Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss (OWi) 290/86 - 144/86 II |
Volltextveröffentlichungen (2)
Kurzfassungen/Presse
- nrw.de (Leitsatz)
Verfahrensgang
- OLG Düsseldorf, 30.06.1986 - 2 Ss OWi 290/86
- OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss (OWi) 290/86 - 144/86 II
Papierfundstellen
- NJW-RR 1986, 1453
- MDR 1987, 519
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BGH, 28.10.1953 - II ZR 149/52
Anforderungen an die Entscheidung über eine Stufenklage
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Diese Auffassung entsprach den allgemeinen, zu dem Recht auf Auskunft entwickelten Grundsätzen des Bundesgerichtshofes (vgl. etwa BGHZ 10, 385, 387); durch § 1605 BGB ist insoweit nur der bereits vorher bestehende Rechtszustand gesetzlich ausgeformt worden. - BGH, 08.01.1965 - 2 StR 49/64
Blankettgesetze - Blankettausfüllende Normen - Gesetz
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Für die Beurteilung kommt es auf den gesamten sachlich-rechtlichen Rechtszustand an (BGH NStZ 1983, 80), so daß auch die Änderung einer blankettausfüllenden Norm zu berücksichtigen ist (BGHSt 20, 177 = NJW 1965, 981). - BGH, 22.09.1982 - IVb ZR 304/81
Maßgebliches Recht für den nachehelichen Unterhaltsanspruch bei Übersiedlung …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Zu der geschichtlichen Entwicklung und zu der Reichweite dieser Bestimmung hat der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 22. September 1982 (BGHZ 85, 16 ff = EzFamR EGBGB Art. 17 Nr. 2 = BGHF 3, 456) Stellung bezogen.
- BGH, 01.03.1960 - 5 StR 22/60
Versuchte Verbrechensanstiftung - Strafbarkeit der Beihilfe - Mittelbare …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Welches Gesetz das mildeste ist, entscheidet sich nicht nach der abstrakten Bußgeldandrohung, sondern danach, welche Regelung für den Einzelfall nach seinen besonderen Umständen die mildere Beurteilung zuläßt (BGHSt 14, 156 = NJW 1960, 1163; 20, 121, 124 = NJW 1965, 451; BGH NStZ 1983, ). - BGH, 14.10.1982 - 3 StR 363/82
Berücksichtigung der Gesamtheit der alten und neuen gesetzlichen Regelung zur …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Für die Beurteilung kommt es auf den gesamten sachlich-rechtlichen Rechtszustand an (BGH NStZ 1983, 80), so daß auch die Änderung einer blankettausfüllenden Norm zu berücksichtigen ist (BGHSt 20, 177 = NJW 1965, 981). - BGH, 01.12.1964 - 3 StR 37/64
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Welches Gesetz das mildeste ist, entscheidet sich nicht nach der abstrakten Bußgeldandrohung, sondern danach, welche Regelung für den Einzelfall nach seinen besonderen Umständen die mildere Beurteilung zuläßt (BGHSt 14, 156 = NJW 1960, 1163; 20, 121, 124 = NJW 1965, 451; BGH NStZ 1983, ).
- AG Ludwigslust, 19.05.2010 - 5 F 24/09
Unterhaltsrecht: Rechtsmissbräuchlichkeit eines Auskunftsverlangens wegen zuvor …
Angesichts dessen, dass die Auskunftspflicht auf dem Grundsatz von Treu und Glauben beruht, verbietet sich die Inanspruchnahme des Unterhaltsschuldners auf Auskunftserteilung allein dann, wenn unabhängig von dessen Einkommen und Vermögensverhältnissen ein Unterhaltsanspruch nicht in Betracht kommt (vgl. zum Ganzen OLG Düsseldorf NJW-RR 1986, 1453 m. w. N.).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 30.06.1986 - 2 Ss (OWi) 290/86 - 5144/86 II |
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
ArbFördG § 144 Abs. 3, § 230 Abs. 1 Nr. 5
Verfahrensgang
- OLG Düsseldorf, 30.06.1986 - 2 Ss (OWi) 290/86 - 5144/86 II
- OLG Düsseldorf, 30.07.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Papierfundstellen
- MDR 1987, 519
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- OLG Schleswig, 10.02.1987 - 1 Ss OWi 29/87
Auskunftsanspruch der Arbeitsverwaltung
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.06.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Im Ergebnis ebenso OLG Bremen (Beschluß Ä Ss (Z) 103/84 - v. 3.12.1985, in FamRZ 1986 Heft 9 S. 931 = NStZ 1986 Heft 5 S. 227) und Schl.- Holst.OLG (Beschluß - 1 Ss OWi 29/87 Ä v. 10.2.87, in NStZ 1987 Heft 6 S. 284 = SchlHA 1987 Heft 9 S.140). - OLG Bremen, 03.12.1985 - Ss (Z) 103/84
Auszug aus OLG Düsseldorf, 30.06.1986 - 2 Ss OWi 290/86
Im Ergebnis ebenso OLG Bremen (Beschluß Ä Ss (Z) 103/84 - v. 3.12.1985, in FamRZ 1986 Heft 9 S. 931 = NStZ 1986 Heft 5 S. 227) und Schl.- Holst.OLG (Beschluß - 1 Ss OWi 29/87 Ä v. 10.2.87, in NStZ 1987 Heft 6 S. 284 = SchlHA 1987 Heft 9 S.140).
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 21.08.1986 - 1 VAs 68/86 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1987, 519
- NStZ 1987, 183
Wird zitiert von ... (7)
- OLG Brandenburg, 30.01.2015 - 11 VA 8/14
Hinterlegung: Rechtsweg bei einem Anspruch auf Herausgabe eines hinterlegten …
Sofern - wie hier - kein anderer Aspekt einen Feststellungsantrag zu begründen vermag, stellt es einen nicht gerechtfertigten Umweg dar, ein weiteres Gericht zur Klärung einer rechtlichen Vorfrage im Hinblick auf einen vor einem anderen Gericht zu führenden etwaigen Amtshaftungsprozess zu befassen (vergl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. August 1986, Az. 1 VAs 68/86; OLG Dresden, Beschluss vom 11. Oktober 2001, Az. 6 VA 0005/01, 6 VA 5/01; KG Berlin, Beschluss vom 08. Mai 1990, Az. 1 VA 7/89, sämtlichst zitiert nach Juris). - OLG Dresden, 11.10.2001 - 6 VA 5/01
Rechtsschutzbedürfnis für Feststellung der Rechtswidrigkeit eines erledigten …
Auch unter Berücksichtigung, dass Entscheidungen im Verfahren nach §§ 23 ff. EGGVG in einem sich anschließenden Amtshaftungsprozess Bindungswirkung entfalten (BGH, Urteil vom 17.03.1994, Az.: III ZR 15/93, NJW 1994, 1950, 1951;… Kissel, GVG, 3. Aufl., § 28 EGGVG, Rdn. 19;… MünchKommZPO-Wolf, 3. Aufl., § 28 EGGVG, Rdn. 9), begründet die Absicht des Antragstellers, im Wege der Amtshaftungsklage Schadensersatzansprüche durchsetzen zu wollen, kein Feststellungsinteresse, wenn - wie im vorliegenden Fall - sich bereits vor Stellung des Antrages auf gerichtliche Entscheidung die Maßnahme erledigt hat (OLG Frankfurt, Beschluss vom 24.08.1965, Az.: 3 VAs 67/64, NJW 1965, 2315; KG, NJW-RR 1991, 1085, 1086; KG, Beschluss vom 06.03.1997, Az.: 4 VAs 9/97, NStZ 1997, 563; OLG Hamm, Beschluss vom 21.08.1986, Az.: VAs 68/86, NStZ 1987, 183, 184;… Kissel, a. a. O.;… MünchKommZPO-Wolf, a. a. O.; Schäfer in: FS Meyer, S. 123;… a. A. wohl Bülow/Mecke/Schmidt, § 18, Rdn. 1).Denn unter diesen Umständen wäre es ein nicht gerechtfertigter Umweg, ein weiteres Gericht allein zur Klärung der Vorfrage der Rechtswidrigkeit der erledigten Maßnahme im Hinblick auf einen vor einem anderen Gericht zu führenden Amtshaftungsprozess anzurufen (KG, NJW-RR 1991, 1085, 1086; OLG Hamm, NStZ 1987, 183, 184).
- KG, 06.03.1997 - 4 VAs 9/97 Die ganz herrschende Meinung hat ein Feststellungsinteresse lediglich unter dem Gesichtspunkt der Amtshaftungsklage im Bereich der Anfechtung von Justizverwaltungsmaßnahmen jedenfalls dann verneint, wenn sich die angefochtene Maßnahme bereits vor der Stellung des Antrags nach §§ 23 ff EGGVG erledigt hat (vgl. OLG Brandenburg in OLGSt § 23 EGGVG Nr. 20; OLG Hamm NStZ 1987, 183 ; OLG Nürnberg BayVBl. 1987, 411; OLG Karlsruhe NStZ 1986, 567 ; OLG Stuttgart NStZ 1986, 431 ; OLG Frankfurt NJW 1965, 2315;… Wolf in Münchener Kommentar, ZPO , Rdn. 9;… Gummer in Zöller, ZPO 20. Aufl., Rdn. 8;… Kissel, GVG 2. Aufl., Rdn. 18;… Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO 42. Aufl., Rdn. 6; jeweils zu § 28 EGGVG ;… Meyer in Festschrift für Schäfer zum 80. Geburtstag S. 123).
Denn unter diesen Umständen wäre es ein nicht gerechtfertigter Umweg, ein weiteres Gericht allein zur Klärung der Vorfrage der Rechtswidrigkeit der erledigten Maßnahme im Hinblick auf einen vor einem anderen Gericht zu führenden Amtshaftungsprozeß anzurufen; eine solche Rechtswegaufspaltung erscheint nicht zweckmäßig (vgl. KG NJW-RR 1991, 1085 (1086); OLG Hamm NStZ 1987, 183 (184)).
- OLG Karlsruhe, 16.06.2003 - 2 VAs 2/03
Anfechtung von Justizverwaltungsakten: Nachträgliches Feststellungsinteresse …
Zwar ist der Rechtsweg gem. § 23 EGGVG eröffnet, wenn ein Verurteilter die Rechtmäßigkeit eines Vollstreckungshaftbefehls in Frage stellt (…OLG Düsseldorf MDR 1989, S. 1016; OLG Hamm NStZ 1987, S. 183 f.). - StGH Hessen, 23.06.1999 - P.St. 1400
Rechtsweg; Rechtswegerschöpfung; Vorabentscheidung
Der Vollstreckungshaftbefehl wird mit der Überführung des Verurteilten gegenstandslos, bei Vorliegen eines berechtigten Interesses kann der Verurteilte jedoch die Feststellung der Rechtswidrigkeit dieser Maßnahme nach § 28 Abs. 1 Satz 4 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz - EGGVG - beantragen (vgl. OLG Hamm, NStZ 1982, 524; MDR 1987, 519). - KG, 16.12.1999 - 4 Ws 175/99 Es wäre ein nicht gerechtfertigter Umweg, ein weiteres Gericht allein zur Klärung der Vorfrage der Rechtswidrigkeit der erledigten Maßnahme im Hinblick auf einen vor einem anderen Gericht zu führenden Amtshaftungsprozeß anzurufen, so daß ein Feststellungsinteresse abzulehnen ist (vgl. Senat, Beschluß vom 6. März 1997 - 4 VAs 9/97 - KG NJW-RR 1991, 1085 (1086); OLG Hamm NStZ 1987, 183 f).
- OLG Hamm, 05.01.1999 - 4 Ws 719/98
Ablehnung der bedingten Entlassung, Aufhebung, besondere Umstände, persönlicher …
"Die Voraussetzung der hier alleine in Betracht kommenden Vorschrift des § 57 Abs. 2 Nr. 2 StGB - der Verurteilte ist nicht Erstverbüßer (vgl. Blatt 139 des Vollstreckungsheftes 54 VRs 1591/94; s.a. OLG in MDR 1987, 519 ff) liegen entgegen der Auffassung der Strafvollstreckungskammer nicht vor.
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