58 - (BVerwGE 9, 298) sowie in Übereinstimmung mit den Urteilen des IV. Senats vom 2. Oktober 1959 - BVerwG IV C 27.59 - und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - ausgesprochen, daß sich die Abgaben- und die Leistungsseite des Lastenausgleichs nicht unmittelbar zu entsprechen brauchen.
(Ebenso Urteil vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 363.58 - .).
- BVerwG, 10.08.1961 - III C 359.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Fortsetzung der Rechtsprechung in BVerwG III C 111.58 (Urteil vom 10. Dezember 1959 NJW 1960 S. 645 = MDR 1960 S. 246), BVerwG III C 363.58 (Urteil vom 12. Mai 1960) und BVerwG III C 359.59 (Urteil vom 10. August 1961).Aus der Rückerstattung allein lassen sieh daher, wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 10. August 1961 - BVerwG III C 359.59 - ausgesprochen hat, keine Folgerungen hinsichtlich der Person des unmittelbar Geschädigten ziehen.
- BVerwG, 13.11.1959 - IV C 314.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Der Senat hat in seinem Urteil vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 363.58 - (ZLA 1960 S. 262) im Anschluß an sein Urteil vom 5. November 1959 - BVerwG III C 218.58 - (BVerwGE 9, 298) sowie in Übereinstimmung mit den Urteilen des IV. Senats vom 2. Oktober 1959 - BVerwG IV C 27.59 - und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - ausgesprochen, daß sich die Abgaben- und die Leistungsseite des Lastenausgleichs nicht unmittelbar zu entsprechen brauchen.Das gilt, wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden hat, auch für die sog. Einmann-Gesellschaft oder die Familien-Gesellschaft (Urteile vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 285.58 - [NJW 1959 S. 2081] , vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - und vom 20. Oktober 1960 - BVerwG III C 343.58 - Beschlüsse vom 18. Juli 1959 - BVerwG IV C 410.57 - [NJW 1959 S. 2082] und vom 18. Januar 1960 - BVerwG III B 190.59 -).
- BVerwG, 18.07.1959 - IV C 410.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Das gilt, wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden hat, auch für die sog. Einmann-Gesellschaft oder die Familien-Gesellschaft (Urteile vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 285.58 - [NJW 1959 S. 2081] , vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - und vom 20. Oktober 1960 - BVerwG III C 343.58 - Beschlüsse vom 18. Juli 1959 - BVerwG IV C 410.57 - [NJW 1959 S. 2082] und vom 18. Januar 1960 - BVerwG III B 190.59 -). - BVerwG, 05.11.1959 - III C 218.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Der Senat hat in seinem Urteil vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 363.58 - (ZLA 1960 S. 262) im Anschluß an sein Urteil vom 5. November 1959 - BVerwG III C 218.58 - (BVerwGE 9, 298) sowie in Übereinstimmung mit den Urteilen des IV. Senats vom 2. Oktober 1959 - BVerwG IV C 27.59 - und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - ausgesprochen, daß sich die Abgaben- und die Leistungsseite des Lastenausgleichs nicht unmittelbar zu entsprechen brauchen. - BVerwG, 20.10.1960 - III C 343.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Das gilt, wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden hat, auch für die sog. Einmann-Gesellschaft oder die Familien-Gesellschaft (Urteile vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 285.58 - [NJW 1959 S. 2081] , vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - und vom 20. Oktober 1960 - BVerwG III C 343.58 - Beschlüsse vom 18. Juli 1959 - BVerwG IV C 410.57 - [NJW 1959 S. 2082] und vom 18. Januar 1960 - BVerwG III B 190.59 -). - BVerwG, 02.10.1959 - IV C 27.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Der Senat hat in seinem Urteil vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 363.58 - (ZLA 1960 S. 262) im Anschluß an sein Urteil vom 5. November 1959 - BVerwG III C 218.58 - (BVerwGE 9, 298) sowie in Übereinstimmung mit den Urteilen des IV. Senats vom 2. Oktober 1959 - BVerwG IV C 27.59 - und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 314.58 - ausgesprochen, daß sich die Abgaben- und die Leistungsseite des Lastenausgleichs nicht unmittelbar zu entsprechen brauchen. - BVerwG, 05.02.1960 - VII C 108.59
Möglichkeit eines Steuererlasses für von einem Rückerstattungsberechtigten …
Auszug aus BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Der Rückerstattungsberechtigte wird demnach so gestellt, als ob er sein Eigentum durch die nationalsozialistischen Gewaltmaßnahmen nie verloren hätte (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Februar 1960 - BVerwG VII C 108.59 - [MDR 1960 S. 434]).
- BVerwG, 14.01.1965 - III C 9.64
Feststellung von Kriegssachschaden an Grundstücken, die einer GmbH im Sinne der …
Damit wurde der Rechtsprechung des erkennenden Senats (BVerwGE 13, 63) Rechnung getragen, nach der grundsätzlich eine Schadensfeststellung an Gesellschaftsvermögen für die Gesellschafter einer GmbH auch dann nicht möglich war, wenn das Wirtschaftsgut an die Gesellschafter rückerstattet worden war.Das Urteil vom 7. September 1961 - BVerwG III C 281.58 - (BVerwGE 13, 63) kam nämlich zu der Möglichkeit einer Schadensfeststellung nur für den Fall, daß die GmbH im Entziehungszeitpunkt als Treuhänderin für die Gesellschafter aufgetreten war.
Ob gleichwohl ein nach der Entziehung und vor Entscheidung der Rückerstattungsbehörde begründetes Treuhänderverhältnis hätte rechtserheblich im Sinne von BVerwGE 13, 63 sein können, kann dahingestellt bleiben.
- BVerwG, 16.08.2006 - 8 C 16.05
Berechtigteneigenschaft; Treuhänder; Eigentum, wirtschaftliches; Übergang der …
Nach Änderung der Gesetzesfassung ist der wirtschaftliche Eigentümer schließlich auch als Geschädigter im Sinne des § 229 Abs. 2 LAG eingestuft worden, der allgemein die Anspruchsmerkmale für Leistungen des Lastenausgleichsrechts aufstellte (vgl. Urteil vom 7. September 1962 - BVerwG 3 C 281.58 - BVerwGE 13, 63 = Buchholz 427.3 § 359 LAG Nr. 15; vgl. auch Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG 3 C 111.58 - Buchholz 427.3 § 359 LAG Nr. 6). - BVerwG, 16.10.1969 - III C 160.68
Übertragbarkeit von Gesellschaftsanteilen auf die Ehefrau
Darum hat der Senat auch nur insoweit Ausnahmen zugelassen, als lastenausgleichsrechtliche vorrangige Gesichtspunkte - wie etwa bei Verfolgten (BVerwGE 13, 63; 20, 177) [BVerwG 14.01.1965 - III C 120/63]- entgegenstanden.
- BVerwG, 13.10.1964 - III C 115.62
Antragsberechtigung bei Feststellung von Kriegssachschäden an rückerstatteten …
Aus der Erwägung, daß vielfach die Rechtsform einer juristischen Person dazu gedient hatte, Verfolgte des nationalsozialistischen Regimes vor Entziehung ihres Eigentums zu schützen, hatte die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, daß ein solches Wirtschaftsgut nach den Grundsätzen des § 229 Abs. 2 LAG und des § 11 StAnpG den Verfolgten zuzurechnen sei und daß an die Offenlegung des Treuhandverhältnisses nur geringe Anforderungen gestellt werden könnten (BVerwGE 13, 63 [BVerwG 07.09.1961 - BVerwG III C 281.58]). - BVerwG, 15.12.1971 - III B 134.71
Anforderungen an die Begründung eines Treuhandverhältnisses bei Beteiligung von …
Es ist durch die Rechtsprechung des beschließenden Senats bereits hinreichend geklärt, daß die nach den Umständen des Falles in der Verfolgungszeit gebotene Geheimhaltung jüdischen Eigentums zur Folge hat, daß zur Begründung eines Treuhandverhältnisses ein Mindestmaß an Verdeutlichung genügt 5 entscheidend kommt es danach auf den inneren Vorgang an, der die Treuhandschaft begründet hat (vgl. Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - [Buchholz 427.3 § 229 Nr. 12 a = MDR 1960, 246 = NJW 1960, 645]; Urteil vom 7. September 1961 - BVerwG III C 281.58 - [BVerwGE 13, 63]; Urteil vom 12. Januar 1965 - BVerwG III C 9.64 - [BVerwGE 20, 177]; Urteil vom 2. Mai 1968 - BVerwG III C 241.64 - [ZLA 1968, 232]; Urteil vom 16. Oktober 1969 - BVerwG III C 160.68 - [Buchholz 427.3 § 229 Nr. 70 = ZLA 1970, 33 = RLA 1970, 71]). - BVerwG, 12.09.1969 - III B 27.69
Aktionäre einer Aktiengesellschaft (AG) als Eigenbesitzer der der AG gehörenden …
Das Bundesverwaltungsgericht hat zwar in seiner Rechtsprechung der Möglichkeit Raum gegeben, daß rassisch verfolgte Anteilseigner einer GmbH Treugeber des Betriebsvermögens seien und die GmbH Treuhänder ist (Urteile vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - [MDR 1960, 246 = NJW 1960, 645 = ZLA 1960, 153] und vom 7. September 1961 - BVerwG III C 281.58 - [BVerwGE 13, 63]). - BVerwG, 02.05.1968 - III C 241.64
Feststellung von Kriegssachschäden bei einem Grundstück - Begriff des …
Auch können Anteilseigner einer GmbH nicht Eigenbesitzer der im Eigentum der GmbH stehenden Wirtschaftsgüter sein (BVerwGE 13, 63). - BVerwG, 01.06.1967 - III C 148.65
Feststellung eines Vertreibungsschadens an landwirtschaftlichem Vermögen - …
Diese auch von Kühne-Wolff, Die Gesetzgebung über den Lastenausgleich, Ausgabe B, § 1 der 11. LeistungsDV-LA Anm. 1, vertretene Anerkennung des wirtschaftlichen Eigentums folgt aus der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wie sie im Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - und BVerwGE 13, 63 zum Ausdruck gekommen ist. - BVerwG, 06.10.1962 - III B 23.61
Verletzung des Gleichheitssatzes im Falle der Ausschließung von juristischen …
In der letzten hierzu ergangenen Entscheidung des beschließenden Senats vom 7. September 1961 - BVerwG III C 281.58 - (BVerwGE 13, 63) ist ebenfalls davon ausgegangen, daß die verschiedene Behandlung von natürlichen Personen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften den Gleichheitsgrundsatz nicht verletze.
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Rechtsprechung
| BVerwG, 10.12.1959 - III C 111.58 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 10.02.1958 - X A 597.56
- BVerwG, 10.12.1959 - III C 111.58
Papierfundstellen
- NJW 1960, 645
- MDR 1960, 246
- MDR 1960, 705
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 30.01.1958 - III C 235.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.12.1959 - III C 111.58
Ob durch die Einbeziehung von § 11 StAnpG in § 229 Abs. 2 LAG auch alle nach der Auslegung dieser Bestimmung im Bereich der Finanzgerichtsbarkeit als wirtschaftliches Eigentum anzuerkennenden Beziehungen zu einem Gegenstand lastenausgleichsrechtlich dem Eigentum gleichzusetzen sind, oder ob, wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 30. Januar 1958 - BVerwG III C 235.56 - (BVerwGE 6, 162) gemeint hat, eine Ausweitung des Begriffes des wirtschaftlichen Eigentums über den durch den Wortlaut von § 11 StAnpG gegebenen Rahmen hinaus nicht zulässig ist, kann im vorliegenden Fall jedoch dahingestellt bleiben. - BVerwG, 18.07.1959 - IV C 410.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.12.1959 - III C 111.58
Ebenso ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, daß das Betriebsvermögen einer GmbH nicht den Gesellschaftern und auch nicht dem alleinigen Inhaber aller Anteile zugerechnet werden kann (vgl. Urteil des IV. Senats vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 285.58 - und Beschluß vom 18. Juli 1959 - BVerwG IV C 410.57 -).
- BVerwG, 07.09.1961 - III C 281.58
Rechtsmittel
Fortsetzung der Rechtsprechung in BVerwG III C 111.58 (Urteil vom 10. Dezember 1959 NJW 1960 S. 645 = MDR 1960 S. 246), BVerwG III C 363.58 (Urteil vom 12. Mai 1960) und BVerwG III C 359.59 (Urteil vom 10. August 1961).Folglich seien die Grundstücke, wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - entschieden habe, den Treugebern zuzurechnen.
Er ist ferner der Ansicht, das Vorbringen der Kläger im Hinblick auf das in der Sache BVerwG III C 111.58 ergangene Urteil sei verspätet.
Dem Umstand, daß die Grundstücke - anders als in dem dem Urteil des erkennenden Senats vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - zugrunde liegenden Fall - nicht an die (B...) GmbH, sondern an die Kläger persönlich rückerstattet worden sind, kommt für die Beantwortung der Frage nach der Eigentumslage im Zeitpunkt der Entziehung keine Bedeutung zu.
In seinem Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - (NJW 1960 S. 645) hat der erkennende Senat die Möglichkeit einer solchen Vereinbarung bejaht und hinsichtlich der Deutlichmachung der die Treuhänderschaft begründenden Umstände im Falle einer Verfolgung aus rassischen Gründen, die den Betreffenden die innere Freiheit der Verfügung über ihr Eigentum nahm, nur ein Mindestmaß gefordert, das unter den gegebenen Umständen naturnotwendig mit der Errichtung der Treuhänderschaft verbunden war.
- BVerwG, 15.12.1971 - III B 134.71
Anforderungen an die Begründung eines Treuhandverhältnisses bei Beteiligung von …
Es ist durch die Rechtsprechung des beschließenden Senats bereits hinreichend geklärt, daß die nach den Umständen des Falles in der Verfolgungszeit gebotene Geheimhaltung jüdischen Eigentums zur Folge hat, daß zur Begründung eines Treuhandverhältnisses ein Mindestmaß an Verdeutlichung genügt 5 entscheidend kommt es danach auf den inneren Vorgang an, der die Treuhandschaft begründet hat (vgl. Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - [Buchholz 427.3 § 229 Nr. 12 a = MDR 1960, 246 = NJW 1960, 645]; Urteil vom 7. September 1961 - BVerwG III C 281.58 - [BVerwGE 13, 63]; Urteil vom 12. Januar 1965 - BVerwG III C 9.64 - [BVerwGE 20, 177]; Urteil vom 2. Mai 1968 - BVerwG III C 241.64 - [ZLA 1968, 232]; Urteil vom 16. Oktober 1969 - BVerwG III C 160.68 - [Buchholz 427.3 § 229 Nr. 70 = ZLA 1970, 33 = RLA 1970, 71]).Zu Unrecht macht die Revision auch geltend, das angefochtene Urteil weiche von dem Urteil des Senats vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - ab und beruhe auf dieser Abweichung (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO), weil es das dortige Erkenntnis des Senats nicht berücksichtigt habe, daß die äußere Rechtsform der Gesellschaft wegen Verfolgungsmaßnahmen notwendigerweise habe unverändert bleiben müssen.
Das Verwaltungsgericht hat nämlich die Klage nicht wegen fehlender Verdeutlichung des Treuhandverhältnisses nach außen scheitern lassen, sondern - ähnlich wie es in dem dem Urteil des Senats vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - zugrunde liegenden Fall nach der Zurückverweisung geschehen ist (vgl. BVerwGE 20, 177) - daran, daß es eine innere Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern über die Begründung eines Treuhandverhältnisses nicht als glaubhaft gemacht angesehen hat; die Kläger können deshalb nicht als wirtschaftliche Eigentümer im Schadenszeitpunkt und damit nicht als unmittelbar Geschädigte (§ 229 Abs. 2 Satz 2 LAG) und Antragsberechtigte (§ 10 FG) angesehen werden.
- BVerwG, 10.08.1961 - III C 359.59
Rechtsmittel
Bestätigung von BVerwG III C 111.58, Urteil vom 10. Dezember 1959.Daß das Betriebsvermögen, und zwar auch das einer nur aus einem Gesellschafter bestehenden GmbH, nicht dem oder den Gesellschaftern der GmbH zugerechnet werden kann, ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits geklärt und ebenso, daß auch die Anerkennung des wirtschaftlichen Eigentums in § 229 Abs. 2 LAG nach seiner Neufassung durch das 8. ÄndG LAG es nicht zuläßt, die oder den Gesellschafter als wirtschaftlichen Eigentümer des Betriebsvermögens der Gesellschaft anzusehen (Urteile vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 285.58 -, vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - und vom 20. Oktober 1960 - BVerwG III C 343.58 - sowie Beschluß vom 18. Juli 1959 - BVerwG IV C 410.57 -).
In einem ähnlich liegenden Fall hat der Senat in seinem bereits oben genannten Urteil - BVerwG III C 111.58 - ausgeführt: Persönliche Umstände, die sich aus der nationalsozialistischen Verfolgung ergeben hätten, könnten dazu geführt haben, eine GmbH, und zwar auch eine bereits zu Beginn der Verfolgungszeit bestehende, als Treuhänderin des oder der verfolgten Gesellschafter anzusehen.
- BVerwG, 15.06.2016 - 8 C 4.15
Auflassungsanwartschaft; Bankengesetz; Berechtigter; dingliches Recht; …
Rn. 44 Im maßgeblichen Schädigungszeitpunkt stand das wirtschaftliche Eigentum am treuhänderisch übertragenen Vermögenswert dem Treugeber zu, wenn er diejenige wirtschaftliche Herrschaft über das Treugut ausübte, deren gewöhnlicher Ausdruck das Eigentum ist (BVerwG, Urteil vom 10. Dezember 1959 - 3 C 111.58 - NJW 1960, 645 m.w.N.). - BVerwG, 16.08.2006 - 8 C 16.05
Berechtigteneigenschaft; Treuhänder; Eigentum, wirtschaftliches; Übergang der …
Nach Änderung der Gesetzesfassung ist der wirtschaftliche Eigentümer schließlich auch als Geschädigter im Sinne des § 229 Abs. 2 LAG eingestuft worden, der allgemein die Anspruchsmerkmale für Leistungen des Lastenausgleichsrechts aufstellte (vgl. Urteil vom 7. September 1962 - BVerwG 3 C 281.58 - BVerwGE 13, 63 = Buchholz 427.3 § 359 LAG Nr. 15; vgl. auch Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG 3 C 111.58 - Buchholz 427.3 § 359 LAG Nr. 6). - BVerwG, 20.10.1960 - III C 343.58
Rechtsmittel
Bestätigung von BVerwG III C 111.58, Urteil vom 10. Dezember 1959.Der erkennende Senat hat zwar in seinem Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - der Möglichkeit Raum gegeben, daß die Anteilseigner bei einer GmbH Treugeber des Betriebsvermögens und die GmbH Treuhänder seien.
- BVerwG, 12.05.1960 - III C 363.58
Feststellung von Kriegssachschäden an treuhänderisch übereigneten Grundstücken - …
Bestätigung von BVerwG III C 111.58.Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - (MDR. 1960 S. 246) ausgeführt hat, ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung der Finanzgerichte wirtschaftliches Eigentum immer dann anzuerkennen, wenn ein anderer als der Eigentümer diejenige wirtschaftliche Herrschaft ausübte, deren gewöhnlicher Ausdruck das Eigentum ist.
- BVerwG, 30.11.1967 - III C 128.65
Rückverweisung an das Verwaltungsgericht - Ersatz von Kriegslasten
Der ihnen entstandene Schaden ist - abgesehen von hier nicht gegebenen Ausnahmefällen - nicht ausgleichsfähig (vgl. Urteil des Senatsvom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 -). - BVerwG, 12.09.1969 - III B 27.69
Aktionäre einer Aktiengesellschaft (AG) als Eigenbesitzer der der AG gehörenden …
Das Bundesverwaltungsgericht hat zwar in seiner Rechtsprechung der Möglichkeit Raum gegeben, daß rassisch verfolgte Anteilseigner einer GmbH Treugeber des Betriebsvermögens seien und die GmbH Treuhänder ist (Urteile vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - [MDR 1960, 246 = NJW 1960, 645 = ZLA 1960, 153] und vom 7. September 1961 - BVerwG III C 281.58 - [BVerwGE 13, 63]). - BVerwG, 17.12.1963 - III C 132.62
Feststellung eines Kriegssachschadens wegen Übertragung des Eigentums an …
Auch der Hinweis des Klägers auf die durch das Urteil vom 10. Dezember 1959 - BVerwG III C 111.58 - (MDR 1960, 246 [BVerwG 10.12.1959 - BVerwG III C 111.58]) begonnene Rechtsprechung des erkennenden Senats geht fehl. - BVerwG, 02.05.1968 - III C 241.64
Feststellung von Kriegssachschäden bei einem Grundstück - Begriff des …
- BVerwG, 01.06.1967 - III C 148.65
Feststellung eines Vertreibungsschadens an landwirtschaftlichem Vermögen - …
- BVerwG, 15.05.1964 - III C 146.60
Hausratentschädigung für die durch Kriegshandlungen zerstörte Einrichtung der …
- BVerwG, 26.01.1962 - IV C 44.61
Feststellung des Verlustes von Betriebsvermögens durch Kriegssachschäden einer …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 09.11.1959 - I C 107.57 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Rheinland-Pfalz, 21.03.1957 - 1 A 95.56
- BVerwG, 09.11.1959 - I C 107.57
Papierfundstellen
- MDR 1960, 246
- DVBl 1960, 533
- DÖV 1960, 147
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- BVerfG, 16.01.1957 - 1 BvR 253/56
Elfes
Auszug aus BVerwG, 09.11.1959 - I C 107.57
Dabei mag die Frage dahingestellt bleiben, ob unter verfassungsmäßiger Ordnung im Sinne des Art. 2 Abs. 1 GG, wie das Bundesverfassungsgericht ausgeführt hat, die Gesamtheit der Normen zu verstehen ist, die formell und materiell der Verfassung gemäß sind (BVerfGE 6, 32), oder, ob man den Begriff der verfassungsmäßigen Ordnung enger auslegen will. - BVerwG, 02.10.1958 - I CB 193.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.11.1959 - I C 107.57
Die Auslegung und Anwendung der Vorschrift ist daher entsprechend dem föderativen Charakter der Bundesrepublik Sache der Länder (vgl. Beschluß des I. Senats vom 2. Oktober 1958 - BVerwG I CB 193.58 -).
- BVerwG, 28.11.2018 - 6 C 4.18
Keine Schalldämpfer für Jagdwaffen
Die Vereinbarkeit dieses Schalldämpferverbots mit dem Grundgesetz stand außer Frage, so dass es bis zum Inkrafttreten des Waffengesetzes des Bundes vom 19. September 1972 (BGBl. I S. 1797) am 1. Januar 1973 nach Art. 123 ff. GG als Landesrecht fortgalt (BVerwG, Urteil vom 9. November 1959 - 1 C 107.57 - Buchholz 402.5 Waffenrecht Nr. 1; BT-Drs. VI/2678 S. 23).Hinzukommen muss, dass der Besitz einer Waffe erforderlich ist, weil der Gefahr nicht auf andere Weise wirkungsvoll begegnet werden kann (BVerwG, Urteile vom 9. November 1959 - 1 C 107.57 - Buchholz 402.5 Waffenrecht Nr. 1 S. 2 f.; vom 24. Juni 1975 - 1 C 25.73 - BVerwGE 49, 1 , - 1 C 2.74 -, - 1 C 48.74 - und - 1 C 6.75 - Buchholz 402.5 WaffG Nr. 8a, 8b und 8c; stRspr).
- BVerwG, 08.12.1992 - 1 C 5.92
Waffen - Sicherheitsfachkräfte - Werkschutz - Fachschule
Zwar bildet das Waffengesetz grundsätzlich eine Schranke für die Freiheit der Berufswahl und -ausübung (vgl. Urteil vom 9. November 1959 - BVerwG 1 C 107.57 - Buchholz 402.5 Waffenrecht Nr. 1; Beschluß vom 13. März 1991 - BVerwG 1 B 116.90 - BVerfG, Kammerbeschluß vom 12. September 1991 - 1 BvR 1148/91 -). - BVerwG, 07.04.1964 - I B 69.64
Rechtsmittel
Die Vorschriften des Waffengesetzes, auf denen die Entscheidung beruht, sind aber nicht bundesrechtlicher Art, wie der Senat wiederholt entschieden hat (vgl. Urteil vom 9. November 1959 - BVerwG I C 107.57 - [DÖV 1960 S. 147 = MDR 1960 S. 246] und Urteil vom 10. Juni 1960 - BVerwG I C 190.58 - [NJW 1960 S. 1732]).
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