Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 07.06.1985 - 8 W 185/85 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Altersrente; Pfändbarkeit; Abtretung unter Ehegatten
Papierfundstellen
- MDR 1985, 844
- MDR 1985, 944
- FamRZ 1986, 196 (Ls.)
- Rpfleger 1985, 407
Wird zitiert von ...
- OLG Stuttgart, 13.01.1987 - 8 WF 85/86 Dagegen wird die in der Entscheidung des Senats vom 4. November 1982 (JurBüro 1983, 577) gegebene Begründung, daß bei dem Vergütungsanspruch des beigeordneten Rechtsanwalts gegen die Staatskasse eigene Reisekosten der Partei deshalb nicht in die Vergleichsberechnung einzubeziehen seien, weil die Staatskasse die Kosten der Partei für Informationsreisen gemäß § 122 ZPO nicht zu erstatten brauche, nicht aufrecht erhalten: Im Rahmen der Prozeßkostenhilfe kann die mittellose Partei gegen die Staatskasse in analoger Anwendung des § 122 Abs. 1 S. 1 ZPO nämlich einen Anspruch auf Übernahme von Informations- und Terminsreisekosten haben (vgl. OLG Stuttgart Justiz 1985, 349).
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Rechtsprechung
| LG Köln, 15.05.1985 - 11 T 135/85 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1985, 944
- AnwBl 1986, 255
Wird zitiert von ...
- OLG Oldenburg, 04.01.2010 - 12 W 190/09
Vergütung des Rechtsanwalts bei Beratungshilfe für mehrere Angelegenheiten
Rn. 8 Entgegen der überwiegend in Literatur und Rechtsprechung vertretenen Auffassung (LG Osnabrück, JurBüro 2008, 600 [LG Osnabrück 31.07.2008 - 9 T 521/08]f; LG Mönchengladbach, AGS 2003, 76; LG Münster JurBüro 1990, 333; LG Tübingen, RPfl 1986, 239; LG Kleve, JurBüro 1986, 1384; LG Stuttgart, JurBüro 1986, 1519; LG Berlin, JurBüro 1985, 1667; LG Bonn AnwBl 1985, 109; LG Wuppertal, JurBüro 1985, 1426; LG Dortmund RPfl 1984, 478; LG Dortmund, AnwBl. 1985, 334; Hansens, JurBüro 1987, 23 ff; Greißinger, AnwBl.1996, 606ff; ders. NJW 1985, 1671, 1676; Mümmler, Anm. zu LG Münster JurBüro 1983, 1894, ebenda; ders. JurBüro 1984, 1125 ff;… Mayer in: Gerold/Schmidt, Nr. 2500-2508 VV, Rdnr.14; Herget, Anm. zu Köln, MDR 1985, 944, dort S. 945; a.A. Hohnheiser-Mack/Most, Anmerkungen zu LG Stuttgart, JurBüro 1986, 1519, dort 1520 ff; LG Köln, JurBüro 1985, 1423) hat der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle im Verfahren über die Festsetzung von Vergütung bei Gewährung von Beratungshilfe grundsätzlich nicht zu prüfen, wie viele Angelegenheiten im Sinne des § 15 RVG vorliegen.Rn. 10 Eine Bindungswirkung der Erteilung des Berechtigungsscheins für das nachfolgende Vergütungsfestsetzungsverfahren (zur Selbständigkeit beider Verfahren vergl. LG Dortmund RPfl 1984, 478; LG Dortmund AnwBL.1985, 334; Hansens, JurBüro 1987, 23 ff) wird im Gesetz allerdings nicht ausdrücklich angeordnet (LG Dortmund RPfl 1984, 478; LG Kleve, JurBüro 1986, 1384; LG Wuppertal, JurBüro 1985, 1426; LG Dortmund, AnwBl. 1985, 334; Herget, Anm zu LG Köln MDR 1985, 944, dort Seite 945 f).
Weiterhin ist es richtig, dass der in § 2 BerHG verwendete Begriff der "Angelegenheit" keine gebührenrechtliche Bedeutung hat (so LG Kleve, JurBüro 1986, 1384; LG Münster JurBüro 1990, 333; Hansens, Die Vergütung des RA für Beratungshilfe in Ehesachen, JurBüro 1987, 23 ff; Mümmler, Anmerkungen zu LG Münster JurBüro 1983, S.1894, ebenda; Herget, Anm. zu LG Köln MDR 1985, 944, dort Seite 945 f).
Zudem bestehe für eine "systemwidrige Vorverlagerung" der gebührenrechtlichen Fragen in das Verfahren auf Erteilung des Berechtigungsscheins keine Notwendigkeit (LG Berlin, JurBüro 1985, 1667; LG Bonn, AnwBl 1985, 109;… Mayer in: Gerold/Schmidt, 2500-2508 VV, Rdnr.14; Herget, Anm zu LG Köln MDR 1985, 944, dort Seite 945 f; LG Münster JurBüro 1990, 333;; Hansens, JurBüro 1987, 23 ff; Greissinger NJW 1985, 1671, 1676).
Hieraus folgt aber nur, dass in der Erteilung eines einzigen Berechtigungsscheins nicht zugleich die negative Entscheidung dahin liegt, dass Gebühren nur für eine Angelegenheit abgerechnet werden können (so allerdings LG Berlin JurBüro 1985, 1667, differenzierend danach, ob vor oder nach der Beratung durch den RA Beratungshilfe beantragt wird; Herget Anm. zu LG Köln MDR 1985, 944; Hansens JurBüro 1987, 23 ff).
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