Rechtsprechung
   BGH, 02.02.1983 - IVa ZR 118/81   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Anlagevermittler - Sorgfaltspflicht - Verschulden

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 1730
  • ZIP 1983, 433
  • MDR 1983, 649
  • VersR 1983, 445
  • WM 1983, 263



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Wird zitiert von ... (35)  

  • BGH, 15.07.2014 - XI ZR 418/13

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichtverletzung bei

    Dies gilt auch in Bezug auf das von ihr genannte Urteil des IVa Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 2. Februar 1983 (IVa ZR 118/81, WM 1983, 263), in dem die mögliche Zahlung eines Agios bei der Vermittlung einer Kommanditbeteiligung lediglich bei der - vom IVa Zivilsenat verneinten - Frage erörtert worden ist, ob eine Entgeltvereinbarung notwendige Voraussetzung für das Zustandekommen eines Auskunftsvertrags ist; den Urteilsgründen lässt sich indes nicht entnehmen, ob es sich bei dem Agio überhaupt um eine Rückvergütung im Sinne der Senatsrechtsprechung gehandelt hat oder dieses sogar unmittelbar vom Kapitalanleger an den Vermittler als Provision gezahlt worden ist.
  • BGH, 04.03.1987 - IVa ZR 122/85

    Zustandekommen eines Auskunfts- oder Beratungsvertrages mit einem

    a) Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, unter welchen tatsächlichen Voraussetzungen im Rahmen der Anlagevermittlung davon auszugehen ist, zwischen dem Anlageinteressenten und dem Vermittler sei zumindest stillschweigend ein Vertrag abgeschlossen worden, der Auskunfts- oder sogar Beratungspflichten zur Folge hat (Urteile vom 2. Februar 1983 - IVa ZR 118/81 - LM Nr. 27 zu § 676 BGB = WM 1983, 263 = NJW 1983, 1730 unter II. 1.; vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 und 135/83 - LM Nr. 29 zu § 676 BGB = VersR 1984, 891 = WM 1984, 1075 = NJW 1984, 2524 unter I. 2. c) und WM 1984, 1216 unter 2. a)).
  • BGH, 21.10.1991 - II ZR 204/90

    § 264 a StGB als Schutzgesetz

    Der Anleger darf erwarten, daß er ein zutreffendes Bild über das Beteiligungsobjekt erhält, d.h:, daß der Prospekt ihn über alle Umstände, die für seine Entschließung von wesentlicher Bedeutung sind oder sein können, sachlich richtig und vollständig unterrichtet, insbesondere über die Tatsachen, die den Vertragszweck vereiteln können (vgl. BGHZ 79, 337, 344; BGH, Urteile vom 25. November 1981 - IVa ZR 286/80, WM 1982, 90, vom 2. Februar 1983 - IVa ZR 218/81, WM 1983, 263, 264).
  • BGH, 26.04.1991 - V ZR 165/89

    Haftung des Verkäufers für Pflichtverletzung des Verhandlungsgehilfen; Werbung

    Wer als Verkäufer für eine Immobilie wirbt und dabei Steuervorteile einer Anlage- oder Kaufentscheidung herausstellt oder in konkrete Finanzierungsvorschläge einbezieht, muß Voraussetzungen, Hinderungsgründe und Ausmaß der Steuervorteile richtig und so vollständig darstellen, daß bei dem Kunden oder Käufer über keinen für seine Entscheidung möglicherweise wesentlichen Umstand eine Fehlvorstellung erweckt wird (BGHZ 74, 103, 111 f; BGH, Urt. v. 25. November 1981, IVa ZR 286/80, NJW 1982, 1095 f; v. 2. Februar 1983, IVa ZR 118/81, NJW 1983, 1730; Senatsurt. v. 20. November 1987, V ZR 66/86, WM 1988, 95 f).
  • BGH, 27.06.1984 - IVa ZR 231/82

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen den Vermittler von Kapitalanlagen

    Für die Annahme, daß ein verbindlicher Auskunftsvertrag geschlossen wurde, ist eine Entgeltvereinbarung keine notwendige Voraussetzung (Senatsurteil vom 2.2.1983 - IVa ZR 118/81 - VersR 1983, 445, 446 = NJW 1983, 1730).

    Wenn nicht schon in dieser Bitte das Angebot des Klägers zum Abschluß eines Auskunftsvertrages zu sehen ist, dann jedenfalls in dem Erscheinen des für die Beklagte zu 1) handelnden früheren Beklagten zu 2) beim Kläger (vgl. Senatsurteil vom 2.2.1983 aaO).

  • OLG Saarbrücken, 30.10.2012 - 4 U 517/10

    Haftung des Anlageberaters/-vermittlers für unrichtige Angaben im Prospekt eines

    Der Berater oder Vermittler muss zunächst alle vom Kunden im Zusammenhang mit der Anlage gestellten oder sich aufdrängenden Fragen korrekt beantworten und etwaige Unrichtigkeiten des Anlageprospekts korrigieren (vgl. BGHZ 74, 103 (110 f); 139, 225 (232); BGH, NJW 1983, 1730 (1731); NJW 1998, 448; OLG Celle, VersR 2003, 61 (63); Schimansky/Bunte/Lwowski-Siol, aaO., § 45, Rdnr. 10 u. 14).
  • OLG Karlsruhe, 28.06.2006 - 7 U 225/05

    Schadenersatzklage nach Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds:

    Insbesondere dann, wenn kein Hinweis darauf erfolgt, dass die Einzelheiten der Anlage auch hinsichtlich ihrer Risiken im Prospekt nachzulesen seien, ersetzt bei stattgefundener mündlicher Anlageberatung der Prospekt nicht pflichtgemäßes persönliches Handeln des um Vertrauen werbenden Beraters (vgl. BGH NJW 1983, 1730, 1731; OLG Karlsruhe - 8. Zivilsenat - Urt. v. 14.06.2005, 8 U 136/04, Umdruck S. 18, von der Beklagten zu Unrecht für sich in Anspruch genommen).
  • OLG Karlsruhe, 02.08.2011 - 12 U 173/10

    Lebensversicherungsvertrag: Haftung des Versicherers bei fehlerhafter Beratung

    Den vorvertraglichen Aufklärungspflichten wird ferner nicht schon dadurch genügt, dass dem Anlageinteressenten schriftliche Unterlagen überlassen werden, aus denen der Kundige oder Nachdenkliche auch von sich aus inhaltsgleiche Folgerungen hätte ableiten können (vgl. BGH NJW 1983, 1730-1731 [juris Tz. 12] und Assmann/Schütze - v. Heymann/Edelmann , Handbuch des Kapitalanlagerechts, 3. Aufl. 2007, § 4 Rn. 25).
  • BGH, 31.05.1990 - VII ZR 341/88

    Haftung eines Anlagevermittlers - Bauherrenmodell - Verwendung von Prospekten

    Insbesondere muß er falsche Angaben des Prospekts ausdrücklich richtigstellen, wenn sie nicht offensichtlich unwesentlich für den Anlageentschluß sind (so auch BGH, 1983-02-02, IVa ZR 118/81, WM IV 1983, 264).

    Insbesondere muß er falsche Angaben des Prospekts ausdrücklich richtigstellen, wenn sie nicht offensichtlich unwesentlich für den Anlageentschluß sind (BGH Urteil vom 2. Februar 1983 - IVa ZR 118/81 = WM 1983, 263, 264).

  • OLG Frankfurt, 26.09.2001 - 7 U 3/01

    Maklervertrag: Erkundungs- und Nachprüfungspflicht des Maklers für Angaben im

    Da der Makler lediglich verpflichtet ist, ihm bekannte Umstände offen zu legen, eine Erkundigungs- und Nachprüfungspflicht für ihn nicht besteht, er vielmehr auf die Angaben des Verkäufers vertrauen durfte, kann schon deshalb ein Schadensersatzanspruch mit dieser Begründung nicht angenommen werden (vgl. BGH NJW 1983, 1730; BGH WM 1978, 1069; BGH DB 1956, 794).
  • OLG Hamm, 02.03.2006 - 18 U 127/05

    Keine generelle Überprüfungspflicht des Maklers zu Objektangaben des Verkäufers

  • BGH, 16.01.1986 - VII ZR 61/85

    Formularmäßige Vereinbarung einer Frist zur Geltendmachung von

  • OLG München, 19.05.2008 - 17 U 4828/07

    Haftung aus Kapitalanlagevermittlung: Haftung der mit dem Vertrieb eines

  • OLG Saarbrücken, 06.10.2016 - 4 U 116/15

    Aussetzung eines Rechtsstreits gem. § 8 Abs. 1 S. 1 KapMuG bei Verjährung der

  • OLG Düsseldorf, 30.03.2006 - 6 U 84/05

    Voraussetzungen für einen stillschweigend geschlossenen Anlageberatungsvertrag -

  • OLG Karlsruhe, 08.11.2006 - 7 U 247/05

    Kapitalanlageberatungsvertrag: Ausgleich von Mängeln des Anlagegesprächs durch

  • OLG Köln, 18.06.1999 - 3 U 106/98

    Pflichten des Anlagevermittlers

  • OLG Stuttgart, 29.10.2012 - 7 U 201/11

    Kapitalanlage: Aufklärungspflichtverletzung im Zusammenhang mit einem im Rahmen

  • OLG Stuttgart, 17.11.2011 - 7 U 100/11

    Kapitalanlage: Pflicht zur Aufklärung über Besonderheiten ausländischer

  • LG Hannover, 09.11.2001 - 13 O 3037/01
  • OLG Hamm, 06.07.1995 - 18 U 72/95

    Muß ein Makler Größen- und Altersangaben des Objekts prüfen?

  • LG Frankfurt/Main, 20.07.2012 - 25 O 294/11
  • BGH, 16.03.1983 - IVa ZR 216/81

    Wirksamkeit einer Anfechtung des Erbvertrages - Verletzung des

  • OLG Hamm, 14.02.2012 - 24 U 2/11

    Anforderungen an die anleger- und objektgerechte Anlageberatung

  • LG Köln, 19.05.2005 - 2 O 405/04

    Erfüllen der Aufklärungspflicht und Informationspflicht eines

  • OLG Düsseldorf, 06.09.1999 - 9 U 27/99

    Sittenwidrigkeit eines Vertrages im Bauherrenmodell; Haftung für

  • LG Frankfurt/Main, 06.10.1992 - 11 O 173/91
  • LG Hamburg, 16.09.2009 - 318 O 196/08

    Kapitalanlage: Haftung des Anlagevermittlers wegen Verletzung der

  • LG Bonn, 22.01.2008 - 3 O 261/07

    Anspruch auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung und Rückabwicklung im

  • OLG Schleswig, 05.11.2013 - 5 U 86/13

    Verharmlosung der Anlagerisiken durch Werberundschreiben oder selbsterstellte

  • LG Köln, 19.10.2006 - 15 O 637/05

    Zustandekommen eines Beratungs- oder Auskunftsvertrages im Rahmen der

  • LG Köln, 19.10.2006 - 15 O 645/05

    Zustandekommen eines Beratungs- oder Auskunftsvertrages im Rahmen einer

  • AG Waldkirch, 25.01.1996 - 1 C 371/95

    Vermietung einer Wohnung an eine Wohngemeinschaft; Anbringung von Plakaten mit

  • BGH, 27.06.1984 - IVa ZR 135/83
  • OLG Koblenz, 13.03.1989 - 13 UF 148/88

    BGB § 1581, § 1603 Abs. 2, § 1609

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