Rechtsprechung
| BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Akkreditivgeschäft - Zweitbegünstigter - Zahlungsanspruch - Gesetzliches Verbot - Straftatbestand
- riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Übertragung eines Akkreditivs: Einwendungen des Zweitbegünstigten aus dem Kausalgeschäft
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Rechtsfolgen der Übertragung eines Akkreditivs; Zulässigkeit von Einwendungen aus dem Verhältnis zum Erstbegünstigten; Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts wegen Verstoßes gegen ein strafbewehrtes Verbot
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 132, 313
- NJW 1996, 1812
- ZIP 1996, 913
- MDR 1996, 700
- WM 1996, 995
- BB 1996, 1186
- BB 1996, 606
- DB 1996, 2537
Wird zitiert von ... (29) Zitiert selbst (12)
- BGH, 10.07.1991 - VIII ZR 296/90
Wirksamkeit der Abtretung einer ärztlichen Honorarforderung an eine …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
In Ausnahmefällen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzesübertretung ergeben, falls der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgeschäftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden darf (BGHZ 89, 369, 373 m.w.Nachw.; 115, 123, 125). - BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83
Nichtigkeit eines Werkvertrages bei Verstoß des Unternehmers gegen das Gesetz zur …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
In Ausnahmefällen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzesübertretung ergeben, falls der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgeschäftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden darf (BGHZ 89, 369, 373 m.w.Nachw.; 115, 123, 125). - BGH, 28.10.1993 - IX ZR 141/93
Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft auf erstes …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Rechtliche oder tatsächliche Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht von selbst ergibt, sind in einem eventuellen Rückforderungsprozeß zwischen Akkreditivauftraggeber und -begünstigten nach Bezahlung des Akkreditivs zu klären (vgl. BGHZ 90, 287, 294 und 94, 167, 170 für Bankgarantien; BGH, Urteile vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 141/93, WM 1994, 106, 107 und vom 14. Dezember 1995 - IX ZR 57/95, WM 1996, 193, 195 für Bürgschaften auf erstes Anfordern).
- BGH, 12.03.1984 - II ZR 198/82
Einwand des Rechtsmißbrauchs bei Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft auf erstes …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Rechtliche oder tatsächliche Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht von selbst ergibt, sind in einem eventuellen Rückforderungsprozeß zwischen Akkreditivauftraggeber und -begünstigten nach Bezahlung des Akkreditivs zu klären (vgl. BGHZ 90, 287, 294 und 94, 167, 170 für Bankgarantien; BGH, Urteile vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 141/93, WM 1994, 106, 107 und vom 14. Dezember 1995 - IX ZR 57/95, WM 1996, 193, 195 für Bürgschaften auf erstes Anfordern). - BGH, 14.12.1995 - IX ZR 57/95
Rechte des Bürgen gegenüber der Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft auf erstes …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Rechtliche oder tatsächliche Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht von selbst ergibt, sind in einem eventuellen Rückforderungsprozeß zwischen Akkreditivauftraggeber und -begünstigten nach Bezahlung des Akkreditivs zu klären (vgl. BGHZ 90, 287, 294 und 94, 167, 170 für Bankgarantien; BGH, Urteile vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 141/93, WM 1994, 106, 107 und vom 14. Dezember 1995 - IX ZR 57/95, WM 1996, 193, 195 für Bürgschaften auf erstes Anfordern). - BGH, 26.09.1989 - XI ZR 159/88
Formularmäßige Freizeichnung der Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei der …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Dies folgt aus § 784 Abs. 1 Halbsatz 2 BGB sowie aus der Rechtsnatur des Akkreditivs und seiner Übertragung als abstraktes Schuldversprechen (BGHZ 60, 262, 264; 108, 348, 350; Senatsurteil vom 26. April 1994 - XI ZR 114/93, WM 1994, 1063, 1064). - BGH, 26.04.1994 - XI ZR 114/93
Auslegung eines Standby Letter of Credit
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Dies folgt aus § 784 Abs. 1 Halbsatz 2 BGB sowie aus der Rechtsnatur des Akkreditivs und seiner Übertragung als abstraktes Schuldversprechen (BGHZ 60, 262, 264; 108, 348, 350; Senatsurteil vom 26. April 1994 - XI ZR 114/93, WM 1994, 1063, 1064). - BGH, 22.04.1985 - II ZR 180/84
Aufrechnung mit eigenen Forderungen der Garantiebank gegen eine Zahlungsgarantie …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Rechtliche oder tatsächliche Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht von selbst ergibt, sind in einem eventuellen Rückforderungsprozeß zwischen Akkreditivauftraggeber und -begünstigten nach Bezahlung des Akkreditivs zu klären (vgl. BGHZ 90, 287, 294 und 94, 167, 170 für Bankgarantien; BGH, Urteile vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 141/93, WM 1994, 106, 107 und vom 14. Dezember 1995 - IX ZR 57/95, WM 1996, 193, 195 für Bürgschaften auf erstes Anfordern). - BGH, 27.06.1988 - II ZR 283/87
Verweigerung der Zahlung aus dem Akkreditiv durch die Akkreditivbank
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Der Einwand unzulässiger Rechtsausübung greift deshalb nur durch, wenn der Begünstigte aus dem Akkreditiv vorgeht, obwohl für jedermann klar ersichtlich oder aber zumindest liquide beweisbar ist, daß ihm ein Zahlungsanspruch aus dem Kausalgeschäft nicht zusteht (BGHZ 101, 84, 91; BGH, Urteil vom 27. Juni 1988 - II ZR 283/87, WM 1988, 1298, 1300). - BGH, 16.03.1987 - II ZR 127/86
Bezahlungeines Akkreditivs durch Gewährung eines Zwischenkredits; Vorbehaltlose …
Auszug aus BGH, 16.04.1996 - XI ZR 138/95
Der Einwand unzulässiger Rechtsausübung greift deshalb nur durch, wenn der Begünstigte aus dem Akkreditiv vorgeht, obwohl für jedermann klar ersichtlich oder aber zumindest liquide beweisbar ist, daß ihm ein Zahlungsanspruch aus dem Kausalgeschäft nicht zusteht (BGHZ 101, 84, 91; BGH, Urteil vom 27. Juni 1988 - II ZR 283/87, WM 1988, 1298, 1300). - BGH, 21.03.1973 - VIII ZR 228/71
Aufrechnungsausschluß bei Akkreditiv
- KG, 01.12.1982 - Ss 169/82
Videoraubkassetten
- BGH, 27.02.2007 - XI ZR 195/05
Bankgeheimnis und Bundesdatenschutzgesetz hindern nicht die wirksame Abtretung …
Vielmehr muss jeweils geprüft werden, ob der Zweck des übertretenen Gesetzes dieses als Verbotsgesetz erscheinen lässt (vgl. BGHZ 132, 313, 318;… MünchKommBGB/Armbrüster, 5. Aufl. § 134 Rdn. 60 m.w.Nachw.). - OLG Hamm, 01.12.2016 - 5 U 25/16
Voraussetzungen des gutgläubigen Erwerbs des Eigentums an einem Pkw bei …
Rn. 70 Grundsätzlich erfordert die Nichtigkeit gem. § 134 BGB, dass der Straftatbestand von allen Beteiligten objektiv und subjektiv erfüllt wird (BGH MDR 1996, 700 -Rn. 15 - zitiert nach juris;… s.a. BGH NJW-RR 2004, 1545 - Rn. 31 ff. zitiert nach juris). - BGH, 18.03.2003 - VI ZR 152/02
Zum Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz bei der Regulierung von Unfallschäden …
Dies folgt unabhängig davon, unter welchen Voraussetzungen Verbotsverstöße ansonsten nach § 134 BGB zur Nichtigkeit von Rechtsgeschäften führen (vgl. dazu BGHZ 115, 123, 125 ff.; 132, 313, 318), daraus, daß es mit dem Zweck des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG unvereinbar wäre, durch Rechtsgeschäft getroffene Regelungen hinzunehmen und bestehen zu lassen, die die Ausübung der verbotenen Rechtsberatung erst ermöglichen sollen oder deren Zweck geradezu auf eine Umgehung des Rechtsberatungsgesetzes gerichtet ist (vgl. auch BGH, Urteil vom 11. Oktober 2001 - III ZR 182/00 - NJW 2002, 66, 67).
- LAG Hamm, 28.01.2025 - 17 SLa 369/24 Rn. 115 aa) Ein strafbewehrtes Verbot iSd. § 134 BGB erstreckt sich auf ein Rechtsgeschäft als Ganzes grundsätzlich nur dann, wenn der Straftatbestand von beiden Vertragsparteien objektiv und subjektiv verwirklicht wird (BGH 16. April 1996 - XI ZR 138/95 - zu II 3 b aa der Gründe;… 10. Juni 2020 - 5 StR 435/19 - Rn. 26;… Staudinger/Fischinger/Hengstberger (2021) BGB § 134 Rn. 453).
Verstößt hingegen nur eine der Vertragsparteien gegen ein gesetzliches Verbot, so ist der Vertrag in der Regel gültig (BGH 16. April 1996 - XI ZR 138/95 - zu II 3 b bb der Gründe;… Staudinger/Fischinger/Hengstberger (2021) BGB § 134 Rn. 453).
- OLG Köln, 20.06.2018 - 13 U 291/15
Zulässigkeit von Einwendungen gegen die Inanspruchnahme aus Akkreditivs
Rechtliche oder tatsächliche Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht von selbst ergeben, sind in einem eventuellen Rückforderungsprozess zwischen Akkreditivauftraggeber und -begünstigtem nach Bezahlung des Akkreditivs zu klären (BGH, Urteil vom 16.4.1996, XI ZR 138/95;… Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechtshandbuch, 5. Auflage 2017, § 120 Rdn. 452). - OLG Düsseldorf, 01.08.2013 - 16 U 183/12
Zulässigkeit der Rückforderung von Provisionsvorschüssen nach Ende eines …
Etwas anderes gilt nur dann, wenn - was hier nicht vorliegt - die Verbotsnorm ein Strafgesetz ist (BGH Urt. v. 16.4.1996, XI ZR 138/95, BGHZ 132, 312, 318;… Palandt/Ellenberger, BGB 72. Auflage 2013, § 134 Rn. 12a), Es kommt daher in diesem Zusammenhang entgegen den Ausführungen des Landgerichts nicht darauf an, ob die Klägerin den Beklagten in eine Abhängigkeit drängen wollte, ob es für sie erkennbar war und sie erkannt hat, dass der Beklagte keine Provisionen in Höhe der ausgezahlten Vorschüsse verdienen werde und/oder es der Klägerin darauf ankam, das Kündigungsrecht zu erschweren. - LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 293/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
In Ausnahmefällen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzesübertretung ergeben, falls der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgeschäftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden darf (BGH, Urteil vom 16. April 1996 - XI ZR 138/95 - NJW 1996, 1812 m. w. N.). - LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 312/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
In Ausnahmefällen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzesübertretung ergeben, falls der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgeschäftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden darf (BGH, Urteil vom 16. April 1996 - XI ZR 138/95 - NJW 1996, 1812 m. w. N.). - LG Köln, 26.11.2015 - 30 O 298/14
Berichtigung des Tenors des Urteils wegen offenbarer Unrichtigkeit
Rechtsschutz gegen das Zahlungsverlangen, kann die Beklagte in diesem Zusammenhang nur erlangen, wenn sich die Inanspruchnahme des Akkreditivs offensichtlich als unzulässige Rechtsausübung darstellen würde, wenn die Klägerin also aus dem Akkreditiv vorgeht, obwohl für jedermann klar ersichtlich oder zumindest liquide beweisbar ist, dass der Klägerin ein Zahlungsanspruch aus dem Valutaverhältnis nicht zusteht (BGH, WM 1996, 995, 996). - LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 321/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
In Ausnahmefällen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzesübertretung ergeben, falls der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgeschäftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden darf (BGH, Urteil vom 16. April 1996 - XI ZR 138/95 - NJW 1996, 1812 m. w. N.). - LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 316/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- OLG München, 15.11.2000 - 7 U 3916/00
Aktiengesellschaft; Aktionärsversammlung; Hauptversammlungsbeschluss; …
- LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 315/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 322/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 313/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 319/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- OLG Naumburg, 14.05.2002 - 9 U 231/01
Geltendmachung von Mietzinsforderungen im Urkundenprozess; Beweis der Wirksamkeit …
- VG Aachen, 18.10.2022 - 6 K 2597/21
- LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 317/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2014 - 7 Sa 320/14
Insolvenzanfechtung - Darlegungs- und Beweislast des anfechtenden …
- OLG Dresden, 16.06.2010 - 13 U 1912/09
Insolvenzverwalter der BfI wehrt Millionenforderung ab
- OLG Karlsruhe, 19.12.2002 - 12 U 164/02
Hinweispflicht des Gerichts im Zivilprozess: Erbitten von Hinweisen auf …
- OLG Hamm, 09.01.1998 - 29 U 90/97
- OLG Naumburg, 30.11.1998 - 11 U 193/98
Aktivlegitimation eines Miterben bei Erbengemeinschaft; Bewilligung der Löschung …
- LG Bonn, 21.05.2025 - 1 O 184/21
- OLG Frankfurt, 02.05.2024 - 26 W 18/24
Durchbrechung der Abstraktheit der Akkreditivverpflichtung
- LG Köln, 18.02.2011 - 91 O 8/11
Verhinderung der Unterlassung der Auszahlung eines Akkreditivs wegen …
- OLG Karlsruhe, 11.04.1997 - 15 U 109/96
Wirksame Erledigung eines Akkreditivauftrags gegen ein gerichtliches …
- OLG Frankfurt, 12.04.2024 - 1 W 5/24
Einstweilige Verfügung des Akkreditiv-Auftraggebers gegen Akkreditiv-Bank
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