Rechtsprechung
| BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06 |
Volltextveröffentlichungen (15)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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RVG VV Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1; § 91a ZPO
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- LawCommunity.de
Keine Terminsgebühr bei Beschluss nach § 91a ZPO
- Judicialis
RVG VV Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1; ; ZPO § 91a
- IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Übereinstimmenede Erledigungserklärung eines Rechtsstreits; Anforderungen an den Anspruch auf Festsetzung einer 1,2-Terminsgebühr
- ra.de
- BRAK-Mitteilungen
Vergütung - Terminsgebühr bei Kostenentscheidung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
RVG -VV Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1; ZPO § 91a
Erfallen der Terminsgebühr bei Kostenentscheidungen nach § 91a ZPO - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Keine Terminsgebühr bei übereinstimmender Erledigungserklärung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)
Terminsgebühr bei Kostenentscheidung nach § 91 a ZPO nur nach mündlicher Verhandlung
- lawgistic.de (Kurzmitteilung/Auszüge)
Nr. 3104 VV RVG, § 91 a ZPO
Terminsgebühr, Erledigung der Hauptsache
Besprechungen u.ä.
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Terminsgebühr - Keine Terminsgebühr beim § 91a ZPO-Beschluss
Verfahrensgang
- AG Heilbronn, 31.01.2006 - 5 C 1911/05
- LG Heilbronn, 12.06.2006 - 1 T 227/06
- BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Papierfundstellen
- NJW 2008, 668
- MDR 2007, 1454
- FamRZ 2008, 261
- VersR 2008, 231
- Rpfleger 2008, 45
Wird zitiert von ... (48) Zitiert selbst (8)
- OLG Karlsruhe, 29.09.2006 - 16 WF 115/06
Rechtsanwaltskosten: Terminsgebühr bei Kostenentscheidung ohne mündliche …
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Dem gemäß hat das Beschwerdegericht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung anderer Instanzgerichte (vgl. OLG Karlsruhe, JurBüro 2005, 596 und NJW-RR 2007, 503; OLG Frankfurt JurBüro 2006, 532) zu Recht angenommen, dass bei Kostenentscheidungen nach § 91a ZPO im Hinblick auf §§ 128 Abs. 3, 4 ZPO keine Terminsgebühr des Rechtsanwalts anfällt, wenn nicht ausnahmsweise eine mündliche Verhandlung stattfindet (…ebenso Zöller/Vollkommer, ZPO, 26. Aufl., § 91a Rn. 59).Bei dieser Situation ist eine Ausweitung der Ausnahmebestimmung auf diesen Fall im Wege der Analogie nicht möglich (vgl. auch OLG Karlsruhe NJW-RR 2007, 503 f.; OLG Frankfurt JurBüro 2006, 532 f.).
- OLG Frankfurt, 20.06.2006 - 6 W 102/06
Gebühr des Rechtsanwalts: Anfall der Terminsgebühr bei Entscheidung über den …
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Dem gemäß hat das Beschwerdegericht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung anderer Instanzgerichte (vgl. OLG Karlsruhe, JurBüro 2005, 596 und NJW-RR 2007, 503; OLG Frankfurt JurBüro 2006, 532) zu Recht angenommen, dass bei Kostenentscheidungen nach § 91a ZPO im Hinblick auf §§ 128 Abs. 3, 4 ZPO keine Terminsgebühr des Rechtsanwalts anfällt, wenn nicht ausnahmsweise eine mündliche Verhandlung stattfindet (…ebenso Zöller/Vollkommer, ZPO, 26. Aufl., § 91a Rn. 59).Bei dieser Situation ist eine Ausweitung der Ausnahmebestimmung auf diesen Fall im Wege der Analogie nicht möglich (vgl. auch OLG Karlsruhe NJW-RR 2007, 503 f.; OLG Frankfurt JurBüro 2006, 532 f.).
- BGH, 27.10.2005 - III ZB 42/05
Anwaltsgebühren bei Abschluss eines schriftlichen Vergleichs
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Mit der Regelung in Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 RVG VV soll nämlich erreicht werden, dass der Prozessbevollmächtigte, der im Zivilprozess im Hinblick auf den Grundsatz der Mündlichkeit (§ 128 Abs. 1 ZPO) an sich erwarten kann, in der mündlichen Verhandlung eine Terminsgebühr zu verdienen, keinen Gebührennachteil erleidet, wenn durch eine andere Verfahrensgestaltung auf eine mündliche Verhandlung verzichtet wird (vgl. BGH, Beschlüsse vom 27. Oktober 2005 - III ZB 42/05 - NJW 2006, 157, 158; vom 10. Juli 2006 - II ZB 28/05 - MDR 2007, 302).
- BGH, 22.02.2007 - VII ZB 101/06
Entstehung der Terminsgebühr bei Abschluss eines Vergleichs im schriftlichen …
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Gemäß seinem Wortlaut findet Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 RVG VV nur auf solche Verfahren Anwendung, in denen eine mündliche Verhandlung grundsätzlich vorgeschrieben ist (vgl. etwa BGH, Beschlüsse vom 1. Februar 2007 - V ZB 110/06 - NJW 2007, 1461, 1463; vom 22. Februar 2007 - VII ZB 101/06 - AnwBl. 2007, 462, 463). - BGH, 01.02.2007 - V ZB 110/06
Erfallen der Verfahrens- und der Terminsgebühr im Verfahren über die …
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Gemäß seinem Wortlaut findet Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 RVG VV nur auf solche Verfahren Anwendung, in denen eine mündliche Verhandlung grundsätzlich vorgeschrieben ist (vgl. etwa BGH, Beschlüsse vom 1. Februar 2007 - V ZB 110/06 - NJW 2007, 1461, 1463; vom 22. Februar 2007 - VII ZB 101/06 - AnwBl. 2007, 462, 463). - BGH, 10.07.2006 - II ZB 28/05
Anwaltsgebühren bei Abschluss eines Vergleichs im schriftlichen Verfharen; …
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Mit der Regelung in Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 RVG VV soll nämlich erreicht werden, dass der Prozessbevollmächtigte, der im Zivilprozess im Hinblick auf den Grundsatz der Mündlichkeit (§ 128 Abs. 1 ZPO) an sich erwarten kann, in der mündlichen Verhandlung eine Terminsgebühr zu verdienen, keinen Gebührennachteil erleidet, wenn durch eine andere Verfahrensgestaltung auf eine mündliche Verhandlung verzichtet wird (vgl. BGH, Beschlüsse vom 27. Oktober 2005 - III ZB 42/05 - NJW 2006, 157, 158; vom 10. Juli 2006 - II ZB 28/05 - MDR 2007, 302). - OLG Karlsruhe, 29.07.2005 - 15 W 26/05
Gebühr des Rechtsanwalts: Anfall der Terminsgebühr bei Entscheidungen ohne eine …
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Dem gemäß hat das Beschwerdegericht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung anderer Instanzgerichte (vgl. OLG Karlsruhe, JurBüro 2005, 596 und NJW-RR 2007, 503; OLG Frankfurt JurBüro 2006, 532) zu Recht angenommen, dass bei Kostenentscheidungen nach § 91a ZPO im Hinblick auf §§ 128 Abs. 3, 4 ZPO keine Terminsgebühr des Rechtsanwalts anfällt, wenn nicht ausnahmsweise eine mündliche Verhandlung stattfindet (…ebenso Zöller/Vollkommer, ZPO, 26. Aufl., § 91a Rn. 59). - LG Köln, 22.07.1998 - 1 T 261/98
Auszug aus BGH, 25.09.2007 - VI ZB 53/06
Dem Gesetzgeber war im Hinblick auf die zu § 35 BRAGO ergangenen Entscheidungen (vgl. OLG Zweibrücken OLGR 2000, 247; LG Köln NJW-RR 1998, 1692) die hier aufgeworfene Problematik bekannt.
- BGH, 07.05.2020 - V ZB 110/19
Abschluss eines außergerichtlichen schriftlichen Vergleichs als ausreichend für …
Rn. 8 3. Weitere Voraussetzung für die Entstehung einer Terminsgebühr nach Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 Variante 3 VV RVG ist, dass dem schriftlichen Vergleich ein Verfahren zugrunde liegt, für das eine mündliche Verhandlung vorgeschrieben ist (vgl. BGH…, Beschluss vom 27. Oktober 2005 - III ZB 42/05, NJW 2006, 157 Rn. 9; Beschluss vom 25. September 2007 - VI ZB 53/06, NJW 2008, 668 Rn. 6).Rn. 12 aa) Richtig ist zwar, dass eine mündliche Verhandlung dann nicht "vorgeschrieben" im Sinne der Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 RVG VV ist, wenn das Gericht nach seinem Ermessen aufgrund mündlicher Verhandlung durch Urteil oder ohne eine solche durch Beschluss entscheiden kann (BGH, Beschluss vom 25. September 2007 - VI ZB 53/06, NJW 2008, 668 Rn. 6).
Mit der Regelung in Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 VV RVG soll erreicht werden, dass der Prozessbevollmächtigte, der im Zivilprozess im Hinblick auf den Grundsatz der Mündlichkeit (§ 128 Abs. 1 ZPO) an sich erwarten kann, in der mündlichen Verhandlung eine Terminsgebühr zu verdienen, keinen Gebührennachteil erleidet, wenn durch eine andere Verfahrensgestaltung auf eine mündliche Verhandlung verzichtet wird (BGH, Beschluss vom 25. September 2007 - VI ZB 53/06, NJW 2008, 668 Rn. 6;… Beschluss vom 27. Oktober 2005 - III ZB 42/05, NJW 2006, 157 Rn. 8).
- BGH, 21.10.2009 - IV ZB 27/09
Erfallen der Terminsgebühr bei Austausch von E-Mails zwischen den …
Sie greift bei Beschlüssen, die gemäß § 128 Abs. 3 und 4 ZPO ohne mündliche Verhandlung ergehen können, nicht ein (BGH, Beschlüsse vom 25. September 2007 - VI ZB 53/06 - NJW 2008, 668 Tz. 6 m.w.N.; vom 15. März 2007 - V ZB 170/06 - NJW 2007, 2644 Tz. 7; vom 1. Februar 2007 - V ZB 110/06 - NJW 2007, 1461 Tz. 19).Dazu gehören auch Kostenentscheidungen nach § 91a Abs. 1 ZPO (BGH, Beschluss vom 25. September 2007 aaO).
Eine analoge Anwendung der Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 VV RVG kommt mangels einer planwidrigen Regelungslücke nicht in Betracht, da der Gesetzgeber den Fall der übereinstimmenden Erledigungserklärung mit der Möglichkeit einer Entscheidung durch Beschluss trotz verschiedener Änderungen der ZPO und der maßgeblichen Kostenvorschriften nicht in diese Ausnahmevorschrift aufgenommen hat (BGH, Beschluss vom 25. September 2007 aaO Tz. 8).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 11.03.2015 - L 9 AL 277/14
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Geltendmachung …
Zugleich soll der Anwalt keinen Gebührennachteil dadurch erleiden, dass durch eine in der Hand des Gerichts liegende andere Verfahrensgestaltung auf eine mündliche Verhandlung verzichtet wird (vgl. BGH, Beschl. v. 25.09.2007 - VI ZB 53/06 -, juris Rn. 6 m.w.N.).
- OLG Brandenburg, 29.03.2017 - 15 WF 40/17
Terminsgebühr im Verfahren der einstweiligen Anordnung bei Entscheidung ohne …
Rn. 13 Mit Abs. 1 Nr. 1 der Anmerkung zu VV RVG Nr. 3104 soll erreicht werden, dass der Verfahrensbevollmächtigte, der im Hinblick auf den auch in Familienstreitsachen geltenden Grundsatz der Mündlichkeit (§ 128 Abs. 1 ZPO) erwarten kann, in der mündlichen Verhandlung eine Terminsgebühr zu verdienen, keinen Gebührennachteil erleidet, wenn durch eine andere, in Abs. 1 Nr. 1 der Anmerkung zu VV RVG Nr. 3104 genannte Verfahrensgestaltung auf eine mündliche Verhandlung verzichtet wird (BGH, NJW 2008, 668). - LSG Nordrhein-Westfalen, 12.10.2018 - L 19 AS 814/18 Die Erledigung eines Verfahrens durch übereinstimmende oder einseitige Erledigungserklärungen ist von dieser Vorschrift nicht erfasst (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 25.09.2007 - VI ZB 53/06).
- OLG Köln, 06.04.2016 - 17 W 67/16
Erfallen der Terminsgebühr bei außergerichtlichem Abschluss eines Vergleichs und …
Rn. 12 Eine Terminsgebühr fällt jedoch dann nicht an, wenn die Parteien, ohne dass es zu einer Einigung gekommen ist, den Rechtsstreit lediglich in der Hauptsache übereinstimmend für erledigt erklären und das Treffen einer Kostenentscheidung gemäß § 91 a ZPO dem Gericht überlassen und es auch dann zu keiner mündlicher Verhandlung kommt (BGH MDR 2007, 1454; OLG Karlsruhe AGS 2007, 346; OLG Rostock AGS 2008, 283; Senat, Beschluss vom 13. Februar 2007 - 17 W 9/07 -). - OVG Bremen, 22.04.2020 - 1 F 55/20
Erledigung der Hauptsache; Kostenfestsetzungsbeschluss; Terminsgebühr; Kinder- …
Insbesondere handelt es sich nicht um eine Entscheidung im Einverständnis mit den Beteiligten, wenn das Gericht, nach übereinstimmender Erledigungserklärung durch Beschluss das Verfahren einstellt und eine Kostenentscheidung nach § 161 Abs. 2 VwGO trifft (vgl. für eine Kostenentscheidung nach § 91a ZPO bei übereinstimmender Erledigungserklärung im Zivilprozess: BGH, Beschl. v. 25.09.2007 - VI ZB 53/06, juris Leitsatz).Durch die fiktive Terminsgebühr soll verhindert werden, dass Rechtsanwälte eine mündliche Verhandlung nur deshalb erzwingen, weil sie andernfalls keine Terminsgebühr erhielten (…vgl. Gerold/Schmidt, RVG , 22. Aufl. 2015, VV 3104 Rn. 12; BGH, Beschl. v. 25.09.2007 - VI ZB 53/06, juris Rn. 6).
Eine Analogie scheitert schon daran, dass keine planwidrige Regelungslücke vorliegt (vgl. für den Zivilprozess: BGH, Beschl. v. 25.09.2007 - VI ZB 53/06, juris Rn. 8;… OLG Hamburg, Beschl. v. 02.12.2015 - 8 W 117/15, juris Rn. 13).
Hätte der Gesetzgeber dieses Normverständnis nicht in Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 VV- RVG übernehmen wollen, hätte es sich ausgedrängt, den Fall der übereinstimmenden Erledigungserklärung in die Ausnahmevorschrift der Nr. 3104 RVG VV aufzunehmen (vgl. BGH, Beschl. v. 25.09.2007 - VI ZB 53/06, juris Rn. 8 m.w.N.).
- FG Münster, 30.03.2022 - 15 Ko 158/22
Anwaltliche Vergütung nach der Beendigung eines Klageverfahrens durch …
Dies entspricht der zur früheren ergangenen Rechtsprechung, nach der eine fiktive Terminsgebühr in Fällen übereinstimmender Erledigungserklärungen grundsätzlich nicht zur Entstehung gelangte (Bundesfinanzhof - BFH -, Beschluss vom 27.9.1968 VII B 96/67, Sammlung amtlich veröffentlichter Entscheidungen - BFHE - 93, 408; Bundessteuerblatt - BStBl - II 1968, 826; Finanzgericht - FG - Hamburg, Beschluss vom 4.12.2013 3 KO 232/13, juris; FG Baden-Württemberg, Beschluss vom 18.4.2013 8 KO 508/12, juris; FG Thüringen, Beschluss vom 2.4.2009 4 Ko 179/09, juris; FG hessen, Beschluss vom 22.4.2008 12 Ko 3799/06, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2008, 1152; FG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 14.4.2008 5 KO 16/08, EFG 2008, 1150; FG Brandenburg, Beschluss vom 14.8.2006 1 KO 817/06, EFG 2006, 1786; FG Hessen, Beschluss vom 11.3.1987 2 Ko 39/87, EFG 1987, 375; ebenso Bundesgerichtshof - BGH -, Beschluss vom 25.9.2007 VI ZB 53/06, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 2008, 668; Oberverwaltungsgericht - OVG - Bremen, Beschluss vom 22.4.2020 1 F 55/20, juris; OVG NRW, Beschluss vom 6.10.2010 18 E 1103/10, juris; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - BayVGH -, Beschluss vom 10.9.2012 19 C 12.1927, juris). - OLG Köln, 20.06.2016 - 17 W 98/16
Anwaltsgebühren bei Zustandekommen eines schriftlichen Vergleichs
Rn. 16 Eine Terminsgebühr fällt jedoch dann nicht an, wenn die Parteien, ohne dass es zu einer Einigung gekommen ist, den Rechtsstreit lediglich übereinstimmend für erledigt erklären oder der Kläger die Klage zurücknimmt und das Treffen einer Kostenentscheidung dem Gericht überlassen und es auch insoweit zu keiner mündlichen Verhandlung kommt (BGH MDR 2007, 1454; OLG Rostock AGS 2008, 283; Senat, Beschluss vom 13. Februar 2007 - 17 W 9/07 - Beschluss vom 6. April 2016 - 17 W 67/16 -). - LSG Sachsen, 19.05.2017 - L 8 R 682/15
Schriftlicher Vergleich - fiktive Terminsgebühr; Rechtsanwaltsvergütung; …
Der Anwalt soll keinen Gebührennachteil dadurch erleiden, dass durch eine in der Hand des Gerichts liegende Verfahrensgestaltung auf eine mündliche Verhandlung verzichtet wird (vgl. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 25.09.2007 - VI ZB 53/06 - juris). - OLG Naumburg, 17.04.2013 - 12 W 36/13
Rechtsanwaltskosten: Terminsgebühr bei Klagerücknahme im schriftlichen …
- AG Wolfenbüttel, 02.11.2012 - 16 C 69/12
Terminsgebühr nach Erledigung der Hauptsache ohne mündliche Verhandlung
- OLG Frankfurt, 19.05.2025 - 30 W 47/25
Terminsgebühr nach VV RVG Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 1 bei Verweisung des Rechtsstreits …
- OLG Frankfurt, 22.12.2020 - 4 WF 197/20
Entstehen einer Terminsgebühr bei Einigung im Parallelverfahren
- VG Berlin, 23.06.2008 - 14 KE 227.06
Entstehung einer Terminsgebühr bei vorzeitiger Beendigung des Verfahrens
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2009 - 5 E 728/09
Entstehung einer Terminsgebühr im Verwaltungsrechtsstreit bei schriftlichem …
- LG Stuttgart, 14.06.2023 - 2 T 56/23
- OVG Niedersachsen, 18.10.2010 - 8 OA 223/10
Anerkenntnisurteil als Voraussetzung für die Entstehung einer Terminsgebühr; …
- OVG Berlin-Brandenburg, 16.03.2009 - 1 K 72.08
Erstattungsfähigkeit der Terminsgebühr
- SG Frankfurt/Main, 05.11.2018 - S 7 SF 110/16
Kostenrecht
- LSG Thüringen, 06.02.2012 - L 6 SF 1502/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - einstweiliges …
- OLG Zweibrücken, 07.03.2011 - 7 W 4/11
Kostenfestsetzung im Berufungsverfahren: Entstehen einer Terminsgebühr durch …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2011 - L 7 B 406/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2011 - L 7 B 400/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- OLG Frankfurt, 20.03.2008 - 20 W 98/08
Kostenfestsetzungsverfahren in einer Wohnungseigentumssache: Anspruch eines in …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.02.2011 - L 7 B 275/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- OLG Hamburg, 02.12.2015 - 8 W 117/15
Kostenentscheidung nach übereinstimmender Erledigungserklärung: Entstehung einer …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - L 7 B 247/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - L 7 B 296/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- OLG Bamberg, 04.03.2009 - 4 W 75/08
Vergütung des Prozesskostenhilfeanwalts: Anrechnung der im Mahnverfahren …
- OLG Brandenburg, 29.10.2008 - 9 WF 173/08
Erfallen der Terminsgebühr bei Entscheidung ohne mündliche Verhandlung
- FG Hessen, 22.04.2008 - 12 Ko 3799/06
Ansatz einer Terminsgebühr - Kosten des Vorverfahrens - Befugnisse des …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 06.09.2011 - L 7 B 194/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2011 - L 7 AS 712/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- KG, 07.05.2008 - 1 W 168/07
Terminsgebühr bei anwaltlicher Besprechung nach Erlass einer einstweiligen …
- VG Göttingen, 03.06.2011 - 3 A 319/07
Terminsgebühr für Rechtsanwalt bei Verfahrensbeendigung durch schriftlichen …
- FG Baden-Württemberg, 18.04.2013 - 8 KO 508/12
Keine Terminsgebühr nach Erledigung der Hauptsache
- LSG Thüringen, 05.07.2012 - L 6 SF 368/12
Anfall und Höhe der im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes anfallenden …
- VGH Bayern, 06.12.2013 - 3 C 13.2175
Kostenfestsetzung; Hauptsacheerledigung im Revisionsverfahren; Klaglosstellung …
- LSG Baden-Württemberg, 27.08.2020 - L 10 SF 1726/19 E-B
- VGH Bayern, 10.09.2012 - 19 C 12.1927
Terminsgebühr; Erledigungsgebühr
- VGH Bayern, 24.08.2012 - 19 C 12.1262
Terminsgebühr
- OVG Berlin-Brandenburg, 16.03.2009 - 1 K 72.09
- LSG Sachsen, 19.05.2017 - 8 R 682/15
- BPatG, 15.10.2013 - 3 ZA (pat) 31/13
- LG Gießen, 11.04.2025 - 4 O 126/24
- VG Bayreuth, 08.12.2022 - B 1 M 22.1065
Terminsgebühr, Erledigungsgebühr, Kostenerinnerung, Kostenfestsetzungsbeschluss, …
- VG Regensburg, 02.05.2012 - RN 9 M 12.00402
Erinnerung gegen Kostenfestsetzung; Terminsgebühr; Erledigungsgebühr; Kosten des …
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Rechtsprechung
| AGH Nordrhein-Westfalen, 02.11.2007 - 2 ZU 7/07 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- openjur.de
Unangemessenheit Sittenwidrigkeit Gehalt Berufsanfänger Rechtsanwalt
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
BORA § 26 Abs. 1, BGB § 138 Abs. 1, BRAO § 43 Abs. 1
Unangemessenheit Sittenwidrigkeit Gehalt Berufsanfänger Rechtsanwalt - Kanzlei Prof. Schweizer
Unangemessenes Einstiegsgehalt für anwaltlichen Berufsanfänger
- Wolters Kluwer
Vorliegen einer Unangemessenheit und Sittenwidrigkeit bei einem Grundgehalt von 1000 EUR brutto als Einstiegsgehalt für einen anwaltlichen Berufsanfänger; Anforderungen an Qualifikation und Examensnote in Relation zum Einstiegsgehalt i.R.e. Stellenangebots
- gaius.legal
Unangemessenes Einstiegsgehalt für anwaltlichen Berufsanfänger
- BRAK-Mitteilungen
Sittenwidriges Einstiegsgehalt für Berufsanfänger
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Vorliegen einer Unangemessenheit und Sittenwidrigkeit bei einem Grundgehalt von 1000 EUR brutto als Einstiegsgehalt für einen anwaltlichen Berufsanfänger; Anforderungen an Qualifikation und Examensnote in Relation zum Einstiegsgehalt i.R.e. Stellenangebots
- ibr-online
Einstiegsgehalt eines jungen Rechtsanwalts
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (6)
- lawblog.de (Kurzinformation)
"Mindestlohn” für Anwälte
- rechtsanwaltskammer-hamm.de (Kurzinformation)
BORA § 26 Abs. 1 S. 1, S. 2 b); BRAO § 43; BGB § 138 Abs. 1
Angemessenheit eines anwaltlichen Grundgehalts - rechtsanwaltskammer-koeln.de (Kurzinformation)
§ 26 BORA
Sittenwidriges Einstiegsgehalt für Berufsanfänger
- rechtsanwaltskammer-koeln.de (Kurzinformation)
Traineeprogramm für anwaltlichen Berufseinsteiger
- urteilsrubrik.de (Kurzinformation)
Zwo Drei solltens schon sein
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Monatliches Gehalt von 1 000 EUR für angestellten Rechtsanwalt sittenwidrig
Verfahrensgang
- AGH Nordrhein-Westfalen, 02.11.2007 - 2 ZU 7/07
- BGH, 30.11.2009 - AnwZ (B) 11/08
Papierfundstellen
- NJW 2008, 668
- NJW 2010, 2000 (Ls.)
- BauR 2008, 874
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- LAG Hessen, 28.10.1999 - 5 Sa 169/99
Sittenwidrige Vergütungsvereinbarung zwischen Rechtsanwälten
Auszug aus AGH Nordrhein-Westfalen, 02.11.2007 - 2 ZU 7/07
Rn. 91 Das Arbeitsgericht Bad Hersfeld (BRAK-Mitt. 2000, 147, Urteil vom 04.11.1998) und hierzu bestätigend in zweiter Instanz das LAG Hessen mit Urteil vom 28.10.1999 (NJW 2000, 3372) habe für den Bezugszeitraum 1996 bis 1998 für das erste Berufsjahr ein monatliches Bruttoeinkommen von umgerechnet ca. 2.000,- EUR und für das zweite Berufsjahr ein solches von umgerechnet ca. 2.500,- EUR zugrunde gelegt, wobei auch hier die nähere Qualifikation des dortigen Klägers nicht bekannt ist. - ArbG Bad Hersfeld, 04.11.1998 - 2 Ca 255/98
Rechtmäßigkeit einer Vergütungsvereinbarung; Verjährung bei sittenwidriger …
Auszug aus AGH Nordrhein-Westfalen, 02.11.2007 - 2 ZU 7/07
Rn. 91 Das Arbeitsgericht Bad Hersfeld (BRAK-Mitt. 2000, 147, Urteil vom 04.11.1998) und hierzu bestätigend in zweiter Instanz das LAG Hessen mit Urteil vom 28.10.1999 (NJW 2000, 3372) habe für den Bezugszeitraum 1996 bis 1998 für das erste Berufsjahr ein monatliches Bruttoeinkommen von umgerechnet ca. 2.000,- EUR und für das zweite Berufsjahr ein solches von umgerechnet ca. 2.500,- EUR zugrunde gelegt, wobei auch hier die nähere Qualifikation des dortigen Klägers nicht bekannt ist.
- BAG, 17.12.2014 - 5 AZR 663/13
Vergütungsabrede - Rechtsanwalt - Sittenwidrigkeit
Im dort entschiedenen Beschwerdeverfahren hatte der Beschwerdeführer die Feststellungen des Anwaltsgerichtshofs Hamm (2. November 2007 - 2 ZU 7/07 - vgl. Rn. 74 - 77) und deren Aussagekraft nicht angegriffen (…vgl. BGH 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08 - Rn. 22). - AGH Hamburg, 08.06.2010 - I ZU 12/09
Rechtsweg bei Vorgehen gegen einzelne während eines Beschwerdeverfahrens …
Endet ein derartiges aufsichtsrechtliches Verfahren nicht mit einer Rüge, sondern mit einem belehrenden Hinweis, hätte der RA dagegen nach altem Recht gem. § 223 BRAO a.F. einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung an den AGH stellen können (vgl. zum Rechtsschutz gem. § 233a BRAO a.F. bei einem belehrenden Hinweis AGH Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 2.11.2007 - 2 ZU 7/07 in BRAK-Mitt. 2/2008, 76 ff.; BGH, Beschl. v. 30.11.2009 - AnwaltsZ [B] 11/08, AnwBl 6/2010, 439 ff.). - OLG Köln, 27.09.2010 - 13 W 36/10
Wirksamkeit eines Partnerschaftsvertrags bei groben Missverhältniss von Leistung …
Dies liegt deutlich unter dem Betrag von 2.300,00 EUR, welchen der AGH NRW (Beschluss vom 2.11.2007 - 2 ZU 7/07) als Richtmaß für das Einstiegsgehalt eines - angestellten - Rechtsanwalts ohne besondere Spezialisierung, ohne Zusatzqualifikation und ohne Prädikatsexamen bei Vollzeitstelle festgelegt hat.
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