Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidung unten: BGH, 04.07.1980

Rechtsprechung
   BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80, 1 BvR 181/80, 1 BvR 182/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,13
BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80, 1 BvR 181/80, 1 BvR 182/80 (https://dejure.org/1980,13)
BVerfG, Entscheidung vom 02.07.1980 - 1 BvR 147/80, 1 BvR 181/80, 1 BvR 182/80 (https://dejure.org/1980,13)
BVerfG, Entscheidung vom 02. Juli 1980 - 1 BvR 147/80, 1 BvR 181/80, 1 BvR 182/80 (https://dejure.org/1980,13)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1980,13) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • DFR

    Wirtschaftsasyl

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Frage des Asylrechts bei Änderung der politischen Verhältnisse im Heimatstaat

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 16 Abs. 2 S. 2

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Politische Verfolgung - Eingriffe und Beeinträchtigungen - Intensität - Verletzung der Menschenwürde - Asylsuchender - Ausweglose Lage

  • hjil.de PDF, S. 16 (Kurzinformation)

Sonstiges

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 54, 341
  • NJW 1980, 2641
  • MDR 1981, 115
  • DVBl 1981, 185
  • DÖV 1981, 21
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2883)Zitiert selbst (11)

  • BVerfG, 04.02.1959 - 1 BvR 193/57

    Politisch Verfolgter

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    Seitdem gibt es im Ergebnis keinen wesentlichen Unterschied zwischen Flüchtlingen im Sinne von § 28 Nr. 1 AuslG und sonstigen Asylberechtigten nach § 28 Nr. 2 AuslG; allerdings kann das Asylrecht des "politisch Verfolgten" im Sinne des Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG auch dann gegeben sein, wenn die Eigenschaft des "politischen Flüchtlings" nach der Genfer Konvention nicht vorliegt (vgl. BVerfGE 9, 174 [181]).

    Davon ist das Bundesverfassungsgericht im übrigen bereits bei Verfassungsbeschwerden in Auslieferungsverfahren ausgegangen, in denen sich die Beschwerdeführer auf ihr Grundrecht auf Asyl berufen hatten (vgl. BVerfGE 9, 174 [178, 182 ff.]; 15, 249 [253 f.]; 18, 112 [115]; 38, 398 [401 ff.]; 52, 391 [408]).

    Asylrechtlichen Schutz genießt vielmehr jeder, der aus politischen Gründen Verfolgungsmaßnahmen mit Gefahr für Leib und Leben oder Beschränkungen seiner persönlichen Freiheit ausgesetzt wäre (vgl. BVerfGE 9, 174 [180 f.]; 15, 249 [251]) oder - allgemein gesagt - politische Repressalien zu erwarten hätte (vgl. BVerfGE 52, 391 [398]).

  • BVerfG, 14.11.1979 - 1 BvR 654/79

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Auslieferung

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    Davon ist das Bundesverfassungsgericht im übrigen bereits bei Verfassungsbeschwerden in Auslieferungsverfahren ausgegangen, in denen sich die Beschwerdeführer auf ihr Grundrecht auf Asyl berufen hatten (vgl. BVerfGE 9, 174 [178, 182 ff.]; 15, 249 [253 f.]; 18, 112 [115]; 38, 398 [401 ff.]; 52, 391 [408]).

    Asylrechtlichen Schutz genießt vielmehr jeder, der aus politischen Gründen Verfolgungsmaßnahmen mit Gefahr für Leib und Leben oder Beschränkungen seiner persönlichen Freiheit ausgesetzt wäre (vgl. BVerfGE 9, 174 [180 f.]; 15, 249 [251]) oder - allgemein gesagt - politische Repressalien zu erwarten hätte (vgl. BVerfGE 52, 391 [398]).

  • BVerfG, 09.01.1963 - 1 BvR 85/62

    Verfassungsrechtliche Prüfung der Auslieferung an die Türkei

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    Davon ist das Bundesverfassungsgericht im übrigen bereits bei Verfassungsbeschwerden in Auslieferungsverfahren ausgegangen, in denen sich die Beschwerdeführer auf ihr Grundrecht auf Asyl berufen hatten (vgl. BVerfGE 9, 174 [178, 182 ff.]; 15, 249 [253 f.]; 18, 112 [115]; 38, 398 [401 ff.]; 52, 391 [408]).

    Asylrechtlichen Schutz genießt vielmehr jeder, der aus politischen Gründen Verfolgungsmaßnahmen mit Gefahr für Leib und Leben oder Beschränkungen seiner persönlichen Freiheit ausgesetzt wäre (vgl. BVerfGE 9, 174 [180 f.]; 15, 249 [251]) oder - allgemein gesagt - politische Repressalien zu erwarten hätte (vgl. BVerfGE 52, 391 [398]).

  • BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 181/80
    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    des Ersten Senats vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147, 181, 182/80 - in den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden 1. des Herrn Mirza Mahmood A... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 20. Juli 1979 - 428 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 27. April 1978 - AN 0366-X/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 21. Juli 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 9. August 1976 - Pak-X-248 - 1 BvR 147/80 -, 2. des Herrn Mohammad I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 18. Juli 1979 - 175 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3269 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 4. Dezember 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 26. März 1976 - Pak-X-1535 - 1 BvR 181/80 -, 3. des Herrn Javed I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1082.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Juli 1979 - 209 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3768 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 11. Mai 1976 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 27. August 1976 - Pak-X-1795 - 1 BvR 182/80 - Bevollmächtigte zu 1-3: Rechtsanwälte Hans Hoffmann und Bernd Hintze, Dehnhardtstraße 19, Frankfurt am Main -.

    Rn. 20 2. Die Verfassungsbeschwerde 1 BvR 181/80 .

  • BVerfG - 1 BvR 182/80 (anhängig)
    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    des Ersten Senats vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147, 181, 182/80 - in den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden 1. des Herrn Mirza Mahmood A... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 20. Juli 1979 - 428 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 27. April 1978 - AN 0366-X/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 21. Juli 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 9. August 1976 - Pak-X-248 - 1 BvR 147/80 -, 2. des Herrn Mohammad I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 18. Juli 1979 - 175 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3269 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 4. Dezember 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 26. März 1976 - Pak-X-1535 - 1 BvR 181/80 -, 3. des Herrn Javed I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1082.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Juli 1979 - 209 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3768 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 11. Mai 1976 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 27. August 1976 - Pak-X-1795 - 1 BvR 182/80 - Bevollmächtigte zu 1-3: Rechtsanwälte Hans Hoffmann und Bernd Hintze, Dehnhardtstraße 19, Frankfurt am Main -.

    Rn. 26 3. Die Verfassungsbeschwerde 1 BvR 182/80 .

  • BVerwG, 04.01.1980 - 1 B 1077.79

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    des Ersten Senats vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147, 181, 182/80 - in den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden 1. des Herrn Mirza Mahmood A... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 20. Juli 1979 - 428 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 27. April 1978 - AN 0366-X/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 21. Juli 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 9. August 1976 - Pak-X-248 - 1 BvR 147/80 -, 2. des Herrn Mohammad I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 18. Juli 1979 - 175 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3269 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 4. Dezember 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 26. März 1976 - Pak-X-1535 - 1 BvR 181/80 -, 3. des Herrn Javed I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1082.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Juli 1979 - 209 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3768 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 11. Mai 1976 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 27. August 1976 - Pak-X-1795 - 1 BvR 182/80 - Bevollmächtigte zu 1-3: Rechtsanwälte Hans Hoffmann und Bernd Hintze, Dehnhardtstraße 19, Frankfurt am Main -.

    Die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 - und vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 und BVerwG 1 B 1082.79 - werden damit gegenstandslos.

  • BVerwG, 04.01.1980 - 1 B 1082.79

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    des Ersten Senats vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147, 181, 182/80 - in den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden 1. des Herrn Mirza Mahmood A... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 20. Juli 1979 - 428 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 27. April 1978 - AN 0366-X/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 21. Juli 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 9. August 1976 - Pak-X-248 - 1 BvR 147/80 -, 2. des Herrn Mohammad I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 18. Juli 1979 - 175 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3269 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 4. Dezember 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 26. März 1976 - Pak-X-1535 - 1 BvR 181/80 -, 3. des Herrn Javed I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1082.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Juli 1979 - 209 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3768 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 11. Mai 1976 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 27. August 1976 - Pak-X-1795 - 1 BvR 182/80 - Bevollmächtigte zu 1-3: Rechtsanwälte Hans Hoffmann und Bernd Hintze, Dehnhardtstraße 19, Frankfurt am Main -.

    Die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 - und vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 und BVerwG 1 B 1082.79 - werden damit gegenstandslos.

  • BVerwG, 03.01.1980 - 1 B 1083.79

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    des Ersten Senats vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147, 181, 182/80 - in den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden 1. des Herrn Mirza Mahmood A... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 20. Juli 1979 - 428 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 27. April 1978 - AN 0366-X/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 21. Juli 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 9. August 1976 - Pak-X-248 - 1 BvR 147/80 -, 2. des Herrn Mohammad I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 18. Juli 1979 - 175 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3269 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 4. Dezember 1975 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 26. März 1976 - Pak-X-1535 - 1 BvR 181/80 -, 3. des Herrn Javed I... gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1082.79 -, b) den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Juli 1979 - 209 XII 78 -, c) das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts Ansbach vom 30. März 1978 - AN 3768 - 11/76 -, d) den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 11. Mai 1976 in der Fassung des Widerspruchsbescheids dieses Bundesamts vom 27. August 1976 - Pak-X-1795 - 1 BvR 182/80 - Bevollmächtigte zu 1-3: Rechtsanwälte Hans Hoffmann und Bernd Hintze, Dehnhardtstraße 19, Frankfurt am Main -.

    Die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1083.79 - und vom 4. Januar 1980 - BVerwG 1 B 1077.79 und BVerwG 1 B 1082.79 - werden damit gegenstandslos.

  • BVerfG, 10.06.1964 - 1 BvR 37/63

    Spezifisches Verfassungsrecht

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    Rn. 40 Grundsätzlich sind die Gestaltung des Verfahrens, die Feststellung und Würdigung des Tatbestandes und Anwendung des Ausländerrechts sowie die Auslegung im einzelnen Fall Angelegenheit der Verwaltungsgerichte und der Nachprüfung durch das Bundesverfassungsgericht entzogen; diesem obliegt lediglich, die Beachtung der grundrechtlichen Normen und Maßstäbe durch die Gerichte sicherzustellen (vgl. BVerfGE 18, 85 [92]).
  • BVerfG, 30.06.1964 - 1 BvR 93/64

    Auslieferung I

    Auszug aus BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
    Davon ist das Bundesverfassungsgericht im übrigen bereits bei Verfassungsbeschwerden in Auslieferungsverfahren ausgegangen, in denen sich die Beschwerdeführer auf ihr Grundrecht auf Asyl berufen hatten (vgl. BVerfGE 9, 174 [178, 182 ff.]; 15, 249 [253 f.]; 18, 112 [115]; 38, 398 [401 ff.]; 52, 391 [408]).
  • BVerfG, 19.02.1975 - 1 BvR 449/74

    Auslieferung II

  • BVerfG, 15.07.2025 - 2 BvR 508/21

    Drohneneinsatz Ramstein - Verfassungsbeschwerde von Jemeniten erfolglos

    Keinesfalls darf der deutsche Staat seine Hand zu Verletzungen der Menschenwürde reichen (vgl. BVerfGE 54, 341 ; 63, 332 ; 76, 143 ; 80, 315 ; 113, 154 ; 140, 317 ; 141, 220 ; 154, 152 ).

    Rn. 96 Dass dem Grundgesetz der grundrechtswidrige Zugriff auf Rechtsgüter im Ausland lebender Menschen nicht gleichgültig ist, zeigen ferner auch die Art. 16 Abs. 2 a.F., Art. 16a, Art. 26 GG sowie die in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts anerkannten verfassungsrechtlichen Abschiebungs- und Auslieferungsverbote (vgl. BVerfGE 54, 341 ; 59, 280 ; 60, 348 ; 63, 332 ; 75, 1 ; 76, 143 ; 80, 315 ; 108, 129 ;… Dietlein, Die Lehre von den grundrechtlichen Schutzpflichten, 2. Aufl. 2005, S. 120 ff.;… Kunig/Kotzur, in: von Münch/Kunig, GG, 7. Aufl. 2021, Art. 1 Rn. 77).

  • BVerfG, 14.05.1996 - 2 BvR 1516/93

    Flughafenverfahren

    Rn. 120 cc) Auch wenn bei der Ausgestaltung des Asylverfahrens verfassungsrechtlich abgestützte Gemeinwohlbelange berücksichtigt werden, muß der Gesetzgeber sicherstellen, daß der Staat den wirklich Verfolgten ein Bleiberecht zum Schutz vor politischer Verfolgung in ihren Heimatstaaten gewährt (vgl. BVerfGE 54, 341 ; 76, 143 ; 80, 315 ).
  • BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86

    Tamilen

    Rn. 40 Politische Verfolgung ist somit grundsätzlich staatliche Verfolgung (st. Rspr.; vgl. BVerfGE 9, 174 [180]; 54, 341 [356 f., 358]; 76, 143 [157 f., 169]).

    So hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, daß das Asylrecht nicht jedem, der in seiner Heimat in materieller Not leben muß, die Möglichkeit eröffnen soll, seine Heimat zu verlassen, um in der Bundesrepublik Deutschland seine Lebenssituation zu verbessern (BVerfGE 54, 341 [357]).

    Es muß der humanitären Intention entnommen werden, die das Asylrecht trägt, demjenigen Aufnahme und Schutz zu gewähren, der sich in einer für ihn ausweglosen Lage befindet (vgl. BVerfGE 74, 51 [64] und allgemein BVerfGE 54, 341 [357]; 76, 143 [158 ff., 163 f.]).

    Dies setzt allerdings voraus, daß sie dem jeweiligen Staat zuzurechnen sind (vgl. BVerfGE 54, 341 [358]; 76, 143 [169]).

    Es begründet die Zurechnung, wenn der Staat zur Schutzgewährung entweder nicht bereit ist oder wenn er sich nicht in der Lage sieht, die ihm an sich verfügbaren Mittel im konkreten Fall gegenüber Verfolgungsmaßnahmen bestimmter Dritter, insbesondere etwa solchen des staatstragenden Klerus oder der staatstragenden Partei, (hinreichend) einzusetzen (vgl. BVerfGE 54, 341 [358]).

    Das setzt voraus, daß er in den in Betracht kommenden Gebieten vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm jedenfalls dort auch keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensität und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutsbeeinträchtigung aus politischen Gründen gleichkommen (vgl. BVerfGE 54, 341 [357]), sofern diese existentielle Gefährdung am Herkunftsort so nicht bestünde.

    Ist die Verfolgungsgefahr zwischenzeitlich beendet, kommt es darauf an, ob mit ihrem Wiederaufleben zu rechnen ist; eine Anerkennung als Asylberechtigter ist nach Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG nicht geboten, wenn der Asylsuchende vor erneuter Verfolgung hinreichend sicher sein kann (vgl. BVerfGE 54, 341 [360]).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerfG

Rechtsprechung
   BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,1952
BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78 (https://dejure.org/1980,1952)
BGH, Entscheidung vom 04.07.1980 - I ZR 56/78 (https://dejure.org/1980,1952)
BGH, Entscheidung vom 04. Juli 1980 - I ZR 56/78 (https://dejure.org/1980,1952)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1980,1952) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Einwilligung zur Löschung eines Warenzeichens - Von der eingetragenen Form abweichende Verwendung eines Warenzeichens als eine Benutzung des Zeichens - Eintragungsbewilligungsklage vor Abschluss des Widerspruchsverfahrens - Vorherige Entscheidung des ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1981, 115
  • GRUR 1981, 53
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 31.05.1974 - I ZR 28/73

    Anerkennung der abgewandelten Benutzungsform als Benutzung des eingetragenen …

    Auszug aus BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78
    Dabei sieht das Berufungsgericht unter Hinweis auf die KIM-Mohr-Entscheidung des Senats (WRP 1975, 151, 153 ff) als maßgeblich an, ob der Verkehr Eintragung und Benutzungsform als ein und dasselbe Zeichen ansehe.

    Für die Beurteilung der Frage, ob eine von der eingetragenen Form abweichende Verwendung eines Warenzeichens als eine Benutzung dieses Zeichens im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 4 WZG zu beurteilen ist, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes entscheidend, daß Inhalt und Umfang des Zeichenrechts sich nach der Eintragung in der Warenzeichenrolle, insbesondere nach der dort eingetragenen Zeichenform bestimmen, daß demgemäß auch nur eine der eingetragenen Zeichenform entsprechende Benutzung den Fortbestand des Zeichenrechts gewährleistet, und daß die Benutzung einer von der Rolleneintragung abweichende Zeichenform grundsätzlich nicht ausreicht, um als Benutzung des eingetragenen Zeichens zu gelten (BGH GRUR 1972, 180, 182 - Cehri; 1975, 135, 137 - KIM-Mohr; GRUR 1979, 469 - Audio I).

  • BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
    Auszug aus BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78
    Für die Beurteilung der Frage, ob eine von der eingetragenen Form abweichende Verwendung eines Warenzeichens als eine Benutzung dieses Zeichens im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 4 WZG zu beurteilen ist, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes entscheidend, daß Inhalt und Umfang des Zeichenrechts sich nach der Eintragung in der Warenzeichenrolle, insbesondere nach der dort eingetragenen Zeichenform bestimmen, daß demgemäß auch nur eine der eingetragenen Zeichenform entsprechende Benutzung den Fortbestand des Zeichenrechts gewährleistet, und daß die Benutzung einer von der Rolleneintragung abweichende Zeichenform grundsätzlich nicht ausreicht, um als Benutzung des eingetragenen Zeichens zu gelten (BGH GRUR 1972, 180, 182 - Cehri; 1975, 135, 137 - KIM-Mohr; GRUR 1979, 469 - Audio I).
  • BGH, 10.05.1957 - I ZR 33/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78
    Es entspricht zwar anerkannter Rechtsprechung, daß die Erhebung der auf zeichenrechtliche Gründe gestützten Eintragungsbewilligungsklage grundsätzlich die vorherige Entscheidung des Deutschen Patentamts im Widerspruchsverfahren über die Zeichenübereinstimmung voraussetzt, da die im Widerspruchsverfahren getroffene Feststellung der Übereinstimmung (oder Verwechslungsfähigkeit) des angemeldeten Zeichens mit dem Widerspruchszeichen für das ordentliche Gericht im Verfahren über die Eintragungsbewilligungsklage nach § 6 Abs. 2 S. 2 WZG bindend ist (BGH GRUR 1957, 499, 503 - Wipp; 1962, 456, 457 - Germataler Sprudel).
  • BGH, 13.07.1979 - I ZB 25/77

    Anspruch auf Eintragung des Warenzeichens "Flexsol" - Verwechselungsgefahr mit …

    Auszug aus BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78
    Darin liegt, wie offenbar die Revision meint, keine Abweichung von der Senatsentscheidung vom 13. Juli 1979 (GRUR 1979, 856 - Flexiole), bei der maßgeblich auf die Verkehrsauffassung abgestellt worden ist.
  • BGH, 27.04.1962 - I ZB 4/61

    Rechtsweg in Warenzeichensachen

    Auszug aus BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78
    Es entspricht zwar anerkannter Rechtsprechung, daß die Erhebung der auf zeichenrechtliche Gründe gestützten Eintragungsbewilligungsklage grundsätzlich die vorherige Entscheidung des Deutschen Patentamts im Widerspruchsverfahren über die Zeichenübereinstimmung voraussetzt, da die im Widerspruchsverfahren getroffene Feststellung der Übereinstimmung (oder Verwechslungsfähigkeit) des angemeldeten Zeichens mit dem Widerspruchszeichen für das ordentliche Gericht im Verfahren über die Eintragungsbewilligungsklage nach § 6 Abs. 2 S. 2 WZG bindend ist (BGH GRUR 1957, 499, 503 - Wipp; 1962, 456, 457 - Germataler Sprudel).
  • BGH, 17.05.2001 - I ZR 187/98

    ISCO; Klage auf Bewilligung der Eintragung einer Marke vor Abschluß des …

    Eine Eintragungsbewilligungsklage vor Abschluß des Widerspruchsverfahrens war jedoch zulässig, wenn es auf die Frage der Zeichenübereinstimmung und der Warengleichartigkeit nicht ankam, weil diese zwischen den Parteien außer Streit standen oder die Eintragungsbewilligungsklage bei unterstellter Zeichenübereinstimmung und Warengleichartigkeit aufgrund bestehender Löschungsreife wegen Nichtbenutzung Erfolg haben konnte (vgl. BGH, Urt. v. 4.7.1980 - I ZR 56/78, GRUR 1981, 53, 55 - Arthrexforte, m.w.N.).
  • BGH, 14.12.1989 - I ZR 1/88

    "Baelz"; Anforderungen an die rechtserhaltende Benutzung einer Wort-Marke bei …

    Liegen solche Abwandlungen vor, so kommt es ferner darauf an, ob das Zeichen in Übereinstimmung mit der Verkehrsauffassung noch als identisch mit der eingetragenen Form zu betrachten ist (BGH, Urt. v. 04.07.1980 - I ZR 56/78, GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte;… Urt. v. 31.05.1974 - I ZR 28/73, GRUR 1975, 135, 137 - KIM-Mohr).
  • BGH, 19.03.1987 - I ZR 23/85

    "Panda-Bär"; Unerhebliche Änderungen in der Benutzungsform eines Zeichens

    Bei der Beurteilung der Benutzungsform gemäß Anlagen 3 und 4, also der dem Klagezeichen nach den Feststellungen des Berufungsgerichts näher stehenden Form, deren Benutzung im maßgeblichen Fünfjahreszeitraum das Berufungsgericht unterstellt hat, ist das Berufungsgericht zutreffend davon ausgegangen, daß zur Feststellung, ob Zeichenabwandlungen als rechtserhaltende Benutzungsformen anerkannt werden können, grundsätzlich zunächst zu prüfen ist, ob die fragliche Abwandlung des Zeichens durch den praktischen Gebrauch geboten ist (BGH, Urt. v. 4.7.1980 - I ZR 56/78, GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte;… Urt. v. 10.7.1981 - I ZR 124/79, GRUR 1982, 51 - Rote-Punkt-Garantie;… Urt. v. 20.6.1984 - I ZR 60/82, GRUR 1984, 872 - Wurstmühle).

    Doch wurde auch - ohne zeitliche Einschränkung - auf etwa notwendige Anpassungen an Verpackungsformen u. ä. verwiesen (vgl. BGH, Urt. v. 4.7.1980 - I ZR 56/78, GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte).

  • BGH, 09.03.1989 - I ZR 153/86

    "Teekanne II"; Schutzfähigkeit der bildlichen Darstellung einer Teekanne; …

    Das Berufungsgericht ist bei seiner Prüfung ohne Rechtsverstoß von der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ausgegangen, wonach eine rechtserhaltende Benutzung eines Zeichens zwar grundsätzlich in der eingetragenen Form erfolgen muß, eine Ausnahme hiervon aber - u.a. - dann zulässig ist, wenn gewisse Abwandlungen des eingetragenen Zeichens eine (objektiv) bestimmungsgemäße und verkehrsübliche oder durch den praktischen Gebrauch gebotene Form der Benutzung sind und wenn der Verkehr außerdem Eintragung und Benutzungsform als ein- und dasselbe Zeichen ansieht (…vgl. BGH, Urt. v. 31.5.1974 - I ZR 28/73, GRUR 1975, 135, 138 - KIM-Mohr; Urt. v. 4.7.1980 - I ZR 56/78, GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte;… Urt. v. 20.6.1984 - I ZR 60/82, GRUR 1984, 872 - Wurstmühle;… Urt. v. 19.3.1987 - I ZR 23/85, GRUR 1987, 822, 823 - Pandabär).
  • BGH, 20.06.1984 - I ZR 60/82

    Benutzungsform - Warenzeichen - Herkunftszeichnung - Gesamteindruck - …

    Es konnte nämlich in der Erklärung der Beklagten vor dem Landgericht, sie lasse die Einrede der mangelnden Benutzung fallen, weder ein Geständnis i. S. des § 288 Abs. 1 ZPO noch ein wirksames Nichtbestreiten i. S. des § 138 ZPO sehen; denn als Tatsache, die unstreitig gestellt werden konnte, hatte die Klägerin bis dahin selbst ausschließlich die Benutzung des Zeichens in der emblemartigen Umrandung, nicht auch in isolierter, der Eintragung in die Waren zeichenrolle selbst ganz entsprechender Form vorgetragen« Ob aber in dieser Form eine Benutzung i« S« des § 1 1 Abs« 1 Nr« 4 WZG gesehen werden kann, ist weitgehend eine Frage der rechtlichen Beurteilung, die sich dem Zugeständnis einer Partei entzieht« b) Das Berufungsgericht hat angenommen, daß es für die Frage, ob eine abgewandelte Benutzungsform als Benutzung eines eingetragenen Warenzeichens anerkannt werden kann, darauf ankommt, ob der Verkehr Eintragung und Benutzungsform als ein- und dasselbe Zeichen ansieht« Das ist im Ergebnis nicht zu beanstanden« Denn hier liegt nicht ein Fall der Abwandlung eines Warenzeichens i« S« des Senatsurteils vom 4« Juli 1980 - I ZR 56/78 (« GRUR 1981, 53, 54 f - Arthrexforte) vor, bei dem sich die Frage der Verkehrsanschauung erst dann stellt, wenn die Abwandlung eine (objektiv) bestimmungsgemäße und verkehrsübliche oder durch den praktischen Gebrauch gebotene Art der Benutzung ist« Vielmehr geht es hier ebenso wie in dem vom Bundesgerichtshof (…Arthrexforte aaO S 55) erörterten Fall des Beschlusses vom 13 Juli 1979 ( I ZB 25/77 GRUR 1979, 856 WRP 1979, 786 - Flexiole) um eine unveränderte Verwendung der eingetragenen Zeichen form, Jedoch zusammen mit nicht eingetragenen Zusätzen« Für diese Fälle kommt es darauf an, wie der Verkehr die Kombination auffaßt, insbesondere ob er die beigefügten Teile als zeichenmäßig bedeutungslose austauschbare Zutat oder als ein den Gesamteindruck wesentlich mitprägendes Element ansieht (…BGH-Flexiole aaO S. 858 r«Sp«)« Das Berufungsgericht hat zu dem Gesamteindruck, den die Benutzungsform vermittelt, keine ausdrücklichen Feststellungen getroffen, eine Eigenwirkung des Gesamteindrucks jedoch ersichtlich mit der Begründung verneinen wollen, daß die wappenartige Umrandung ebenso wie die farbliche Gestaltung für den Verkehr nur ein Mittel der graphischen Darstellung, nämlich den Untergrund des Zeichens 867 076 bedeute.
  • BGH, 24.10.1985 - I ZR 209/83

    "Computertest"; Eintragung eines weiteren, von einem vorhandenen kaum …

    Hierdurch unterscheidet sich die vorliegende Fallgestaltung von den Fällen, in denen bisher stets nur zu entscheiden war, ob in der nachträglichen Abwandlung einer vorher eingetragenen Zeichenform - ausnahmsweise - eine Benutzung des Zeichens im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 4 WZG gesehen werden konnte (vgl. zuletzt Senatsurt.Senatsurt. v. 4.7.1980 - I ZR 56/78, GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte).
  • BGH, 10.07.1981 - I ZR 124/79

    Unterlassungsanspruch wegen einer Verletzung von Warenzeichenrechten und …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. GRUR 1972, 180, 182 - Cheri; GRUR 1975, 135, 137 - KIM-Mohr; GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte) reicht die Benutzung einer von der Rolleneintragung abweichenden Zeichenform grundsätzlich nicht aus, um als Benutzung des eingetragenen Zeichens zu gelten.
  • BPatG, 14.02.1995 - 24 W (pat) 5/93

    Widerspruch gegen Eintragung einer Wortmarke wegen Verwechslungsgefahr; Einwand …

    Nach bisherigem Recht war der Gebrauch einer Marke in gegenüber der Eintragung abgewandelter Form nur dann als rechtserhaltende Benutzung anzuerkennen, wenn die Abwandlung eine bestimmungsgemäße und verkehrsübliche oder durch den praktischen Gebrauch gebotene Art. der Benutzung war (BGH GRUR 1981, 53, 54 - Arthrexforte); andere, insbesondere willkürliche Abwandlungen führten zum Verlust des Zeichenrechts.
  • BPatG, 30.07.1996 - 24 W (pat) 64/95

    Widerspruch gegen Eintragung einer Marke wegen Verwechslungsgefahr; Einrede der …

    Denn nach bisherigem Recht war zwischen einer Abwandlung der Marke selbst und der Verwendung der unveränderten Marke zusammen mit nicht eingetragenen Zusätzen deswegen zu unterscheiden, weil im ersten Fall vorrangig zu prüfen war, ob die Abweichung eine bestimmungsgemäße und verkehrsübliche oder durch den praktischen Gebrauch gebotene Art. der Benutzung war (BGH GRUR 1981, 53, 54 "Arthrexforte"; GRUR 1990, 364, 365 [BGH 14.12.1989 - I ZR 1/88] "Baelz").
  • BPatG, 19.12.1997 - 25 W (pat) 69/95

    Veränderung des kennzeichnenden Charakters einer mehrgliedrigen Marke

    Daraus folgt, daß es abweichend von der früheren Rechtsprechung zum WZG in Fällen einer Abwandlung der Marke selbst - also anders als bei Hinzufügungen nicht mit eingetragener Zusätze - nicht mehr darauf ankommt, ob es sich um eine bestimmungsgemäße und verkehrsübliche oder durch den praktischen Gebrauch gebotene Art einer abweichenden Benutzung handelt (so BGH GRUR 1981, 53 "Arthrexforte").
  • BPatG, 26.11.1980 - 28 W (pat) 20/80
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht