Rechtsprechung
| BVerwG, 11.02.1965 - III C 167.61 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- VG Köln, 13.03.1961 - 5 KL 89/60
- BVerwG, 07.11.1963 - III C 167.61
- BVerwG, 11.02.1965 - III C 167.61
Papierfundstellen
- MDR 1965, 414
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 07.09.1961 - III C 9.59
Anspruch eines Vertriebenen auf Ruhegehalt nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1965 - III C 167.61
Er hebt hervor, daß der Versorgungsfall bis zur Vertreibung des Klägers nicht eingetreten sei, und beruft sich im übrigen auf das Urteil des erkennenden Senats vom 7. September 1961 - BVerwG III C 9.59 -, das er für zutreffend hält.Dies hat der erkennende Senat bereits in seinem Urteil vom 7. September 1961 - BVerwG III C 9.59 - (RLA 1962, 105) im einzelnen ausgeführt.
- BVerwG, 19.12.1962 - IV C 328.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.02.1965 - III C 167.61
Auf die mündliche Verhandlung vom 7. November 1963 hat der erkennende Senat nicht in der Sache entschieden, sondern den Großen Senat des Bundesverwaltungsgerichts angerufen, weil er mit seiner Entscheidung von der Rechtsprechung des IV. Senats, insbesondere von dessen Urteil vom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 328.60 - abweichen wollte. - BVerwG, 07.11.1963 - III C 167.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.02.1965 - III C 167.61
Wie der Senat bereits in seinem Vorlegungsbeschluß vom 7. November 1963 - BVerwG III C 167.61 - (ZLA 1964, 230) im einzelnen dargelegt hat, ist die Tatsache, daß der Kläger auf Grund des mit dem Oberschlesischen Berg- und Hüttenmännischen Verein (e.V.) getroffenen Versorgungsversprechens keine Versorgungszahlungen erhält, kein Vertreibungsschaden, für den das Lastenausgleichsrecht eine förmliche Schadensfeststellung als Voraussetzung für die Gewährung von Ausgleichsleistungen vorsieht (§ 3 FG, §§ 12, 235, 236 LAG).
- BVerwG, 28.04.1965 - III C 3.65
Feststellung eines durch Verlust eines Anspruchs auf Gewährung von Deputatkohle …
Der Senat hat sie inzwischen, in mehreren Urteilen und Beschlüssen bestätigt (vgl.Urteile vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 167.61 -, BVerwG III C 278.61 und BVerwG III C 83.63 -). - BVerwG, 27.01.1966 - III C 45.65
Anspruch eines Aussiedlers auf Feststellung eines Vertreibungsschadens - …
Er hatte somit damals nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats (vgl. zuletzt Urteile vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 278.61 und BVerwG III C 140.64 -, 25. Februar 1965 - BVerwG III C 78.63 - [BVerwGE 20, 284 = ZLA 1965, 135] und - BVerwG III C 168.64 -, 6. Mai 1965 - BVerwG III C 172.64 -) keinen fälligen Anspruch auf Zahlung einer Werkspension, sondern nur einen von der Feststellung nach dem § 4 BewG ausgeschlossenen aufschiebend bedingten Anspruch, dessen Einklagbarkeit von einem unbestimmten Ereignis, der Vollendung des 60. Lebensjahres, abhing (vgl. Urteil vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 167.61 - [MDR 1965, 414]). - BVerwG, 25.02.1966 - III C 191.64
Feststellungsfähigkeit eines Vertreibungsschadens an einer Pensionsanwartschaft …
Nachdem durch eine Änderung des Geschäftsverteilungsplanes des Bundesverwaltungsgerichts der III. Senat mit Wirkung vom 1. Juli 1964 an allein zuständig geworden ist, über Ansprüche auf Feststellung von Vertreibungsschäden an Werkspensionen zu entscheiden, hat er in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß der Verlust einer Pensionsanwartschaft als Vertreibungsschaden auf Grund des § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG in dem Wortlaut des Siebzehnten Gesetzes zur Änderung des Lastenausgleichsgesetzes vom4. August 1964 in Verbindung mit § 4 des Bewertungsgesetzes nicht feststellungsfähig ist, weil der Anspruch bei Beginn der Vertreibung aufschiebend bedingt und daher kein Wirtschaftsgut im Sinne von § 12 Abs. 1 Nr. 2 LAG war (Urteile des Senats vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 167.61 - [MDR 1965, 414], 25. Februar 1965 - BVerwG III C 78.63 - [BVerwGE 20, 284 = RLA 1965, 140 = ZLA 1965, 135 = Mtbl.
- BVerwG, 22.11.1965 - III B 105.65
Verlagepflicht an das Bundesverfassungsgericht - Zulässigkeit und Begründetheit …
Der Senat hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß der Verlust einer Pensionsanwartschaft als Vertreibungsschaden auf Grund des § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG in dem Wortlaut des Siebzehnten Gesetzes zur Änderung des Lastenausgleichsgesetzes vom 4. August 1964 (BGBl. I S. 585) - 17. ÄndG LAG - in Verbindung mit § 4 des Bewertungsgesetzes - BewG - nicht feststellungsfähig ist, weil sie bei Beginn der Vertreibung aufschiebend bedingt und daher nicht einklagbar war (Urteile des Senats vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 167.61 [MDR 1965, 414], BVerwG III C 278.61, BVerwG III C 83.63, BVerwG III C 140 und 141.64 -, 25. Februar 1965 - BVerwG III C 78.63 [RLA 1965, 140 = ZLA 1965, 135 = Mtbl. - BVerwG, 29.04.1969 - III C 199.67
Begründetheit einer Revision im Falle des Nichtvorliegens einer Rechtsverletzung …
Dementsprechend hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß eine Schadensfeststellung an aufschiebend bedingten Versorgungsansprüchen nicht gegeben ist, wenn im Schadenszeitpunkt die Bedingung, d.h. der Versorgungsfall, noch nicht eingetreten war (Urteile vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 167.61 - [MDR 1965, 414], vom 25. Februar 1965 - BVerwG III C 78.63 - [BVerwGE 20, 284] und vom 28. April 1965 - BVerwG III C 3.65 - [ZLA 1965, 213]). - BVerwG, 17.05.1966 - III C 164.65
Übergang einer Anwartschaft auf Gewährung von Werkspension bei Tod eines Soldaten …
Das hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden (Urteile vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 278.61 und BVerwG III C 167.61 - Urteil vom 25. Februar 1965 [BVerwGE 20, 284]). - BVerwG, 27.01.1966 - III C 146.63
Rechtsmittel
Das gleiche gilt für den Pensionsanspruch, der nach den unangefochten gebliebenen Feststellungen des Verwaltungsgerichts aufschiebend bedingt - durch Erreichung der Altersgrenze oder Invalidität - war und daher nach der Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 278.61 und BVerwG III C 167.61 -, 25. Februar 1965 - BVerwG III C 78.63 - [BVerwGE 20, 284]) zur Feststellung eines Vertreibungsschadens nicht führen kann. - BVerwG, 11.01.1971 - III B 6.69
Gesamthandsvermögen bei Innengesellschaften - Annahme eines wirtschaftlichen …
1964, 286] und das ihm folgende Urteil vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 167.61 - [MDR 1965, 414] überholt ist und das angefochtene Urteil sich mit dieser neueren Rechtsprechung in Einklang befindet.
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Rechtsprechung
| BVerwG, 02.12.1964 - IV C 139.64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Lastenausgleichsrechtliche Berücksichtigung von unter Raubbau an der Gesundheit erzieltem Arbeitsverdienst - Begriff der "Einkunft"
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Stuttgart, 08.02.1963 - V/734/60/Kl.
- BVerwG, 02.12.1964 - IV C 139.64
Papierfundstellen
- MDR 1965, 414
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 18.11.1955 - IV C 74.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 02.12.1964 - IV C 139.64
Der vom Bundesverwaltungsgericht (insbesondere BVerwGE 2, 335 [BVerwG 18.11.1955 - IV C 74/55], ferner außer in den vom Verwaltungsgericht aufgezählten Entscheidungen noch im Urteil vom 10. Mai 1961 - BVerwG IV C 17.60 -) entwickelte Gedanke, daß Arbeitsverdienst, der unter Raubbau an der Gesundheit erzielt worden ist, lastenausgleichsrechtlich ausscheidet, war zu der Frage ausgesprochen worden, ob dies der Einweisung in die Kriegsschadenrente entgegensteht. - BVerwG, 10.05.1961 - IV C 17.60
Unterhaltshilfe wegen Erwerbsunfähigkeit - Wiedereröffnung der Antragsfrist bei …
Auszug aus BVerwG, 02.12.1964 - IV C 139.64
Der vom Bundesverwaltungsgericht (insbesondere BVerwGE 2, 335 [BVerwG 18.11.1955 - IV C 74/55], ferner außer in den vom Verwaltungsgericht aufgezählten Entscheidungen noch im Urteil vom 10. Mai 1961 - BVerwG IV C 17.60 -) entwickelte Gedanke, daß Arbeitsverdienst, der unter Raubbau an der Gesundheit erzielt worden ist, lastenausgleichsrechtlich ausscheidet, war zu der Frage ausgesprochen worden, ob dies der Einweisung in die Kriegsschadenrente entgegensteht.
- BVerwG, 21.04.1971 - V C 45.69
Kriegsschadenrente wegen Erwerbsunfähigkeit
Denn diese durch das 17. ÄndG LAG eingefügte, am 1. Juni 1963 in Kraft getretene Bestimmung, hat keine neue Rechtslage geschaffen, vielmehr hat die bisherige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dadurch nur eine ausdrückliche gesetzliche Bestätigung erfahren (Urteil vom 2. Dezember 1964 - BVerwG IV C 139.64 - [ZLA 1965, 72]; Beschluß vom 11. September 1964 - BVerwG IV Ob 81.64 - [ZLA 1964, 328] und Urteil vom 26. Oktober 1966 - BVerwG V C 2.65 -). - BVerwG, 24.06.1976 - V C 39.74
Anrechnung des durch einen Sozialhilfeempfängers erzielten Einkommens bei der …
Zum einen: "Arbeitsverdienst, den der Berechtigte während des Bezugs von Kriegsschadenrente erzielt, bleibt auch dann nicht außer Ansatz, wenn er unter Raubbau an der Gesundheit erzielt worden ist." Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 2. Dezember 1964 (BVerwG IV C 139.64 [ZLA 1965, 72]) entschieden, nachdem frühere Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 29. September 1959 - BVerwG III C 133.58 - [Buchholz 427.3 § 267 LAG Nr. 43]) dazu geführt hatte, § 267 Abs. 2 Nr. 3 LAG einen Satz des Inhalts anzufügen, daß Einkünfte nicht angerechnet werden, die bis zu dem Zeitpunkt, in dem über die Zuerkennung der Unterhaltshilfe entschieden wird, unter nachhaltiger Schädigung der Gesundheit erzielt worden sind (§ 1 Nr. 16 Buchst. c des 17. ÄndG LAG vom 4. August 1964 [BGBl. I S. 585]). - BVerwG, 26.10.1966 - V C 2.65
Umwandlung eines Darlehens in eine Hauptentschädigung - Gleichzeitiger Antrag auf …
Danach wir die 1953 der Klägerin zu 2) gegebene Belehrung, die Einkommenshöchstgrenze werde durch die Einkünfte des Klägers zu 1) überschritten und hindere seine Einweisung in die Unterhaltshilfe auch unter Berücksichtigung der jetzt gültigen Fassung des § 267 Abs. 2 Nr. 3 LAG, unzutreffend (vgl. Urteil vom 2. Dezember 1964 - BVerwG IV C 139.64 - [ZLA 1965, 72 = RLA 1965, 250]), wie die insoweit von der Revision nicht angegriffenen und daher bindenden Feststellungen des Verwaltungsgerichts ergeben. - BVerwG, 22.04.1968 - V B 70.67
Rechtsmittel
Wenn nun das jetzt angefochtene Urteil sich gerade darüber ausläßt, daß mit einer solchen Darstellung die bestehende Unklarheit, ob solche Einkünfte auch während des Bezuges von Unterhaltshilfe anzurechnen seien, nicht behoben worden sei, daß diese Klärung aber durch das in der hier angefochtenen Entscheidung ebenfalls erwähnte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Dezember 1964 - BVerwG IV C 139.64 - erfolgt sei, so zeigt dies bereits, daß das angefochtene Urteil nicht auf einer Abweichung von dem Urteil vom 22. November 1963 beruht (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).
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