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Weitere Entscheidung unten: BGH, 30.11.1951

Rechtsprechung
   BGH, 20.11.1951 - IV ZB 74/51   

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https://dejure.org/1951,117
BGH, 20.11.1951 - IV ZB 74/51 (https://dejure.org/1951,117)
BGH, Entscheidung vom 20.11.1951 - IV ZB 74/51 (https://dejure.org/1951,117)
BGH, Entscheidung vom 20. November 1951 - IV ZB 74/51 (https://dejure.org/1951,117)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 4, 55
  • NJW 1952, 183
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 20.01.2009 - VIII ZA 21/08

    Fristen für die selbstfinanzierte Einlegung eines Rechtsmittels bzw. einen Antrag …

    Dann beginnt die zweiwöchige Frist des § 234 Abs. 1 ZPO für das Wiedereinsetzungsgesuch und die damit zu verbindende Einlegung des Rechtsmittels (ständige Rechtsprechung des BGH seit BGHZ 4, 55, 57 f. ; zuletzt etwa Beschluss vom 19. Juli 2007 - IX ZB 86/07, MDR 2008, 99; Beschluss vom 3. Juli 2008 - III ZA 8/08, [...], Tz. 14, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 07.06.2006 - VIII ZB 96/05

    Anforderungen an die Unterzeichnung bestimmender Schriftsätze im …

    Dies geschah rechtzeitig innerhalb der gesetzlichen Frist von zwei Wochen (§§ 234 Abs. 1 Satz 1, 236 Abs. 2 Satz 2 ZPO), zumal die Zweiwochenfrist hier erst nach einer Zeitspanne von etwa drei Werktagen für die Überlegung einsetzte, ob der Beklagte das Rechtsmittel trotz der ablehnenden Prozesskostenhilfeentscheidung auf eigene Kosten durchführen will (st. Rspr. des Bundesgerichtshofs, BGHZ 4, 55, 56 f.; BGHZ 26, 99, 100; BGH, Beschluss vom 28. November 1984 - IVb ZB 119/84, NJW 1986, 257 unter II; BGH, Beschluss vom 10. November 1998 - VI ZB 21/98, VersR 1999, 1123 unter II 1; BGH, Beschluss vom 26. April 2001 - IX ZB 25/01, NJW 2001, 2262 unter II 2; BGH, Beschluss vom 25. September 2001 - VI ZA 6/01, NJW-RR 2002, 204 unter 2 b).
  • BGH, 26.11.1957 - VIII ZB 14/57

    Wiedereinsetzung nach Armenrechtsverweigerung

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  • LAG Berlin-Brandenburg, 21.07.2020 - 8 Sa 331/20

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Es kann daher nicht festgestellt werden, dass der Kläger erst nach Ablauf einer anschließenden Überlegungsfrist von wenigen Tagen (3 - 4 Tage, so jedenfalls BGHZ 4, 55 57 vgl. Zöller-Greger ZPO, § 234 Rz 8 mwN juris) nach der Zurückweisung der PKH-Entscheidung vom 19.09.2018 durch das Landesarbeitsgericht rechtzeitig Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt hat.

    Dies ist der Zeitpunkt der Zustellung des zurückweisenden PKH-Beschlusses am 27.09.2018 und 3 - 4 Tage Überlegungsfrist, damit die mit der PKH rechnende Partei sich darüber schlüssig werden kann, ob sie das Rechtsmittel nun auf eigene Kosten durchführen will (BGHZ 4, 55, 57 f; BGH NJW-RR 90, 451; MDR 2008, 99; MDR 2009, 462; zu Recht kritisch: OLGR Bremen 2003, 237, denn ein vorsorgliches Einstellen auf diese Situation ist auch der PKH beantragenden Partei zumutbar).

  • BGH, 18.08.2009 - VIII ZR 153/09

    Zurückweisung eines Prozesskostenhilfegesuchs wegen Verfristung der einzulegenden …

    Dann beginnt die zweiwöchige Frist des § 234 Abs. 1 ZPO für das Wiedereinsetzungsgesuch und die damit zu verbindende Einlegung des Rechtsmittels (st. Rspr. des Bundesgerichtshofs seit BGHZ 4, 55, 57 f. ; zuletzt etwa Beschluss vom 19. Juli 2007 - IX ZB 86/07, MDR 2008, 99; Beschluss vom 3. Juli 2008 - III ZA 8/08, [...], Tz. 14; Senatsbeschluss vom 20. Januar 2009 - VIII ZA 21/08, WuM 2009, 186, Tz. 6).
  • BGH, 10.11.1998 - VI ZB 21/98

    Beginn der Wiedereinsetzungsfrist nach Ablehnung von Prozesskostenhilfe

    In einem solchen Fall steht dem Antragsteller vor Beginn der Frist des § 234 ZPO nämlich noch eine zusätzliche kurze Frist für die Überlegung zu, ob er das Rechtsmittel auf eigene Kosten durchführen will (BGHZ 4, 55, 57/58; 26, 99, 100; 41, 1; Senatsbeschluß vom 6. Februar 1979 - VI ZR 13/79 - VersR 1979, 444; BGH, Beschlüsse vom 30. April 1982 - V ZB 6/82 - VersR 1982, 757; vom 28. November 1984 - IV b ZB 119/84 - NJW 1986, 257, 258 und vom 8. November 1989 - IV b ZB 110/89 - NJW-RR 1990, 451, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 14.12.1965 - VI ZR 182/65

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Revisionsfrist - …

    Die Rechtsprechung nimmt daher an, daß die Wiedereinsetzungsfrist grundsätzlich bereits 1 bis 2 Tage (= Überlegungszeit für die Einlegung des Rechtsmittels) nach der Bekanntgabe der Armenrechtsentscheidung an die Partei oder an deren Vertreter beginnt, der für diese um die Gewährung des Armenrechts nachgesucht hat (BGH Beschluß vom 25. Juni 1963 - VI ZB 5/63 - VersR 1963, 1084, 1085; BGHZ 4, 55; BGH Beschluß vom 10. Mai 1961 - VI ZB 142/61 - LM § 234 (B) ZPO Nr. 14 = VersR 1961, 672; BGHZ 30, 226, 228, 229 [BGH 22.06.1959 - III ZR 52/58]; BGH Beschluß vom 13. Juli 1965 - III ZB 12/65 - VersR 1965, 1049, 1050) [BGH 13.07.1965 - III ZB 12/65].

    Dieser Zeitraum kann jedoch, falls nicht außergewöhnliche Umstände vorliegen, bei der Feststellung der Frist des § 234 ZPO nicht besonders berücksichtigt werden (BGHZ 4, 55, 58) [BGH 20.11.1951 - IV ZB 74/51].

  • BGH, 20.01.2009 - VIII ZB 76/08

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist wegen …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der bedürftigen Partei nach Ablehnung eines Prozesskostenhilfeantrags noch eine Überlegungsfrist von drei bis vier Tagen ab Erhalt des den Antrag zurückweisenden Beschlusses - hier: 17. Juli 2008 - einzuräumen, ob sie das Rechtsmittel auf eigene Kosten durchführen will (BGHZ 4, 55, 57 f. , BGH, Beschluss vom 8. November 1989 - IVb ZB 110/89, NJW-RR 1990, 451); erst mit Ablauf dieser Überlegungsfrist entfällt das Hindernis und beginnt die Wiedereinsetzungsfrist.
  • BGH, 28.11.1984 - IVb ZB 119/84

    Versäumung der Berufungsfrist nach Ablehnung von Prozeßkostenhilfe

    Ihr steht vielmehr nach der Verweigerung der erbetenen Prozeßkostenhilfe noch eine gewisse Zeit zur Entschließung zu, ob sie das Rechtsmittel auf eigene Kosten einlegen will (vgl. BGHZ 4, 55, 57; BGH LM ZPO § 234 (B) Nr. 16; BGH NJW 1978, 1920).
  • BGH, 07.05.1962 - III ZR 3/60

    Auswirkungen der unrichtigen Versagung der Prozeßkostenhilfe auf die Verjährung

    Jedoch sei die Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn das Rechtsmittelgericht auf Grund von Gegenvorstellungen bei unverändertem Sachverhalt aus besserer Rechtseinsicht den ablehnenden Beschluß später als verfehlt erkannt und deshalb abgeändert habe (vgl. RGZ 141, 399; BGHZ 4, 55; BGH LM ZPO 233 Nr. 24; Ha Nr. 5; § 234 Nr. 1, 5-7, 14 u. 15; Hb Nr. 12; VII ZR 298/56 vom 30. September 1957).
  • BGH, 26.05.1993 - XII ZB 70/93

    Prozeßkostenhilfe im Berufungsverfahren; Beginn der Wiedereinsetzungsfrist nach …

  • BGH, 16.01.1961 - III ZR 204/59

    Amtshaftung wegen unrechtmäßiger Pfändungsverfügungen - Verjährung eines …

  • BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 28.06.1952 - II ZR 274/51

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.02.1979 - VI ZR 13/79

    Zurückweisung des Antrags auf Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Frist zur …

  • BVerwG, 08.10.1975 - 7 CB 45.75
  • BSG, 09.02.1971 - 10 RV 678/70
  • BGH, 24.11.1966 - II ZR 71/66

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Einspruchsfrist

  • BGH, 25.09.1962 - VI ZR 153/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 25.09.1959 - IV ZB 210/59

    Rechtsmittel

  • BGH, 07.07.1952 - IV ZB 57/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 09.05.1962 - IV ZR 74/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 09.05.1960 - II ZB 5/60

    Überlegungsfrist nach Versagung des Armenrechts

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Rechtsprechung
   BGH, 30.11.1951 - I ZB 14/51   

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https://dejure.org/1951,495
BGH, 30.11.1951 - I ZB 14/51 (https://dejure.org/1951,495)
BGH, Entscheidung vom 30.11.1951 - I ZB 14/51 (https://dejure.org/1951,495)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1952, 183
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 19.06.1951 - III ZB 2/51

    Wiedereinsetzungsverfahren. Aufklärungspflicht

    Auszug aus BGH, 30.11.1951 - I ZB 14/51
    Nur dann, wenn der Anwalt grundsätzlich eine solche Vorfrist verfügt, genügt er seiner Sorgfaltspflicht (so auch der III. Zivilsenat des BGH im Beschluß vom 19. Juni 1951 - III ZB 2/51 - vgl. ferner RG JW 1928, 711; RGZ 138, 346 [350]; WarnRspr 1913 Nr. 174).
  • RG, 19.11.1932 - I 254/32

    1. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Ausschlußfrist …

    Auszug aus BGH, 30.11.1951 - I ZB 14/51
    Nur dann, wenn der Anwalt grundsätzlich eine solche Vorfrist verfügt, genügt er seiner Sorgfaltspflicht (so auch der III. Zivilsenat des BGH im Beschluß vom 19. Juni 1951 - III ZB 2/51 - vgl. ferner RG JW 1928, 711; RGZ 138, 346 [350]; WarnRspr 1913 Nr. 174).
  • RG, 07.11.1924 - VI B 31/24

    Begründungsfrist

    Auszug aus BGH, 30.11.1951 - I ZB 14/51
    Wie das Reichsgericht schon in einer Entscheidung vom 7. November 1924 (RGZ 109, 215) ausgeführt hat, läuft die Begründungsfrist für in den Gerichtsferien eingelegte Berufungen oder Revisionen am 15. Oktober ab.
  • BGH, 06.12.2006 - XII ZB 99/06

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist …

    aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Eintragung einer Vorfrist für die Berufungsfrist - im Gegensatz zur Berufungsbegründungsfrist (vgl. insoweit Senatsbeschlüsse vom 25. Juni 1997 - XII ZB 61/97 - NJW-RR 1997, 1289 und vom 20. April 1994 - XII ZB 47/94 - FamRZ 1994, 1519, 1520; BGH Urteil vom 19. November 1976 - IV ZR 36/76 - VersR 1977, 332; Beschlüsse vom 21. Februar 1974 - VII ZB 4/74 - VersR 1974, 756 und vom 30. November 1951 - I ZB 14/51 - NJW 1952, 183) - grundsätzlich nicht erforderlich (BGH Beschluss vom 24. Mai 1973 - III ZB 5/73 - VersR 1973, 840).
  • BGH, 06.07.1994 - VIII ZB 26/94

    Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts im Hinblick auf die …

    Hierzu gehört nach feststehender Rechtsprechung die allgemeine Anordnung, daß jedenfalls bei solchen Prozeßhandlungen, deren Vornahme ihrer Art nach mehr als nur einen geringen Aufwand an Zeit und Mühe erfordert, wie dies regelmäßig bei Rechtsmittelbegründungen der Fall ist, außer dem Datum des Fristablaufes auch noch eine sogenannte Vorfrist zu notieren ist (BGH, Beschlüsse vom 30. November 1952 - I ZB 14/51 = LM ZPO § 233 Nr. 12 = NJW 1952, 183; vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 = LM ZPO § 233 (Fc) Nr. 20 = NJW 1962, 1865 f = VersR 1962, 838 f; vom 24. Mai 1973 - III ZB 5/73 = VersR 1973, 840, 841; vom 19. November 1976 - IV ZR 36/76 = VersR 1977, 332 f unter Nr. 2; vom 28. Februar 1985 - III ZB 38 und 39/84 = VersR 1985, 574; vom 21. Oktober 1987 - IVa ZR 170/86 = VersR 1988, 941 …und vom 5. März 1991 - XI ZB 1/91 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 17;… vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 18. Aufl., § 233 Rdnr. 23 "Fristenbehandlung";… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 52. Aufl., § 233 Rdnr. 88;… MünchKomm-ZPO/Feiber, § 233 Rdnr. 90;… Stein/Jonas/Schumann, ZPO, 20. Aufl., § 233 Rdnr. 262).
  • BGH, 19.11.1976 - IV ZR 36/76

    Verschulden des Prozessbevollmächtigten an der Versäumung der Berufungsfrist - …

    Es fehlt auch an der ordnungsmäßigen Anordnung und Eintragung einer Vorfrist, die bei Rechtsmittelbegründungsfristen zu verlangen ist (BGH NJW 1952, 183 = LM ZPO § 233 Nr. 12; VersR 1974, 909;… Stein/Jonas/Pohle ZPO 19. Aufl., § 233 II 2 Note 77).
  • BFH, 09.05.1961 - I 237/60 S

    Einlegung eines Rechtsmittel bei Vorliegen des Bescheids und Kenntnis durch den …

    Im Fristenkalender muß der Fristablauf für jede einzelne Sache vermerkt sein; die Einhaltung der laufenden Fristen muß durch tägliche Einsichtnahme in den Fristenkalender gesichert werden Unter welchen Umständen eine besondere Vorfristnotierung, die im allgemeinen zweckmäßig ist, in der Fristenkontrolle erfolgen muß (vgl. Beschluß des Bundesgerichtshofs I ZB 14/51 vom 30. November 1951, Lindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, § 233 der Zivilprozeßordnung Nr. 12, Neue Juristische Wochenschrift 1952 S. 183), braucht im vorliegenden Falle nicht näher erörtert zu werden.
  • BGH, 10.07.1961 - VIII ZB 13/61
    halten wird (vgl. Beschluß des BGH vom 30. November 1951 - I ZB 14/51 - IM ZPO § 233 Nr,12).
  • BGH, 11.07.1962 - VIII ZB 18/62
    Der Bundesgerichtshof hat allerverlangt werden, bei wichtigen Fristen eins besondere Vorfrist notieren zu lassen (Beschluß vom 30o November 1951 - I ZB 14/51 - LM ZPO § 233 N r ,12; vglo auch BGHZ 2 5342, 346 und Beschluß des erkennenden Senats vom 10. Juli 1961 - VIII ZB 13/61 - LH ZPO § 233'° Nröl6)cDer Bundesgerichtshof hat im Beschluß vom 30.November 1951 seinen Standpunkt damit begründet, die Partei müsse ihre Tätigkeit so einrichten, daß auch mögliche Unregelmäßigkeiten und Zwischenfälle, sofern sie nicht außer dem Bereich der vernünftigerweise anzuotellenden Berechnungen liegen, kein Hindernis für die Y/ab-r rung der Frist bildeten.
  • BGH, 07.11.1962 - VIII ZR 32/62
    Wie der Bundesgerichtshof mehrfach entschieden hat, darf sich der Prozeßbevollmächtigte, dem Sachen zu einer Vorfrist vorgelegt werden, jedenfalls nicht darauf verlassen, daß er von seinem Büropersonal am letzten Tage der Frist an deren Ablauf erinnert werde (vgl. Beschluß des BGH vom 30. November 1951 - I ZB 14/51 - LM ZPO § 233 Nr. 12 und vom 10. Juli 1961 - VIII ZB 13/61 - LM ZPO § 233 (Fc) Nr. 16).
  • BGH, 06.03.1958 - II ZR 38/58

    Rechtsmittel

    Um rechtzeitige Erfüllung dieser Verpflichtungen sicherzustellen, hatte er eine angemessene Zeit vor Ablauf der Revisionsfrist liegende Vorfrist notieren und sich die Akten an diesem Tage zu entsprechender Überprüfung vorlegen zu lassen (vgl. Beschluß des BGH vom 30. November 1951 - I ZB 14/51 - LM ZPO § 233 Nr. 12 ).
  • BGH, 21.01.1958 - VI ZB 24/57
    Wie der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs im Beschluß vom 30. November 1951 (I ZB 14/51 LM ZPO § 233 Nr. 12 = NJW 1952, 183 Nr. 9) betont hat, verlangt § 233 Abs. 1 ZPO von der Partei und ihrem Vertreter mehr als eine Tätigkeit, die nur darauf abzielt und gerade ausreicht, bei regel- und ordnungsmäßigem Gang der Dinge eine Notfrist noch zu wahren; sie müssen ihre Tätigkeit vielmehr so einrichten, daß auch mögliche Unregelmäßigkeiten und Zwischenfälle, sofern sie nur nicht ganz außergewöhnlich sind, kein Hindernis für die Wahrung der Frist bilden.
  • BGH, 12.06.1963 - VIII ZR 288/62
    Daß der Anwalt, der keine eigene ständige Fristenkontrolle durchführen will, wenigstens auf dem Gebiet der Büroorganisation für alle Fälle, die im Rahmen einer vernünftigen Berechnung liegen, Vorsorgen muß, hat die Rechtsprechung von jeher gefordert (siehe insbesondere BGH Beschl. vom 30. November 1951 - I ZB 14/51 - = LM ZPO § 233 Nr. 12).
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