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Weitere Entscheidung unten: LAG Hessen, 28.10.1999

Rechtsprechung
   BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99   

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https://dejure.org/2000,30
BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99 (https://dejure.org/2000,30)
BGH, Entscheidung vom 18.04.2000 - XI ZR 193/99 (https://dejure.org/2000,30)
BGH, Entscheidung vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99 (https://dejure.org/2000,30)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

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  • lexetius.com

    VerbrKrG § 3 Abs. 2 Nr. 2

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    VerbrKrG § 3 Abs. 2 Nr. 2
    Kein Einwendungsdurchgriff nach Verbraucherkreditgesetz bei von Grundpfandrecht abhängigem Kredit auch bei Untersicherung

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 45 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 3 Abs. 2 Nr. 2, 9 Abs. 3 VerbrKrG
    Grundschuldgesicherter Kredit/Aufklärungspflicht der Bank/Zwangsvollstreckung in Anlageobjekt/Verbraucherschutz

  • bankrecht.org PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Subprime Judikatur - Die Bewältigung der Finanzkrise und die Anforderungen an eine risikoadäquate Zivilrechtsprechung (Prof. Dr. Peter Derleder; Kritische Justiz (KJ) 2009, 3-24)

Papierfundstellen

  • NJW 2000, 2352
  • ZIP 1999, 1554
  • ZIP 2000, 1051
  • MDR 2000, 893
  • DNotZ 2000, 693
  • NZM 2000, 777
  • NJ 2000, 600
  • WM 2000, 1245
  • BB 2000, 2224
  • DB 2000, 1399
 
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Wird zitiert von ... (144)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 11.02.1999 - IX ZR 352/97

    Haftung eines Kreditinstituts für das Verschweigen von wesentlichen Eigenschaften …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Das kann - wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt - etwa dann der Fall sein, wenn sie in bezug auf die speziellen Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. Senatsurteile vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 300/90, WM 1992, 133 (insoweit in BGHZ 116, 209 nicht abgedruckt) und vom 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 902 m.w.Nachw.; BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).

    b) Nicht ausreichend zur Begründung einer Aufklärungspflicht ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich auch ein Wissensvorsprung der Bank darüber, daß der vom Erwerber zu zahlende Kaufpreis in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert des zu erwerbenden Objekts steht (vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 1987 - III ZR 235/86, WM 1987, 1426, 1428, 21. Januar 1988 - III ZR 179/86, WM 1988, 561, 563, 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 903 und vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).

  • BGH, 03.12.1991 - XI ZR 300/90

    Begrenzung des Haftungsumfangs durch den Schutzzweck der Norm

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Das kann - wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt - etwa dann der Fall sein, wenn sie in bezug auf die speziellen Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. Senatsurteile vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 300/90, WM 1992, 133 (insoweit in BGHZ 116, 209 nicht abgedruckt) und vom 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 902 m.w.Nachw.; BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).

    Die Bank darf davon ausgehen, daß der Kunde sich über den Zustand der Immobilie selbst ins Bild gesetzt hat (Senatsurteil vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 300/90, WM 1992, 133, 134 m.w.Nachw.).

  • BGH, 31.03.1992 - XI ZR 70/91

    Aufklärungspflichten einer Bank bei Kreditvergabe zur Verwendung im Rahmen …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Das kann - wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt - etwa dann der Fall sein, wenn sie in bezug auf die speziellen Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. Senatsurteile vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 300/90, WM 1992, 133 (insoweit in BGHZ 116, 209 nicht abgedruckt) und vom 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 902 m.w.Nachw.; BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).

    b) Nicht ausreichend zur Begründung einer Aufklärungspflicht ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich auch ein Wissensvorsprung der Bank darüber, daß der vom Erwerber zu zahlende Kaufpreis in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert des zu erwerbenden Objekts steht (vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 1987 - III ZR 235/86, WM 1987, 1426, 1428, 21. Januar 1988 - III ZR 179/86, WM 1988, 561, 563, 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 903 und vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).

  • OLG Braunschweig, 13.02.1997 - 2 U 117/96

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Unzulässigkeit von …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Überdies ist es ein Gebot der Rechtssicherheit, die Anwendung des § 3 Abs. 2 Nr. 2 nicht von der Bewertung des jeweiligen Grundpfandobjekts abhängig zu machen, über die häufig erhebliche Meinungsverschiedenheiten bestehen können (vgl. OLG Braunschweig WM 1998, 1223, 1226; OLG Hamm WM 1998, 1230, 1233;… Bülow, VerbrKrG 3. Aufl. § 3 Rdn. 91;… Bruchner in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch § 81 Rdn. 57;… Gößmann BuB Rdn. 3/645; a.A. Pfeiffer ZBB 1996, 304, 308 f.).
  • BGH, 25.02.1994 - V ZR 63/93

    Genehmigung eines durch einen vollmachtlosen Vertreter abgeschlossenen …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann von einem besonders groben Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das eine Vermutung für die subjektiven Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit begründet, dann ausgegangen werden, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. z.B. BGHZ 125, 218, 227; BGH, Urteile vom 9. Oktober 1996 - VIII ZR 233/95, WM 1997, 230, 232, vom 21. März 1997 - V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1156 und vom 26. November 1997 - VIII ZR 322/96, WM 1998, 932, 934 m.w.Nachw.).
  • BGH, 15.10.1987 - III ZR 235/86

    Vorlage der Vollmachtsurkunde in Urschrift; Rechtsscheinhaftung bei unwirksamer …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    b) Nicht ausreichend zur Begründung einer Aufklärungspflicht ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich auch ein Wissensvorsprung der Bank darüber, daß der vom Erwerber zu zahlende Kaufpreis in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert des zu erwerbenden Objekts steht (vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 1987 - III ZR 235/86, WM 1987, 1426, 1428, 21. Januar 1988 - III ZR 179/86, WM 1988, 561, 563, 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 903 und vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).
  • BGH, 26.11.1997 - VIII ZR 322/96

    Wirksamkeit eines von einem nicht mitwirkenden Richter unterschriebenen Urteils; …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann von einem besonders groben Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das eine Vermutung für die subjektiven Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit begründet, dann ausgegangen werden, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. z.B. BGHZ 125, 218, 227; BGH, Urteile vom 9. Oktober 1996 - VIII ZR 233/95, WM 1997, 230, 232, vom 21. März 1997 - V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1156 und vom 26. November 1997 - VIII ZR 322/96, WM 1998, 932, 934 m.w.Nachw.).
  • BGH, 21.03.1997 - V ZR 355/95

    Sittenwidrigkeit der Veräußerung von Mietwohnungen wegen überhöhter Preise

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann von einem besonders groben Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das eine Vermutung für die subjektiven Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit begründet, dann ausgegangen werden, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. z.B. BGHZ 125, 218, 227; BGH, Urteile vom 9. Oktober 1996 - VIII ZR 233/95, WM 1997, 230, 232, vom 21. März 1997 - V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1156 und vom 26. November 1997 - VIII ZR 322/96, WM 1998, 932, 934 m.w.Nachw.).
  • BGH, 21.01.1988 - III ZR 179/86

    Aufklärungspflicht des finanzierenden Kreditinstituts im Rahmen eines …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    b) Nicht ausreichend zur Begründung einer Aufklärungspflicht ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich auch ein Wissensvorsprung der Bank darüber, daß der vom Erwerber zu zahlende Kaufpreis in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert des zu erwerbenden Objekts steht (vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 1987 - III ZR 235/86, WM 1987, 1426, 1428, 21. Januar 1988 - III ZR 179/86, WM 1988, 561, 563, 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 903 und vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679).
  • BGH, 09.10.1996 - VIII ZR 233/95

    Besetzung des Zivilsenats eines Oberlandesgerichts in den neuen Bundesländern; …

    Auszug aus BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann von einem besonders groben Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das eine Vermutung für die subjektiven Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit begründet, dann ausgegangen werden, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. z.B. BGHZ 125, 218, 227; BGH, Urteile vom 9. Oktober 1996 - VIII ZR 233/95, WM 1997, 230, 232, vom 21. März 1997 - V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1156 und vom 26. November 1997 - VIII ZR 322/96, WM 1998, 932, 934 m.w.Nachw.).
  • BGH, 07.11.2000 - XI ZR 27/00

    Nichtabnahmeentschädigung bei Annuitätendarlehen

    § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG stellt entscheidend auf die Zinshöhe und die sonstigen Kreditkonditionen ab (Senat, Urteil vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99, WM 2000, 1245, 1247).
  • BGH, 10.12.2013 - XI ZR 508/12

    Vollfinanzierter Wohnungskaufvertrag: Prozessführungsbefugnis für …

    Zum anderen hat das Berufungsgericht bei seinen Überlegungen, welche Werte zueinander ins Verhältnis zu setzen seien, nicht bedacht, dass, was ihm hätte Anlass geben müssen, einem entsprechenden Einwand der Beklagten nachzugehen, in den Kaufpreis eingerechnete Nebenkosten von der Leistung des Klägers abzuziehen gewesen wären (Senatsurteile vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99, WM 2000, 1245, 1247 …und vom 26. Februar 2008 - XI ZR 74/06, WM 2008, 683 Rn. 38).
  • BGH, 27.06.2008 - V ZR 83/07

    Erfüllung der Kaufpreisschuld des Käufers durch finanzierende Bank

    Ob der Vortrag der Beklagten dazu den strengen Anforderungen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs an die Darlegung eines solchen Aufklärungsfehlers (vgl. BGH, Urt. v. 18. April 2000, XI ZR 193/99, NJW 2000, 2352, 2353;… Urt. v. 12. November 2002, XI ZR 3/01, NJW 2003 424, 425;… Urt. v. 29. April 2008, XI ZR 221/07, zur Veröff. bestimmt) genügt, ist zweifelhaft.
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Rechtsprechung
   LAG Hessen, 28.10.1999 - 5 Sa 169/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,2238
LAG Hessen, 28.10.1999 - 5 Sa 169/99 (https://dejure.org/1999,2238)
LAG Hessen, Entscheidung vom 28.10.1999 - 5 Sa 169/99 (https://dejure.org/1999,2238)
LAG Hessen, Entscheidung vom 28. Oktober 1999 - 5 Sa 169/99 (https://dejure.org/1999,2238)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Sittenwidriger Arbeitsvertrag; Wucherähnliche Vergütungsvereinbarung zwischen Rechtsanwälten

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Arbeitsrecht; sittenwidrige Vergütung eines angestellten Rechtsanwalts

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2000, 3372
  • MDR 2000, 893
  • NZA-RR 2000, 521
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (2)

  • ArbG Bad Hersfeld, 04.11.1998 - 2 Ca 255/98

    Rechtmäßigkeit einer Vergütungsvereinbarung; Verjährung bei sittenwidriger …

    Auszug aus LAG Hessen, 28.10.1999 - 5 Sa 169/99
    Mit am 04.11.1998 verkündetem Urteil hat das Arbeitsgericht Bad Hersfeld -- 2 Ca 255/98 -- dem Kläger DM 87.000,-- brutto nebst Zinsen jeweils seit Fälligkeit zugesprochen und die Klage im Übrigen abgewiesen.

    das Urteil des Arbeitsgerichts Bad Hersfeld vom 04.11.1998 -- 2 Ca 255/98 abzuändern und die Klage abzuweisen.

    unter Abänderung des Urteils des Arbeitsgerichts Bad Hersfeld vom 04.11.98 - 2 Ca 255/98 - den Beklagten zu verurteilen,.

  • BAG, 25.11.1993 - 2 AZR 517/93

    Betriebsleiter

    Auszug aus LAG Hessen, 28.10.1999 - 5 Sa 169/99
    Nach der zutreffenden Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 25.11.1993 -- 2 AZR 517/93 -- DB 1994, S. 1931 ff.), der die Kammer folgt, muss der Arbeitnehmer, der im Prozess von seinem Arbeitgeber die Bezahlung von Überstunden fordert, zumal zwischen der Geltendmachung und der behaupteten Leistung ein längerer Zeitraum liegt, beim Bestreiten der Überstunden im Einzelnen darlegen, an welchen Tagen und zu welchen Tageszeiten er über die übliche Arbeitszeit hinaus tätig geworden sein will.
  • BGH, 30.11.2009 - AnwZ (B) 11/08

    Zulässigkeit des Öffentlichen Anbietens von Beschäftigungsverhältnissen für …

    Die verkehrsübliche Vergütung gibt Aufschluss über den für die Beurteilung des (Miss-) Verhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung maßgeblichen objektiven Marktwert der Arbeitsleistung; sie bestimmt sich, wenn - wie hier - ein Tarifvertrag nicht existiert oder der vereinbarte Tariflohn nicht der verkehrsüblichen Vergütung entspricht, nach dem allgemeinen Lohnniveau in dem betreffenden Wirtschaftsgebiet (…BAG, Urt. v. 22. April 2009 - 5 AZR 436/08, DB 2009, 1599;… Urt. v. 24. März 2004 - 5 AZR 303/03, BAGE 110, 79, 83;… Urt. v. 21. Juni 2000 - 5 AZR 806/98, NJW 2000, 3589; speziell zur Rechtsanwaltsvergütung ArbG Bad Hersfeld, BRAK-Mitt. 2000, 147, bestätigt durch LAG Frankfurt am Main, BRAK-Mitt. 2000, 151 = NJW 2000, 3372).
  • OLG München, 17.08.2006 - 1 U 2960/05

    Anforderungen an einen Examenskorrektor - hier: 2. Juristische Staatsprüfung- …

    Die Gutachter haben es für erwägenswert angesehen, sich hinsichtlich der Verdienstmöglichkeiten des Klägers einer Berechnung des Arbeitsgerichts Bad Hersfeld in einem Urteil vom 4.11.1998 (2 Ca 255/98), bestätigt durch Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hessen vom 28.10.1999 (5 Sa 169/99), anzuschließen.
  • AGH Nordrhein-Westfalen, 02.11.2007 - 2 ZU 7/07

    Mindestlohn für Anwälte?

    Rn. 91 Das Arbeitsgericht Bad Hersfeld (BRAK-Mitt. 2000, 147, Urteil vom 04.11.1998) und hierzu bestätigend in zweiter Instanz das LAG Hessen mit Urteil vom 28.10.1999 (NJW 2000, 3372) habe für den Bezugszeitraum 1996 bis 1998 für das erste Berufsjahr ein monatliches Bruttoeinkommen von umgerechnet ca. 2.000,- EUR und für das zweite Berufsjahr ein solches von umgerechnet ca. 2.500,- EUR zugrunde gelegt, wobei auch hier die nähere Qualifikation des dortigen Klägers nicht bekannt ist.
  • ArbG Berlin, 10.08.2007 - 28 Ca 6934/07

    Sittenwidrigkeit der Vergütung - Praktikum - übliche Vergütung

    71) S. im gleichen Sinne Gerhard Reinecke (Fn. 64) S. 32.72) S. zur Verneinung von "Lohnwucher" diesseits eines Drittels beispielsweise ArbG Göttingen 8.12.1960 - Ca 528/60 - DB 1961, 882: ca. 20 v.H.; ArbG Hagen 24.6.1987 - 3 Ca 163/87 - NZA 1987, 610: 26 v.H.; BAG 22.3.1989 (Fn. 39): 26-30 v.H.; 23.5.2001 (Fn. 49): 30 v.H.; BAG 4, 2.1981 - 4 AZR 967/78 - BAGE 35, 43 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 45 (…"Juris" - Rn. 27); s. umgekehrt zur Bejahung des "Lohnwuchers" ab (und erst Recht oberhalb) der "Drittelgrenze" etwa BGH 22.4.1997 (Fn. 62): exakt 1/3; ArbG Bremen 30.8.2000 (Fn. 66) (2.2.1.): 40 v.H.; ArbG Herne 5.8.1998 (Fn. 61): über 40 v.H.; ArbG Reutlingen 16.1.1996 - 1 Ca 610/94 - AiB 1996, 499: 42 v.H.; Hessisches LAG 28.10.1999 - 5 Sa 169/99 - NJW 2000, 3372 = NZA-RR 2000, 521: über 50 v.H.; ebenso ArbG Wesel 3.5.1995 - 3 Ca 361/94 - ArbuR 1995, 475 = AiB 1996, 126; LAG Berlin 20.2.1998 (Fn. 61): über 58 v.H.; LAG Bremen 3.12.1992 - 3 Sa 304/90 - AiB 1993, 834: 66 u. 72 v.H.; BAG 4, 2.1981 - 5 AZR 1008/78 - n.v. ("Juris"): ca. 80 v.H. 73) S. zu ähnlichen Betrachtungen auch Thomas Lakies, NZA-RR 2002, 337, 340 (III.1.).
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