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Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.12.1956

Rechtsprechung
   BGH, 04.02.1957 - III ZR 181/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,723
BGH, 04.02.1957 - III ZR 181/55 (https://dejure.org/1957,723)
BGH, Entscheidung vom 04.02.1957 - III ZR 181/55 (https://dejure.org/1957,723)
BGH, Entscheidung vom 04. Februar 1957 - III ZR 181/55 (https://dejure.org/1957,723)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 23, 235
  • NJW 1957, 633
  • DVBl 1957, 546
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 22.12.1952 - III ZR 139/50

    Aufopferungsanspruch des Anliegers

    Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 181/55
    Diese Erwägungen stellten eine Fortbildung der bisherigen Rechtsprechung dar, nach der den durch eine Beschränkung des Gemeingebrauches betroffenen Anliegern dann ein Aufopferungsanspruch zugebilligt werde, wenn die Benutzbarkeit und die Verwertbarkeit ihrer Rechte, etwa eines Gewerbebetriebes, zwar nicht ausgeschlossen, aber erheblich beeinträchtigt seien (RGZ 145, 107; BGHZ 8, 273).

    Auf das Fortbestehen von Vorteilen, die sich aus einer bestimmten Verkehrs- oder Wohnlage auf Grund von Bebauungsplänen ergeben, hat der Grundstückseigentümer im allgemeinen kein Recht (vgl. BGHZ 8, 273).

  • BGH, 28.01.1957 - III ZR 141/55

    Umfang des Gemeingebrauchs an öffentlichen Straßen; Eingriff in einen …

    Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 181/55
    Entschädigung ist dort zugebilligt worden, wo die Eigenart des eingerichteten Gewerbebetriebes gerade darin bestand, daß ihm seine Verkehrslage und der damit hergestellte innere Zusammenhang mit seiner unmittelbaren Umgebung so das Gepräge gab, daß diese besondere Situation und die durch sie begründeten wirtschaftlich bedeutsamen Beziehungen einen integrierenden Teil des "eingerichteten Gewerbebetriebes" bildeten, wo also die durch die Verwaltung herbeigeführte nachteilige Veränderung der Verkehrslage und Zerstörung der für den Betroffenen bedeutsamen Beziehungen zur unmittelbaren Umgebung einen Eingriff in den eingerichteten Gewerbebetrieb selbst darstellten (vgl. BGHZ 8, 274 und das zum Abdruck bestimmte Urteil des Senats III ZR 141/55 vom 28. Januar 1957).
  • RG, 13.07.1934 - VII 33/34

    1. Kann im Gebiet des gemeinen Rechts der Straßenanlieger Entschädigung für …

    Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 181/55
    Diese Erwägungen stellten eine Fortbildung der bisherigen Rechtsprechung dar, nach der den durch eine Beschränkung des Gemeingebrauches betroffenen Anliegern dann ein Aufopferungsanspruch zugebilligt werde, wenn die Benutzbarkeit und die Verwertbarkeit ihrer Rechte, etwa eines Gewerbebetriebes, zwar nicht ausgeschlossen, aber erheblich beeinträchtigt seien (RGZ 145, 107; BGHZ 8, 273).
  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 143/66

    Anfahrtverschlechterung als Enteignung (Rheinuferstraße)

    Ebenso sind nachteilige Folgen einer hoheitlichen Maßnahme für einen Gewerbetrieb unter dem Gesichtspunkt der Enteignung nicht entschädigungspflichtig, die sich auf bloße Chancen dieses Betriebes ungünstig auswirken, aber noch nicht in die Substanz des Betriebes, in konkrete Betriebsbestandteile auswirken (vgl. BGHZ 8, 273; 23, 157 [BGH 24.01.1957 - II ZR 208/55] ; 23, 235 [BGH 31.01.1957 - VII ZR 33/56] und 45, 150;… NJW 1960, 1995, Urt. v. 11. Juli 1963 - III ZR 26/62 = WM 1963, 1100;… Urt. v. 31. Januar 1963 - III ZR 88/62 = BGHWarn 1963 Nr. 28 = MDR 1963, 478).
  • BGH, 11.10.1973 - III ZR 159/71

    Enteignung/Entschädigung

    Darüber hinaus ist der Grundeigentümer nach Enteignungsrecht (nur) davor geschützt, daß sein Grundstück durch hoheitliche Maßnahmen nicht von Licht, Luft und Wasser abgeschnitten und dadurch in seiner wirtschaftlichen Nutzbarkeit beschränkt wird (BGHZ 23, 235, 239 = NJW 57, 633; RGZ 145, 107, 113; RG, Warn 1935 Nr. 132; für freien Zugang zur Straße auch: BGHZ 48, 58, 62, 63, 65, 68 = NJW 67, 1752; BGHZ 30, 241 = NJW 59, 1776; BGH, LM Nr. 22 zu Art. 14 (D) GG = NJW 59, 1916).
  • BGH, 18.09.1959 - III ZR 68/58

    Auflösung der KPD

    Wie der Senat im Urteil vom 4. Februar 1957 III ZR 181/55 = BGHZ 23, 235 dargelegt hat, hat nur derjenige einen Entschädigungsanspruch aus Enteignung oder enteignungsgleichem Eingriff, gegen dessen "Eigentum" (im Sinne des Enteignungsrechts) der Verwaltungsakt gerichtet ist.
  • BGH, 08.01.1968 - III ZR 110/67

    Anspruch auf Schadensersatz nach den Grundsätzen der Amtshaftung - …

    Wie das Berufungsurteil zutreffend ausführt, setzt die Enteignung einen "gezielten" Eingriff - wovon noch BGHZ 23, 235, 240 [BGH 04.02.1957 - III ZR 181/55] ausging - nicht voraus; nach heutiger Rechtsanschauung liegt das Wesen eines Eingriffs darin, daß von der Eigenart einer hoheitlichen Maßnahme unmittelbar Auswirkungen auf das Eigentum im enteignungsrechtlichen Sinne ausgehen (vgl. BGHZ 28, 310, 313 [BGH 10.11.1958 - III ZR 118/57]; 31, 1, 2 [BGH 19.09.1959 - III ZR 68/58]; 37, 44, 47 [BGH 15.03.1962 - III ZR 211/60]; 48, 58, 64 [BGH 29.05.1967 - III ZR 143/66]; LM zu GG Art. 14 D Nr. 42 und zu BLG § 77 Nr. 1).
  • BGH, 06.11.1964 - VI ZR 24/63

    Schäden durch Kanalisationsarbeiten

    Der BGH hat anfangs solche nicht gewollte, "zufällige" Beeinträchtigungen als Folgen eines hoheitlichen Eingriffs nicht für ausreichend gehalten; er hat das Vorliegen eines enteignenden oder enteignungsgleichen Eingriffs vielmehr nur bejahen zu können geglaubt, wenn es sich um eine gewollte (gezielte) Beeinträchtigung eines Vermögenswerten Rechtsgutes handelte (vgl. BGHZ 12, 52 [57] und 23, 235 [240]).
  • BGH, 05.06.1959 - I ZR 40/58

    Rechtsmittel

    Tatsächlich treffe, so meint die Revision unter Hinweis auf BGHZ 23, 238 ff [BGH 04.02.1957 - III ZR 181/55] , die Beklagte die Beweislast dafür, daß sie das Erforderliche zur Erlangung der Genehmigung getan habe.
  • OLG Celle, 15.10.1960 - 3 U 12/60
    Zur Frage des gezielten Eingriffs als Tatbestandsmerkmals für Enteignungseingriffe (vergleiche BGH Urteil vom 1957-02-04 III ZR 181/55 = BGHZ 23, 235).2.
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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1956 - III ZR 113/55   

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https://dejure.org/1956,1134
BGH, 20.12.1956 - III ZR 113/55 (https://dejure.org/1956,1134)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1956 - III ZR 113/55 (https://dejure.org/1956,1134)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1956 - III ZR 113/55 (https://dejure.org/1956,1134)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1957, 633
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 16.06.1955 - II ZR 133/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - III ZR 113/55
    Die Dinge liegen hier anders als in dem vom II. Zivilsenat mit Urteil vom 16. Juni 1955 entschiedenen Fall (II ZR 133/54 - LM Nr. 3 zu § 252 BGB).
  • BGH, 02.05.1955 - III ZR 285/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - III ZR 113/55
    Das hat der Senat in seinem Urteil vom 2. Mai 1955 - III ZR 285/53 - S 20 bereits ausgesprochen.
  • BGH, 18.03.1969 - VI ZR 204/67

    Rechswidriger und schuldhafter Eingriff in einen eingerichteten und ausgeübten …

    Im Verhältnis zu dem Erstbeklagten kann er schon deshalb nicht mit seinem Vorbringen gehört werden, aus der Verhinderung der Anzucht von Kresse sei ihm Gewinn entgangen (vgl. auch BGH Urteil vom 20. Dezember 1956 - III ZR 113/55 = DM GG Art. 14 Nr. 56; vgl. auch BGHZ 14, 294;… Esser, Schuldrecht 2. Aufl. § 202, 1 b ff).
  • BGH, 05.10.1970 - III ZR 8/68

    Vertretungsmacht eines Anwalts dem von vornherein ein Vertreter bestellt worden …

    In einem solchen Falle ist auch kein schutzwürdiges Rechtsgut gegeben, dessen Beeinträchtigung Entschädigungsansprüche nach Enteignungsgrundsätzen zu rechtfertigen vermöchte (vgl. namentlich Urteil vom 10. Juli 1969 - III ZR 203/66 = WM 1969, 1172 und vom 22. November 1962 - III ZR 73/61 - S. 16; 20. September 1962 - III ZK 98/60 = LM GG Art. 14 (Bb) Nr. 30 = NJW 1962, 2347, auch Urteile vom 28. Mai 1962 - III ZR 33/60 - S. 27 = WM 1962, 1008 und vom 20. Dezember 1956 - III ZR 113/55 - LM GG Art. 14 Nr. 56).
  • BGH, 21.12.1965 - V ZR 45/63

    Kleingartenrecht. Entschädigung des Pächters

    Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Dezember 1956 (III ZR 113/55, DM GG Art. 14 Nr. 56), auf das im angefochtenen Urteil hingewiesen wird, stellt nämlich auch für solche Ansprüche den Grundsatz auf, daß Vorteile, die nur im Widerspruch zum geltenden Recht erzielt werden können, nicht zu dem Vermögen gehören, dessen Beeinträchtigung durch rechtmäßige Eingriffe von hoher Hand einen Entschädigungsanspruch auslöst.
  • BGH, 16.03.1959 - III ZR 13/58

    Rechtsmittel

    Denn ein "eingerichteter Gewerbebetrieb" liegt vor, wenn ein planmäßiges Wirtschaften auf Grund einer vorhandenen Organisation erfolgt, oder der Einsatz der erforderlichen sachlichen Mittel und persönlichen Tätigkeit so weit vorbereitet ist, daß mit dem Betrieb jederzeit begonnen werden kann, oder der Betrieb bereits so eingerichtet worden ist, daß er ohne den Eingriff unbeschränkt ausgeübt werden könnte (vgl. Urteile des Senats vom 20. Dezember 1956 III ZR 113/55 = ML Nr. 56 zu Art. 14 GG, vom 24. September 1956 III ZR 178/55 S. 23 und vom 24. Juni 1958 III ZR 217/56 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 14.10.1964 - V ZR 112/62

    Rechtsmittel

    Allerdings ist anerkannt, daß nur für die Verletzung eines schutzwürdigen Interesses (Vermögens) Ersatz (Entschädigung) verlangt werden kann und daß es hieran fehlt, wenn die beeinträchtigte Vermögenslage gegen das Gesetz verstößt (RGZ 90, 305, 306; BGH Urteile vom 16. Juni 1955, II ZR 133/54, LM BGB § 252 Nr. 3 = NJW 1955, 1313 und vom 20. September 1956, III ZR 113/55, LM GG Art. 14 Anhang Nr. 56 = NJW 1957, 633).
  • BGH, 28.11.1963 - III ZR 99/62

    Anordnung der Vernichtung einer Wellensichtichzucht wegen der Papageienkrankheit …

    Auf derselben Linie liegt es, wenn der Senat wiederholt, so im Urteil vom 20. September 1962 III ZR 98/60 = NJW 1962, 2347, angenommen hat, ein nicht konzessionierter Apothekenbetrieb vermöge mit Rücksicht darauf, daß der unerlaubt eröffnete Betrieb wegen Fehlens der Konzession rechtmäßig von der öffentlichen Hand geschlossen, der Apotheker selbst wegen unerlaubter Führung der Apotheke zur Verantwortung gezogen werden könne, ein schutzwürdiges Recht auf den Gewerbebetrieb nicht zu begründen, ebenso, wenn im Urteil vom 20. Dezember 1956 III ZR 113/55 = LM GG Art. 14 Nr. 56 Vorteile, die nur im Widerspruch zum geltenden Recht erzielt werden konnten, nicht zu dem Vermögen gezählt werden, dessen Beeinträchtigung durch rechtmäßige Eingriffe von hoher Hand einen Entschädigungsanspruch auslöse.
  • BGH, 23.03.1959 - III ZR 173/57

    Rechtsmittel

    Zugunsten der Revision kann hier den von ihr herangezogenen, tatbestandlich anders gelagerten Streitfällen III ZR 113/55 vom 20. Dezember 1956 und II ZR 108/52 vom 25. Februar 1953 nichts anderes entnommen werden.
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