§ 2

(1) Die Beratungshilfe besteht in Beratung und, soweit erforderlich, in Vertretung. Eine Vertretung ist erforderlich, wenn der Rechtsuchende nach der Beratung angesichts des Umfangs, der Schwierigkeit oder der Bedeutung der Rechtsangelegenheit für ihn seine Rechte nicht selbst wahrnehmen kann.

(2) Beratungshilfe nach diesem Gesetz wird in allen rechtlichen Angelegenheiten gewährt. In Angelegenheiten des Strafrechts und des Ordnungswidrigkeitenrechts wird nur Beratung gewährt.

(3) Beratungshilfe nach diesem Gesetz wird nicht gewährt in Angelegenheiten, in denen das Recht anderer Staaten anzuwenden ist, sofern der Sachverhalt keine Beziehung zum Inland aufweist.

Änderungsübersicht
InkrafttretenÄnderungsgesetzAusfertigungFundstelle
01.01.2014
Änderung
Vorherige Fassung und Synopse über buzer.de (öffnet in neuem Tab)
Änderung
Gesetz zur Änderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts31.08.2013BGBl. I S. 3533
23.09.1994Gesetz zur Änderung des Beratungshilfegesetzes und anderer Gesetze14.09.1994BGBl. I S. 2323

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Rechtsprechung zu § 2 BerHG

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Bekanntmachungen im Bundesgesetzblatt mit Bezug auf § 2 BerHG

06.11.2008Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 2 Abs. 2 des Beratungshilfegesetzes)BGBl. I S. 2180
13.02.1993Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Beratungshilfegesetzes)BGBl. I S. 303

Querverweise

Auf § 2 BerHG verweisen folgende Vorschriften:

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